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Umwelt, Natur, Lebensmittel -Lob und Kritik

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Snoopiefrau, 28. Februar 2014.

  1. Marly

    Marly Bekanntes Mitglied

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    Katjes: da hast du jedenfalls eine gute Verwendung dafür. Wir haben ja nicht mal einen Ofen, da könnte man das Papier zum Anheizen nehmen.

    Heute hat es zum ersten Mal geklappt, dass kein Wochenblatt mit einem Kilo Werbung im Briefkasten lag. Auf dem Zettel steht auch : keine Postwurfsendungen - vielleicht liest der Postbote das endlich mal.

    Ich muß auch dringend die ganzen Firmen anschreiben, die Kataloge schicken. Im Zeiten von Internet schaut da doch eh keiner mehr rein.
     
  2. Snoopiefrau

    Snoopiefrau Bodos Fraule

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    Marly mit Silberbüchse :ak:
    Das möchte ich gerne sehen!

    Bei mir wird ebenfalls der Kompost in Altpapier eingewickelt und unerwünschte Kataloge etc. gehen zurück.
     
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  3. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Aufkleber drauf, Annahme verweigert, und dann ab in den nächsten Briefkasten. So hab ich mir das jedenfalls mal vorgenommen. Gemacht hab ich das so aber auch noch nicht.
    Bei uns kommt alles auf den großen Altpapierstapel. Das Papier wird ein mal im Monat von der Jugendfeuerwehr abgeholt, die kriegen dafür Geld für die Jugendarbeit. Dann geb ich doch gerne, wenns für den guten Zweck ist. ;)
     
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  4. Marly

    Marly Bekanntes Mitglied

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    Seit zwei Tagen ist der Briefkasten erstaunlich leer - streikt die Post???
     
  5. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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  6. Snoopiefrau

    Snoopiefrau Bodos Fraule

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    Passend zum Thema Papier:

    Mit knapp 250 Kilogramm Papier im Jahr verbrauchen wir Deutschen pro Person so viel wie alle Menschen in Afrika und Südamerika zusammen.
    Zwar trennen wir ordentlich, aber wir machen uns kaum bewusst, dass weltweit 17 Prozent aller gefällten Bäume in der Papierproduktion landen, die aufwendig und energieintensiv ist. Holzhackschnitzel sind der Rohstoff für frisches Papier. Dabei gibt es Alternativen: gepresstes Gras statt Holzfasern!

    Quelle:
    https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/unkraut/papierverschwendung-auf-kosten-von-mensch-und-natur-100.html
     
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  7. Chrissi50

    Chrissi50 Bekanntes Mitglied

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    Fleur de Sel mit Kunststoffpartikeln.
    Und da denkt man, man kauft was besonders gesundes.

    In einem Fall war sogar mit bloßem Auge eine Kunststoff-Faser erkennbar. Bei den nachgewiesenen Kunststoffarten handelte es sich vor allem um Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET) – und damit typische Kunststoffsorten unserer Plastikabfälle.
    Quelle: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22300-2018-01-15.html
     
  8. Mara1963

    Mara1963 Bekanntes Mitglied

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    Hatte ich auch schon von gelesen, da bin ich doch froh, dass ich günstiges Meersalz von Edeka kaufe, hatte jedoch das Fleur de Sel durchaus schon in der Hand; habs aber doch zurück gelegt, da es mir zu teuer war.
    Letztendlich wissen wir nicht mehr was wir essen und wodurch und womit das Zeug alles belastet ist, am besten kauft man immer unterschiedlich und in verschiedenen Läden so hat man Abwechslung und wenn doch was "Schlechtes" dabei wäre, wäre der Schaden gering.
     
  9. Chrissi50

    Chrissi50 Bekanntes Mitglied

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    Ich kauf das Urmeersalz, ein Steinsalz, das unserem Körper besonders gut bekommt oder bekommen soll. Ich glaubs halt mal.
     
  10. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

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    Vielleicht fängt der mensch endlich mal an umzudenken ?
    Plastikmüll hat im meer nichts zu suchen !
    Wie kann man sein leben ohne plastik gestalten,brauche ich wirklich microfleecekleidung ?
     
  11. Marly

    Marly Bekanntes Mitglied

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    Ich verfolge schon länger das Thema Plastik im Meer.

