S
slisal
Guest
Oh geliebtes Österreich!!!!
Gestern war ich bei der Untersuchung für meinen Behindertenausweis, bzw. mein Ansuchen darum.
Was soll ich sagen, die hätten mich zu einem Zahnarzt auch schicken können, viel weniger Ahnung hätte der auch nicht gehabt. Der Herr Doktor (Internist, da es in Graz keinen niedergelassenen Rheumatologen gibt!!!?) hatte sich offensichtlich nicht mal die Mühe gemacht, in seinem Pschyrembel meine Diagnose (Juvenile chronische Oligoarthritis) nachzuschlagen. Zu Beginn meinte er nämlich: "Sie haben eine Art rheumatische Erkrankung?!" EINE ART??? Was hat der Arzt studiert bitte? Meinen Befund hatte er offensichtlich nur überflogen, denn dann kam die Frage: "Das wurde 2003 diagnostiziert?" Klar. Mit 24 Jahren wurde bei mir eine Erkrankung diagnostiziert, die vom Namen her vor dem 16. LJ auftreten muss, um als solche definiert zu werden. Ich sag ja, der hat nicht mal nachgeschlagen, was die Krankheit heißt. Zudem stand im Befund, das es mit 14J diagnostiziert wurde...
Aber der absolute Höhepunkt kam für mich am Schluss. Nachdem er IRGENDWELCHE Untersuchungen und Funktionstest, die mit einer juv. Oligoarthritis bzw. einem Bechterew (wie man die Kranhkeit in meinem Stadium auch bezeichnen kann) aber schon GAR nichts zu tun haben, durchgeführt hatte, meinte er: "Also Ihre Hauptprobleme sind Schmerzen in der LWS beim Aufstehen und in der HWS beim Kopfdrehen?!" HALLO??? Hat der mir nicht zugeschaut, wie ich in seinen Untersuchungsraum gekrochen bin?? Ich kam daher wie der Glöckner nach einem Autounfall!! Gestern (ich hatte eine Schmerztablette ausgelassen, um richtig "repräsentativ" zu sein) war so gut wie jede Bewegung ein Problem!! Wo hatte der Mann seine Augen?
Ich finde es eine Frechheit, dass man in Österreich a) zu so einem inkompetenten Fritzi geschickt werden kann und es b) nicht mal standardisierte Fragebögen zu Schmerzen, Einschränkungen etc. gibt.
Aber eins sag ich euch: Wenn mein Antrag wegen diesem Hampelmann abgelehnt wird, spielt's Ramba Zamba!!
Liebe Grüße einer wütenden Lisl
Gestern war ich bei der Untersuchung für meinen Behindertenausweis, bzw. mein Ansuchen darum.
Was soll ich sagen, die hätten mich zu einem Zahnarzt auch schicken können, viel weniger Ahnung hätte der auch nicht gehabt. Der Herr Doktor (Internist, da es in Graz keinen niedergelassenen Rheumatologen gibt!!!?) hatte sich offensichtlich nicht mal die Mühe gemacht, in seinem Pschyrembel meine Diagnose (Juvenile chronische Oligoarthritis) nachzuschlagen. Zu Beginn meinte er nämlich: "Sie haben eine Art rheumatische Erkrankung?!" EINE ART??? Was hat der Arzt studiert bitte? Meinen Befund hatte er offensichtlich nur überflogen, denn dann kam die Frage: "Das wurde 2003 diagnostiziert?" Klar. Mit 24 Jahren wurde bei mir eine Erkrankung diagnostiziert, die vom Namen her vor dem 16. LJ auftreten muss, um als solche definiert zu werden. Ich sag ja, der hat nicht mal nachgeschlagen, was die Krankheit heißt. Zudem stand im Befund, das es mit 14J diagnostiziert wurde...
Aber der absolute Höhepunkt kam für mich am Schluss. Nachdem er IRGENDWELCHE Untersuchungen und Funktionstest, die mit einer juv. Oligoarthritis bzw. einem Bechterew (wie man die Kranhkeit in meinem Stadium auch bezeichnen kann) aber schon GAR nichts zu tun haben, durchgeführt hatte, meinte er: "Also Ihre Hauptprobleme sind Schmerzen in der LWS beim Aufstehen und in der HWS beim Kopfdrehen?!" HALLO??? Hat der mir nicht zugeschaut, wie ich in seinen Untersuchungsraum gekrochen bin?? Ich kam daher wie der Glöckner nach einem Autounfall!! Gestern (ich hatte eine Schmerztablette ausgelassen, um richtig "repräsentativ" zu sein) war so gut wie jede Bewegung ein Problem!! Wo hatte der Mann seine Augen?
Ich finde es eine Frechheit, dass man in Österreich a) zu so einem inkompetenten Fritzi geschickt werden kann und es b) nicht mal standardisierte Fragebögen zu Schmerzen, Einschränkungen etc. gibt.
Aber eins sag ich euch: Wenn mein Antrag wegen diesem Hampelmann abgelehnt wird, spielt's Ramba Zamba!!
Liebe Grüße einer wütenden Lisl