GossipGirl
Neues Mitglied
Moin moin,
ich habe mich jetzt auch hier eingefunden.
Ich habe nach 2 Jahren Rätsel raten letzte Woche Freitag endlich mal eine Diagnose bekommen. 2 Jahre können verdammt lang sein.
Ich habe im Juli 2008 meinen Sohn bekommen - bis dahin gings mir gut.
Danach gings mir irgendwie jede Woche schlechter, erstmal nur Allgemeinbefinden wo man sich noch nichts denkt. Hatte dann im September schlimme Nackenschmerzen, Gelenkschmerzen fingen an, ich war total aufgekratzt und konnte keine 5 Min still sitzen und gleichzeitig schlief ich mitten in Gesprächen ein
Bin dann zum Hausarzt der gleich bemerkte dass meine Schilddrüse vergrößert ist. Blutuntersuchung und Ultraschall bestätigten dann eine Überfunktion. Irgendwie fühlte ich mich aber nicht gut aufgehoben und habe dann sehr schnell einen Termin beim Endokrinologen bekommen. Diagnose: Hashimoto Thyreoidits. Bin dann auch schnell in eine Unterfunktion gerutscht.
Ich bekam L-Thyroxin und die Nackenschmerzen verbesserten sich immer weiter - die Gelenkschmerzen wurden aber immer schlimmer.
Die Ärztin machte ein paar Blutwerte "aus der Rheumaecke" und hatte gleich den Verdacht dass dort noch etwas anderes steckt. Die Werte waren alle soweit normal, nur minimale Abweichungen und die ANAs waren 1:80. Mir gings täglich schlechter, die Schmerzen wurden immer schlimmer. Ich machte einen Termin beim Rheumatologen und bekam dann noch einen hübschen Schmetterling im Gesicht. Die Endo hatte schon den Verdacht auf SLE, meinte aber sie sei kein Facharzt und ich soll nur bitte zu einem der sich auskennt. Mein Rheumadoc war sehr nett nur etwas überfordert, er ist Orthopäde. Ich bekam dann Cortison 20mg über 2 Wochen, dann auf 30mg erhöht - ich war fast schmerzfrei. Das war so im März 2009.
Mit Cortison kam ich dann nach Eilbek zur Diagnostik. Das hätte man sich sparen können, ich habe 2 Mal nachgefragt (in Eilbek) ob das Sinn macht mit dem Cortison - ja, genügend diagnostische Möglichkeiten etc.
Im Endeffekt bekam ich täglich Blut abgezapft und das war soweit ok.
Ich wurde dann mit diesem tollen Satz entlassen: Ich glaube nicht das Sie Rheuma haben. Sie haben einen Weiteilrheumatismus. Das ist nichts Schlimmes, mit den Schmerzen müssen Sie sich wohl abfinden und damit leben.
Ähm ja. Ich war bedient. Das Cortison wurde ausgeschlichen, die Schmerzen kamen wieder. Dazu kamen Schmerzen in den Waden, später auch Unterarme.
Mit der Zeit wurde die Liste der Symptome verdammt lang (u.a. nächtliches Schwitzen, erhöhte Temperatur - dauerhaft, extreme Müdigkeit, etc). Eine "Fachärztin" hat mir vorgeworfen ich hätte mir SLE-Symptome aus dem Internet rausgeschrieben. Klar, ist mein Hobby, ich suche mir Symptome aus und renne dann von Arzt zu Arzt
Ich wurde dann wieder schwanger (ungeplant) und kam ambulant nach Bad Bramstedt. Dort wurde ich dann auch ernst genommen und erstmal beobachtet, durch die SS konnte man ja onehin nicht viel machen. Die SS wurde auch vom Gyn gut überwacht, der Kleine kam im Februar 2010 gesund zur Welt.
Nach der Geburt hat Bad Bramstedt mich zu zig Fachärzten geschickt, MRTs usw.
Ich habe eine Fasziitis in Armen und Beinen, das hat mich schon fast beruhigt, ich dachte schon ich bilde mir das alles ein.
Letzte Woche habe ich dann mit meiner Ärztin gesprochen. Sie sind sich einig dass es wohl ein SLE ist, die Kriterien reichen zur Diagnose aber nicht aus, daher habe ich jetzt eine undifferenzierte Kollagenose. Ich bekomme jetzt 30mg Cortison über 2 Wochen, dann langsam runter auf 5mg Erhaltungsdosis. Dazu einmal pro Woche 25mg MTX gespritzt.
Habe das MTX gestern zum 1. Mal genommen und vertrage es anscheinend ganz gut. Hoffe mal das bleibt so.
