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Uveitis / Iritis immer nur linkes Auge betroffen?!

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von liebepuppe19177, 1. Juli 2013.

  1. liebepuppe19177

    liebepuppe19177 Neues Mitglied

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    Hallo,

    leider seit Frühjahr 2010 an Uveitis-Schüben (meist im Frühjahr und Herbst) aufgrund von Morbus Bechterew / HLAB 27. Rückenschmerzen habe ich so gut wie keine.

    Das komische und auch gute ist, es ist immer nur mein linkes Auge betroffen. Weiß jemand warum und gibt es hier jemand, dem es auch so geht?

    Im Moment leide ich gerade an meinem achten Schub, es geht aber relativ gut.

    Ist hier auch jemand, der Erfahrungen mit Homöopathie hat? Kann man einen Schub auch absolut ohne Cortison und Pupillenerweiterung behandeln?

    Danke für hoffentlich zahlreiche Antworten

    *liebepuppe1977*
     
  2. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Meine Rheumatologin sagte mir kürzlich, Rheumaformen des Auges müsse der Augenarzt örtlich behandeln. :o
     
  3. Hexli

    Hexli Mitglied

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    Hallo Liebepuppe

    Bei mir ist immer nur das rechte Aug betroffen. Mein Arzt sagte, er wüsse auch nicht warum. Aber ich bin froh darüber, da ich durch die ganzen kortisonhaltigen Augentropfen einen sehr stark ausgeprägten Grauen Star habe und so eigentlich nichts mehr sehe auf diesem Aug.
    Mit Homöopathie habe ich leider keine Erfahrungen. Bei mir nützte es nichts. Vielleicht probiere ich es aber später auch wieder einmal.

    Alles Gute, Hexli
     
  4. steffischarly

    steffischarly Neues Mitglied

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    ... Mich hat es auch erwischt

    Hallo lebepuppe,
    Da du genau meine Probleme mit den linken Auge schilderst, würde ich mich freuen zu lesen was aus der Geschichte geworden ist. Tropfst du immernoch cortison?
    Also bei mir fing es im September 2015 an, erster Schub.augenarzt in lüneneburg aufgesucht. Falsche diagnose gestellt und mit antibiotiokia behandelt. Auge links wurde aber über tage immer schlimmer. Dann augenklinik dannenberg aufgesucht, sehr gut untersucht worden mit augenhintergrundbeleuchtung , Blut einfärben, ultraschall usw.
    Ganz klar, Uveitis.
    ???
    Ich soll irgendwo im Körper eine enzündung haben und diese enzündung wird über das Auge sichtbar. Also "nur" eine Art Nebenwirkung der enzündung. Augenklinik kann mir nicht helfen. Also bin ich bei sämtlichen anderen denkbar und verfügbaren Ärzten gewesen. Rheumatologie, chirugie, Krankenhaus, wurde von Kopf bis Fuß untersucht. Lunge Herz nieren zähne Kiefer, enzündsherde gesucht. verdächtige zähne ziehen lassen in der chirugie und beim Zahnarzt. Letztlich noch nach Lübeck in die Augenklinik gefahren und alle Untersuchungenen nochmal gemacht. Im Blut sind leichte Enzündungswerte, könnten aber auch von der augenenzündung kommen. Sobald ich cortison absetz kommt der nächste Schub. Alle ärtze zucken mit den Schultern.
    Keiner weiß weiter. Mein hausarzt sagt das ich rente einreichen sollte.
    Ich bin 36, stehe voll im leben, bin Berufskraftfahrer, arbeite viel und verdiene auch nicht schlecht.
    Aber diese uveitis macht mich echt fertig.
    Ich würde mich freuen falls du dich meldest.
    Lg Marc
     
  5. Luna-Mona

    Luna-Mona Aktives Mitglied

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    Hallo Marc!

    Es tut mir Leid, dass es Dich auch erwischt hat.
    Uveitis anterior war auch bei mir eine Diagnose.
    Nach einem Ärztemarathon (Neurologe, Onkologe, Internist) wurde alles mögliche ausgeschlossen. Übrig blieb nur ein hoher Entzündungswwert und ein leicht erhöhter Rheumawert. Der Rheumatologe verschrieb mir daher Humira-Spritzen und weil dennoch ein weiterer Glaukom-Anfall kam, Metex-Spritzen. Ich kann keine Cortison-Augentropfen vertragen, bin Cortison-Responder. Seit ich Metex spritze, war aber noch keine Uveitis/Iritis aufgetreten, auch mein Augendruck ist seitdem immer unter 20.
    Dass die Augenklinik Dir nicht helfen kann, ist wirklich schwer zu verstehen, aber ich habe genau das Gleiche erfahren. Es ist sehr wichtig, dass der Entzündungsherd im Körper gefunden wird, das kann die Augenklinik nicht leisten. Meine Empfehlung: such Dir einen internistischen Rheumatologen. Also keinen orthopädischen! Auch eine weite Entfernung würde ich in Kauf nehmen.
    Gute Besserung

