Zwergpiratin
Mitglied
Hey,
ich schlage mich schon länger mit der Angst vor Infektionen bei immunsuppressiver Therapie herum und wollte mal hören, wie ihr damit umgeht.
Im Verlauf meiner Rheumakarriere habe ich schon einige heftige Infektionen bekommen und mit jedem Mal, wo es wieder passiert, wird die Sorge größer. Im Januar hat mein Mann Noroviren mitgebracht, als wir zum Verwandtenbesuch unterwegs waren, und ich bin daraufhin weit weg von zuhause im Krankenhaus auf der Überwachungsstation gelandet. Ich hab wirklich gedacht „das war‘s jetzt“.
Seitdem bin ich noch vorsichtiger, als ich es vorher eh schon war. Ich halte mich sogar von Verwandten und Freunden fern, die irgendein Zeichen einer Infektion zeigen (was mein Mann nicht so ganz nachvollziehen kann und ich mich deshalb immer wieder verteidigen muss). Natürlich versuche ich, die Angst nicht Überhand gewinnen zu lassen und das Risiko auf einem realistischen Niveau zu betrachten. Aber das unangenehme Gefühl bleibt und ich fühle mich oft einfach unwohl.
Und da es mir körperlich und energiemäßig sowieso ziemlich bescheiden geht, habe ich das Gefühl, dass durch diese zusätzliche Sorge vor Infektionen mein Leben absolut still steht. Ich möchte leben, erleben, aber nicht wieder durch die Hölle gehen.
Kennt ihr diese Sorgen? Wie macht ihr das? Haltet ihr euch von offensichtlich erkrankten Personen (zum Beispiel Erkältung) fern? Oder seid ihr eher der Typ „Mut zum Risiko“?
Freu mich auf eure Meinungen, Sichtweisen und Erfahrungen
Liebe Grüße
Melli
ich schlage mich schon länger mit der Angst vor Infektionen bei immunsuppressiver Therapie herum und wollte mal hören, wie ihr damit umgeht.
Im Verlauf meiner Rheumakarriere habe ich schon einige heftige Infektionen bekommen und mit jedem Mal, wo es wieder passiert, wird die Sorge größer. Im Januar hat mein Mann Noroviren mitgebracht, als wir zum Verwandtenbesuch unterwegs waren, und ich bin daraufhin weit weg von zuhause im Krankenhaus auf der Überwachungsstation gelandet. Ich hab wirklich gedacht „das war‘s jetzt“.
Seitdem bin ich noch vorsichtiger, als ich es vorher eh schon war. Ich halte mich sogar von Verwandten und Freunden fern, die irgendein Zeichen einer Infektion zeigen (was mein Mann nicht so ganz nachvollziehen kann und ich mich deshalb immer wieder verteidigen muss). Natürlich versuche ich, die Angst nicht Überhand gewinnen zu lassen und das Risiko auf einem realistischen Niveau zu betrachten. Aber das unangenehme Gefühl bleibt und ich fühle mich oft einfach unwohl.
Und da es mir körperlich und energiemäßig sowieso ziemlich bescheiden geht, habe ich das Gefühl, dass durch diese zusätzliche Sorge vor Infektionen mein Leben absolut still steht. Ich möchte leben, erleben, aber nicht wieder durch die Hölle gehen.
Kennt ihr diese Sorgen? Wie macht ihr das? Haltet ihr euch von offensichtlich erkrankten Personen (zum Beispiel Erkältung) fern? Oder seid ihr eher der Typ „Mut zum Risiko“?
Freu mich auf eure Meinungen, Sichtweisen und Erfahrungen
Liebe Grüße
Melli