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TONSILLEN (Mandeln) zerklüftet und gefüllt,chron.Mandelentzündung? Urs.f.Rheuma?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von liebelein, 17. September 2010.

  1. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    Habe schon seit vielen Jahren zerklüftete Tonsillen/Mandeln.
    Diese sind auch immer wieder mal mit weissen Stippen/Brocken gefüllt. Habe oft das Gefühl, das es im Hals kratzt, jedoch kommt es da nicht vom Magen, denn der Magenschutz hilft.

    In letzter Zeit sind die zerklüfteten Tonsillen/Mandeln vermehrt wieder mit weissen Stippen durchzogen und diese scheinen den Rachen zu reizen.

    Wenn ich diese dann mit einem Spatel entfernt habe (ich weiss, hört sich eklig an und ist es auch), geht es wieder einige Tage.

    Eine frühere HNO-Ärztin meinte, das es normale Ablagerungen sind, die sich in den Öffnungen sammeln würden (durch Speisen,Speichel, Verunreinigungen etc. und das es nicht schlimm sei).

    Das gleiche meinte neulich ein anderer HNO.
    Aber es ist sehr belastend und ekelhaft, zudem hat man oft das Gefühl Mundgeruch zu haben (was ab und an wohl auch stimmen soll).

    Daran ändern kann man nur etwas, wenn man die Tonsillen entfernen läßt. Ich habe aber auch gehört, das man sowas nicht gerne bei Erwachsenen, noch dazu Erkrankten, durchführen würde.

    Habe in einem Beitrag hier ähnliches gelesen.
    Wer das nachlesen mag:
    http://www.rheuma-online.de/phorum/showpost.php?p=373205&postcount=4
    Hat jemand von euch auch Erfahrungen damit und was wurde getan?
    Im Netz selber findet man einen Heilpraktiker, der auch zum Entfernen rät:
    http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/Tonsillitis.htm


    (Wenn ich meine Tonsillen nicht reinigen würde, sähen sie sicherlich in einigen Wochen auch so aus, bzw. sie wachsen mehr in den Rachenbereich rein -deshalb auch das vermehrte Kratzen und Stören...).

    Kennt jemand von Euch dieses Phänomen und welche Therapien habt ihr mittlerweile ausprobiert oder empfohlen bekommen und mit welchem Erfolg?

    Symptome:
    - wiederkehrende Infekte (ein Infekt jagt den Nächsten) negativ
    - ständige Lymphknotenschwellung im Halsbereich negativ
    - Keine bis geringe Schluckbeschwerden .positiv
    - Bei Mandelpfröpfen (Detritus): Foetor ex ore (Mundgeruch) und schlechter Geschmack.
    positiv
    - meist uncharakteristische Schluckbeschwerden und häufiges Kratzen im Halspositiv
    - immer wiederkehrendes Gefühl, einen "dicken Hals" zu haben positiv
    - Trockenheitsgefühl im Rachen positiv
    - Histologie:(noch nicht gemacht)
    - Detritus (Pfröpfe) aus Epithelien, Bakterien, Lymphocyten und Leukocyten in den Krypten.

    Bin auf Eure Antworten gespannt?
    Mit Sicherheit bin ich kein Einzelfall...

    Herzliche Grüße

    Liebi


     
  2. nomen.nominandum

    nomen.nominandum Neues Mitglied

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    Hallo,

    mein Mann hat sich seine Mandeln letzte Woche entfernen lassen, nachdem er ca. im 4 Wochen Rhythmus eine eitrige Mandelentzündung hatte.
    Er hat von den ständigen Entzündungen auch schon eine chron. reaktive Arthritis davon getragen. Diese wird inzw. mit MTX und Prednisolon behandelt.

    Jetzt fast 10 Tage später fängt es an besser zu werden. Er sagt, wenn er gewusst hätte, wie weh das tut und wie schlecht es einem geht, er hätte es nie machen lassen.....

    Also wenn du dich dazu entscheiden solltest, rechne damit dass die ersten Tage furchtbar sind. Du kannst den Mund nicht richtig aufmachen, kaum etwas essen....Schlucken war so zwischen dem 5.-8. am allerschlimmsten.
    Opiate durfte er nicht nehmen, da er dann eine eventuelle Nachblutung nicht gemerkt hätte...und mit 4 Voltaren am Tag in Kombi mit Novalgin ist er nicht hingekommen - so hat er sich dann trotz alledem noch Tramal eingeworfen.

