Thema Corona Virus

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Mayana, 25. Februar 2020.

  1. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Nein Lagune,

    das habe ich bereits gepostet, dass Präsenzunterricht sehr, sehr wichtig ist:


    Kleine Eule hat darauf geantwortet:

    "Zumindest ein Teil dieser Lehrer arbeitet mit FFP2 als Schutz im Präsenzunterricht."

    In diesem Zusammenhang ist das mit den vielen monatlichen Masken für die Lehrer, die zu Hochrisikogruppen gehören, zu verstehen.
     
    #3121 1. August 2020
    Zuletzt bearbeitet: 1. August 2020
  2. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Abgesehen davon, finde ich es auch ziemlich rücksichtslos von denen, die die Vorsichtsmaßnahmen aus Bequemlichkeit oder gar aus bewußter Verweigerung nicht einhalten, vor allem auch gegenüber den Menschen, die im Pflege- und Gesundheitsbereich arbeiten.

    Denn sie müssen dann an vorderster Front das ausbaden. Und da fragt dann keiner mehr, was das für ein Leben ist, wenn man wochen-oder gar monatelang, wenn es notwendig werden sollte, ohne einen freien Tag Überstunden leisten muss.
     
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  3. Clödi

    Clödi Registrierter Benutzer

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    In NRW kam ja von der Opposition der Vorschlag, alle Schüler zu testen, bevor am 12.8. die Schule wieder losgeht. Aber bei 2,5 Millionen Schülern allein in NRW reichen die Testkapazitäten überhaupt nicht aus. Super, diese konstruktiven Vorschläge :dozey:
     
  4. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Naja das ist natürlich nicht schön von denen, die die Vorsichtsmaßnahmen nicht einhalten können oder wollen!

    Ich hatte da heute früh, als ich meinen ältesten Sohn mit der Bahn abholte auch ein Erlebnis.

    Zwei junge Frauen steigen "brav" mit Maske in die Bahn ein und kaum sitzen sie, da machen sie die Masken runter und frühstücken genüsslich ihr mitgebrachtes Essen und Getränk in der Bahn, natürlich ohne Maske und unterhalten sich auch noch fleissig und angeregt ohne Maske miteinander. Ich hatte sehr großen Abstand zu denen, sonst hätte ich was gesagt, aber ich kann mich nicht mehr über alles aufregen, es nimmt mir zuviel Kraft weg, von der ich nur noch wenig hab und diese wenig verfügbare muss ich gut und gezielt einteilen, sonst bleib ich selbst auf der Strecke.....
     
  5. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    @Lagune
    Auf der Seite der Bahn steht, das man am Sitzplatz zum Essen und Trinken die Maske absetzen darf. Aus meiner Sicht haben die Beiden nichts falsch gemacht.
     
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  6. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    In Berlin darf man seit Jahren nicht in Bahn und Bussen essen. Und inzwischen läuft auch standig eine automatische Durchsage (deutsch und englisch), dass man ohne Maske mindestens 50 Euro Bußgeld riskiert.
     
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  7. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Ja gut, aber muss man innerhalb von fünf Stationen nun unbedingt in der Bahn frühstücken und wenn man fertig ist die Maske trotzdem unten lassen, weil es sich ja ohne besser unterhalten lässt. Ich habe vor der Bahnfahrt zuhause gefrühstückt, geht tatsächlich auch.;)
     
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  8. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    Ich dachte es wäre von der DB die Rede...... Bei einer S-Bahn gebe ich dir recht Lagune,da kann man vorher essen und trinken.
     
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  9. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Katjes, das dachte ich auch
     
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  10. stray cat

    stray cat Bekanntes Mitglied

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    Liebe Lagune, lies mal allinas message von gestern um 15.15 Uhr. Ich glaube Du hast sie missverstanden, es ist eine rein sachliche Info :)

    PS: uups, bin viel zu spät...hab gar nix gelesen zwischendrin, sorry
     
  11. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Clödi,
    ich kann mich leider bei meinen Eltern (sie leben nicht mehr) nicht mehr darüber beschweren, dass sie mich ausgerechnet in Berlin zur Welt gebracht haben. Sie hätten wirklich die vielen Touristen und Demos vorhersehen müssen.

