Therapie mit Methotrexat - Mtx

Dieses Thema im Forum "Medikamente/Therapien" wurde erstellt von Stine, 30. April 2012.

  1. Stine

    Stine Moderatorin

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    Therapie mit Methotrexat

    Sie leiden an einer rheumatischen Erkrankung.

    Sie wird mit verschiedenen Medikamenten behandelt. Besonders wichtig sind die langwirk-samen Rheumamedikamente, die sog. Basistherapie. Diese Medikamente sollen Ihre Er-krankung langfristig verbessern. Sie sollen das Fortschreiten Ihrer Erkrankung aufhalten. Diese Behandlung wirkt nicht sofort, sondern erst nach mehreren Wochen. Dafür hält ihre Wirkung auch länger an. Ihnen wird als Basistherapie Methotrexat empfohlen.

    Wie wird die Behandlung mit Methotrexat durchgeführt?
    Methotrexat wird immer nur 1-mal pro Woche entweder als Tablette unabhängig von den Mahlzeiten oder als Spritze gegeben. Das ist anders als bei anderen Medikamenten. Neh-men Sie Methotrexat nie in kürzeren Abständen als einmal pro Woche ein.
    Dosis: mg 1-mal pro Woche

    Wann tritt eine Wirkung ein?
    Die meisten Patienten merken eine Besserung nach 4 bis 8 Wochen. Wenn die Wirkung nicht ausreicht, dann entscheidet Ihr Arzt über eine Dosissteigerung.

    Woran merken Sie, dass die Behandlung mit Methotrexat wirkt?

    Quelle und weiterlesen: http://dgrh.de/fileadmin/media/Praxis___Klinik/Therapie-Ueberwachung/1Patientenversionen_M__rz_2008/methotrexat.pdf
     
  2. LucySky

    LucySky MPA

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    Bei einem Vortrag anlässlich der letzten Vaskulitis-Tagung in Bad Bramstedt im Mai 2013 hielt Prof. Dr. Bernhard Hellmich einen Vortrag zu Nebenwirkungen unter immunsuppressiver Therapie. Es wurden verschiedene Medikamente angesprochen und ich stelle jetzt Zug um Zug meine Zusammenfassungen unter die jeweiligen Medikamente.

    Zu den unerwünschten Nebenwirkungen von MTX gehören:
    Beim Verdauungstrakt: Stomatitis, Übelkeit, Erbrechen, abdominelle Krämpfe
    Bei der Leber: Transaminasenerhöhung, Leberfibrose (PSA)
    Bei der Lunge: Hypersenitivitätspneumonitis
    Beim Blutbild: Neutropenie, Thrombopenie, Panzytopenie
    Infektionen
    Vermehrter Haarausfall
    Beim ZNS: Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit
    kutane Nodulose
    Teratogenität: Missbildungen und Aborte durch Folsäuremangel

    Es waren dazu Prozentpunkte angegeben worden, die ich aber nicht sicher einschätzen kann, habe ich daher weggelassen.

    Bei MTX ist die Beigabe von Folsäure angebracht, entsprechend der MTX-Dosis 24 Std. später, um die Nebenwirkungen zu reduzieren und die Wirksamkeit zu verbessern.
     
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