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Übelkeit und Müdigkeit

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von pepe, 7. Januar 2004.

  1. pepe

    pepe Neues Mitglied

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    Hallöchen

    Ich nehme seit dem 22.12.03 Pleon RA ein. Bin jetzt bei 1-0-2.
    Seit Ende der ersten Woche habe ich Brechreize, die manchmal
    so lange gehn, bis das ich mich übergeben muss.:mad:
    Das ganze fängt schon morgens im Bad an:
    Hatte bisher nicht einen Tag, andem ich nicht ohne zu würgen/ erbrechen
    meine Zähne putzen konnte.
    Sehr oft habe ich "nur" diese Wasseransammlung im Mund.
    Seit dem letzten Wochenende könnte ich fast nur schlafen und habe den
    ganzen Tag über ne Mattigkeit, fühle mich total Grogge.

    Laut Beipackzettel kann es zu solchen Nebenwirkungen kommen.
    Jetzt ist meine Frage:
    Bleiben sie immer, oder verschwinden sie auch irgendwann wieder???

    pepe
     
  2. **ina**

    **ina** Neues Mitglied

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    hallo,
    ich nehme auch Pleon RA, mir war davon aber noch nie schlecht. Müde und schlapp bin ich auch, aber schon seit gut 6-8 Jahren so sehr, dass ich schlafe, sobald ich mich hinlege (ca. die halbe Woche auch versehentlich auf dem Sofa) und selten auch in der Strassenbahn, zum Glück fahren sie im Kreis, sodass ich früher oder später die richtige Haltestelle erreiche.... Das ist seit meiner Pleoneinnahme (seit etwa 2 Jahren 2-0-2) nicht schlimmer und nicht besser geworden.
    Ich kann Dir also leider nicht weiterhelfen, vielleicht haben andere noch ähnliche Erfahrungen. Wenn es sich irgendwie aushalten lässt, würde ich noch ein paar Tage abwarten, vielleicht gewöhnt sich Dein Körper an das neue Medikament, ansonsten würde ich bei meinem Arzt anrufen und fragen, was er in dem Falle empfiehlt.

    Liebe Grüsse, ich hoffe, es geht Dir schnell wieder besser

    ina (o:
     
  3. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

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    Pleon®RA

    Hallo Pepe,
    ich hoffe ich konnte Dir helfen schau mal nach ob es da Wechselwirkungen gibt usw.
    Nebenwirkungen
    Häufig auftretende Nebenwirkungen von Sulfasalazin betreffen den Magen-Darm-Trakt. Sie äußern sich in Form von Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfällen. Es kann auch zu einer Verschlechterung einer bestehenden Colitis ulcerosa kommen. Auch an der Haut können Nebenwirkungen auftreten. Diese können von leichteren, größtenteils allergischen Hautausschlägen bis zu schweren Hautreaktionen wie beispielsweise dem Stevens-Johnson- oder Lyell-Syndrom oder einer exfoliativen Dermatitis reichen. Teilweise verstärken sich die Hautreaktionen im Zusammenwirken mit Licht und werden dann als Photodermatosen bezeichnet. In seltenen Fällen kommt es zu einer Zyanose (=Blaufärbung der Haut) infolge eines verringerten Sauerstoffgehaltes des Blutes. Ferner kann eine allergische Bindehautentzündung des Auges auftreten.Zusätzlich kann es zu Nebenwirkungen kommen, die das Nervensystem oder die Psyche betreffen: Vor allem Müdigkeit und ein allgemeines Schwächegefühl, Benommenheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Schlaflosigkeit sind hier zu nennen. Gelegentlich entwickeln sich auch Depressionen oder Psychosen. Auch Herzklopfen ist gelegentlich möglich. Außerdem können Missempfindungen und periphere Neuropathien auftreten. Ebenso sind Muskelschwäche und Gelenkschmerzen möglich. In Einzelfällen kann ein Lupus-erythematodes-Syndrom entstehen.Die Nebenwirkungen von Sulfasalazin können auch das blutbildende System betreffen. Es kann zur Verminderung verschiedenster Blutzellen und zu unterschiedlichen Formen der Anämie kommen. Auch schwere Nebenwirkungen wie die Agranulozytose oder eine Plasmozytose können auftreten. Im Bereich der Atemwege kann es gelegentlich zu Atemnot oder einem Asthma bronchiale kommen. In Einzelfällen kommt es zu Entzündungen der Lungenbläschen oder des Lungengewebes. Vereinzelt werden Schädigungen der Leber, bis hin zu Lebernekrosen beobachtet. Ebenso werden in Einzelfällen Entzündungen der Nieren, der Bauchspeicheldrüse und des Herzbeutels beschrieben. Bei Männern kann es zu einer Abnahme der Spermienproduktion und einer reversiblen, also vorübergehenden Einschränkung der Zeugungsfähigkeit kommen.Um auftretende schwere Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und die Therapie gegebenenfalls abbrechen zu können, führt der Arzt regelmäßige Kontrolluntersuchungen des Blutbildes und des Urins durch.

