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TV "Tiere als Therapeuten"

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Sabinerin, 11. Januar 2007.

  1. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    Hallo zusammen,

    heute nachmittag wurde die Dokumentation "Tiere als Therapeuten" auf 3Sat gezeigt. Leider konnte ich nicht rechtzeitig die Info ins Netz stellen.

    Hier findet Ihr die Hintergrundinfos:

    http://www.sf.tv/sf1/dok/index.php?docid=20061207_2000_SF1

    Es war eine sehr sensible Dokumentation über ein Pflegeheim, in dem Tiere als Therapeuten gehalten werden. Die Katzen "Max" und "Moritz" erfreuen viele Heimbewohner. Die Katzen sind so umgänglich, zeigen keine Scheu vor Mensch und Rollstuhl, sondern fühlen sich ganz offensichtlich wohl.
    Da sie merken, wo sie erwünscht sind, gehen sie auch nur in diese Zimmer und bei manchen Heimbewohnern schlafen sie tagsüber und/oder nachts im Bett.

    Ferner kommt eine Frau mit einem ausgebildeten Therapiehund ins Heim. Der Hund gibt soviel Freude und noch viel wichtiger die Möglichkeit, Emotionen zu zeigen, wozu manche Heimbewohner sonst nicht in der Lage sind.

    Auf dem Hof gibt es ferner Hühner, Ziegen und Lamas. Einmal wöchentlich wird ein Spaziergang mit Heimbewohner und Lamas gemacht :)

    Die Mehrarbeit, die durch die Tiere anfällt, wird durch Lebensfreude der Heimbewohner gerechtfertigt.


    Ich finde dieses Projekt ganz fantastisch und es wäre toll, wenn sich noch mehr Heime überlegen würden, Tiere als Therapeuten anzuschaffen.

    Es gibt noch eine Wiederholung dieser Sendung, aber nur im Schweizer Fernsehen.

    LG
    Sabinerin
     
  2. Buffy

    Buffy Neues Mitglied

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    Hallo Sabinerin,

    solche Projekte sind wirklich phantastisch.......

    Ich gehe mit Buffy 1x wöchentlich über den Verein *Tiere helfen Menschen* in ein Altenheim und betreue eine ältere Dame.
    Wir erzählen, gehen auch mal spazieren, sie spielt mit Buffy usw. Die Freude ist jedesmal riesen groß, wenn wir kommen.

    Anfangs war ich in einer anderen Einrichtung. Dort gibt es wöchentlich eine s.g. *Hunderunde*. In dieser Gruppe hatte ich ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde: Eine Dame im Rollstuhl, die regelmäßig zur Hunderunde kam, aber nie ein Wort gesprochen hat. Bei meinem 3. Besuch hat sie mich angelacht und *Guten Tag* gesagt. Mir standen die Tränen in den Augen. Seit diesem Tag ist sie viel aufgeschlossener geworden......

    In der gleichen Einrichtung gibt es auch eine Demenzstation. Hier ist es schon schwieriger mit den Bewohnern in Kontakt zu kommen...
    Ein kleines Lächeln auf den Gesichtern ist für mich immer eine Bestätigung, das meine ehrenamtliche Tätigkeit ein gutes Werk ist.

    Leider ist es häufig sehr schwierig Einrichtungen von solchen Besuchsdiensten zu überzeugen (Hygiene usw.) :(


    Liebe Grüße
    Heike und *Besuchshund* Buffy
     
  3. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Bärlin :-)
    ***

    ich für mich habe entschieden:
    die tiere sind letztendlich,die besseren menschen.ohne arg und eigentlich,tierisch gesehene,aufs futter aus.aber,wenn es mir nicht gut geht/ging,waren hunde und katzen immer die beste seelentröster.@sabinerin,?hast du dein stinketier noch?hier läuft der igel des wohnblocks,immer noch im rechteck.
    die magariten blühen,die ringelblumen und auch rosen und gänseblümchen.
    was ist das ??
    mit vielen gedanken im kopf und immer auf der suche.
    gitta-glitzerchen
     
  4. Monsti

    Monsti das Monster

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    am Pillersee in Tirol
    Hi Sabi,

    vor allem deshalb haben zwei der Bewohner in Achims Wohnhaus für schwer mental und mehrfach behinderte Erwachsene Katzen, den Kater Pumi und Katerchen Joe. Und unsere Maxl wird dort schon lange als Therapiehund eingesetzt. Du kennst sie ja. Maxl macht ihre Sache prima. Ist sie mit den Behinderten zusammen, ist sie alles andere als aufgeregt. Immerhin schaffte sie es, eine Frau mit Down-Syndrom aus ihrem Autismus herauszuholen. Maxl ist bis heute ihr Liebling.

    Liebe Grüße von
    Angie