Aglaija
Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben!
Bin durch Zufall auf das Forum gestossen und nach längerem stillen Mitlesen wollte ich euch um Rat fragen.
Vorab ein kurzer Abriss meiner Krankenhistorie:
Ich bin 27, habe mit 12 die Diagnose juvenile, chronische Polyarthritis bekommen. Das schwankte zwischendrin zur Fibromyalgie, die Beschwerden waren aber schon immer diffus: Gelenkschmerzen, Entzündungen (Finger, Knie...), Steifigkeit. Wurde dann auch am Knie operiert und bis zu einem Alter von ca. 22 mit allen möglichen Medis behandelt (das wechselte immer wieder, da jeder Arzt andere Ideen hatte). Es wurde mal besser und mal schlechter (besonders in Stressphasen wirds schlimmer). Ich hatte dann irgendwann keinen Nerv mehr auf die ständigen Tabletten (chronische Magenschleimhautentzündung) und habe dann auch erstmal eine Pause eingelegt und bin durch Stressreduktion, Sport, Wärme halbwegs gut durchgekommen. :o
Hatte dann mit 25 einen Unfall, bei dem ich heftig mit dem Rücken auf nen Baumstamm geknallt bin + gebrochene Rippen und angeknacksten Oberschenkel. Danach ging das Ganze wieder los, ohne Schmerzmittel konnte ich den Tag nicht überstehen (musste zu der Zeit Magisterarbeit schreiben, das ging nur mit Tramal). Seitdem ist der Rücken mein "Sorgenkind", schmerzfrei bin ich nicht, Gelenke melden sich wieder verstärkt (besonders jetzt im Herbst) und durch die Schmerzmittel/ Entzündungshemmer streikt mein Magen.
Mein Hausarzt hat mich dann zu einer Schmerzherapeutin geschickt, bei dieser war ich schon kurz nach dem Unfall damals. Dort kam ich mir vor wie ein Hypochonder, meinen Rücken oder die Gelenke hat sie sich kein einziges Mal angeschaut, statt dessen rutschte alles in die Psychoschiene: die Schmerzen wären durch die berufliche Unzufriedenheit bedingt, zudem würde ich meine Weiblichkeit verleugnen, da ich keine Kinder will (k.A. was das damit zu tun hat).


Schmerzmittel darf ich keine mehr nehmen, statt dessen muss ich Ortoton einwerfen (davon schlafe ich fast ein). Dann kam zum Schluss: "Wir können es ja mit Akupunktur versuchen". Die Gelenkprobleme schiebt sie auf die Übersäuerung durch die Medis.
Ich komme mir vor wie der letzte Simulant, könnte vor Schmerzen die Wände hochgehen und hab keine Ahnung, wie ich meinen 40h Bürojob überstehen soll. Bin ich einfach zu überempfindlich? Mich nervt dieses "Abschieben" in die Psychoecke, dass das ein großer Faktor ist, bestreite ich ja überhaupt nicht und dass die Dauermedikation nicht toll ist, ist auch klar. Sie mit mir das Gefühl vermittelt, ich würde mich auf der Krankheit ausruhen...
Ich bräuchte mal eure Einschätzung...
Danke
VG
Bin durch Zufall auf das Forum gestossen und nach längerem stillen Mitlesen wollte ich euch um Rat fragen.
Vorab ein kurzer Abriss meiner Krankenhistorie:
Ich bin 27, habe mit 12 die Diagnose juvenile, chronische Polyarthritis bekommen. Das schwankte zwischendrin zur Fibromyalgie, die Beschwerden waren aber schon immer diffus: Gelenkschmerzen, Entzündungen (Finger, Knie...), Steifigkeit. Wurde dann auch am Knie operiert und bis zu einem Alter von ca. 22 mit allen möglichen Medis behandelt (das wechselte immer wieder, da jeder Arzt andere Ideen hatte). Es wurde mal besser und mal schlechter (besonders in Stressphasen wirds schlimmer). Ich hatte dann irgendwann keinen Nerv mehr auf die ständigen Tabletten (chronische Magenschleimhautentzündung) und habe dann auch erstmal eine Pause eingelegt und bin durch Stressreduktion, Sport, Wärme halbwegs gut durchgekommen. :o
Hatte dann mit 25 einen Unfall, bei dem ich heftig mit dem Rücken auf nen Baumstamm geknallt bin + gebrochene Rippen und angeknacksten Oberschenkel. Danach ging das Ganze wieder los, ohne Schmerzmittel konnte ich den Tag nicht überstehen (musste zu der Zeit Magisterarbeit schreiben, das ging nur mit Tramal). Seitdem ist der Rücken mein "Sorgenkind", schmerzfrei bin ich nicht, Gelenke melden sich wieder verstärkt (besonders jetzt im Herbst) und durch die Schmerzmittel/ Entzündungshemmer streikt mein Magen.
Mein Hausarzt hat mich dann zu einer Schmerzherapeutin geschickt, bei dieser war ich schon kurz nach dem Unfall damals. Dort kam ich mir vor wie ein Hypochonder, meinen Rücken oder die Gelenke hat sie sich kein einziges Mal angeschaut, statt dessen rutschte alles in die Psychoschiene: die Schmerzen wären durch die berufliche Unzufriedenheit bedingt, zudem würde ich meine Weiblichkeit verleugnen, da ich keine Kinder will (k.A. was das damit zu tun hat).



Schmerzmittel darf ich keine mehr nehmen, statt dessen muss ich Ortoton einwerfen (davon schlafe ich fast ein). Dann kam zum Schluss: "Wir können es ja mit Akupunktur versuchen". Die Gelenkprobleme schiebt sie auf die Übersäuerung durch die Medis.
Ich komme mir vor wie der letzte Simulant, könnte vor Schmerzen die Wände hochgehen und hab keine Ahnung, wie ich meinen 40h Bürojob überstehen soll. Bin ich einfach zu überempfindlich? Mich nervt dieses "Abschieben" in die Psychoecke, dass das ein großer Faktor ist, bestreite ich ja überhaupt nicht und dass die Dauermedikation nicht toll ist, ist auch klar. Sie mit mir das Gefühl vermittelt, ich würde mich auf der Krankheit ausruhen...
Ich bräuchte mal eure Einschätzung...

Danke
VG
Zuletzt bearbeitet:
Das war natürlich nicht der Fall. Bei mir ist erst die Naturmedizin auf mein Proelm aufmerksam geworden. Die haben festgestellt, dass ich eine Lymphvergiftung durch die Friseur-Chemie erlitten habe, was aber 10 Jahre lang kein Arzt gedacht hätte. Dadurch wurde mir auch klar, woher die anderen Beschwerden kamen: Haarausfall, unreine Haut, Nasenbluten, Migräneanfälle. Alles Vergiftungserscheinungen. Aber stattdessen wurde mir nicht geglaubt und ich konnte mir auch noch dumme Sprüche von den Ärzten anhören: "Eigentlich müsste ich Sie röntgen, aber so dünn wie Sie sind, kann ich Sie auch gegen das Licht halten!"

