Hallo,
ich (59) habe seit wohl über drei Jahrzehnten Bechterew.
Jahrelang beschränkte sich meine Medikamentation auf Voltaren Resinat bei Bedarf.
Seit ca. vier Jahren verstärkte sich die Krankheitsaktivität. Ich stieg auf etoricoxib um, was auch sehr gut und lang wirkte. Doch mittlerweile habe ich die Entzündungen insbesondere im Nacken. Und das etoricoxib schafft es nicht die Schmerzen dort wirklich zu mindern.
Ich war vor kurzem in einer diesbezüglichen Reha. Dort empfahl mir der Chefarzt nach intensiver Begutachtung der MRT-Bilder auf einen TNF-Blocker umzusteigen.
Als ich erstmal begriff, daß dies SPRITZEN bedeutet, sagte ich mir innerlich NEIN.
Habe letztens meinen Hausarzt deshalb befragt, er war da eigentlich sehr aufgeschlossen, und meinte, daß die entzündungshemmende Wirkung des etoricoxib für mich viel zu schwach wäre. Während der TNF-Blocker quasi die Entzündung abschaltet... Er empfahl es letztlich auch...
Ich habe in zwei Wochen meinen Termin bei meiner Rheumatologin. Bin immer noch nicht sicher, was ich machen soll. Auch habe ich gelesen, daß die Biologica aufgrund der Kosten erst von der Krankenkasse genehmigt werden müssen, und zudem die Nebenwirkungen im Internet gelesen (ja, sollte man nicht machen...).
Ja, die Nebenwirkungen in Richtung Infektanfälligkeit sind aus meiner Sicht schon hart...
Für mich ist die große Unsicherheit, was passiert, wenn ich z.B. die Biologica absetze. Gibt es dann einen Rückfall - schlimmer als vorher ? Und was kommt danach, wenn die TNF-Hemmer nicht mehr wirken... Irgendwie schätze ich es schon als die letzte Möglichkeit ein.
Zudem gebe ich zu, daß ich vor der Spritzerei große Panik habe...
Vielen Dank für Hinweise und Empfehlungen
Gruß
Peter
ich (59) habe seit wohl über drei Jahrzehnten Bechterew.
Jahrelang beschränkte sich meine Medikamentation auf Voltaren Resinat bei Bedarf.
Seit ca. vier Jahren verstärkte sich die Krankheitsaktivität. Ich stieg auf etoricoxib um, was auch sehr gut und lang wirkte. Doch mittlerweile habe ich die Entzündungen insbesondere im Nacken. Und das etoricoxib schafft es nicht die Schmerzen dort wirklich zu mindern.
Ich war vor kurzem in einer diesbezüglichen Reha. Dort empfahl mir der Chefarzt nach intensiver Begutachtung der MRT-Bilder auf einen TNF-Blocker umzusteigen.
Als ich erstmal begriff, daß dies SPRITZEN bedeutet, sagte ich mir innerlich NEIN.
Habe letztens meinen Hausarzt deshalb befragt, er war da eigentlich sehr aufgeschlossen, und meinte, daß die entzündungshemmende Wirkung des etoricoxib für mich viel zu schwach wäre. Während der TNF-Blocker quasi die Entzündung abschaltet... Er empfahl es letztlich auch...
Ich habe in zwei Wochen meinen Termin bei meiner Rheumatologin. Bin immer noch nicht sicher, was ich machen soll. Auch habe ich gelesen, daß die Biologica aufgrund der Kosten erst von der Krankenkasse genehmigt werden müssen, und zudem die Nebenwirkungen im Internet gelesen (ja, sollte man nicht machen...).
Ja, die Nebenwirkungen in Richtung Infektanfälligkeit sind aus meiner Sicht schon hart...
Für mich ist die große Unsicherheit, was passiert, wenn ich z.B. die Biologica absetze. Gibt es dann einen Rückfall - schlimmer als vorher ? Und was kommt danach, wenn die TNF-Hemmer nicht mehr wirken... Irgendwie schätze ich es schon als die letzte Möglichkeit ein.
Zudem gebe ich zu, daß ich vor der Spritzerei große Panik habe...
Vielen Dank für Hinweise und Empfehlungen
Gruß
Peter
