Andrea2610
Neues Mitglied
Hallo Ihr Lieben,
ich muss es einfach mal loswerden, weil ich mich massiv geärgert habe über einen unfähigen Arzt.
Habe seit drei Jahren Rheuma, Diagnose undifferenzierte Kollagenose, mit starken Gelenkschmerzen im ganzen Körper, beginnende Schwanenhalsdeformation in sechs Fingern, trage Gelenkschienen. Meine Basistherapie 15 mg MTX in der Woche. Von zwei Rheumatologen verschrieben!
Im Frühjahr war ich ja unter MTX schwanger geworden, Kind verloren, seitdem ohne Basis-Medis, weil wir es noch einmal probieren wollten. Lange Rede kurz gefasst, bisher hat sich nichts eingestellt, weil Regel total durcheinander und mittlerweile bekomme ich mehr und mehr Gelenkschmerzen, bin Hundemüde und platt und seit einer Woche starke Schmerzen unterm Brustbein, habe ich noch nie gehabt! Ich komme morgens nicht richtig aus dem Bett, meine Finger sind geschwollen und mein Mann muss mich zur Arbeit fahren. Habe deshalb überlegt wieder mit den Basis-Medis anzufangen.
Wollte dann also einen Termin bei meinem Rheuma-Doc (der wirklich gut ist), aber Doc ist im wohlverdienten Urlaub! Danach bin ich im Urlaub, frühester Termin bei ihm erst Ende September möglich. Aber es gibt einen Vertretungsarzt in der Gemeinschaftspraxis.
Habe also Termin beim Vertreter (ist Allgemeinmediziner und Homöopath) geholt und mein Anliegen geschildert (wieder Basis-Medis nehmen und Schmerzen im Brustbein klären). Was ich dann erlebt habe war unfassbar. Erst einmal wurde ich rund gemacht, wie ich mir „freiwillig” solch ein Rattengift wie MTX und Cortison reinziehen will. Dafür bin ich viel zu jung (39) und das brauch ich nicht, ich will mir doch schließlich nicht meine Organe kapuut machen!
War erst einmal sprachlos. Danach wurde meine gesamte Lebenssituation analysiert. Wir sind vor 4 Jahren von Berlin nach Ulm gezogen (weil Mann in Berlin arbeitslos und in Ulm neuer Job war). Leide wirklich sehr, weil Family und Freunde fehlen, aber ich bin dankbar, wir alle Mann, Stiefsohn und ich haben hier gute Arbeitsplätze gefunden. Das wurde mir als Grund für meine Erkrankung an den Kopf geworfen. Ich würde meine Seele vergewaltigen, und wenn ich wieder zurück gehe, dann geht es mir auch besser!
Ich brauche keine Medis und er verschreibt mir auch keine! Hat mir nur Blut abgenommen und mich unfreundlich verabschiedet. Ich wurde behandelt wie ein Tablettenjunkie, der seinen Stoff nicht bekommt.
Habe mich dann durchgerungen und der sonst so freundlichen Praxis angerufen, um meine Blutwerte zu erfragen. Wurde dann wieder mit besagtem Arzt verbunden. Entzündungswerte seien erhöht und wenn mein „subjektiv“ erhöhtes Schmerzempfinden so hoch sei, würde er mir jetzt für zwei Tage Entzündungshemmer aufschreiben. Auf meine Frage, woher meine Schmerzen in der Brust kommen? …wird wohl rheumatisch sein. Meine Antwort darauf, woher wollen Sie das wissen? Sie haben ja noch nicht mal Herz und Lunge abgehorcht! …Na, ja wenn das nicht hilft, dann rufen sie eben am Montag noch mal an.
Mir fällt dazu nur noch ein: was für ein blödes A...!
Leider ist der Rheumatologe in der Uniklinik, der damals meine Krankheit diagnostiziert hat, auch im Urlaub.
Er mag ja sicherlich recht haben, dass psychischer Stress für meine Krankheit nicht förderlich ist und wenn Dinkelbrot und Tomaten helfen würden, dann würde ich auch alles tun, um nicht diese starken Medikamente zu nehmen. Aber das habe ich echt noch nicht erlebt!
…und woher meine Schmerzen in der Brust kommen, weiß ich immer noch nicht!
