Susanne L.
Mitglied
... das ist eine Zeile aus einem Gedicht einer bekannten Lyrikerin. Sie hat es "Rätsel" genannt. Daran musste ich denken, als ich diese Woche wieder mal bei einem (neuen) Rheumatologen war - weil eben immer noch auf der Suche nach einer geeigneten Behandlung.
Also erster Termin bei diesem Doktor. Ich erzählte ihm von den vielen jahrelangen Gelenkproblemen, "springenden" Schmerzen, den zwei OP's an der HWS, einer Hüft-OP, häufigen Blasen- und Darminfekten usw. Und dann erwähnte ich noch, dass bereits vor knapp fünf Jahren in einer Klinik die Diagnose gestellt wurde - bildmorphologisch Rheumatoidarthritis im fortgeschrittenen Stadium. Da winkte er ab: Das hat gar nichts zu sagen. DIE HABEN DORT KEINEN RHEUMATOLOGEN!
Ups. Was war das?? Es klang gerade so, als hätte er damit zum Ausdruck bringen wollen: Papperlapapp! Rheumatoidarthritis im fortgeschrittenen Stadium! Das kann jeder behaupten. Wenn es jemand feststellen kann, dann höchstens ich!

Ja, was denn nun? Immerhin kam dann noch neben der Bemerkung "das passt alles irgendwie nicht zusammen" (weil keine Schwellungen, keine Morgensteifigkeit, keine Entzündungswerte im Blut), schließlich doch noch der Hinweis: Aber es gibt ja auch das a-typische Rheuma ... Zu guter Letzt noch: Ich muss mal herausfinden, was die Ursache ist... Und für diesen Satz bin ich ihm schließlich dankbar. Dass er sich offensichtlich bemüht herauszufinden, was da los ist, was durchaus nicht selbstverständlich ist, wie ich auch schon erleben musste.
Beim nächsten Termin (erst in drei Monaten, aber immerhin!) will er mit mir die angeforderten Klinikunterlagen und weitere Ergebnisse, z.B. die Knochendichtemessung, auswerten.
Der Weg bis zur Diagnose und Behandlung ist oft langwierig, steinig und voller Rätsel. Mir scheint aber, ich habe etwas Glück gehabt mit diesem Arzt. Oder was meint Ihr???
lg
Susanne
Also erster Termin bei diesem Doktor. Ich erzählte ihm von den vielen jahrelangen Gelenkproblemen, "springenden" Schmerzen, den zwei OP's an der HWS, einer Hüft-OP, häufigen Blasen- und Darminfekten usw. Und dann erwähnte ich noch, dass bereits vor knapp fünf Jahren in einer Klinik die Diagnose gestellt wurde - bildmorphologisch Rheumatoidarthritis im fortgeschrittenen Stadium. Da winkte er ab: Das hat gar nichts zu sagen. DIE HABEN DORT KEINEN RHEUMATOLOGEN!
Ups. Was war das?? Es klang gerade so, als hätte er damit zum Ausdruck bringen wollen: Papperlapapp! Rheumatoidarthritis im fortgeschrittenen Stadium! Das kann jeder behaupten. Wenn es jemand feststellen kann, dann höchstens ich!
Ja, was denn nun? Immerhin kam dann noch neben der Bemerkung "das passt alles irgendwie nicht zusammen" (weil keine Schwellungen, keine Morgensteifigkeit, keine Entzündungswerte im Blut), schließlich doch noch der Hinweis: Aber es gibt ja auch das a-typische Rheuma ... Zu guter Letzt noch: Ich muss mal herausfinden, was die Ursache ist... Und für diesen Satz bin ich ihm schließlich dankbar. Dass er sich offensichtlich bemüht herauszufinden, was da los ist, was durchaus nicht selbstverständlich ist, wie ich auch schon erleben musste.
Beim nächsten Termin (erst in drei Monaten, aber immerhin!) will er mit mir die angeforderten Klinikunterlagen und weitere Ergebnisse, z.B. die Knochendichtemessung, auswerten.
Der Weg bis zur Diagnose und Behandlung ist oft langwierig, steinig und voller Rätsel. Mir scheint aber, ich habe etwas Glück gehabt mit diesem Arzt. Oder was meint Ihr???
lg
Susanne