Hallo, meine 16jährige Tochter hat die Diagnose Psoriasis Athritis. Derzeit laufen wir von Arzt zu Arzt, statt Bewerbungen zu schreiben, die Prüfung schafft sie wahrscheinlich auch nicht wegen ihren vielen Fehlzeiten. Das Schlimmst ist das bisher die Medikamente alles nur verschlimmert und neue Beschwerden dadurch hinzugekommen sind.
Ich habe in den letzten Wochen größtenteils während meiner freien Zeit und schlaflosen Nächte mich belesen und einige interessante Seiten gefunden. Da wir bisher nur natürliche Medikamente (Kräuter, Homöopathie u.ä.) gewohnt sind, reagiert meine Tochter auch extrem auf die Medikamente (vor allem Cortison-sie sah aus wie ein Luftballon und hatte starke Bauchkrämpfe durch die Schmerzmittel). Nach der Beratung durch eine Heilpraktikerin und Psycholgin sind wir an dem Punkt angelangt 1. eine Darmsanierung zu machen (hoffentlich hält sie es durch), 2. tierische Fette und Milchprodukte zu reduzieren und 3. Glutenarme Ernährung. Andererseits müssen wir auch etwas gegen die Schmerzen unternehmen, derzeit probieren wir Phytodolor (pflanzlich) leider noch mit wenig Erfolg und da bei ihr Kälte hilft, Quarkpackungen zur Kühlung, was auch vorrübergehend gegen die Schmerzen und Schwellungen hilft. Einen kleinen Erfolg haben wir schon. Das letzte MRT hat angezeigt, dass ein Rückgang erfolgt.

Ich hoffe, dass meine Tochter durchhält und an die Zukunft denken wir später, wenn die Gegenwart erstmal erträglich geworden ist und es ihr etwas besser geht. Leider ist die Schule nicht grad mit verständnisvollen Lehrern besetzt, daher bekommen wir von dieser Seite echt enormen Druck und meine Tochter wird als psychisch krank hingestellt und bekommt ständig schlechte Zensuren, was sich jetzt aber nach einem Besuch beim Schulverwaltungsamt hoffentlich auch ändern wird.
Ich weiß nur eins: Ich bin Mutter und werde für die Gesundheit meiner Tochter kämpfen und um das Verständnis dafür bei ihren Mitmenschen!
Verzweifeln hilft uns jetzt auch nicht weiter! Nur so nebenbei ich hab selber auch eine schwere chronische Erkrankung und lebe schon seit Jahren damit.
Hier noch ein Link zu einer empfehlenswerten Seite (Ich bin der Meinung Kinder sollte man nicht zu sehr mit Chemie zupumpen) :
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/arthritis.html weiter unten links auf der Seite gibt es auch zum Thema Rheuma einiges zu lesen.
Ich wünsche allen, die damit Leben müssen oder zuschauen müssen, wie ihre Liebsten leiden, ganz viel Kraft, Liebe, Lebensmut und -freude und niemals aufgeben!
Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
achso noch was kleines zum Schmunzeln:
Im Wartezimmer beim Rheumatologen: Ein Patient steht am Empfang, die Schwester fragt nach der Chipkarte, der Patient sagt: "Ich bin privat", kommt ins Wartezimmer und setzt sich, daraufhin ein anderer zu einem Patienten neben ihm: "Ich bin auch nur privat hier und nicht geschäftlich". Alle im Wartezimmer lächelten oder kicherten sogar. :o
Ob mit oder ohne Schmerzen, das Lachen sollte man nie vergessen!