Umziehen, wenn Rente noch nicht entschieden?

Dieses Thema im Forum "Rente und Rehabilitation" wurde erstellt von malchatun, 15. Juni 2018 um 09:03 Uhr.

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  1. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Hallo nochmals,

    wie ich im Nachbarthread berichtete, wurde gerade mein Rentenantrag abgelehnt und habe ich Widerspruch eingelegt.
    Nun ist es so, dass mein Lebensgefährte und ich schon einige Zeit gern umziehen würden und nach einer neuen Wohnung suchen. Da die Mietpreise hier in der Gegend inzwischen mächtig angestiegen sind, würde sich unser neues Zuhause im ausgedehnten Umkreis befinden, wo die Mieten noch bezahlbar sind. Gerade haben wir wieder eine schöne Wohnung gefunden in einer halben Stunde Entfernung von hier. Meine Rheumaambulanz wäre noch prima erreichbar, der Arbeitsweg jedoch würde sich auf ca. 40-45 Minuten erhöhen (64 km statt 15). Da ich meinerseits nicht daran glaube, dass ich je einmal wieder jeden Tag ins Büro fahren kann und werde, würde mich das nicht stören.

    Nun hat mir jedoch jemand gesagt, und ehrlich gesagt, ist das auch wenig meine Befürchtung, dass sich ein Umzug unter den momentanen ungeklärten Umständen negativ auf die Entscheidung der DRV auswirken könnte. Kann mir jemand etwas dazu sagen?

    Gründe für einen Umzug gibt es einige plausible. U.a. benötige ich einen Raum für Rückzug und Ruhe für mich. Mein Lebensgefährte benötigt ein Arbeitszimmer und einen Raum zum Abschließen für seine Arbeitsmittel (neue Vorschrift der Firma). Wir haben hier ein grottenschlechtes Internet, so dass Heimarbeit für uns beide nicht möglich ist. Und nicht zuletzt benötige ich mit meinen ständigen Magen- und Darmbeschwerden ein WC außerhalb des Bades, was wir hier nicht haben und was inzwischen öfters zu sehr belastenden Sitationen führt, wie man sich gut vorstellen kann.

    Vielleicht hat jemand hier Erfahrungen?

    Herzliche Grüße
    Katrin
     
  2. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Erfahrungen hab ich keine, aber ich wüsste auch keinen vernünftigen Grund, weshalb sich ein Umzug negativ auf den Rentenantrag auswirken sollte.
     
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  3. känguruh500

    känguruh500 Neues Mitglied

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    Mir fällt ein Grund ein, woraus sie dir da einen Strick drehen könnten: Sie könnten dir vorwerfen, dass du sowieso keine Lust mehr hast zu arbeiten und deswegen die Rente willst und auch weiter wegziehst von der Arbeitsstelle. Bei dem was ich schon bei Behörden und absurden Begründungen erlebt und mitbekommen habe, bin ich sehr vorsichtig geworden. Experte bin ich auf dem Gebiet aber nicht, habe jetzt nur mal überlegt, welche Begründung es da überhaupt geben könnte.
    Allerdings hast du ja klare Argumente warum ein Umzug notwendig ist und warum er nicht in der Nähe stattfinden kann!
     
  4. Kittie

    Kittie Aktives Mitglied

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    Eben. Und es macht je nach Stadt durchaus einen Unterschied, ob ich in den südlichen, nördlichen, westlichen etc. Randbereich ziehe. Da können die Mietpreise jeweils wieder stark variieren und wenn man aufs Geld schauen muss, kann man sich das dann nicht mehr so aussuchen.
    Die Frage ist eher, ob das Amt die von Malchatun vorgetragenen Gründe akzeptiert und nicht als zu unwichtig einstuft. Ein Zimmer mehr als Rückzugsraum z.B. wäre für das Amt todsicher ein niederer Beweggrund um die Bürde wieder arbeiten zu gehen zu erhöhen. Geänderte Vorschriften des AG bezüglich vertraulicher Unterlagen und keine Möglichkeit der Heimarbeit (insofern denn erforderlich, oft ist das ja nur ein Gimmick und kein Muss) wegen schlechtem Internetempfangs dürften da schon höher wiegen, hier muss aber wohlüberlegt sein wie man dies formuliert damit das eben am Ende nicht auch wieder anders ausgelegt wird vom Amt.
     
  5. O-häsin

    O-häsin Aktives Mitglied

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    Hallo Malchatun,
    ich war in einer Behörde tätig. Man hat für seine Tätigkeit eine Ausbildung durchlaufen und weiß, worauf es ankommt. Somit kann ich mir nicht gut vorstellen, dass eine Behörde etwas konstruiert. Ferner gilt zunächst mal die Freizügigkeit in DE. Es müßte sich ja sonst der Sachbearbeiter an den Computer setzen und die Entfernungen der alten und neuen Wohnung zum Arbeitgeber nachschauen. Das kann ich mir kaum vorstellen. (Und dann hieße die Begründung nicht: sie wollen wohl nicht mehr arbeiten, sondern, der beantragten Leistung entsprechend: wenn sie belastbar genug sind, um täglich ca. 2 Stunden für Hin- und Rückfahrt zu meistern, dann geht´s ja).

    Aber: Auch ich habe persönlich und von vielen anderen, (und das scheint zuzunehmen), schon von den merkwürdigsten Begründungen gehört, so dass man schließlich zur Klage gezwungen wird. Das schaffen jedoch manche kraftmäßig nicht mehr. Oft werden einfach nur Textbausteine eingesetzt, oder es handelt sich schlicht nicht um Begründungen, sondern um zu begründende Behauptungen.
    Dann ist eine Rechtsschutzversicherung eine sinnvolle Investition, denn ohne Anwalt kommt man kaum durch.
    Viel Glück und Erfolg
    o-häsin
     
  6. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Warum sollte man der DRV gegenüber erklären, warum man umzieht? Das erschließt sich mir überhaupt nicht. Umziehen, neue Anschrift mitteilen und fertig.
     
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  7. -Tweety-

    -Tweety- Registrierter Benutzer

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    Meine Meinung..... Du ziehst um, warum auch immer. Der längere Arbeitsweg.... Auch als EU Rentner darf man doch Auto fahren, oder.
    Als negative Begründung Seitens der DRV dürfte das wohl nicht ausreichen.
    Und wen hat es zu interessieren, wieso und weshalb du umziehst....
     
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  8. Stine

    Stine Moderatorin

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    Entweder du bekommst die Rente oder nicht. Der DRV ist es egal, ob sie dir die Rente nach Mallorca oder sonst wohin überweisen. Erstmal geht es jedoch darum, ob du überhaupt eine bekommst...
     
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