Rosenstolz
Mitglied
Hallo,
ich muss mal Frust ablassen, sorry
Seit rund 15 Jahren habe ich PSA mit Spondyloarthritis. MTX habe ich nicht gut vertragen, mit Cortison gings prima, aber ich wurde rund und runder. Arava und Quensyl war auch nicht erfolgreich. Mitte März 17 habe ich nun mit der Rheumatologin besprochen es mit Enbrel zu versuchen. Ich bin privat krankenversichert und beihilfeberechtigt. Die Beihilfe hat die ersten beiden Rezepte ( kostet über 1700€ pro 8 Spritzen, hält zur Zeit einen Monat) durchgewunken. Kein Problem. Bei der HUK Coburg, meiner Krankenversicherung, habe ich VOR der ersten Spritze telefonisch nachgefragt, ob sie übernehmen. O-Ton: Ja, wenn der Arzt bestätigt, dass andere Therapien nicht den gewünschten Erfolg bringen. Kein Problem, habe ich mit den ersten beiden Rezepten eingereicht. Ich gehe in VORLEISTUNG Ihr Lieben, das nur am Rande.
14 Tage später kam ein Schreiben von der HUK: DAS muss erst von einem Gutachter geprüft werden Ich habe angerufen: wie lange dauert das? 1 - 2 Wochen. OK.... nach drei Wochen, gestern nochmal angerufen. Ach, da fehlt ja noch ein Bericht vom Thorax röntgen. Gut, sofort geschickt. Heute nochmal nachgefragt, dauert noch... schon seit fast 6 Wochen warte ich. Das Doofe ist, die Spritzen sind alle. Ich muss morgen neu spritzen. Will aber nicht wieder 1.700€ ausgeben ohne zu wissen, ob die übernehmen. Die Einzelheiten des Gespräches erspare ich Euch. Nur ein Satz, besonders klug: Dann versuchen Sie es doch mal mit einer alternativen Therapie! Ne, ist klar. Seit 15 jahren schlucke ich nur Smarties! Ich werde meine Enbrel Therapie unterbrechen müssen, weil die HUK so lange braucht!!!! Ab sofort keine Basismedis mehr
Wer hätte auch schon mal so was? Also keine Übernahmezusage oder solche Probleme?
Hoffnungsvoll...
VG
Rosenstolz
ich muss mal Frust ablassen, sorry
Seit rund 15 Jahren habe ich PSA mit Spondyloarthritis. MTX habe ich nicht gut vertragen, mit Cortison gings prima, aber ich wurde rund und runder. Arava und Quensyl war auch nicht erfolgreich. Mitte März 17 habe ich nun mit der Rheumatologin besprochen es mit Enbrel zu versuchen. Ich bin privat krankenversichert und beihilfeberechtigt. Die Beihilfe hat die ersten beiden Rezepte ( kostet über 1700€ pro 8 Spritzen, hält zur Zeit einen Monat) durchgewunken. Kein Problem. Bei der HUK Coburg, meiner Krankenversicherung, habe ich VOR der ersten Spritze telefonisch nachgefragt, ob sie übernehmen. O-Ton: Ja, wenn der Arzt bestätigt, dass andere Therapien nicht den gewünschten Erfolg bringen. Kein Problem, habe ich mit den ersten beiden Rezepten eingereicht. Ich gehe in VORLEISTUNG Ihr Lieben, das nur am Rande.
14 Tage später kam ein Schreiben von der HUK: DAS muss erst von einem Gutachter geprüft werden Ich habe angerufen: wie lange dauert das? 1 - 2 Wochen. OK.... nach drei Wochen, gestern nochmal angerufen. Ach, da fehlt ja noch ein Bericht vom Thorax röntgen. Gut, sofort geschickt. Heute nochmal nachgefragt, dauert noch... schon seit fast 6 Wochen warte ich. Das Doofe ist, die Spritzen sind alle. Ich muss morgen neu spritzen. Will aber nicht wieder 1.700€ ausgeben ohne zu wissen, ob die übernehmen. Die Einzelheiten des Gespräches erspare ich Euch. Nur ein Satz, besonders klug: Dann versuchen Sie es doch mal mit einer alternativen Therapie! Ne, ist klar. Seit 15 jahren schlucke ich nur Smarties! Ich werde meine Enbrel Therapie unterbrechen müssen, weil die HUK so lange braucht!!!! Ab sofort keine Basismedis mehr
Wer hätte auch schon mal so was? Also keine Übernahmezusage oder solche Probleme?
Hoffnungsvoll...
VG
Rosenstolz