    Bei uns an der Küste gibt es einen kleinen Verein, der versucht das Thema öffentlicher zu machen und auch
    regelmäßig Müll am Strand sammeln geht.

    Es ist unglaublich schwer, ohne Plastik zu leben. Schaut mal in euere Küchenschränke. Es ist erstaunlich, wo überall
    Plastik zu finden ist. Ich würde es gerne tun.

    Was soll man bloß machen mit dem ganzen Plastikmüll, wenn der noch mehr aus dem Meer gefischt wird??? Verbrennen?

    Ich hoffe, dass es endlich mal ein Verbot zu Plastikverpackungen gibt. Das wäre ein Anfang.

    Die Menschheit muß aber komplett umdenken. Weniger ist mehr. Was heute alles gekauft wird, was man gar nicht braucht.
    Wir wollen in den nächsten Monaten das ganze Haus durchforsten und alles, was wir nicht brauchen ins Sozialkaufhaus bringen.
    Wenn wir eine andere Bleibe finden, will ich nicht den ganzen Ballast mitschleppen und mir vor allem nichts anschaffen, was nicht wirklich benötigt wird.
    Das machen wir eigentlich schon lange, aber manchmal überkommt es auch mich, da denke ich, ich bräuchte mal was .....

    Minimalismus ist ein guter, neuer Trend. Zumindest für die Natur und unsere Gesundheit.
     
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  12. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Marly, deine Einstellung finde ich toll! Schade, daß die nicht alle Leute haben.
    Ich möchte auch meinen Hausrat und damit auch mein Leben entrümpeln, aber dafür brauch ich einen Energieschub und auf den warte ich noch. ;)
     
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  13. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ich würde mich freuen, wenn solche unsinnigen und Umwelt belastende Dinge gesetzlich verboten würden wie zum Beispiel Alukapseln für Kaffeemaschinen, Plastikpeeling in Shampooflaschen, einzeln verschweißte Teebeutel etc.
     
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  14. Birte

    Birte Aktives Mitglied

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    Ja, das wünsche ich mir auch. Bis das soweit ist, versuche ich, solche Produkte zu vermeiden. Wenn das genug Leute tun, bringt das nämlich auch die Hersteller zum Nachdenken.
     
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  15. Hibiskus14

    Hibiskus14 Aktives Mitglied

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    Es ändert sich nur was im Verhalten der Bürger, wenn sie für irgendwas extra zahlen müssen...siehe Einkaufstüten, plötzlich hat fast jeder einen Beutel mit.
    Oder wenn es gesetzlich verordnet wird....aber das ist ja dann wieder Eingriff in die Freiheit der persönlichen Entscheidung, und dann wird auch gemeckert.

    Leider führt der freiwillige Verzicht auf Verpackungsmüll nicht zum Umdenken der Hersteller, weil es zu wenige sind, die das praktizieren...das merkt der Hersteller nicht am Umsatz.

    Die ganze To-go-Bewegung ist doch auch abartig, können die Leute und Schulkinder nicht zu Hause frühstücken....muss der Arbeitsweg zum Frühstückstisch werden.....und die Becher liegen überall rum....und muss man zu jeder Tageszeit was zu essen oder trinken in der Hand haben? Aber an jeder Ecke gibt es einen Stand, wo man sich was kaufen kann auf die Kralle, das verlockt natürlich.
     
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  16. Birte

    Birte Aktives Mitglied

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    Ja, natürlich - nur die Einstellung mancher Menschen "Bis es jemand verbietet, beteilige ich mich daran." finde ich gewöhnungsbedürftig. Für mich persönlich geht es erstmal darum, dass ich an manchen Machenschaften nicht beteiligt sein will, oder wenn das nicht geht, dann wenigstens weniger beteiligt sein will. Zum Anderen gucke ich auch nicht zuerst, dass andere etwas machen sollen, sondern versuche, bei mir anzufangen.

    Jeder Plastikbecher weniger, jede statt Tetrapack gekaufte Milch-Pfandflasche hilft. Glasverpackungen sind besser als Plastik, da besser wieder dem Wertstoffkreislauf zuzuführen - also gibt's das Ketchup jetzt nicht mehr in der praktischen Squeeze-Flasche, sondern es ist wieder schütteln und klopfen angesagt (Wenn ich nicht zu faul dafür wäre, könnte ich es ja auch in einen Dosierspender umfüllen). Man muss sich nicht über Nacht in einen Super-Öko verwandeln. Auch Kleinigkeiten helfen. Ich habe immer lustige Erlebnisse, wenn ich Postkarten kaufe - Verkäuferin zückt das Tütchen, ich sage "Danke, keine Tüte bitte" - V (ungläubig): "Die ist aber doch aus Papier..." - Ich: "Ich brauch sie trotzdem nicht." - Kommt wohl nicht so häufig vor...

