nicole81
Neues Mitglied
Hallo und danke für dieses Forum.
Ich bin auf der Suche nach Leidensgenossen, Erfahrungsaustausch und Ideen, damit ich endlich gesund werde. Ich bin 36 Jahre alt. Bitte schreibt mir, wenn euch etwas einfällt, was mir helfen könnte. Danke.
April 2015: stechende, schneidende Schmerzen aus dem Nichts heraus im Brustbeinbereich. Im 2-Wochen-Rhythmus. Nichts hilft, keine Wärme, Kälte, Salben. Dehnübungen, Wärme (Körnerkissen) und zu lange Kälte machen es leider sogar nur noch schlimmer. Ich halte nur kurze Zeit Eis aus. Ganz starke Zugluftempfindlichkeit, muss immer einen Schal über die Brustbein-Gegend hängen lassen. Das ist bis heute, Sept. 2019, so.
April 2016: kaum noch schmerzfreie Phasen. Bisher wurde nur das Herz untersucht (jedesmal wenn ich wegen den Schmerzen zu meinem Hausarzt ging) und bekam die Anweisung Ibuprofen zu nehmen. Ich fand heraus, zusammen mit Novaminsulfon-Tropfen (bis zu 3x50) werden die Schmerzen etwas schwächer. Da ich Angst habe meinem Magen zu schaden, bin ich äußerst zurückhaltend mit den Ibus.
August 2017: 16 Tage Schmerzklinik Losheim. Konservative Orthopädie. Wurde mit Druckpunkt-Untersuchung von Ärzten und Physios gequält. Dachte anders könnte man mich auch nicht untersuchen bzw. die Diagnose herausfinden. Fataler Fehler!!! Ich hätte solche Berührungen ablehnen dürfen. Tränen liefen, aber es wurde einfach weiter gedrückt. "Geht nicht anders.", hieß es. MRT und Röntgen ohne Befund, nur dass ich eine sichtbare Schwellung am Brustbein habe. Am 14.Tag hatte der Chefarzt endlich Zeit: Diagnose: Tietze-Syndrom. Am 15.Tag ringe ich mich durch mir eine Spritze Kortison ins Brustbein setzen zu lassen (Infiltration). Ich war kurze Zeit schmerzfrei, dann ging es wieder von vorne los. Am Tag der Entlassung ging es mir schlechter als bei der Aufnahme. Die Spritze habe ich nur "überlebt" dank einer Tranxilium-Tablette, sonst hätte ich nicht still liegen können auf dem OP-Tisch. Der Einstich war natürlich trotzdem sehr schmerzhaft und möchte ich mir nie wieder antun lassen.
Okt. 2017: Homöopathischer Arzt gibt mir diverse Globuli, wobei "Sepia LM 3" die Brustbeinschmerzen extrem verschlimmert. Sofort abgesetzt.
Dez. 2017: Heilpraktiker findet per Scan heraus, dass ich vermutlich wegen Adenoviren einen Infekt habe und dass dieser auf die Brustbein-Gegend ausschlägt. Er gibt mir E10-Tropfen von NES-Health und ich nehme sie einige Wochen lang. Leider hilft es mir nicht besonders und ich kann mir die weitere Behandlung nicht leisten. Zudem war er äußerst unfreundlich zu mir und das ließ ich mir nur gefallen, weil ich so verzweifelt war. Er riet mir ein feuchtes heißes Tuch aufs Brustbein zu legen. Ergebnis: Level 10-Schmerz, ich musste sofort abbrechen.
Inzwischen sind die Schmerzen nicht mehr in Folge schon geringster Bewegungen nur schneidend und stechend, Vodoo-mäßig, sondern es fühlt sich so an als hätte man mir Säure über den Brustbeinbereich gekippt, permanent. Diese Schmerzen treiben mir Tränen in die Augen und ich bin nicht mehr gesellschaftsfähig. Ich bekomme Suizidgedanken. Ich bete, dass es endlich besser wird. Wenn ich endlich im Sitzen im Bett eingeschlafen bin, wird durch die Starre endlich der Schmerz betäubt. Bis ich dann auf Toilette muss und die Qual wieder anfängt, sobald ich meinen Brustkorb bewegen muss.
17.Juli 2018: Mein Hausarzt verschreibt mir Prednisolon 5mg, nachdem ich ihn darum gebeten habe, weil jemand anderem diese Tabletten geholfen haben schmerzfrei zu werden. 1.Tablette genommen und prompt war auch ich schmerzfrei, nur leider nicht sehr lange. Also legte ich nach und merkte, dass mir 10mg ausreichen um endlich wieder vernünftigt
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einatmen zu können (Husten, Niesen, Weinen, Schluckauf - jede geringste Brustkorb-Bewegung war Auslöser für Level 9-10 Schmerzen und darum musste ich all das unterdrücken, bzw. mein Körper zwang mich dazu.)