    Wünsche Dir eine gute Entscheidung
     
  3. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

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    hallo,


    :D:D:D:D:D:D, ja mir haben sie auch die mandeln mit anfang 20 rausgenommen.
    @nomen.nominandum ich weiß genau was dein mann durchmacht :D aber bei mir hat es echt was gebracht.

    gruß

    luke
     
  4. Ducky

    Ducky Guest

    hi,
    mir sind die mandeln im alter von 28 jahren entfernt worden, weil sie zerklüftet zu groß etc waren und man, wennman sie drückte eiter rauskam. der asl titer war auch zu hoch. das man bei erwachsenen die mandeln nciht gern entfernt habe ich noch nie gehört..das gilt eigentlich eher für kinder, deren immunsystem sich noch aufbauen muss

    bei mir sind die rheumatischen beschwerden, die ich habe leider nciht mit der mandelentfernung verschwunden, auch wenn diese ne herdinfektion darstellten und schön gestreut haben

    ich würde trotzdem immer wieder mandeln entfernen lassen..der eiter hat absolut nciht geschmeckt ;)

    wie es einem geht, hängt von der schmerzmedikation ab..ich habe diclo bekommen und hatte kaum schmerzen, dagegen 2 andere patienten im zimmer nur paracetamol, die waren ziemlich am jaulen..verschiedene ärzte und erfahrungen..mit diclo gibt es halt häufiger nachblutungen..hatte auch ne kleine, aber die habe ich mit ner eiskrawatte wieder in den griff bekommen
    ansonsten sage ich nur MÄNNER ;)
     
  5. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    ..oh je...

    erstmal danke für eure tollen infos.

    ich nehme opiadpflaster, diclo/voltaren habe ich wieder mal abgesetzt, da ich totale magen-und schlafprobs bekommen habe.

    das sind ja keine rosigen aussichten:eek:, dann vllt. doch lieber weiter drücken und räuspern und pfefferminze nehmen.....

    oh je:confused::o

    liebi

    p.s.: ich glaube, das mit dem entfernen bei erw. hat mit den starken schmerzen und den nachblutungen etwas zu tun...soll wohl bei kindern nicht ganz so schlimm sein....
     
  6. Ducky

    Ducky Guest

    meine nachblutung ist nciht aus heiterem himmel gekommen..hatte zuvor nen anruf, der mich umgehauen hat, wo ich dann viel geweint und geschluchzt habe -das war dann der auslöser..meine beiden anderen mitpatienten hatten keine probleme damit und ich wie gesagt auch nur ne kleine

    habe zum damaligen zeitpunkt nir das diclo bekommen, nix anderes dazu..die beiden anderen nur paracetamol.die wollten am liebsten auch gar nix essen..bei mir mit diclo ging das alles wunderbar
     
  7. Pat1

    Pat1 Neues Mitglied

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    Hallo,

    also mir wurden die Mandeln auch entfernt im Erwachsenenalter, da dauerentzündet, vereitert, zerklüftet etc.!
    Klar ist es die ersten Tage schmerzhaft beim schlucken, aber nicht mehr als bei ner heftigen Mandelentzündung! Nach 7-10 alles super! Gibt auch schon Krankenhäuser die das Lasern, und dann tut schon am 2. Tag nichts mehr weh! So einen Eingriff hatte ich am Zungengrund/Kehldeckel, war echt easy!

    Also mir geht es insges. deutlich besser ohne Mandeln, und viel weniger Infekte!

    LG
     
  8. Siggy

    Siggy Siggy

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    Hallo,

    also ich habe meine Mandeln mit 32 J. abgegeben - erst nicht freiwillig, danach war ich echt froh,die Dinger los zu sein!

    Ich hatte schon jahrelang immer wieder mit heftigen,eitrigen Entzündungen der Mandeln zu tun. Das letzte Jahr vor der OP hatte ich mehrmals heftige spastische Bronchitis, ich musste Cortison i.V. bekommen, da ich immer solche Atemnot hatte.
    Zudem auch ständig geschwollene Lymphknoten.
    Aber ich habe mich standhaft geweigert - aus lauter Angst über die Horrorgeschichten im Bekanntenkreis - meine Mandeln entfernen zu lassen - obwohl Hausarzt und HNO sehr dazu geraten hatten.