    Wenn genug Leute ihr Kaufverhalten umstellen würden, käme das auch irgendwann mal beim Hersteller an. Z. B. bei Elektroartikeln könnte man auch über den Handel noch etwas Druck ausüben. Ich lasse grundsätzlich die gesamte Verpackung im Laden. Machen auch nicht so viele, den Blicken des Personals nach zu urteilen, als ich meinen neuen Router dort vor Ort auspackte, diverse Kartons und Kartönchen, Plastiktüten und Tütchen, Kabelbinder und natürlich jede Menge Styropor zurückließ und den Router samt Kabel und Bedienungsanleitung in das Laptopfach meines Rucksacks steckte. Geht natürlich nur bei kleineren Geräten, die man auch so transportieren kann.

    Natürlich bin ich auch keine Heilige, und in manchen Fällen geht es bei mir einfach auch nicht anders, aber darauf achten tue ich schon.

    Gegen die ToGo-Becher-Flut versuchen ja einige Städte schon etwas zu unternehmen, mit Mehrweg-Pfandsystemen z. B.. Und an immer mehr Stellen kann man sich den eigenen Becher füllen lassen. Ich bin auf längeren Strecken mit meinem Joemo-Becher unterwegs und habe ihn schon oft nachfüllen lassen können.
     
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  17. Chrissi50

    Chrissi50 Bekanntes Mitglied

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    Wir hatten vor ca. 30 oder 35 Jahren schonmal den Versuch gewagt, im Supermarkt die Frischwurst gleich in mitgebrachte Behältnisse packen zu lassen. Wir haben Jutebeutel benutzt,Alufolie aus dem Haushalt verbannt, unverpackte Ware gekauft, oder die Umverpackung gleich im Laden gelassen, und weiß der Teufel.
    Alles, um die Umwelt zu entlasten.

    Ich hab weitgehend dran festgehalten oder achte wenigstens oft drauf, und meine Kinder habens auch gelernt. Aber ansonsten ist inzwischen alles wieder beim Alten und es hat sich nix geändert.
     
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  18. Mara1963

    Mara1963 Bekanntes Mitglied

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    Vorbildlich Chrissi!
    Das Schlimme ist, der Mehrheit ist es wurscht. Wir hier in Deutschland trennen fleißig Müll, in Amerika hauen sie alles zusammen und sonstwo sicherlich auch. Der Mehrzahl der Menschen liegt anscheinend nichts daran, die Erde zu erhalten; es müsste sich die Politik darum kümmern, dass nur noch umweltfreundliche Ware in den Handel kommt. So wird der Mensch langsam aber sicher seine Heimat ruinieren / vernichten, traurig ist das.

    Da kommt mir auch gleich das Tankerunglück vor China in den Sinn, eine riesen Katastrophe für unsere Natur
    https://www.swr.de/swraktuell/tankerunfall-vor-chinesischer-kueste-katastrophe-so-schlimm-wie-bei-exxon-valdez/-/id=396/did=20984416/nid=396/rnyxiv/index.html
     
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  19. Snoopiefrau

    Snoopiefrau Bodos Fraule

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    Rieselhilfen/ Nanopartikel im Speisesalz, Tütensuppe oder Instantkaffee

    Vor Aluminiumsilikate (E559) und Siliziumdioxid (E551) warnen Verbraucherschützer.

    Insbesondere Siliziumdioxid E 551 wird seit vielen Jahren als Rieselhilfe eingesetzt und galt als unschädlich, bis man feststellte, dass bei der Produktion auch Nanopartikel entstehen. In Nanogröße gelangen sie in den Blutkreislauf.

    Quelle: Zeitung
     
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  20. Marly

    Marly Bekanntes Mitglied

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    In Amerika und sonst wo schmeißen sie alles in eine Tonne. In vielen Ländern schmeißen sie es auf den Boden, da
    wo sie gerade sind, oder gleich ins Meer.