    wünscht Luna-Mona
     
  6. steffischarly

    steffischarly Neues Mitglied

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    Danke

    Ich war bei 2 verschiedenen rheumatologen, einen der zuvor 20 Jahre um Krankenhaus als internistischer rheumatologe gearbeitet hat. Dann bei einem internischichtin rheumatologe der auch Allgemeinmediziner ist. In lüneburg, der hat auch nach Wochen, damit das Kortison nicht die Werte verfälscht, seine Tests wiederholt.Keine chance. Mir fehlt nix, es sind nichtmal leichte Anzeichen erkennbar. 7 mal Blutuntersuchung .... Wie gesagt. Die Ärzte sagen das sie soetwas noch nie erlebt haben. Dann kommt, die medizin ist noch nicht weit ... Vielleicht in 20 Jahren ... Keiner lebt ewig, ein Arzt kann den Tod auch nicht verhindern ..., nur den Körper eventuell helfen und unterstützen sich selbst zu heilen. Es könnten auch autoimmunprozesse für meine enzündung verantwortlich sein. Das würde heißen das der Körper gegen sich selbst Arbeitet und enzündung nicht heilt sondern verursacht. Das ist kompliziert aber noch weniger erforscht als uveitis.
     
  7. padost

    padost Neues Mitglied

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    Hallo miteinander,
    ich hatte ca 5 Jahre immer wieder eine Iritis mal re, mal li.
    Blutwerte soweit ok. CRP mal leicht erhöht, mal nichts.
    Ärzte waren immer verwundert, fanden nichts.
    Erst nach ca 5 Jahren Spondylarthritis, mit geschwollen Gelenken,
    Rückenprobs etc.
    Als wäre die Iritis ein Vorbote gewesen...

    Schönes Wochenende,
    VG Padost
     
  8. steffischarly

    steffischarly Neues Mitglied

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    Ok. Und jetzt? Uveitis weg?
     
  9. padost

    padost Neues Mitglied

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    Ja, tatsächlich keine Iritis mehr.

    Vg Padost
     
  10. King

    King Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,

    ich habe auch ca. 5 Jahre lang immer wieder mit einer Iritis zu kämpfen gehabt. Bei mir war immer nur das rechte Auge betroffen, bis auf eine Ausnahme, da hat es dann auch mal das linke Auge erwischt.
    Da ich bei einem sehr guten Augenarzt in Behandlung war, wurde mir immer geholfen und durch Großstellen der Pupille und Cortison-Salbe war die Iritis immer schnell wieder auskuriert. Bis auf ein paar Vernarbungen auf der Pupille habe ich von den Augenentzündungen nichts zurück behalten.
    Dann hatte ich auf einmal keine Iritis mehr. Ich habe damals weder andere Medikamente erhalten noch hatte ich weniger Probleme mit den Gelenken. Die waren nach wie vor da und auch meine Entzündungswerte waren immer sehr stark erhöht.

    Seit 8 Jahren erhalte ich nun Remicade in Kombination mit MTX-Spritzen und nun sind auch die Gelenkentzündungen und die erhöhten Endzündungswerte kein Thema mehr.

    Ich wünsche Euch eine schmerzfreie Zeit mit vielen positiven Momenten.

    Liebe Grüße

    King
     
  11. Boniac73

    Boniac73 Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    ich bin Alexander, 44 und habe auch MB.
    Im Alter von 11 Jahren fing das bei mir mit dem Entzündungsschüben am linken Auge an.Man wusste damals in den 80ern nie wo die herkamen....wurden aber immer mit Kortisontropfen behandelt.Aufgrund der jahrelangen Behandlung stieg der Augeninnendruck bis hin zum grünen Star...Linsentrübung / grauer Star usw. waren auch die Folge.Bei mir wurde der Sehnerv durch den Druck geschädigt - heute bin ich links blind!Der Zusammenhang zwischen dem Auge und den körperlichen Schmerzen wurde erst mit 31 J. bei mir durch Zufall von meinem Hausarzt
    festgestellt. Meine damalige Freundin sagte mir damals,dass entweder mein Auge feuerrot ist oder ich starke Schmerzen hätte.
    Das erzählte ich meinem Hausarzt - erst dann kam die Blutuntersuchung auf HLA-B 27.....die war positiv.
    Erst mit 31 hab ich die Medikamente, die das einigermaßen lindern. ..es gibt auch heute noch schlechte Tage......kalt und nass ist immer noch pures "Gift".
    Die Schmerzen kamen so mit 17/18.....
    Das mit dem Auge ab 11...