Umwelt, Natur, Lebensmittel -Lob und Kritik

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Snoopiefrau, 28. Februar 2014.

  1. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ölheizungen sollen verboten werden, dafür soll man Gas oder Fernwärme nutzen. Meiner Meinung nach mal wieder mit der heißen Nadel gestrickt. Erstens, gibt es überhaupt genug Gas für alle und zweitens, wo kommt es denn her? Fracking? Seeehr umweltfreundlich.... :kopfpatsch:
     
  2. Marly

    Marly Guest

    Ehrlich und respektvoll ist es, das Tier gar nicht erst für seine eigenen Interessen zu töten.

    Ich habe noch nie Weichspüler gekauft und tierfrei heißt nicht gleich voller Chemie.
    Meine Seifen und Waschmittel sind aus pflanzlichen Ölen.
     
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  3. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Weichspüler lässt sich problemlos durch Essig ersetzen, einach ca 30 -40 ml Essig in das "Weichspülerfach" geben anstatt dem Weichspüler. Wer die Wäsche im Trocknergerät trocknet braucht keinen Weichspüler/Essig, im Trockner wird alles weich. Allerdings frisst der Strom und wer keinen Ökostrom nutzt belastet auch damit die Umwelt. Wenns irgend geht hänge ich die Wäsche auf und weichgespült wird mit Essig und nein die Wäsche stinkt nach dem Trocknen an der Wäscheleine nicht nach Essig.
     
    #2063 25. Oktober 2019
    Zuletzt bearbeitet: 25. Oktober 2019
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  4. Snoopiefrau

    Snoopiefrau Bodos Fraule

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    Mein Weichspüler besteht aus 10g Natron, 200ml warmen Wasser und ca. 800ml Essig (nehme Apfelessig)
    Alles aufrühren, es schäumt heftig auf ;) und vielleicht etwas ätherisches Öl dazu. Ein Stamperl davon ins letzte Spülbad geben.
     
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  5. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Wegen einer Essigallergie benutze ich gar keinen. Wenn mal etwas weich werden soll, nehme ich entweder gemahlene Zeolithe oder einfach einen EL Zitronensäure in etwas Wasser gelöst.
     
  6. Marly

    Marly Guest

    Ich habe heute von direktnatur. de
    Direktlink zum Shop entfernt /Moderator

    Probepapier (ECHO-Natur) bekommen zum Frischhalten von Lebensmitteln, Kochtüten (statt Bratschlauch), Backpapier und
    Butterbrot-Tüten.

    Das Papier wird aus Frischzellulose aus Fichtenhölzern hergestellt, die aus Durchforstungen und nicht Kahlschlägen gewonnen werden.
    Es ist 100% kompostierbar und wird in Hessen hergestellt.

    Ich kenne das Papier schon vom Biobäcker und benutze es immer mehrmals zum Frischhalten.
     
    #2066 1. November 2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. November 2019
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  7. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    @Marly, das kenne ich gar nicht. Funktioniert das gut?

    Ich hab gestern eine der neuen Gardinenstangen ausgepackt, was für eine Wirtschaft! Dass nicht jeder Ring noch einzeln eingeschweißt war, hat mich direkt schon fast gewundert... Das Auspacken hat fast länger gedauert als das anmontieren, weil (fast) jedes Teil in Folie verschweißt war. Wozu das gut sein soll, erschließt sich mir gar nicht und mich graust es schon vor der anderen Stange, die muss auch noch ausgepackt werden. So viel Folie für nichts....
     
  8. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    Maggy, du kannst eine kostenlose Probepackung bei der von Marly genannten Firma anfordern.
    Du hättest den Verpackungsmüll evt. vermeiden können, wenn du bei einem Raumausstatter gekauft hättest....... Leider machen die Baumärkte Konkurrenz und viele Raumausstatter müssen schließen bzw. können auch oft die Auswahl nicht bieten.
    Ist eine blöde Entwicklung, auch dank des Internets.
     
  9. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Maggy,

    Wir tüten auch verschiedene in der arbeitstherapie ein.
    Einkochringe, Mostkappen etc.
    Fängt mit 6er oder 10 packungen an und wird dann nochmal in größeren Tüten verschweißt.

    Das ist auch immer ein tütenwirrwarr.

    Raumausaustatter ist doch aber sicherlich auch teurer?
     
  10. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Meine kostenlosen Proben sind heute mit der Post bei mir angekommen und werden die nächsten Tage bei mir zum Einsatz kommen. Aussehen und Anfühlen der Produkte gefallen mir schon mal gut. Danke für den Tip Marly.
     