    Und ja, es gibt natürlich noch die Alternative, dass wir Berliner hier wegziehen. So ähnlich wie in Venedig, wo oft nur noch die Fassaden konserviert werden und sehr viele Venezianer gar nicht mehr in Venedig leben. Dann wird es tatsächlich zum Freilichtmuseum oder gar Walt-Disney-Freizeitpark, in denen die "Berliner" sich nur noch als "Statisten" für die Touristen und als Arbeitskräfte zur Aufrechterhaltung der notwendigen Infrastruktur für Touristen und Demonstranten tagsüber in Berlin aufhalten und abends in ihren bis zu 100 km entfernten Wohnorten zurückkehren. Denn für alle Berliner ist im direkten Berliner Umland kein Platz. So geht es jedenfalls schon seit Jahren den Venezianern.

    Aber vielleicht bleiben dann auch die aus Süddeutschland etc. zugezogenen Menschen in Berlin. Dann würden sich zumindest die deutschen Touristen hier auch heimischer fühlen und sich nicht so häufig über die Berliner Art beschweren müssen.

    Das wäre natürlich eine Option.
     
    #3131 2. August 2020
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2020
  12. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Ich gehe davon aus, dass diese Corona-Leugner, die das in Massen ohne Einhaltung der Hygieneregeln kundtun und so uns alle gefährden, sollten sie an COVID-19 erkranken, auf jedwede medizinische Behandlung verzichten werden und dann auch ihr Zuhause nicht verlassen. Das wäre das Mindeste.
     
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  13. -Tweety-

    -Tweety- Registrierter Benutzer

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    Du hast recht, denn eigentlich sollte die Zahl derer genau benannt werden die hier für ein Menschenrecht demonstrieren. Dann könnte man in etwa ahnen wieviele auch ein Menschenrecht haben geschützt zu werden! Außerdem gibt es auch eine Menschen Pflicht, falls das dem ein oder anderen entgangen ist.
    Mund Nasen Schutz tragen und Abstand halten ist für einige tatsächlich so schwierig?
    Die Einschränkungen (geschlossene Geschäfte, Restaurants und so weiter) waren wirklich krass, aber was geschieht gerade in Amerika? Haben die Demonstranten Scheuklappen an den Augen?
    Wenn ich schon lese "an Grippe verstorben jedes Jahr... und an Krebs...", was soll das denn heißen? Dann ist es nicht so schlimm wenn auch an Corona...? Oder was?
    In anderen Ländern gibt es auch Verfügungen bezüglich MNS und sogar Ausgangsverbot. Was hat denn das mit unserer Regierung zu tun?
    Sollte jemand aus meiner Familie, Freunde oder Bekannten an Corona erkranken wegen der Starrsinnigkeit einiger, dann finde ich mindestens eine/n über zb FB Profil und dann Gnade Gott. Dann habe ich auch ein Recht.
    Das mit den Demos machte ich erst sprachlos, dann unendlich wütend.
    Ich frage mich auch, haben die Menschen auch ein Leben neben Corona? Da posten einige täglich unzählige Beiträge, teilen und hetzen, beleidigen den ganzen Tag.
    Habt ihr tatsächlich nichts anderes zu tun? Arme Irre fällt mir dazu noch ein
     
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  14. Satansbraten02

    Satansbraten02 Aktives Mitglied

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    Ich finde Vorsicht bei Kindern und Jugendlichen sehr wichtig. Präsenzunterricht ist schon wichtig, aber ohne Vorsichtspassnahmen wird Corona wahrscheinlich in der Gesamtbevölkerung eskalieren und einen weiteren Lockdown wird die Wirtschaft kaum wegstecken können.
    In den Usa (Georgia) fand für 5 oder 6 Tage ein Sommercamp mit insgesamt ca 500 Teilnehmern statt. Nun sind über 200 Kinder mit Corona infiziert.
     
  15. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Ja Satansbraten, v.a. wenn wir mit so hohen oder gar noch höheren täglichen Neuinfektionen in den Herbst und Winter gehen, dann wird es sich wahrscheinlich kaum mehr verhindern lassen, dass es eskalieren wird.

    Und einige Vertreter von Wirtchaftsverbänden warenen, dass die Wirtschaft einen zweiten Lock-Down nicht verkraften wird, aber eben so verheerend wären die Auswirkungen einer rasanten Corona-Ausbreitung für die Wirtschaft.
     