    Wechselwirkungen

    Antibiotika Durch die Einnahme verschiedener Antibiotika kann die Menge an Darmbakterien, die das Sulfasalazin spalten, reduziert werden. Dadurch werden geringere Mengen der beiden Wirksubstanzen gebildet.Lebendimpfstoffe Während einer Behandlung mit Sulfasalazin kann bei Impfungen mit Lebendimpfstoffen der Impferfolg ausbleiben. Das aus Sulfasalazin im Dickdarm entstehende Sulfonamid kann zur Abtötung der Impfkeime führen, so dass eine ausreichende Immunantwort unterbleibt.Folsäure, Digoxin Die Aufnahme von Folsäure und Digoxin kann durch Sulfasalazin verringert werden.Anionenaustauscher Anionenaustauscher wie Colestyramin oder Colestipol können Sulfasalazin beziehungsweise die Spaltprodukte binden und so deren Aufnahme in den Körper verringern.Eisen Die gemeinsame Anwendung von Sulfasalazin und Eisen führt zur Bildung löslicher Komplexe. Die Aufnahme in den Körper kann dadurch verringert sein.

    Gegenanzeigen

    Aufgrund der Spaltung von Sulfasalazin im Darm in ein Sulfonamid und ein Salicylat darf Sulfasalazin bei Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide oder Salicylate nicht eingesetzt werden. Bei aktuell vorliegenden oder in der Vergangenheit vorgekommenen schweren Hautreaktionen wie beispielsweise dem Stevens-Johnson- oder dem Lyell-Syndrom oder bei exfoliativer Dermatitis darf Sulfasalazin nicht eingesetzt werden. Bei Erkrankungen der blutbildenden Organe oder Vorliegen von Blutbildveränderungen, wie beispielsweise einem Mangel an weißen Blutkörperchen, einer fehlerhaften Bildung des roten Blutfarbstoffes oder hämolytischen Anämien infolge eines Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangels der roten Blutkörperchen, ist die Anwendung von Sulfasalazin ebenfalls kontraindiziert. Auch bei akuter intermittierender hepatischer Porphyrie darf Sulfasalazin nicht gegeben werden. Sulfasalazin darf außerdem nicht angewendet werden, wenn Nieren- oder Leberschäden oder Störungen der Nieren- oder Leberfunktion vorliegen. Ein Darmverschluss stellt eine weitere Kontraindikation dar. Bei Männern mit Kinderwunsch sollte Sulfasalazin wegen der Einschränkung der Zeugungsfähigkeit nur für eine begrenzte Zeit angewendet werden.Das bei der Spaltung des Sulfasalazins entstehende Salicylat hemmt die Prostaglandinsynthese. Daher soll der Einsatz von Sulfasalazin bei schwangeren Frauen im letzten Drittel der Schwangerschaft nur bei strenger Indikation erfolgen. Sulfasalazin geht in die Muttermilch über. Die beim Säugling auftretenden Konzentrationen sind normalerweise aber nicht so hoch, dass sie Schäden verursachen. Eine Ausnahme bilden Säuglinge mit angeborenem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel. Bei ihnen besteht die Gefahr des Auftretens einer Hämolyse, also eines Abbaus der roten Blutkörperchen. Werden die Säuglinge bezüglich Hinweisen auf Hämolysen und erhöhte Bilirubinwerte genau überwacht, kann Sulfasalazin bei stillenden Müttern eingesetzt werden. Sulfasalazin ist nicht zur Anwendung bei Kleinkindern unter zwei Jahren geeignet.