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mich flach anstatt mit Kissen eher sitzend ins Bett hinlegen und wieder aufstehen zu können OHNE eine Triangel wie im Krankenhaus zu brauchen
- mich an eine Stuhl-Rückenlehne anlehnen zu können, statt nur vorne auf der Kippe sitzen zu können
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gehen zu können, anstatt schleichen um bloß keine Erschütterung im Brustkorb auszulösen
August 2018: Endlich bin ich bei einem fähigen Schmerztherapeuten, der mich ernst nimmt. Der letzte meinte, es wäre alles psychisch und überhaupt wäre alles nur Placebo, wenn mir ein Medikament helfen würde.
Der jetzige Schmerztherapeut sagt , dass ich wohl Rheuma habe, wenn mir Kortison so gut hilft und ich unbedingt zu einem Rheumatologen gehen muss. Leider sind die Wartezeiten auf einen Termin im Saarland ganz schlecht, v.a. da es nur 3 Rheumatologen im Saarland gibt. Dafür in Homburg und Püttlingen Rheumatologie Klinik.
Auf meine Bitte hin, stellt er mir eine Überweisung zur Radiologie für eine Ganzkörperszintigrafie aus (Termin am 18.9.). Außerdem soll neben Borreliose, noch Epstein-Barr-Virus getestet werden.
4.Sept. 2019: Das Prednisolon (Kortison) 10mg reicht nicht mehr. Rheumaschub. Ich stelle fest, mit 30mg bin ich wieder beinahe schmerzfrei. Vom Hausarzt ließ ich mir vorher das OK geben, dass ich erhöhen darf. Von ihm hab ich mir eine Einweisung in die Rheumatologie Püttlingen ausstellen lassen. Er wollte mich wieder in die Schmerzklinik schicken, obwohl die sich gar nicht mit Rheuma auskennen. Ich muss quasi mein eigener bester Berater werden, wenn ich wieder gesund werden will. Am 9.Oktober ist Aufnahmetermin.
Ich habe meine Ernährung am 7.9.18 umgestellt auf frei von entzündungsfördernden Lebensmitteln, d.h. ich esse Salat, Brokkoli, Blumenkohl und Reis. Angeblich haben andere schon nach 4-7 Tagen eine Besserung dadurch erfahren. Möchte so schnell es geht runter vom Kortison kommen, bzw. endlich diese schrecklichen Schmerzen loswerden, die ich ohne das Kortison hätte.
Neuerdings habe ich nun auch noch an der rechten Hand am Ringfingergelenk innen Druckschmerz und seit 2 Tagen durch den Körper wandernde Gelenkschmerzen. Es geht los, sobald ich wach werde. Diese Schmerzen lähmen mich aber nicht wie der Brustbeinschmerz, sie nerven mich nur und ich muss dann das entsprechende Gelenk eine Weile schonen. Mein Untertisch-Fahrrad (Desk Cycle) muss dann mal eine Weile warten.
Ich habe von Naltrexon gehört, dass es in niedriger Dosierung das Autoimmunsystem stärken und schon vielen geholfen haben soll. Bevor ich mir MTX verschreiben lasse, wollte ich das noch ausprobieren. Habe extra das Buch dazu bestellt um es meinem Hausarzt zu zeigen. Es lässt sich kombinieren mit Prednisolon, wenn ich das eine morgens und das andere abends nehme.
Ich habe einen ca. 16 Jahre alten wurzelbehandelten Zahn. Vielleicht ist der die Ursache für den Infekt?
Wie gerne wüsste ich was ich noch ausprobieren könnte um endlich frei zu sein von diesem ganzen Brustbeinschmerz-Mist.
2016/17 hatte ich regelmäßig Leberreinigungen gemacht mit Zitronensaft und Öl wegen Gallenkoliken. Die Reinigung will ich demnächst wieder machen. Vielleicht hilft mir das. Schaden tut es jedenfalls nicht.
Danke fürs Lesen und eventuell mir zurückschreiben im Voraus
Ich hoffe, eines Tages hier etwas Positives schreiben zu können, dass mir etwas geholfen hat gesund zu werden.
Gruß Nicole
Ich bin auf der Suche nach Leidensgenossen, Erfahrungsaustausch und Ideen, damit ich endlich gesund werde. Ich bin 36 Jahre alt. Bitte schreibt mir, wenn euch etwas einfällt, was mir helfen könnte. Danke.
