Speedy (HeJo)
Mitglied
hallo ihr lieben,
so kurz vor wochenende will ich mich doch, nach dieser ereignisreichen und zugegebenermaßen für mich auch recht anstrengenden woche, hier auch nochmal zu wort melden.
die blasenspiegelung am letzten dienstag war wirklich nicht sooo schlimm wie ich befürchtet hatte. ihr habt mal wieder recht gehabt - hab ganz umsonst bammel davor gehabt!
und doch war es für mich nicht völlig schmerzfrei, aber den grund dafür möchte ich euch auch gleich berichten:
bei dieser spiegelung hat sich herausgestellt, daß meine harnblase total klein, unelastisch und sehr stark gerötet und gereizt ist. genau sieht wahrscheinlich auch die harnröhre aus.
genau heißt es - ich zitiere mal den kurzbefund:
"kleinkapazitäre, hypotone harnblase, chronische zystitis zystica."
da ich in den letzten monaten keinen harnwegsinfekt mehr hatte (wird genau wie blut wöchentlich kontrolliert) geht der doc davon aus, daß die starke rötung und reizung entweder von der chemo mit endoxan kommt oder aber, daß sich die bestehende kollagenose auch in diesem organ breit gemacht hat.
aber da ich bei chemo immer das uromitexan als blasenschutz bekommen habe und zusätzlich lasix damit alles gut duchgespült wird, geht er eher vom letzteren, also von der kollagenose, aus.
na wunderbar!
wenn er wirklich recht hat, dann wäre das die nächste organbeteiligung! habe da zwar noch nie von gehört, aber kollagenosen können ja bekanntlich alles machen!
ich bekomme jetzt erstmal täglich ein kortisonhaltiges medikament direkt per katheder in die blase verabreicht, in der hoffnung daß es sich bessert. jetzt wird natürlich ab montag, für die zeit die ich in bremen bin, erstmal ausgesetzt und geht danach wieder weiter.
gestern bei der darmspiegelung ist zum glück nichts auffälliges gefunden worden.
demnach kommen meine starken krämpfe und schmerzen im unterbauch wirklich von der blase.
kann jetzt nur hoffen, daß deshalb nicht die chemo abgebrochen wird, da es bisher das einzige ist, was wirklich etwas hilft und ich dann nicht lange auf den nächsten heftigen schub warten muß.
wie ihr ja wißt, muß ich am montag ins rotkreuzkrankenhaus nach bremen zur nächsten chemo. da mich leider keiner hinbringen und abholen kann, (es sind von uns bis bremen ca. 95 km,mit auto ca. 1 std. fahrt), bin ich am überlegen, ob ich selber mit dem auto fahre, oder doch lieber mit der bahn. die krankenkasse übernimmt die fahrtkosten leider erst nach antragstellung und -genehmigung, was ich in bremen erstmal ausfüllen lassen muß. vorher darf auch meine hausärztin keinen transportschein ausstellen, obwohl ich von den zuzahlungen befreit bin. das spielt ja seit diesem jahr leider keine rolle mehr.
jetzt habe ich mal im internet geschaut, wie teuer etc. es für mich werden würde, wenn ich doch mit der bahn nach bremen fahren würde.
müßte demnach mit der bahn ab mellendorf um 6,48 uhr nach hannover und von dort dann weiter mit dem regionalexpress nach bremen hauptbahnhof. dort würde ich dann um 8:40 uhr ankommen.
von bremen hauptbahnhof dann um 8:53 uhr weiter mit der s-bahn linie 6 bis theater am leibnizplatz. dort würde ich dann um 9:06 uhr ankommen. von dort bis zum kh in der straße st-pauli-deich ist es nur noch ein ganz kleines stück zu fuß.
allein die bahnfahrt würde mich (einfache fahrt) 20,40 € kosten. was die s-bahn oder bus kostet: keine ahnung. ist hier nicht draus zu ersehen.kann aber eigentlich nicht so viel sein.
für die rückfahrt (hoffentlich am dienstag!!) muß ich dann auch nochmals 20,40 € für die bahn und ?? € für s-bahn oder bus rechnen.
also käme ich alleine vom preis mit der bahn her schon auf 40,80 €. rechnen wir mal groß insgesamt ca. 3 € für bus oder s-bahn, wäre ich bei einem gesamtpreis von 43,80 €
jetzt weiß ich nicht-was mache ich ?? fahre ich mit dem auto oder fahr doch lieber mit der bahn???
