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Umschulung oder neue Ausbildung

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Kleene, 4. Mai 2007.

  1. Kleene

    Kleene Neues Mitglied

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    Hallöchen ihr lieben,

    vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen :confused:
    Ich habe mir überlegt eventuell eine neue Ausbildung zu erlernen zur Bürokauffrau, da mein jetziger Beruf Körperlich einfach zu anstrengend ist und ich auch schon seit Monaten Krankgeschrieben bin. Meine Eltern meinten ich solle lieber eine Rehaumschulung vom Arbeitsamt machen wenn ich dann wieder arbeitslos bin, da man Finantziell wohl mer bekommt als bei einer neuen Ausbildung und man auch wärend einer Erkrankung abgesichert ist.
    Nun meine Frage, so eine Umschulung dauert ja 2 Jahre. Welche Finatzielle Unterstützung würde man denn vom Amt bekommen? Ich denke das man dann in Harz 4 fällt wenn ALG 1 zu Ende ist, auch wenn man in einer Umschulung steckt oder?
    Vielleicht hat der eine oder Andere schon Erfahrungen gemacht.

    Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir bisl helfen könntet.

    Liebe Grüße

    Kleene
     
  2. Bernd-67

    Bernd-67 Guest

    Hallo Kleene,
    während der Umschulung bekommt man etwa 65% vom letzten Nettogehalt - genaueres gibts beim Amt -
    man bekommt kein ALG und der Anspruch wird nicht davon beeinflusst.
    Zusätzlich gibt es Geld für heimreisen und doppelte haushaltsführung, wenn man z.B. in einem BFW umschult.
    Aber wer deine Umschulung bezahlt ( wenn du eine kriegst ) ist erstmal die wichtigere Frage.
    Da gibts erstmal Gutachten und evt. Reha etc.
    Beim Rententräger bekommt man während einer Umschulung mehr Ausbildungsmittel bezahlt. Da kann man oft Bücher oder sogar nen Compi erstattet kriegen; je nachdem was man lernt und welche Einschränkungen man hat - aber immer erst Antrag stellen! Dann endscheiden die was man braucht und kriegt.


    Du siehst schon - ein sehr umfangreiches Thema zu dem es auch eine Menge Material gibt .
    Einfach mal Krankenkasse, Rententräger und Arbeitsamt nach Infos fragen...
    lg Bernd
     
  3. sunnysan

    sunnysan Neues Mitglied

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    Hallo Kleene,

    ich mußte vor 10 Jahren meine Schreinerlehre aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Daraufhin bekam ich eine Reha-Umschulung, die vom Arbeitsamt getragen wurde. Außerdem gabs damals noch EU-Fördermittel - also viel mehr, als das Lehrgeld. Das hatte den Vorteil, dass mein Arbeitgeber erstmal nix für mich zahlen musste und so einen Umschüler nimmt man natürlich immer gern ;)
    Erkundige Dich bei allen Beteiligten. Da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen.
    LG Sunnysan
     
  4. hsaytana

    hsaytana Neues Mitglied

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    Hallo,

    habe eine Kollegin, die ihren ersten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben konnte (Berufsallergie, zunächst Berufsunfähig). Sie hatte dann die Wahl eine neue Ausbildung oder Umschulung zu machen. BEides stand ihr offen. Sie hat sich dann doch (trotz Kind, Eheproblemen..) für eine neue Ausbildung entschieden, da ihr gesagt wurde, dass eine Chefs zwar Umschüler ausbilden aber oft lieber doch LEute frisch von der Ausbildung nehmen bzw. Leute mit Berufserfahrung, da einige das Risiko scheuen jemand "Kranken" einzustellen. Bei ihr lag die Allergie nur an den berufsspezifischen Chemikalien, seit sie aufgehört hat, wurde es immer besser und nun hat sie keinerlei Probleme mehr.

    Ich wollte diesen Fall nur schildern um Denkanstöße zu geben. Ich kann absolut verstehen, dass man lieber eine Umschulung mit mehr Geld macht. Ginge mir auch nicht anders, denn von irgendwas muss man leben. Das ganze ist sicher eine Frage der Abwägung und welchen Beruf man nun eigentlich machen möchte, also die Jobchancen im neuen Beruf.

    Ich hoffe ich habe dich nicht verunsichert und drücke dir die Daumen, dass du deinen Weg findest egal ob mit Umschulung oder Ausbildung!

    Liebe Grüße

    shaytana
     
  5. Sanchen

    Sanchen Neues Mitglied

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    Hallo kleene

    ist bei mir zwar schon eine ganze Weile her, aber ich war zuerst beim Arbeitsamt. Von da aus wurden dann alle Fäden gesponnen. Anträge, Untersuchungen von Amtsärzten, usw.

    Da medizinische Reha immer vor beruflicher durchgeführt werden soll, musste ich erst nochmal in eine Rehaklinik. Danach wurde ich zur Berufsfindung in eine berufliche Rehaeinrichtung geschickt. Dafür gabs dann schon Übergangsgeld.
    lg Sannchen