April 2015: stechende, schneidende Schmerzen aus dem Nichts heraus im Brustbeinbereich. Im 2-Wochen-Rhythmus. Nichts hilft, keine Wärme, Kälte, Salben. Dehnübungen, Wärme (Körnerkissen) und zu lange Kälte machen es leider sogar nur noch schlimmer. Ich halte nur kurze Zeit Eis aus. Ganz starke Zugluftempfindlichkeit, muss immer einen Schal über die Brustbein-Gegend hängen lassen. Das ist bis heute, Sept. 2019, so.
April 2016: kaum noch schmerzfreie Phasen. Bisher wurde nur das Herz untersucht (jedesmal wenn ich wegen den Schmerzen zu meinem Hausarzt ging) und bekam die Anweisung Ibuprofen zu nehmen. Ich fand heraus, zusammen mit Novaminsulfon-Tropfen (bis zu 3x50) werden die Schmerzen etwas schwächer. Da ich Angst habe meinem Magen zu schaden, bin ich äußerst zurückhaltend mit den Ibus.
August 2017: 16 Tage Schmerzklinik Losheim. Konservative Orthopädie. Wurde mit Druckpunkt-Untersuchung von Ärzten und Physios gequält. Dachte anders könnte man mich auch nicht untersuchen bzw. die Diagnose herausfinden. Fataler Fehler!!! Ich hätte solche Berührungen ablehnen dürfen. Tränen liefen, aber es wurde einfach weiter gedrückt. "Geht nicht anders.", hieß es. MRT und Röntgen ohne Befund, nur dass ich eine sichtbare Schwellung am Brustbein habe. Am 14.Tag hatte der Chefarzt endlich Zeit: Diagnose: Tietze-Syndrom. Am 15.Tag ringe ich mich durch mir eine Spritze Kortison ins Brustbein setzen zu lassen (Infiltration). Ich war kurze Zeit schmerzfrei, dann ging es wieder von vorne los. Am Tag der Entlassung ging es mir schlechter als bei der Aufnahme. Die Spritze habe ich nur "überlebt" dank einer Tranxilium-Tablette, sonst hätte ich nicht still liegen können auf dem OP-Tisch. Der Einstich war natürlich trotzdem sehr schmerzhaft und möchte ich mir nie wieder antun lassen.
Okt. 2017: Homöopathischer Arzt gibt mir diverse Globuli, wobei "Sepia LM 3" die Brustbeinschmerzen extrem verschlimmert. Sofort abgesetzt.
Dez. 2017: Heilpraktiker findet per Scan heraus, dass ich vermutlich wegen Adenoviren einen Infekt habe und dass dieser auf die Brustbein-Gegend ausschlägt. Er gibt mir E10-Tropfen von NES-Health und ich nehme sie einige Wochen lang. Leider hilft es mir nicht besonders und ich kann mir die weitere Behandlung nicht leisten. Zudem war er äußerst unfreundlich zu mir und das ließ ich mir nur gefallen, weil ich so verzweifelt war. Er riet mir ein feuchtes heißes Tuch aufs Brustbein zu legen. Ergebnis: Level 10-Schmerz, ich musste sofort abbrechen.
Inzwischen sind die Schmerzen nicht mehr in Folge schon geringster Bewegungen nur schneidend und stechend, Vodoo-mäßig, sondern es fühlt sich so an als hätte man mir Säure über den Brustbeinbereich gekippt, permanent. Diese Schmerzen treiben mir Tränen in die Augen und ich bin nicht mehr gesellschaftsfähig. Ich bekomme Suizidgedanken. Ich bete, dass es endlich besser wird. Wenn ich endlich im Sitzen im Bett eingeschlafen bin, wird durch die Starre endlich der Schmerz betäubt. Bis ich dann auf Toilette muss und die Qual wieder anfängt, sobald ich meinen Brustkorb bewegen muss.