    Tja, dann hatte ich Anfang Oktober wieder mal eine heftige eitrige Angina, 3 Wo. Antibiotika - doch das half nicht! Zudem brachiale Gelenkschmerzen,
    Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen .........
    Es hat mich dann an einem schönen Sonntag einfach aus den Pantienen gekippt!!!
    Der Arzt in der Klinik, in die ich eingeliefert wurde hat bloss den Kopf geschüttelt : sehr hohe Entzündungswerte, positive Rheumafaktoren, er meinte, ich hätte fast ne Blutvergiftung.

    Das Ende vom Lied: 1 Woche Bettruhe, Infusionen mit starken Antibiotika und Cortison, Schmerzmittel................
    Ich hatte so die Nase voll, bin gleich in der Klinik geblieben und habe die Mandeln entfernen lassen!!!!!!!!!!!!!!!!

    Heute bin ich so was von froh, dass ich das gemacht habe!

    Klar, die OP war nicht schlimm, da merkte ich ja nichts davon.
    Danach - ja, ganz schön heftige Schmerzen, ab dem 3. Tag hat sich der Nerv rauf zum Ohr an einer Seite noch entzündet - einfach toll .
    Unsere Deviese am Zimmer (wir waren 3 Leute mit Mandel-OP) lautete:
    1 Std. vor dem Essen - Schmerztablette nicht vergessen!!!!!!!!!!
    Bei uns gabs Voltaren dispers - naja, zum runterwürgen vom Essen hats gereicht! (unser HNO hat gesagt, an den Wunden, wo die Mandeln entfernt wurden, bildet sich ein Belag, der schneller abheilt,wenn man isst)!
    also - Augen zu und durch, ich habe schon am 2. Tag nach der OP wieder Normalkost zu mir genommen!!!!!!!! (bis auf ein paar Sachen,die man meiden sollte).

    Der ganze Spuk dauerte ca. 3 Wochen - bis ich schmerzfrei war.

    AAAAAAAAAAAAAAber, ich würde es sofort wieder machen lassen!!

    Ich bin seit dieser Zeit weitaus weniger krank, eine spastische Bronchitis hatte ich nie! mehr! Die Blutwerte brauchten ca. 1 Jahr, bis sie wieder im normalen Bereich waren.

    Ob die Jahre mit den eitrigen Entzündungen auch dran Schuld sind, dass ich vor 9 J. dann doch an Rheuma erkrankt bin - keine Ahnung, das lässt sich nicht sagen (hatte damals auch eine heftige Infektion mit Chlamydia pneum. , die lange nicht behandelt wurde).

    Aber alles in Allem rate ich jedem, der solche, wie mein HNO damals im Untersuchungsbericht geschrieben hatte "scheussliche, zerklüftete mit eitrigen Stippen behaftete und zerfressene Mandeln" hat, diese entfernen zu lassen.
    Es ist nicht angenehm - aber die Schmerzen gehen wieder vorbei.
    Und eine eitrige Angina tut genauso weh, bis die Antibiotika wirken.
    Aber den Schaden,den diese chronisch entzündeten Mandeln anrichten können, kann man manchmal nicht mehr heilen.

    Egal wie Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir alles Gute!

    lg Sieglinde
     
  9. Maike

    Maike Neues Mitglied

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    Hallo,

    bei mir wurden im Erwachsenenalter die Tonsillen rausgenommen, weil ich zu häufig Mandelentzündungen hatte und die auch zerklüftet waren.

    Die OP war kein Problem bei mir und auch anschließend verlief alles gut.

    LG Maike
     
  10. Muckel

    Muckel Das Muckelchen

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    Hallo Liebi,

    habe selber die Mandeln (zum Glück) schon als Kind rausbekommen!

    Kenne aber einige, die sich aus dem gleichen Grund wie Du die Mandeln haben entfernen lassen. Von keinem habe ich bisher gehört, dass er es bereut hätte...

    Über Pfingsten habe ich selber im KH auf der HNO-Station gelegen, weil ich die Nase komplett saniert bekommen habe (was auch nicht gerade der Hit war). Habe mit vielen Kontakt gehabt, die als Erwachsene in der gleichen Zeit die Mandeln rausbekommen habe. Klar ist das nicht gerade die schönste Sache von der Welt, aber alle fanden es durchaus erträglich, vor allem weil man davon ausgehen konnte, dass es nach 10-14 Tagen vorbei war! Und mit Schmerzmitteln war es laut deren Aussagen auch gut auszuhalten!
    Und sie waren jeden Morgen dankbar, dass ihnen das Tamponadenziehen, das tägliche Nase absaugen und die Entfernung der Splinten erspart geblieben ist...