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  16. Clödi

    Clödi Registrierter Benutzer

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    Allina, in der Kindheit haben wir natürlich nicht die Wahl. Wir leben da, wo es unsere Eltern hingezogen hat.
    Aber spätestens nach der Schulzeit, wenn man studiert oder eine Ausbildung macht, oder seine große Liebe findet, entscheidet man doch selber, wo man sich wohlfühlt und leben möchte. Und dann kann man sehr wohl, Touristen und Demonstranten mit berücksichtigen.

    Aus deinen Worten klingt es, als ob dir in Berlin einfach zu viele Menschen sind und im Nachgang auch ein zu hohes Corona Risiko. Und bei über 3 Mio Einwohnern, kommt es doch auf 20000 Demonstranten nun wirklich nicht mehr an. Die fallen doch da normalerweise gar nicht auf. Es ist einfach die grundsätzliche Frage, wo man sich wohlfühlt. In einer Großstadt oder in einer Kleinstadt oder auf dem Land.

    Das betrifft die Corona Krise, die Anzahl der Touristen, oder auch die Kriminalitätsrate (weitere Punkte kann jeder beliebig fortsetzen). Man muss mit dem leben, was man sich selbst ausgesucht hat. Die Eltern sind dafür ab einem bestimmten Punkt nicht mehr verantwortlich. Und die Demonstranten sind es ebenso wenig.

    Du fragst, ob die nicht auch mal woanders demonstrieren können. Wahrscheinlich können sie das. Aber wenn sie es nicht wollen, liegt das nicht in deiner Macht.
     
    #3136 2. August 2020
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2020
  17. jens41

    jens41 Registrierter Benutzer

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    ob es bei der Wende in der DDR wirklich um Bananen ging........ :)
     
  18. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Clödi,
    es ist nicht die Frage, ob ich mich in einer Großstadt oder auf dem Land wohfühle. Ich bin eine Stadtpflanze und habe mich in Berlin immer wohl gefühlt. Nur alles hat seine Grenzen und das nicht erst seit Corona. Ehrlich gesagt fühle ich mich gerade jetzt zu Corona-Zeiten hier in Berlin sicherer als auf dem Land. Deshalb habe ich mich ja auch nicht nur auf die Corona-Demos, sondern darauf, dass es grundsätzlich viel zu viele Demos sind, bezogen und zwar schon vor Corona.

    Aber, wie gesagt, wir können natürlich dem Beispiel Venedigs folgen und mehrheitlich aus Berlin wegziehen.

    Auch eine Großstadt hat ihre Grenzen und auch Berliner haben ein Recht auf ein nicht zu sehr eingeschränktes Leben durch unverhältnismäßig viele Demos oder Touristen. Aber da sind wir nicht die Einzigen, die sich darüber beschweren. In vielen anderen europäischen Städten wie zum Beispiel Amsterdam oder Barcelona haben sich ihre Bewohner lange vor Corona organisiert und wehren sich nun dagegen. Sie setzen sich für eine Begrenzung des Overtourism ein.

    Auch in Berlin gibt es seit jahren eine solche Bewegung und sie nimmt zum Glück seit ein paar Jahren zu.

    "Donnerstag, 21. Februar 2019 / von Daniel Dresen BERLIN. Auf dem Grundstück Skalitzer Straße Ecke Mariannenstraße sollte in Berlin-Kreuzberg ein Hotel-Hostel-Komplex mit über 700 Betten entstehen - inklusive Einkaufsmeile. Aus diesen Plänen wird nichts. Wie bereits die Berliner Zeitung berichtet hat, haben sich das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und die Grundstückseigentümerin ... von dieser Idee verabschiedet. In Teilen der Kreuzberger Bevölkerung formiert sich seit Jahren Widerstand gegen den Neubau von Hotels und Hostels in ihrem Kiez. Der Vorwurf der "Touristifizierung" von Kreuzberg wird laut. Die Anwohner seien genervt von betrunkenen, pöbelnden Gästen und auch die Infrastruktur richte sich mit Imbissläden und Spätis vor allem nach den Wünschen der Touristen.