17.Juli 2018: Mein Hausarzt verschreibt mir Prednisolon 5mg, nachdem ich ihn darum gebeten habe, weil jemand anderem diese Tabletten geholfen haben schmerzfrei zu werden. 1.Tablette genommen und prompt war auch ich schmerzfrei, nur leider nicht sehr lange. Also legte ich nach und merkte, dass mir 10mg ausreichen um endlich wieder vernünftigt
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einatmen zu können (Husten, Niesen, Weinen, Schluckauf - jede geringste Brustkorb-Bewegung war Auslöser für Level 9-10 Schmerzen und darum musste ich all das unterdrücken, bzw. mein Körper zwang mich dazu.)-
mich flach anstatt mit Kissen eher sitzend ins Bett hinlegen und wieder aufstehen zu können OHNE eine Triangel wie im Krankenhaus zu brauchen- mich an eine Stuhl-Rückenlehne anlehnen zu können, statt nur vorne auf der Kippe sitzen zu können
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gehen zu können, anstatt schleichen um bloß keine Erschütterung im Brustkorb auszulösenAugust 2018: Endlich bin ich bei einem fähigen Schmerztherapeuten, der mich ernst nimmt. Der letzte meinte, es wäre alles psychisch und überhaupt wäre alles nur Placebo, wenn mir ein Medikament helfen würde.
Der jetzige Schmerztherapeut sagt , dass ich wohl Rheuma habe, wenn mir Kortison so gut hilft und ich unbedingt zu einem Rheumatologen gehen muss. Leider sind die Wartezeiten auf einen Termin im Saarland ganz schlecht, v.a. da es nur 3 Rheumatologen im Saarland gibt. Dafür in Homburg und Püttlingen Rheumatologie Klinik.
Auf meine Bitte hin, stellt er mir eine Überweisung zur Radiologie für eine Ganzkörperszintigrafie aus (Termin am 18.9.). Außerdem soll neben Borreliose, noch Epstein-Barr-Virus getestet werden.
4.Sept. 2019: Das Prednisolon (Kortison) 10mg reicht nicht mehr. Rheumaschub. Ich stelle fest, mit 30mg bin ich wieder beinahe schmerzfrei. Vom Hausarzt ließ ich mir vorher das OK geben, dass ich erhöhen darf. Von ihm hab ich mir eine Einweisung in die Rheumatologie Püttlingen ausstellen lassen. Er wollte mich wieder in die Schmerzklinik schicken, obwohl die sich gar nicht mit Rheuma auskennen. Ich muss quasi mein eigener bester Berater werden, wenn ich wieder gesund werden will. Am 9.Oktober ist Aufnahmetermin.
Ich habe meine Ernährung am 7.9.18 umgestellt auf frei von entzündungsfördernden Lebensmitteln, d.h. ich esse Salat, Brokkoli, Blumenkohl und Reis. Angeblich haben andere schon nach 4-7 Tagen eine Besserung dadurch erfahren. Möchte so schnell es geht runter vom Kortison kommen, bzw. endlich diese schrecklichen Schmerzen loswerden, die ich ohne das Kortison hätte.
Neuerdings habe ich nun auch noch an der rechten Hand am Ringfingergelenk innen Druckschmerz und seit 2 Tagen durch den Körper wandernde Gelenkschmerzen. Es geht los, sobald ich wach werde. Diese Schmerzen lähmen mich aber nicht wie der Brustbeinschmerz, sie nerven mich nur und ich muss dann das entsprechende Gelenk eine Weile schonen. Mein Untertisch-Fahrrad (Desk Cycle) muss dann mal eine Weile warten.
Ich habe von Naltrexon gehört, dass es in niedriger Dosierung das Autoimmunsystem stärken und schon vielen geholfen haben soll. Bevor ich mir MTX verschreiben lasse, wollte ich das noch ausprobieren. Habe extra das Buch dazu bestellt um es meinem Hausarzt zu zeigen. Es lässt sich kombinieren mit Prednisolon, wenn ich das eine morgens und das andere abends nehme.
Ich habe einen ca. 16 Jahre alten wurzelbehandelten Zahn. Vielleicht ist der die Ursache für den Infekt?
Wie gerne wüsste ich was ich noch ausprobieren könnte um endlich frei zu sein von diesem ganzen Brustbeinschmerz-Mist.
2016/17 hatte ich regelmäßig Leberreinigungen gemacht mit Zitronensaft und Öl wegen Gallenkoliken. Die Reinigung will ich demnächst wieder machen. Vielleicht hilft mir das. Schaden tut es jedenfalls nicht.
Danke fürs Lesen und eventuell mir zurückschreiben im Voraus
Gruß Nicole
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), wenn das nun ständig wieder passieren würde, weil ich das nicht aushalten würde. Zum Glück blieb es aber bei dem einen Mal und ich bevorzugte eine 684mg IbuLysin gegen die Dauerkopfschmerzen zu nehmen, weil die mich auch stark belasten, auf die Stimmung drücken (sehr weinerlich). Morgen gehe ich deswegen zu meinem Hausarzt, da ich doch nicht täglich Ibus nehmen kann.