    Jeder muss selber entscheiden, ob es für ihn richtig ist, aber zu verlieren hast Du doch nichts, es kann doch höchstens besser werden!!!

    Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute und drücke Dir feste die Daumen!

    Liebe Grüße

    Muckel
     
  11. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    ...

    danke nochmals.

    bei mir ist es so, das ich eben keine akuteneitrigen mandelentzündungen mit schweren schmerzen habe....

    (das hatte ich ein paar mal im jugendalter,die sollten da schon raus, aber mein hausdoc meinte...lass sie ruhig noch ein wenig drin....).

    es sind nur die nebendinge....die mich nerven und vllt. würde es mir danach ja auch ein wenig besser geht...

    diese immense müdigkeit, die schlaffen glieder, und und und...

    ich werde mich mal nach dem lasern erkundigen...

    wünsche euch allen ein schönes und hoffentlich sonniges WE mit ganz viel frohsinn.

    eure liebi
     
  12. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Guten Morgen liebelein,

    ich hab, als das damals losging, die Mandeln rausbekommen, die Weisheits- und Backenzähne wurden gezogen, um das Rheuma einzudämmen. Gebracht
    hat es nichts.

    Wie man weiss bin ich jemand der nicht abrät Alternativen zu versuchen, aber
    auch jemand der nicht zu vieleErwartungen empfielt.

    Schöne Grüße
    Kira

    PS ich sollte vielleicht hinzufügen, dass die Zähne gezogen wurden ohne, dass sie krank waren :)
     
    #12 19. September 2010
    Zuletzt bearbeitet: 19. September 2010
  13. padost

    padost Neues Mitglied

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    Hi, Eiter ist sicher nie gut. Der Körper muß sich immer wieder damit auseinander setzen.
    Ich würde mir die Mandeln nicht rausnehmen lassen, wenn ich keine Beschwerden damit hätte, aber bei dir ist ja eine Dauerbelastung da.
    Ob du letztendlich weniger Probleme mit Rheuma hättest, weiß ich nicht.

    Ich habe keine Mandeln mehr, Zähne sind auch alle saniert und mein Rheuma blüht trotzdem.

    Viele Grüße
    Padost
     
  14. Colana

    Colana Musikus

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    Huhu liebelein,

    bei mir war es so, dass ich alle paar Wochen eine eitrige Angina hatte - und andauernd sog große Schübe in den Gelenke - es ging gar nichts mehr. Im zarten Alter von 28 Jahren ließ ich mir die Dinger herausnehmen und hatte dann zumindest die folgenden 12 Jahre Ruhe von den Schüben. Der sog ASL-Titer damals war immer hoch, nach der OP war er weg nach ein paar Monaten - soweit halt der bluttechn. Nachweis dazu....

    Vielleicht hilft Dir das ja ein wenig weiter. Gute Besserung wünsche ich Dir...
     
  15. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    wow

    ihr lieben,

    megaklasse, wie ausführliche viele geschrieben haben ;)!

    also die beschwerden sind schon unangenehm, aber noch nicht so, das ich mich derart drangsalieren lassen muss.

    da ich opiate nehme, voltaren dispers auch nicht sonderlich gut vertrage (wenngleich die wirkung schon einigermassen gut ist....)....werde ich diese angelegenheit erstmal weit weit weg schieben.

    was mich immer nur wundert, das die HNO-ärzte, so wie ich sie kennen gelernt habe, keinen abstrich von dem sekret gemacht haben, um eine enztündung auszuschliessen.

    wie war das bei euch?
    hat jemand diese stippen unterscucht und wenn ja, mit welchem ergebnis?

    liebe baba, ich freue mich riesig, das dein mann nun infektfrei ist *gggg*...also hat es doch etwas gebracht.:a_smil08::top:

    einen schönen abend euch allen...

    liebi


     
  16. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    ...

    wie schön, das so ein ekelthema auch noch schöne seiten bekommt ;)!

    einen lieben gruss an alle und danke f.eure entscheidungshilfen.....

    eure liebi

    werde den doc mal fragen, ob er nicht mal schauen kann, was denn genau diese stippen bei mir sind...
     
