Summsel
Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben,
ich bin ganz neu hier und weiß nicht so recht wo ich meinen Beitrag einordnen soll.
Ich fang mal ganz von vorne an... Ich bin 26 Jahre jung und leide seit meinem 10. Lebensjahr an JiA bzw. Rheumatoider Arthritis (Darum streiten sich ständig die Ärzte!)... Anfang habe ich natürlich eine Odysee an Ärzten durch, bis ich mal nach Monaten (wo schon kaum mehr irgendwas nicht dick war) als Kind an eine super Ärztin gelangt bin. Diese hat mich sofort mit einer Cortison-Stoßtherapie versorgt damit ich als Kind nicht weiter leiden musste und sofort ins Klinikum nach Halle geschickt. Dort wurde ich natürlich erstmal für ein paar Wochen behalten und aufgepeppelt
MTX habe ich zu Anfang sofort bekommen. Irgendwann Enbrel dazu. Half auch alles super super super. Irgendwann schlichen sich Nebenwirkungen ein. Doppelt Sehen, Schwindel, Atemprobleme, Herzrasen, Angstzustände. Hatte sogar Verdacht auf Multiple Sklerose. MRT und Gehirnwasser aus Wirbelsäule wurden mir dann gezogen. Alles stationär, 16 Jahre jung. War total fertig.
Jedenfalls wurde die MS zum Glück nicht bestätigt.
Habe dann aber psychisch sehr gelitten und Angstzustände behalten und eben diese ganzen Schwindelattacken usw.. Habe wohl auch irgendwann mal in der Disco was untergejubelt bekommen, so find das auch alles an. Irgendwann habe ich das alles aufs Enbrel geschoben und Humira bekommen. Das verlor aber mit der Zeit seine Wirkung und entwickelte dieselben Nebenwirkungen.
Tja, dann habe ich als "fast Erwachsene" für mich entschieden kein einziges dieser "furchtbaren" Medikamente mehr zu nehmen und auf zu hören mich als Versuchskaninchen herzugeben. Das ist nun einige Jahre her. Dazwischen hatte ich auch noch eine Magenspiegelung und 2 Lungenspiegelungen weil ich immer mal Blut im Speichel hatte/habe. Auch das Rätsel ist bis heute nicht gelöst. Inzwischen habe ich aber wieder so sehr Schmerzen, dicke Gelenke, schlechte Blutwerte und Cushing-Syndrom durch das Corti, dass ich am Verzweifeln bin. Meine derzeitige Rheumatologin ist sehr lieb, ist eine Praxis mit Chefarzt und Frau plus 2 ausländische Ärzte (auch Ehepaar). Bin bei der lieben ausländischen Ärztin. Leider wurde ich monatelang mit nix an Basis behandelt. Nun sagte der Oberarzt dort vor Monaten ich soll wieder MTX spritzen obwohl das damals schon garnix half und mir sehr schlecht ging. Also habe ich ihm das gesagt aber er bestand auf einen Versuch. Habe ihm gesagt ich hätte es 2x gespritzt, jedoch stimmte das nicht. Ich habe es damals schon gaaaaaaaaanz schlecht vertragen und die Ärzte haben es ja nicht ohne Grund abgesetzt. So und nun soll ich auf einmal wieder Enbrel anfangen und habe davor große Angst zwecks Atemprobleme oder das ich gar eine schlimme allergische Reaktion bekomme. Zu mal in der Praxis dort bei mir ständig alles drunter und drüber läuft und die Schwestern schon sehr viel Mitleid haben
Auch widerspricht sich der Arzt ständig und dann soll ich mal Arava nehmen, dann doch wieder nicht und auch keine TNF-Blocker und jetzt doch wieder.
Ich habe ganz doll Angst vor Montag und der Enbrelspritze. Ich hätte nie gedacht, dass es mir mal so schlecht wie zur Zeit gehen würde und ich bereit bin überhaupt eines dieser Medikamente zu nehmen. Habe mich heute auch schriftlich in einer guten Klinik "beworben" um dort als Patientin aufgenommen zu werden. Da der Oberarzt aber Urlaub hat bekomme ich erst nächste Woche Bescheid ob und wann ich dort vorstellig werden darf. Was mache ich nur? Würdet ihr es einfach mit Enbrel Montag nochmal probieren? Bitte lacht mich nicht aus aber ich habe echt Todesängste und Angst vor Lungenentzündung ect. pp.. Ich wurde einfach als Kind zu sehr verhunzelt & habe nun viele Bedenken. Ach und Quensyl soll ich auch noch täglich nehmen. Habe aber Probleme mit den Augen, eine Brille und Verdacht auf Glaukom. Sowas hat der RA mich aber garnicht gefragt und ich habe hier sowas gelesen, dass man das Quensyl da garnicht nehmen darf??? Vielleicht habt ihr Erfahrungen oder Euch ging/geht es ähnlich und ihr habt ein paar aufbauende Worte! Ich habe Niemanden der meine Schmerzen nachvollziehen kann, Rücksicht nimmt, es versteht... Und nach den letzten Monaten bin ich nun echt verzweifelt, kraftlos und hilflos...
ich bin ganz neu hier und weiß nicht so recht wo ich meinen Beitrag einordnen soll.
