Trifft DAS wirklich zu?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von anthologie, 7. Dezember 2020.

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  1. anthologie

    anthologie Mitglied

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    Beiträge:
    91
  2. Sinela

    Sinela Bekanntes Mitglied

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    Beiträge:
    8.845
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    Stuttgart
    Bei den verschiedenen Rheuma-Medikamenten stehen ja schon verschiedene Krebsarten bei den möglichen Nebenwirkungen mit im Beipackzettel. Es ist erwiesen, dass Rheumatiker anfälliger sind für die eine oder andere Krankheit, aber ich fürchte, damit müssen wir leben. Es hilft ja nichts sich deshalb verrückt zu machen. Am besten ist es - so wie für alle anderen Menschen auch -, wenn man gesund lebt.
     
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  3. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

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    Das Risiko für eine Krebserkrankung steigt in Deutschland ja generell an, weil die Menschen immer älter werden und Krebs bei älteren Menschen häufiger vorkommt als bei jüngeren.
    Deshalb sehe ich das ähnlich wie Sinela und möchte noch die Wichtigkeit der Krebsvorsorge hinzufügen.

    In Bezug auf die Therapie mit Etanercept habe ich meine Ärztin nach dem Risiko für Lymphome befragt. Und sie sagte, dass sie Etanercept seit 20 Jahren verschreibt und nicht einen Patienten kennt, der ein Lymphom bekommen hat. Das ist natürlich keine Studie und auch nicht repräsentativ. Aber es spricht auch nicht für ein deutlich erhöhtes Risiko. Und wenn ich ein Lymphom bekomme, hätte ich es vielleicht auch ohne Rheuma und Medikamente bekommen. Das weiß ich nicht und deshalb blende ich das für mich aus.
     
  4. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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    5.932
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    zu Hause
    Hallo anthology,

    bei mir wurde das Sjögren Syndrom diagnostiziert. Bei dieser entzündlich - rheumatischen Erkrankung ist das Risiko für bösartige Lymphdrüsenerkrankungen erhöht. Als ich 2007 zur Diagnostik in der Rheumaklinik war, wurde ich über dieses erhöhte Risiko aufgeklärt. Weiterhin wurde ich darauf hingewiesen wie wichtig regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Organchecks sind.
    Bei mir lag auch schon der Verdacht auf ein Non Hodgkin Lymphom vor, der sich glücklicherweise nicht bestätigte. Nach dem Verdacht wurden engmaschiger Kontrolluntersuchungen mittels Ultraschall in den Halsweichteilen / Speicheldrüsen veranlasst. Inzwischen bin ich wieder bei einem zweijährigen Rhythmus.
    Ich muss damit leben, dass das Risiko für Lymphome erhöht ist. So ist es eben.
     
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  5. AB12

    AB12 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2020
    Beiträge:
    17
    Hallo.

    Fachlich ist es so einzuschätzen, daß es zwar eine bestätigte Koinzidenz, aber noch keine bewiesene Korrelation gibt. Es ist aber durchaus anzunehmen, daß sowohl autoimmune Erkrankungen, als auch deren medikamentöse Therapie das Risiko einer Krebserkrankung erhöhen könnten. Ich denke aber, daß dir das keine Angst machen sollte, denn es ändert nichts an deinem bisherigen Leben, es ist nur eine Information mehr, die wichtig ist bezüglich Aufmerksamkeit, Vorsorge...
    Stell es dir vor wie Autofahren... du weißt dass Autofahren das Risiko eines Unfalls beinhaltet, aber du machst es trotzdem, weil es nicht anders geht...

    Diese Studie soll nur Behandlungs- und Vorsorgekonzepte ermöglichen, aber ändert im Grunde nichts.

    liebe Grüße!
     
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