    Anstatt Hotel und Hostel werde nun ein Bürogebäude mit kleinen Läden hochgezogen, heißt es vom Bezirksamt. Im Kiez ansässige Firmen sowie gemeinwohlorientierte, soziale Unternehmen sollen den Vorzug bei der Anmietung der Räume bekommen. Der Baustadtrat des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, Florian Schmidt (Grüne), offenbarte im Gespräch mit der Berliner Zeitung, dass er zukünftig Investoren davon überzeugen will, in Kiezorientierte Gewerbeflächen zu investieren, anstatt in Hotels. Er nennt dieses Vorgehen wörtlich "Hotelpräventionsstrategie". Neue Hotels seien an bestimmten Stellen "nicht mehr sozialverträglich", so Schmidt."

    https://www.ahgz.de/news/diskussion-overtourism-in-berlin,200012253966.html

    Ich habe den Namen der Grundtückseigentümerin entfernt. Es handelt sich um eine bekannte Versicherung und ich möchte nicht, dass man mir hier Werbung vorwirft.

    "Manche Touristen übernachten für 8,50 Euro, trinken Bier vor dem Spätkauf und geben auch sonst kaum Geld aus. Viele reden von „Overtourism“. Und Berlin ist nicht die einzige europäische Metropole, die unter dem Andrang ächzt.
    Acht Euro fünfzig kostet das Bett im „.....-Hostel auf der ... Straße in .... , wenn man rechtzeitig bucht. Aber selbst wenn man unangemeldet spontan reinschneit, zahlt man immer noch knapp unter zwanzig. Die Lage ist äußerst zentral, aber die Gegend wirkt etwas tot. Alltägliches für Einheimische, also Supermärkte, Schuster oder Waschsalons, gibt es hier nahe der Spree kaum. Neben dem Hostel, ein Spätkauf. Auf der anderen Seite, noch ein Spätkauf. Und dann noch eine Wurstbude"

    Es gibt deshalb sogar schon Pläne in Bayern, Baden-Württemberg etc. gleichzeitig in vielen Orten regelmäßig Demos gegen zu viele Demos von Anreisenden in Berlin zu organisieren (natürlich nach Corona). Sollten es die örtlichen Behörden verbieten, dann es an den dortigen Gerichten einzuklagen. So wie es viele auswärtige Organisatoren von Berlin-Demos hier machen und meistens gewinnen.

    Und Clödi, es geht, wie gesagt, nicht nur um diese eine Anti-Corona-Demo mit 20.000 Teilnehmer, die wie du sagst nicht auffällt. Aber es sind 5350 Demos im Jahr, also 15 Demos täglich. Das führt zu sehr starken Einschränkungen im Alltag. Das merken die Berliner sehr wohl.

    Aber das ist ja off-topic. Wollte nur mal auch die Perspektive einer Berlinerin kundtun.
     
    #3138 2. August 2020
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2020
  19. stray cat

    stray cat Bekanntes Mitglied

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    Lieber Jens,

    mir fällt es immer leichter, Dinge oder Geschehen zu akzeptieren, wenn ich sie verstehe. Ganz gleich, ob ich die Erklärung am Ende verinnerliche oder ablehne. Mir geht es nur ums Verstehen. Möglicherweise kannst Du mir dabei helfen?

    Bisher habe ich nur eine liebe Bekannte aus dem Süden gefunden, die mir klar antwortete. Ihr Grund sei die DDR- Vergangenheit. Sie sagt, sie habe sehr unter dem politischen System gelitten und ein Teil sei gewesen, dass man überwacht wurde. Sie reagiere seitdem allergisch auf jede Form der Kontrolle und der Lockdown machte ihr eine riesengroße Angst vor - für immer - bleibender, staatlicher Kontrolle.
    Meine Freundin aus dem Haff hat dieselbe Vergangenheit, auch sie hat gelitten, aber ihr positives Wesen hofft einfach auf ein Medikament oder eine Impfung, damit sie ihren Laden wieder so gemütlich einrichten kann, wie er war und alles freier wird.

    Möglicherweise kommst Du aus "dem Westen" und kannst mir eine Erklärung ohne solch eine spezielle politische Vergangenheit schenken?
    Viele Grüße, cat
     
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  20. B.one

    B.one Registrierter Benutzer

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    Ich bin weder für Gewalt und unverantwortliches Verhalten von rechts, links oder sonstwoher. Aber das was du hier schreibst nennt man Whatabautism.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism
     
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