lg,
speedy
so kurz vor wochenende will ich mich doch, nach dieser ereignisreichen und zugegebenermaßen für mich auch recht anstrengenden woche, hier auch nochmal zu wort melden.
die blasenspiegelung am letzten dienstag war wirklich nicht sooo schlimm wie ich befürchtet hatte. ihr habt mal wieder recht gehabt - hab ganz umsonst bammel davor gehabt!
und doch war es für mich nicht völlig schmerzfrei, aber den grund dafür möchte ich euch auch gleich berichten:
bei dieser spiegelung hat sich herausgestellt, daß meine harnblase total klein, unelastisch und sehr stark gerötet und gereizt ist. genau sieht wahrscheinlich auch die harnröhre aus.
genau heißt es - ich zitiere mal den kurzbefund:
"kleinkapazitäre, hypotone harnblase, chronische zystitis zystica."
da ich in den letzten monaten keinen harnwegsinfekt mehr hatte (wird genau wie blut wöchentlich kontrolliert) geht der doc davon aus, daß die starke rötung und reizung entweder von der chemo mit endoxan kommt oder aber, daß sich die bestehende kollagenose auch in diesem organ breit gemacht hat.
aber da ich bei chemo immer das uromitexan als blasenschutz bekommen habe und zusätzlich lasix damit alles gut duchgespült wird, geht er eher vom letzteren, also von der kollagenose, aus.
na wunderbar!
wenn er wirklich recht hat, dann wäre das die nächste organbeteiligung! habe da zwar noch nie von gehört, aber kollagenosen können ja bekanntlich alles machen! ich bekomme jetzt erstmal täglich ein kortisonhaltiges medikament direkt per katheder in die blase verabreicht, in der hoffnung daß es sich bessert. jetzt wird natürlich ab montag, für die zeit die ich in bremen bin, erstmal ausgesetzt und geht danach wieder weiter.
gestern bei der darmspiegelung ist zum glück nichts auffälliges gefunden worden.
demnach kommen meine starken krämpfe und schmerzen im unterbauch wirklich von der blase.
kann jetzt nur hoffen, daß deshalb nicht die chemo abgebrochen wird, da es bisher das einzige ist, was wirklich etwas hilft und ich dann nicht lange auf den nächsten heftigen schub warten muß.
wie ihr ja wißt, muß ich am montag ins rotkreuzkrankenhaus nach bremen zur nächsten chemo. da mich leider keiner hinbringen und abholen kann, (es sind von uns bis bremen ca. 95 km,mit auto ca. 1 std. fahrt), bin ich am überlegen, ob ich selber mit dem auto fahre, oder doch lieber mit der bahn. die krankenkasse übernimmt die fahrtkosten leider erst nach antragstellung und -genehmigung, was ich in bremen erstmal ausfüllen lassen muß. vorher darf auch meine hausärztin keinen transportschein ausstellen, obwohl ich von den zuzahlungen befreit bin. das spielt ja seit diesem jahr leider keine rolle mehr.
jetzt habe ich mal im internet geschaut, wie teuer etc. es für mich werden würde, wenn ich doch mit der bahn nach bremen fahren würde.
müßte demnach mit der bahn ab mellendorf um 6,48 uhr nach hannover und von dort dann weiter mit dem regionalexpress nach bremen hauptbahnhof. dort würde ich dann um 8:40 uhr ankommen.
von bremen hauptbahnhof dann um 8:53 uhr weiter mit der s-bahn linie 6 bis theater am leibnizplatz. dort würde ich dann um 9:06 uhr ankommen. von dort bis zum kh in der straße st-pauli-deich ist es nur noch ein ganz kleines stück zu fuß.
allein die bahnfahrt würde mich (einfache fahrt) 20,40 € kosten. was die s-bahn oder bus kostet: keine ahnung. ist hier nicht draus zu ersehen.kann aber eigentlich nicht so viel sein.
für die rückfahrt (hoffentlich am dienstag!!) muß ich dann auch nochmals 20,40 € für die bahn und ?? € für s-bahn oder bus rechnen.
also käme ich alleine vom preis mit der bahn her schon auf 40,80 €. rechnen wir mal groß insgesamt ca. 3 € für bus oder s-bahn, wäre ich bei einem gesamtpreis von 43,80 €
jetzt weiß ich nicht-was mache ich ?? fahre ich mit dem auto oder fahr doch lieber mit der bahn???
lg,
speedy