1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Therapie bei Polyarthritis

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Bärbel Greff-Holz, 17. Januar 2003.

  1. Habe seit ca. 12 Jahren eine seronegative Polyarthritis, die sich mit den Jahren immer mehr verschlimmert hat. Vor 2 Jahren ist eine chronische Uveitis dazugekommen. Mein Hausarzt behandelt mich immer wieder mit Cortison. Auch jetzt nehme ich wieder seit einigen Monaten Cortison, beginnend mit 25 mg. Zur Zeit nehme ich 5 mg plus 150 mg Voltaren; trotzdem sind die Gelenke beider Hände und die vorderen Gelenke des linken Fußes schmerzhaft entzündet, ich fühle mich krank und habe leichtes Fieber. Ein Therapieversuch mit Azulfidine im letzten Jahe musste übrigens abgebrochen werden, weil sich die Leberwerte sehr verschlechtert hatten. Was kann ich tun?
     
  2. gisela

    gisela Guest

    Hallo Bärbel,
    Du hast ja schon sehr lange Probleme. Versuche möglichst schnell Dich zu einem interistischem Rheumatologen überweisen zu lassen. Der Hausarzt ist doch meistens mit Rheuma überfordert. Der Rheumadoc untersucht Dich gründlich und beginnt dann eine vernüftige Basistherapie.

    Auch wenn Du die letzte Therapie abbrechen mußtest, es gibt noch so viele Medikamente, die Du ausprobieren kannst. Mit Cortison kannst Du nur die Schmerzen lindern. Aber das verhindert nicht, das deine Gelenkinnenhaut zerstört wird.

    Liebe Grüße aus Nürnberg
    gisela
     
  3. Angie Opitz

    Angie Opitz Guest

    Hallo Bärbel,

    ich schließe mich Giselas Ausführungen an. Ein Hausarzt ist mit cP normalerweise überfordert. Eigentlich wundert es mich, dass der das nicht selber merkt und Dich an einen internistischen Rheumatologen bzw. eine Rheumaambulanz an einem Krankenhaus überweist ...

    Falls es Dich tröstet: Auch ich musste schon zwei Basis-Therapien unterbrechen, einmal Quensyl wegen ausbleibender Wirkung und Mtx wegen stark ansteigender Leberwerte. Nächster Versuch: Goldspritzen.

    Viel Glück und liebe Grüße aus Tirol von
    Monsti
     
  4. Hallo Bärbel, das hört sich ja nach ,,höchster Eisenbahn für einen Rheumatologen" an. Wenn Du hier mal hinschreibst, wo Du wohnst, kann Dir möglicherweise jemand einen guten Doc empfehlen. Ansonsten kannst Du auf der Homepage der Rheuma-Liga mal die Versorgungslandkarte anklicken und dann Dein Bundesland angeben. Dann erhältst Du auch eine Übersicht von niedergelassenen Rheumatologen. Ich an Deiner Stelle würde einen internistischen Rheumatologen bevorzugen. Dir gute Besserung und viel Glück mit der hoffentlich bald einsetzenden Basis, Johanna (eli im Chat).

    [%sig%]
     
  5. Hallo Bärbel
    Warte nur nicht zu lange und lass Dich nicht falsch (fehlend) behandeln.
    Ich würde zu lange falsch behandelt und das resultat ist das ich
    beide Handgelenke versteiffen lassen musst.
    Lass Dich von Deinem Hausarzt an einen Rheumatologen überweisen
    für eine genaue abklärung und einstellung der Medikamente.
    Viel Glück wünscht Dir
    Claudia