Ich fang mal ganz von vorne an... Ich bin 26 Jahre jung und leide seit meinem 10. Lebensjahr an JiA bzw. Rheumatoider Arthritis (Darum streiten sich ständig die Ärzte!)... Anfang habe ich natürlich eine Odysee an Ärzten durch, bis ich mal nach Monaten (wo schon kaum mehr irgendwas nicht dick war) als Kind an eine super Ärztin gelangt bin. Diese hat mich sofort mit einer Cortison-Stoßtherapie versorgt damit ich als Kind nicht weiter leiden musste und sofort ins Klinikum nach Halle geschickt. Dort wurde ich natürlich erstmal für ein paar Wochen behalten und aufgepeppelt
MTX habe ich zu Anfang sofort bekommen. Irgendwann Enbrel dazu. Half auch alles super super super. Irgendwann schlichen sich Nebenwirkungen ein. Doppelt Sehen, Schwindel, Atemprobleme, Herzrasen, Angstzustände. Hatte sogar Verdacht auf Multiple Sklerose. MRT und Gehirnwasser aus Wirbelsäule wurden mir dann gezogen. Alles stationär, 16 Jahre jung. War total fertig.
Jedenfalls wurde die MS zum Glück nicht bestätigt.
Habe dann aber psychisch sehr gelitten und Angstzustände behalten und eben diese ganzen Schwindelattacken usw.. Habe wohl auch irgendwann mal in der Disco was untergejubelt bekommen, so find das auch alles an. Irgendwann habe ich das alles aufs Enbrel geschoben und Humira bekommen. Das verlor aber mit der Zeit seine Wirkung und entwickelte dieselben Nebenwirkungen.
Tja, dann habe ich als "fast Erwachsene" für mich entschieden kein einziges dieser "furchtbaren" Medikamente mehr zu nehmen und auf zu hören mich als Versuchskaninchen herzugeben. Das ist nun einige Jahre her. Dazwischen hatte ich auch noch eine Magenspiegelung und 2 Lungenspiegelungen weil ich immer mal Blut im Speichel hatte/habe. Auch das Rätsel ist bis heute nicht gelöst. Inzwischen habe ich aber wieder so sehr Schmerzen, dicke Gelenke, schlechte Blutwerte und Cushing-Syndrom durch das Corti, dass ich am Verzweifeln bin. Meine derzeitige Rheumatologin ist sehr lieb, ist eine Praxis mit Chefarzt und Frau plus 2 ausländische Ärzte (auch Ehepaar). Bin bei der lieben ausländischen Ärztin. Leider wurde ich monatelang mit nix an Basis behandelt. Nun sagte der Oberarzt dort vor Monaten ich soll wieder MTX spritzen obwohl das damals schon garnix half und mir sehr schlecht ging. Also habe ich ihm das gesagt aber er bestand auf einen Versuch. Habe ihm gesagt ich hätte es 2x gespritzt, jedoch stimmte das nicht. Ich habe es damals schon gaaaaaaaaanz schlecht vertragen und die Ärzte haben es ja nicht ohne Grund abgesetzt. So und nun soll ich auf einmal wieder Enbrel anfangen und habe davor große Angst zwecks Atemprobleme oder das ich gar eine schlimme allergische Reaktion bekomme. Zu mal in der Praxis dort bei mir ständig alles drunter und drüber läuft und die Schwestern schon sehr viel Mitleid haben
Ich habe ganz doll Angst vor Montag und der Enbrelspritze. Ich hätte nie gedacht, dass es mir mal so schlecht wie zur Zeit gehen würde und ich bereit bin überhaupt eines dieser Medikamente zu nehmen. Habe mich heute auch schriftlich in einer guten Klinik "beworben" um dort als Patientin aufgenommen zu werden. Da der Oberarzt aber Urlaub hat bekomme ich erst nächste Woche Bescheid ob und wann ich dort vorstellig werden darf. Was mache ich nur? Würdet ihr es einfach mit Enbrel Montag nochmal probieren? Bitte lacht mich nicht aus aber ich habe echt Todesängste und Angst vor Lungenentzündung ect. pp.. Ich wurde einfach als Kind zu sehr verhunzelt & habe nun viele Bedenken. Ach und Quensyl soll ich auch noch täglich nehmen. Habe aber Probleme mit den Augen, eine Brille und Verdacht auf Glaukom. Sowas hat der RA mich aber garnicht gefragt und ich habe hier sowas gelesen, dass man das Quensyl da garnicht nehmen darf??? Vielleicht habt ihr Erfahrungen oder Euch ging/geht es ähnlich und ihr habt ein paar aufbauende Worte! Ich habe Niemanden der meine Schmerzen nachvollziehen kann, Rücksicht nimmt, es versteht... Und nach den letzten Monaten bin ich nun echt verzweifelt, kraftlos und hilflos...
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