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cpeter
Guest
Hallo,
da ich mir mit meiner Diagnose noch unsicher bin, möchte ich Euch auf diesem Wege gerne um Eure Meinung zu meinen Beschwerden bitten.
Seit etwa 4 Jahren habe ich (29,m) ständige Schmerzen in der LWS, mit beidseitger Ausstrahlung in die Hüften. Die Schmerzen nehmen Schubweise zu. Im Winter sind sie schlimmer als im Sommer. Sie bessern sich bei Bewegung, sind aber morgens nicht besonders ausgeprägt. Sie verschlimmern sich durch langes Stehen und Sitzen. Deswegen sind die Beschwerden bei mir immer am Ende des Arbeitstages am schlimmsten. Manchmal muss ich aber auch Nachts aufstehen und etwas herumlaufen. Daneben habe ich auch leichtere Beschwerden in den Knien (vor allem links). Das Knie ist vor 5 Jahren mal athroskopiert worden: Mäßige Synovialitis, ein mediales Shelf mit Pannusauflagerungen wurde entfernt. Manchmal tun mir auch noch andere Gelenke weh. Sichbare Gelenkschwellungen habe ich nicht. Auch eine ausgeprägte Morgensteifigkeit fehlt.
Mein Vater und mein Bruder haben Psoriasis, meine Mutter und ihr Bruder Vitiligo (wird auch als Autoimmunkrankheit diskutiert). Bisher sind bei mir noch keine Symptome von beiden Krankheiten sichtbar. Mein Blut war bisher immer OK (CRP negativ, Blutsenkung OK, etc.). HLAB-27 ist negativ. Eine Darmpiegelung ergab kleine reizlose Divertikelansätze im distalen Sigma. Ein MRT (ohne Kontrastmittel) wird unterschiedlich interpretiert: Ein Arzt sagt lediglich Sklerosierungen (maximal Sakroillitus Grad I), ein anderer mäßige ISG-Arthrose mit (wenig ausgepägten) Aktivierungszeichen, beginnende Facettenarthrose. Szintigraphie (nur 2-Phasen) ergab eine Entisitis im linken Ellenbogen, sonst OB. Orthopädisch habe ich einige Fehler, die auch eine Ursache sein könnten: Leichte Skoliose, Hüftdysplasie, O-Beine, Senk-Spreiz Fuss.
Die Schmerzen sprechen sehr gut auf Indometacin an (kaum auf Diclofenac).
Ein internistischer Rheumatologe den ich aufgesucht habe meint, ich hätte wahrscheinlich nichts rheumatisches. Mein jetziger Arzt (Internist, Spezielle Schmerztherapie) tippt jedoch auf eine rheumatische Krankheit, ohne das ich ihn in diese Richtung gedrängt hätte. Eigentlich wollte ich nur ein stärkeres Schmerzmittel, da ich Rheuma schon abgehagt hatte. Ende letzen Jahres habe ich von ihm Kortison bekommen. Eine Infusion, dann von 50mg abwärts ausschleichend. Wirkung war sehr gut, ich war innerhalb kürzester Zeit fast schmerzfrei (das erste Mal seit Jahren). Beim völligen Absetzen (nach 14 Tagen von 10mg auf 0mg in 5 weiteren Tagen), waren die Beschwerden schnell wieder da (2 Tage) und schlimmer als vorher. Mir hat alles mögliche weh getan. Wahrscheinlich am Ende zu schnell abgesetzt?
Gleichzeitg habe ich auch mit Sulfasalazin begonne (bisher noch keine Wirkung). Ist das mit Kanonen auf Spatzen geschossen?
Was meint Ihr?
Vielen Dank im Voraus zu Euren Kommentaren
Peter
da ich mir mit meiner Diagnose noch unsicher bin, möchte ich Euch auf diesem Wege gerne um Eure Meinung zu meinen Beschwerden bitten.
Seit etwa 4 Jahren habe ich (29,m) ständige Schmerzen in der LWS, mit beidseitger Ausstrahlung in die Hüften. Die Schmerzen nehmen Schubweise zu. Im Winter sind sie schlimmer als im Sommer. Sie bessern sich bei Bewegung, sind aber morgens nicht besonders ausgeprägt. Sie verschlimmern sich durch langes Stehen und Sitzen. Deswegen sind die Beschwerden bei mir immer am Ende des Arbeitstages am schlimmsten. Manchmal muss ich aber auch Nachts aufstehen und etwas herumlaufen. Daneben habe ich auch leichtere Beschwerden in den Knien (vor allem links). Das Knie ist vor 5 Jahren mal athroskopiert worden: Mäßige Synovialitis, ein mediales Shelf mit Pannusauflagerungen wurde entfernt. Manchmal tun mir auch noch andere Gelenke weh. Sichbare Gelenkschwellungen habe ich nicht. Auch eine ausgeprägte Morgensteifigkeit fehlt.
Mein Vater und mein Bruder haben Psoriasis, meine Mutter und ihr Bruder Vitiligo (wird auch als Autoimmunkrankheit diskutiert). Bisher sind bei mir noch keine Symptome von beiden Krankheiten sichtbar. Mein Blut war bisher immer OK (CRP negativ, Blutsenkung OK, etc.). HLAB-27 ist negativ. Eine Darmpiegelung ergab kleine reizlose Divertikelansätze im distalen Sigma. Ein MRT (ohne Kontrastmittel) wird unterschiedlich interpretiert: Ein Arzt sagt lediglich Sklerosierungen (maximal Sakroillitus Grad I), ein anderer mäßige ISG-Arthrose mit (wenig ausgepägten) Aktivierungszeichen, beginnende Facettenarthrose. Szintigraphie (nur 2-Phasen) ergab eine Entisitis im linken Ellenbogen, sonst OB. Orthopädisch habe ich einige Fehler, die auch eine Ursache sein könnten: Leichte Skoliose, Hüftdysplasie, O-Beine, Senk-Spreiz Fuss.
Die Schmerzen sprechen sehr gut auf Indometacin an (kaum auf Diclofenac).
Ein internistischer Rheumatologe den ich aufgesucht habe meint, ich hätte wahrscheinlich nichts rheumatisches. Mein jetziger Arzt (Internist, Spezielle Schmerztherapie) tippt jedoch auf eine rheumatische Krankheit, ohne das ich ihn in diese Richtung gedrängt hätte. Eigentlich wollte ich nur ein stärkeres Schmerzmittel, da ich Rheuma schon abgehagt hatte. Ende letzen Jahres habe ich von ihm Kortison bekommen. Eine Infusion, dann von 50mg abwärts ausschleichend. Wirkung war sehr gut, ich war innerhalb kürzester Zeit fast schmerzfrei (das erste Mal seit Jahren). Beim völligen Absetzen (nach 14 Tagen von 10mg auf 0mg in 5 weiteren Tagen), waren die Beschwerden schnell wieder da (2 Tage) und schlimmer als vorher. Mir hat alles mögliche weh getan. Wahrscheinlich am Ende zu schnell abgesetzt?
Gleichzeitg habe ich auch mit Sulfasalazin begonne (bisher noch keine Wirkung). Ist das mit Kanonen auf Spatzen geschossen?
Was meint Ihr?
Vielen Dank im Voraus zu Euren Kommentaren
Peter