  17. Ducky

    Ducky Guest

    bei mir waren die sippchen jedes mal ß-hämolisierende streptokokken -wie immer man das auch schreiben mag-:D
     
  18. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Nur ganz kurz und knapp ...

    Meistens sollen es wohl Streptokokken sein, bei mir waren
    es zum Zeitpunkt der OP Staphylokokken :) .

    Hm, man kann erkennen welche ich meine, wie auch immer
    die richtig geschrieben werden.

    Schönen Abend. ;)
    Kira
     
  19. Diana1970

    Diana1970 Ruhrpottgöre

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    hallo liebi,
    eine enge bekannte von mir,sie ist 50 jahre alt,hatte juveniles rheuma.
    ihre eltern liefen etwa 3 jahre lang mit ihr von arzt zu arzt,von simulantentum bis zu psychischen ursachen war natürlich alles an diagnosen dabei,ihre furchtbaren schmerzen und zeitweise bewegungsunfähigkeit zu erklären.
    bis sie endlich an einen arzt geraten sind der erkannte,daß ihre zerklüfteten und fast dauergefüllten mandeln ursache sind und herausgenommen werden müßten - vor etwa 40 jahren wußte man ja so gut wie nichts über rheuma geschweige denn juveniles,war also ein echter glücksfall dieser arzt.....

    innerhalb von 6 monaten nach der op gingen dann auch tatsächlich die beschwerden weg und blieben es auch.
    sicher kein repräsentatives beispiel,aber das gibt es also durchaus,wenngleich man das weitergehend auch nicht unbedingt auf einen erwachsenen rheumakranken übertragen kann.

    meine these: vielleicht würde dein rheuma nach entfernung nicht mehr vollständig ausheilen können (weil bereits erwachsenenalter und schon zu lange erkrankt?),ich würde aber nicht grundsätzlich ausschließen,daß evtl einige beschwerden etwas milder werden würden.

    bleib halt einfach mal stressfrei am ball und höre bei gelegenheit immer mal,was die docs dazu meinen.
    vielleicht ergibt sich ja irgendwann einmal ein absoluter pro-befund oder überwiegende pro-meinungen.

    alles gute dir und liebe grüße,
    diana :- ))
     
  20. Mimimami

    Mimimami Immer ein (B)Engel

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    Hallo Liebi,
    also bei mir war es so:
    Hatte als 8jährige ständig eitrige Mandelentzündungen, aber damals gab es noch kein Antibiotika (Bin halt schon älteres Semester ;)) und bekam immer nur Fiebermittel und so ekelhaft schmeckende Halstabletten zum lutschen.

    Mit neun kamen dann fast über Nacht so schlimme Gelenkschmerzen in den Beinen, dass ich noch in der Nacht ins Krankenhaus musste.

    Dort war ich dann 6 Wochen, und mir wurden die Beine in so Schienen ruhig gestellt. (Waren so mordsmonstöse Dinger) Jeden Morgen musste ich Blut abhnehmen lassen (und bekam dann erst mein Frühstück -Nutellaweißbrot und Kaba- kann ich heute nicht mehr sehen, geschweige denn Essen.)

    Nach 4 Wochen hieß es dann ganz plötzlich, die Mandeln kommen raus. Das passierte dann am Nikolaustag. Immer wenn ich nach der OP wach wurde, hörte ich nur, oh fein, ein Schokonikolaus etc. Danach wurden die Gelenkbeschwerden besser und ich durfte nach 2 weiteren Wochen nach Hause.

    Nachblutungen hab ich nur bekommen, weil ich verbotener Weise am nächsten Tag eine Tüte Lebkuchen gegessen habe. (Mag ich heute noch sehr :D)

    Fast 2 Jahre danach hatte ich Ruhe vor den Schmerzen, und dann fing es ganz plötzlich wieder an. Krankenhausaufenthalt etc. etc.

    Heute wollen die Ärzte davon aber nichts mehr wissen, es heißt immer, das kann nicht davon sein, leider hab ich keine Unterlagen von dieser Zeit.

    Aber ich denke mal, wenn du ständig entzündete Mandeln hast, ist das wahrlich nicht gut, denn die Strepptokokken verteilen sich im ganzen Körper.

    Hast du die HNO Doc´s mal auf die Frage Mandeln und Rheuma angesprochen???

    Ich wünsche dir, dass du die richtige Entscheidung triffst, und wenn du es machen lässt, Eis lutschen hilft gegen die Schmerzen :top: