Frühlingsgefühl
Neues Mitglied
Hallo,
ich habe mich bereits durch das Forum gewühlt, aber noch nicht so recht eine Antwort gefunden. Vielleicht habt ihr Ideen, was ich noch machen könnte bzw. in welche Richtung ich noch schauen sollte.
Kurz zu mir:
Ich bin weiblich, vor kurzem 25 Jahre alt geworden und komme aus dem schönen Niederbayern.
Am Anfang meiner Krankengeschichte stand vermutlich eine schwere Blasenentzündung im Mai 2010. Sieben Tage später bekam ich heftige Rückenschmerzen - die Iliosakralgelenke hatten sich entzündet. Eine weitere Entzündung der Iliosakralgelenke folgte im August 2010.
Im März 2011 schwoll mein rechtes Knie plötzlich an. Heftige Schwellung, leicht gerötet, warm und Schmerzen bei Bewegung sowie in Ruhe. Ich konnte kaum laufen. Zusätzlich leichtes Fieber, totale Erschöpfung und allgemeines Krankheitsgefühl. Unzählige Orthopäden aufgesucht, unzählige Diagnosen, nichts half. Nach etwa 8 Wochen war es weg.
Es folgten drei Monate, in denen ich immer wieder leichtes Fieber hatte, schwitzte (vor allem auch nachts) und mich krank fühlte.
Im Dezember 2011 schwoll das rechte Knie dann wieder ohne erkennbaren Auslöser an. Schmerzen, Schwellung, leichtes Fieber.
2012 und 2013 hatte ich Ruhe. Mal ein Ziehen hier, mal ein Ziehen da, aber alles auszuhalten.
Seit Januar 2014 hat es mich nun richtig heftig erwischt. Zunächst wieder starke Rückenschmerzen
(Iliosakralgelenk ?), dann Schwellung, Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit im rechten Knie. Es folgten die Fingergelenke (v.a. rechts und v.a. die Mittelgelenke), Handgelenk rechts, leicht der Ellbogen rechts und das Knie links.
Ich habe außerdem:
- Morgensteifigkeit 90-120min (manchmal auch den halben Vormittag); eine Faust machen geht nicht mehr
- Muskelschmerzen in den Oberschenkeln beidseitig sowie eine sichtbare Schwellung im rechten Oberschenkel (Nähe Kniegelenk) und eine dicke und harte Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger
- heftige Sonnenallergie, zudem kleine bis mittelgroße Bläschen auf den Wangen, an den Schultern und oberem Rücken (schubweise auftretend)
- blaue Flecken am rechten Bein (etwa 1 cm groß); hab mich aber nicht gestoßen o.ä.
- starke Kopfschmerzen, Müdigkeit, fühle mich richtig schlapp
- Nagelfalzeinblutung großer Zeh rechts
Zum Blutbild:
- Rheumafaktor negativ; CRP normal; BSG stieg stetig an, ist aber noch im Normalbereich
- Hlab27 negativ
- LDH war leicht erhöht, jetzt aber wieder normal
- Monozyten waren erhöht, jetzt wieder normal
- Borreliose: ein Wert einmal positiv, der Rest negativ
- ANA-Titer: deutlich erhöht mit 1: 3.200 (Norm: 1: 100); feingesprenkelt mit positiver Chromosomenregion
- Lymphozyten: gefallen auf 20,5 (Norm: ab 25,0)
- C3: gefallen auf 90 (Norm: ab 90)
- eosinophile Granulozyten: stetig gestiegen, aktuell bei 5,0 (Norm: bis max. 5,0)
- ds-DNA: 45 (Norm: bis 100)
- SS-A und SS-B negativ
Ich war inzwischen bei zwei Allgemeinmedizinern, unzähligen Orthopäden, drei Hautärzten und einem internistischen Rheumatologen. Letzterer hat mich gestern nach Hause geschickt, da er meint, ich sei nicht krank, solle mich aber Ende 2014 nochmal zur Kontrolle vorstellen. Eine Einweisung in eine Klnik stellt er mich nicht aus.
Medikamente habe ich keine.
Nun weiß ich nicht, was ich machen soll. Den nächsten Termin bei der Hausärztin habe ich am 16.5. da sie zuvor erst den schriftlichen Befund des Rheumatologen haben möchte. Noch einen internistischen Rheumatologen gibt es hier nicht und die nächst gelegenen nehmen keine neuen Patienten mehr auf.
Die Rheumaklinik Bad Füssing hat eine Wartezeit von mehreren Monaten, die Rheumatologie der LMU in München nimmt keine gesetzlich Versicherten mehr auf ohne Anmeldung durch den Hausarzt oder Rheumatologen. Gleiches gilt für die Spezialsprechstunde der Uniklinik Regensburg.
Habt ihr Ideen, zu welchem Arzt ich noch gehen könnte, oder was ich noch machen könnte?
In welche Fachrichtung oder an welche Krankheit sollte ich bei meinen Beschwerden und dem hohen ANA-Titer noch denken? Ich hab in letzter Zeit immer nur noch in Richtung Rheuma gedacht....
Könnte es eine Kollagenose (evtl. Lupus) sein, obwohl die ds-DNA jetzt nicht erhöht sind?
Sorry für den sehr langen Text....wenn ihr Ideen, oder Vorschläge habt....immer her damit
DANKE!!!!
Euch ein schönes Wochenende!!
Anne
ich habe mich bereits durch das Forum gewühlt, aber noch nicht so recht eine Antwort gefunden. Vielleicht habt ihr Ideen, was ich noch machen könnte bzw. in welche Richtung ich noch schauen sollte.
Kurz zu mir:
Ich bin weiblich, vor kurzem 25 Jahre alt geworden und komme aus dem schönen Niederbayern.
Am Anfang meiner Krankengeschichte stand vermutlich eine schwere Blasenentzündung im Mai 2010. Sieben Tage später bekam ich heftige Rückenschmerzen - die Iliosakralgelenke hatten sich entzündet. Eine weitere Entzündung der Iliosakralgelenke folgte im August 2010.
Im März 2011 schwoll mein rechtes Knie plötzlich an. Heftige Schwellung, leicht gerötet, warm und Schmerzen bei Bewegung sowie in Ruhe. Ich konnte kaum laufen. Zusätzlich leichtes Fieber, totale Erschöpfung und allgemeines Krankheitsgefühl. Unzählige Orthopäden aufgesucht, unzählige Diagnosen, nichts half. Nach etwa 8 Wochen war es weg.
Es folgten drei Monate, in denen ich immer wieder leichtes Fieber hatte, schwitzte (vor allem auch nachts) und mich krank fühlte.
Im Dezember 2011 schwoll das rechte Knie dann wieder ohne erkennbaren Auslöser an. Schmerzen, Schwellung, leichtes Fieber.
2012 und 2013 hatte ich Ruhe. Mal ein Ziehen hier, mal ein Ziehen da, aber alles auszuhalten.
Seit Januar 2014 hat es mich nun richtig heftig erwischt. Zunächst wieder starke Rückenschmerzen
(Iliosakralgelenk ?), dann Schwellung, Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit im rechten Knie. Es folgten die Fingergelenke (v.a. rechts und v.a. die Mittelgelenke), Handgelenk rechts, leicht der Ellbogen rechts und das Knie links.
Ich habe außerdem:
- Morgensteifigkeit 90-120min (manchmal auch den halben Vormittag); eine Faust machen geht nicht mehr
- Muskelschmerzen in den Oberschenkeln beidseitig sowie eine sichtbare Schwellung im rechten Oberschenkel (Nähe Kniegelenk) und eine dicke und harte Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger
- heftige Sonnenallergie, zudem kleine bis mittelgroße Bläschen auf den Wangen, an den Schultern und oberem Rücken (schubweise auftretend)
- blaue Flecken am rechten Bein (etwa 1 cm groß); hab mich aber nicht gestoßen o.ä.
- starke Kopfschmerzen, Müdigkeit, fühle mich richtig schlapp
- Nagelfalzeinblutung großer Zeh rechts
Zum Blutbild:
- Rheumafaktor negativ; CRP normal; BSG stieg stetig an, ist aber noch im Normalbereich
- Hlab27 negativ
- LDH war leicht erhöht, jetzt aber wieder normal
- Monozyten waren erhöht, jetzt wieder normal
- Borreliose: ein Wert einmal positiv, der Rest negativ
- ANA-Titer: deutlich erhöht mit 1: 3.200 (Norm: 1: 100); feingesprenkelt mit positiver Chromosomenregion
- Lymphozyten: gefallen auf 20,5 (Norm: ab 25,0)
- C3: gefallen auf 90 (Norm: ab 90)
- eosinophile Granulozyten: stetig gestiegen, aktuell bei 5,0 (Norm: bis max. 5,0)
- ds-DNA: 45 (Norm: bis 100)
- SS-A und SS-B negativ
Ich war inzwischen bei zwei Allgemeinmedizinern, unzähligen Orthopäden, drei Hautärzten und einem internistischen Rheumatologen. Letzterer hat mich gestern nach Hause geschickt, da er meint, ich sei nicht krank, solle mich aber Ende 2014 nochmal zur Kontrolle vorstellen. Eine Einweisung in eine Klnik stellt er mich nicht aus.
Medikamente habe ich keine.
Nun weiß ich nicht, was ich machen soll. Den nächsten Termin bei der Hausärztin habe ich am 16.5. da sie zuvor erst den schriftlichen Befund des Rheumatologen haben möchte. Noch einen internistischen Rheumatologen gibt es hier nicht und die nächst gelegenen nehmen keine neuen Patienten mehr auf.
Die Rheumaklinik Bad Füssing hat eine Wartezeit von mehreren Monaten, die Rheumatologie der LMU in München nimmt keine gesetzlich Versicherten mehr auf ohne Anmeldung durch den Hausarzt oder Rheumatologen. Gleiches gilt für die Spezialsprechstunde der Uniklinik Regensburg.
Habt ihr Ideen, zu welchem Arzt ich noch gehen könnte, oder was ich noch machen könnte?
In welche Fachrichtung oder an welche Krankheit sollte ich bei meinen Beschwerden und dem hohen ANA-Titer noch denken? Ich hab in letzter Zeit immer nur noch in Richtung Rheuma gedacht....
Könnte es eine Kollagenose (evtl. Lupus) sein, obwohl die ds-DNA jetzt nicht erhöht sind?
Sorry für den sehr langen Text....wenn ihr Ideen, oder Vorschläge habt....immer her damit
Euch ein schönes Wochenende!!
Anne