Naja, soviel fürs Erste von mir
ich habe mich jetzt auch hier eingefunden.
Ich habe nach 2 Jahren Rätsel raten letzte Woche Freitag endlich mal eine Diagnose bekommen. 2 Jahre können verdammt lang sein.
Ich habe im Juli 2008 meinen Sohn bekommen - bis dahin gings mir gut.
Danach gings mir irgendwie jede Woche schlechter, erstmal nur Allgemeinbefinden wo man sich noch nichts denkt. Hatte dann im September schlimme Nackenschmerzen, Gelenkschmerzen fingen an, ich war total aufgekratzt und konnte keine 5 Min still sitzen und gleichzeitig schlief ich mitten in Gesprächen ein
Bin dann zum Hausarzt der gleich bemerkte dass meine Schilddrüse vergrößert ist. Blutuntersuchung und Ultraschall bestätigten dann eine Überfunktion. Irgendwie fühlte ich mich aber nicht gut aufgehoben und habe dann sehr schnell einen Termin beim Endokrinologen bekommen. Diagnose: Hashimoto Thyreoidits. Bin dann auch schnell in eine Unterfunktion gerutscht. Ich bekam L-Thyroxin und die Nackenschmerzen verbesserten sich immer weiter - die Gelenkschmerzen wurden aber immer schlimmer.
Die Ärztin machte ein paar Blutwerte "aus der Rheumaecke" und hatte gleich den Verdacht dass dort noch etwas anderes steckt. Die Werte waren alle soweit normal, nur minimale Abweichungen und die ANAs waren 1:80. Mir gings täglich schlechter, die Schmerzen wurden immer schlimmer. Ich machte einen Termin beim Rheumatologen und bekam dann noch einen hübschen Schmetterling im Gesicht. Die Endo hatte schon den Verdacht auf SLE, meinte aber sie sei kein Facharzt und ich soll nur bitte zu einem der sich auskennt. Mein Rheumadoc war sehr nett nur etwas überfordert, er ist Orthopäde. Ich bekam dann Cortison 20mg über 2 Wochen, dann auf 30mg erhöht - ich war fast schmerzfrei. Das war so im März 2009.
Mit Cortison kam ich dann nach Eilbek zur Diagnostik. Das hätte man sich sparen können, ich habe 2 Mal nachgefragt (in Eilbek) ob das Sinn macht mit dem Cortison - ja, genügend diagnostische Möglichkeiten etc.
Im Endeffekt bekam ich täglich Blut abgezapft und das war soweit ok.
Ich wurde dann mit diesem tollen Satz entlassen: Ich glaube nicht das Sie Rheuma haben. Sie haben einen Weiteilrheumatismus. Das ist nichts Schlimmes, mit den Schmerzen müssen Sie sich wohl abfinden und damit leben.
Ähm ja. Ich war bedient. Das Cortison wurde ausgeschlichen, die Schmerzen kamen wieder. Dazu kamen Schmerzen in den Waden, später auch Unterarme.
Mit der Zeit wurde die Liste der Symptome verdammt lang (u.a. nächtliches Schwitzen, erhöhte Temperatur - dauerhaft, extreme Müdigkeit, etc). Eine "Fachärztin" hat mir vorgeworfen ich hätte mir SLE-Symptome aus dem Internet rausgeschrieben. Klar, ist mein Hobby, ich suche mir Symptome aus und renne dann von Arzt zu Arzt

Ich wurde dann wieder schwanger (ungeplant) und kam ambulant nach Bad Bramstedt. Dort wurde ich dann auch ernst genommen und erstmal beobachtet, durch die SS konnte man ja onehin nicht viel machen. Die SS wurde auch vom Gyn gut überwacht, der Kleine kam im Februar 2010 gesund zur Welt.
Nach der Geburt hat Bad Bramstedt mich zu zig Fachärzten geschickt, MRTs usw.
Ich habe eine Fasziitis in Armen und Beinen, das hat mich schon fast beruhigt, ich dachte schon ich bilde mir das alles ein.
Letzte Woche habe ich dann mit meiner Ärztin gesprochen. Sie sind sich einig dass es wohl ein SLE ist, die Kriterien reichen zur Diagnose aber nicht aus, daher habe ich jetzt eine undifferenzierte Kollagenose. Ich bekomme jetzt 30mg Cortison über 2 Wochen, dann langsam runter auf 5mg Erhaltungsdosis. Dazu einmal pro Woche 25mg MTX gespritzt.
Habe das MTX gestern zum 1. Mal genommen und vertrage es anscheinend ganz gut. Hoffe mal das bleibt so.
Naja, soviel fürs Erste von mir