    Für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis werden die folgenden Handelspräparate eingesetzt: Azulfidine®RA Filmtabletten von der Firma Pharmacia & Upjohn enthalten Sulfasalazin.Pleon®RA Filmtabletten von der Firma Henning Berlin enthalten Sulfasalazin.Daneben sind noch weitere Arzneimittel mit dem Wirkstoff Sulfasalazin von verschiedenen Herstellern im Handel.Für die Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen werden die folgenden Handelspräparate angewendet:Azulfidine® magensaftresistente Filmtabletten, Azulfidine® Tabletten, Azulfidine® Klysma und Azulfidine® Suppositorien von der Fa. Pharmacia enthalten Sulfasalazin.Colo-Pleon® Klysma Suspension, Colo-Pleon® magensaftresistente Filmtabletten und Colo-Pleon® ML magensaftlösliche Filmtabletten von der Fa. Henning Berlin enthalten Sulfasalazin.
    http://www.m-ww.de/pharmakologie/arzneimittel/rheumamittel/sulfasalazin.html
    http://www.rheuma-online.de/fua/7.html
    http://www.rheuma-online.de/austausch/austausch/12616.php3
    http://www.diethelm-glaser.de/mb/mb-start.htm
    Herzliche Grüße Gisi.....bischen gr. das Bildchen lol verzeih .....
     

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  4. pepe

    pepe Neues Mitglied

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    Hallo

    erstmal vielen Dank für eure Antworten.
    Bevor ich mit den Medis angefangen hab, hab ich ich immer zu unterschiedlichen
    Zeiten gegessen. Manchmal kam es auch vor das ich das erste am späten Mittag
    gegessen habe.
    Seit der ersten Einnahme, nehm ich die Tabl. zu den Mahlzeiten ein. An das regelmäßige
    Essen ( zumindest morg. und abds.) muss ich mich erstmal gewöhnen. Es kommt immer
    noch vor, das ich erst um 10 oder 11 Uhr Frühstücke.

    Bei mir auf der Arbeit ist die Magen und Darm Grippe seit einiger Zeit im Umlauf,
    hab sie seit gestern Mittag auch. Vielleicht liegt es ja auch daran, das es mir nicht
    so gut geht in der letzten Zeit. Werde jetzt erstmal abwarten.

    Anfang dieser Woche war ich zur Blutkontrolle, die BSG liegt bei 35/50. Die anderen
    Werte sind im Normbereich.

    pepe
     
  5. anko

    anko Neues Mitglied

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    Ich drück dir die Daumen, dass du "nur" eine Magen-Darm-Grippe hast.

    Hier grassiert sie auch und ist wohl ziemlich heftig. Meine beiden Kidis hats auch erwischt :(

    Ansonsten kann ich dir nur raten zu dem Sulfasalazin sehr viel zu trinken. Das habe ich am Anfang nicht gemacht und habe viel unter Nebenwirkungen gelitten. Seit ich darauf achte genug zu trinken geht es mir gut damit.

    Alles Gute

    anko
     
  6. pepe

    pepe Neues Mitglied

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    Hallo anko

    Mit dem trinken, natürlich nicht alkoholische Getränke :) hab ich keine Probleme.
    Komme auf mindestens 3 Liter pro Tag. Werde es aber ausprobieren, bei der
    einnahme von Sulfasalazin noch mehr zu trinken. (bisher zwei große Gläser mit
    Wasser).
    Ich hoffe das es deinen Kindern etwas besser geht. Frag doch mal den Kinderarzt
    ob er nicht Elektrolyte verschreiben kann, damit der Elektrolythaushalt nicht verrückt
    spielt.

    pepe