    #2070 11. November 2019
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2019
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  11. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/containern-studentinnen-klagen-vor-bundesverfassungsgericht-a-1295502.html
    Wieder mal ein typisches Beispiel für Unlogik. Was ist denn bitteschön so schlimm daran, sich gute Lebensmittel aus dem Container zu ziehen, die sonst auf die Müllhalde gekommen wären? Ich als Kunde würde jeden Supermarkt meiden, der solche Klagen erhebt.
    Die beiden Studentinnen haben eine Petition eröffnet, da will ich aber keinen Link reinstellen, das kann sich ja jeder selbst raussuchen.
     
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  12. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Das ist Usus, es wird schwer sein, einen Markt zu finden, der das Containern nicht sanktioniert.

    Nachdem einige Teilnehmer der Justizministerkonferenz eine kurzfristige Änderung der Gesetzeslage blockiert haben, wird es dauern, bis sich etwas tut.

    Unsere liebe EU-Regierung könnte ihre Teilnehmerstaaten zu dem verdonnern, was Frankreich und Tschechien längst etabliert haben, EU-weit. Das hielte ich für sehr sinnvoll.
     
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  13. Snoopiefrau

    Snoopiefrau Bodos Fraule

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  14. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Zur Ehrenrettung der Supermärkte/Discounter...
    Lidl, Aldi, Netto und Rewe spenden den Tafeln oder anderen Einrichtungen, die Lebensmittel an Bedürftige verteilen.
    Da sollte eigentlich auch in den Containern nicht wirklich verwertbares mehr zu finden sein.
     
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  15. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    Leider ist es oft so, daß die Tafel nicht genug Helfer hat, die die Lebensmittel aus den Supermärkten abholen können. Und die Supermärkte haben nicht genug Personal die es zur Tafel bringen bzw. bleiben dann auch noch auf den zusätzlichen Personalkosten sitzen und die meisten Ladner sind nicht bereit die dann auch noch zu tragen.
    So ist es hier im ländlichen Bereich, aus Ba-Wü auch ländlich kenne ich es auch so.
    Wenn die Tafel die Lebensmittel vor Geschäftsschluß abholt, ist es kein Problem.
    Unsere Lebensmittelgeschäfte haben vor der Kasse einen großen Korb mit reduzierten Waren (wegen Datum oder Sortimentswechsel) Unser Bioladen hat beim Obst und Gemüse einen Korb in dem nicht mehr ganz frisches zur kostenlosen Mitnahme ausliegt.
    Ein anderer Bioladner verkauft abgelaufene Ware (Kosmetik, Tee) teilweise nur um 30% reduziert...... das ist mir oft für abgelaufenes noch zu teuer.
     
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  16. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Katjes, ich lebe in einer Kleinstadt in NRW und hier ist es leider anders herum. Die Konkurrenz der Hilfsorganisationen ist inzwischen groß. "Meine", ein kleiner eingetragener Verein, kann sich gegen die Tafel nur schwer behaupten. Es wird immer schwieriger überhaupt Lebensmittel zu bekommen. Und wir haben über 100 Familien zu versorgen. 50-60 kommen zu jeder Ausgabe.
     
  17. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    Bei unserer größeren Stadt (70000 Einwohner) ,die nehmen gar keine Sachspenden mehr an...... weil die aus allen Nähten Platzen.
    Und unsere sozialen Einrichtungen müßten, um in den kleineren Orten wie unseren Lebensmittel abzuholen, locker 20ig Km fahren (ein Weg).
    In unserer "großen" Stadt können die Sachen mit einem Handwagen abgeholt werden (da fällt dann schon mal der Unterhalt für s Auto weg).
     
  18. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Hier bietet die Tafel verschimmeltes Obst und Gemüse an. Die Qualität ist wirklich unterirdisch. Der Bioladen hier hat quasi ein Monopol und verkauft seine Ware zum vollen Preis, bis sie dritte Wahl nicht mehr erfüllt...Peinlich, aber wahr. Hier lohnt sich containern auf jeden Fall und wird auch aktiv gemacht.

    Was sich hier allerdings immer mehr durchsetzt ist foodsharing( .de) als Alternative zum Containern. Die Leute holen die Lebensmittel da ab, wo es zu viele gibt und verteilen sie weiter.
     
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  19. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Foodsharing gibt es in der nächst größeren Stadt auch.
    Schade, dass die Tafeln so etwas abgeben. Wir sortieren Ware aus und geben nur das ab, "was man auch selber noch essen würde mögen".
     
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  20. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Das sehe ich auch so, es ist mehr als schade, es nimmt Würde. Nach stundenlangem Anstehen kommt man mit einer Tüte nach Hause, die nicht nur, aber auch Gammel enthält.

    So sollte es sein.
     
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