So, das musste mal raus…
Seid lieb gegrüßt Andrea
ich muss es einfach mal loswerden, weil ich mich massiv geärgert habe über einen unfähigen Arzt.
Habe seit drei Jahren Rheuma, Diagnose undifferenzierte Kollagenose, mit starken Gelenkschmerzen im ganzen Körper, beginnende Schwanenhalsdeformation in sechs Fingern, trage Gelenkschienen. Meine Basistherapie 15 mg MTX in der Woche. Von zwei Rheumatologen verschrieben!
Im Frühjahr war ich ja unter MTX schwanger geworden, Kind verloren, seitdem ohne Basis-Medis, weil wir es noch einmal probieren wollten. Lange Rede kurz gefasst, bisher hat sich nichts eingestellt, weil Regel total durcheinander und mittlerweile bekomme ich mehr und mehr Gelenkschmerzen, bin Hundemüde und platt und seit einer Woche starke Schmerzen unterm Brustbein, habe ich noch nie gehabt! Ich komme morgens nicht richtig aus dem Bett, meine Finger sind geschwollen und mein Mann muss mich zur Arbeit fahren. Habe deshalb überlegt wieder mit den Basis-Medis anzufangen.
Wollte dann also einen Termin bei meinem Rheuma-Doc (der wirklich gut ist), aber Doc ist im wohlverdienten Urlaub! Danach bin ich im Urlaub, frühester Termin bei ihm erst Ende September möglich. Aber es gibt einen Vertretungsarzt in der Gemeinschaftspraxis.
Habe also Termin beim Vertreter (ist Allgemeinmediziner und Homöopath) geholt und mein Anliegen geschildert (wieder Basis-Medis nehmen und Schmerzen im Brustbein klären). Was ich dann erlebt habe war unfassbar. Erst einmal wurde ich rund gemacht, wie ich mir „freiwillig” solch ein Rattengift wie MTX und Cortison reinziehen will. Dafür bin ich viel zu jung (39) und das brauch ich nicht, ich will mir doch schließlich nicht meine Organe kapuut machen!
War erst einmal sprachlos. Danach wurde meine gesamte Lebenssituation analysiert. Wir sind vor 4 Jahren von Berlin nach Ulm gezogen (weil Mann in Berlin arbeitslos und in Ulm neuer Job war). Leide wirklich sehr, weil Family und Freunde fehlen, aber ich bin dankbar, wir alle Mann, Stiefsohn und ich haben hier gute Arbeitsplätze gefunden. Das wurde mir als Grund für meine Erkrankung an den Kopf geworfen. Ich würde meine Seele vergewaltigen, und wenn ich wieder zurück gehe, dann geht es mir auch besser!
Ich brauche keine Medis und er verschreibt mir auch keine! Hat mir nur Blut abgenommen und mich unfreundlich verabschiedet. Ich wurde behandelt wie ein Tablettenjunkie, der seinen Stoff nicht bekommt.
Habe mich dann durchgerungen und der sonst so freundlichen Praxis angerufen, um meine Blutwerte zu erfragen. Wurde dann wieder mit besagtem Arzt verbunden. Entzündungswerte seien erhöht und wenn mein „subjektiv“ erhöhtes Schmerzempfinden so hoch sei, würde er mir jetzt für zwei Tage Entzündungshemmer aufschreiben. Auf meine Frage, woher meine Schmerzen in der Brust kommen? …wird wohl rheumatisch sein. Meine Antwort darauf, woher wollen Sie das wissen? Sie haben ja noch nicht mal Herz und Lunge abgehorcht! …Na, ja wenn das nicht hilft, dann rufen sie eben am Montag noch mal an.
Mir fällt dazu nur noch ein: was für ein blödes A...!
Leider ist der Rheumatologe in der Uniklinik, der damals meine Krankheit diagnostiziert hat, auch im Urlaub.
Er mag ja sicherlich recht haben, dass psychischer Stress für meine Krankheit nicht förderlich ist und wenn Dinkelbrot und Tomaten helfen würden, dann würde ich auch alles tun, um nicht diese starken Medikamente zu nehmen. Aber das habe ich echt noch nicht erlebt!
…und woher meine Schmerzen in der Brust kommen, weiß ich immer noch nicht!
So, das musste mal raus…
Seid lieb gegrüßt Andrea


