Thema Corona Virus

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Mayana, 25. Februar 2020.

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  1. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Exakt Clödi!

    Das Problem ist, dass die Familie aus Indien hinter mir - die über Frankfurt nach Rom flog - zwar alle Zettel ausfüllte, aber an keiner Stelle stehen blieb, an der sie die "Zettel" hätte abgeben müssen. Und die Riesenschilder konnte sie durchaus lesen... In Fra waren sie ja eh nur auf der Durchreise und keiner kontrolliert da irgendwas... in Italien ebenso.

    Nun ja, so will es Europa... und so soll es wohl sein.
    Ich verstehe schon lange vieles nicht mehr...

    Kati
     
  2. Kittie

    Kittie Aktives Mitglied

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    Wo schrieb ich denn, dass mir das "schon immer" klar war? Das steht da so doch nirgends.
     
  3. Clödi

    Clödi Registrierter Benutzer

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    Wenn Europa sich bezüglich der Corona Maßnahmen mal einig wäre, dann wäre ja schon viel gewonnen.

    Frankreich und Österreich kehren zumindest schon mal zur Maskenpflicht zurück bzw. erweitern sie.

    Ich war gerade ein paar Tage bei den niederländischen Nachbarn im Urlaub. Da muss ich hier wirklich schmunzeln, wenn man sich darüber aufregt, ob Leute sich umarmen oder per Handschlag begrüßen. ;)

    Die Niederlande haben ja die Maskenpflicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln, ansonsten nicht. Dafür wird dort sehr auf Abstand geachtet. Einen Aufzug hat man immer für sich alleine, da niemand auf die Idee kommt, zuzusteigen. Hat also alles seine Vor- und Nachteile.

    Ich sehe nur das Problem, dass jedes Land sein eigenes Süppchen kocht.
     
  4. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Also nur ein Infizierter wäre hier ein Traum. Ist das ein kleiner Ort Clödi?
     
  5. Clödi

    Clödi Registrierter Benutzer

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    @allina

    Ich wohne in einer Kleinstadt mit 75.000 Einwohnern. Das liegt jetzt im Auge des Betrachters, was man als kleiner Ort bezeichnet :)
     
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  6. Snoopiefrau

    Snoopiefrau Bodos Fraule

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    Die Partychaoten aus Malle oder vom Goldstrand sehen das sicher cool und locker :drinka:..:angryfire:
     
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  7. stray cat

    stray cat Bekanntes Mitglied

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    aus meiner Perspektive ist das eine Großstadt, Clödi :a smil08:
     
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  8. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Unsere Kleinstadt mit 23.000 Einwohner hat heute verkündet: aktuell keine Corona Erkrankten
     
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  9. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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    Seit gut drei Wochen haben wir, kreisfreie Stadt mit ca. 72.400 Einwohnern, keine Erkrankten mehr.

    Bisherige Statistik: 65 Infizierte, davon 64 genesen und leider 1 Todesfall.
     
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  10. Sinela

    Sinela Registrierter Benutzer

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    Ich war mitten auf dem Feld, kein Desinfektionsmittel dabei (warum auch?), da gebe ich niemandem die Hand. Es fliegt einem eine Mücke ins Auge, automatisch fasst man sich dahin und reibt - und schon ist ein möglicher Erreger im Auge und damit im Körper. Ich finde dieses "Hand geben" übrigens genauso idiotisch wie du das mit dem Ellenbogen, von mir aus könnte man das dauerhaft unterlassen!

    Ich sehe einige Menschen auch öfter, darf ich die dann auch umarmen? Schließlich ist es für Erwachsene auch wichtig, Körperkontakt zu haben, auch bei ihnen kann die Seele Schaden nehmen, wenn sie keinen haben. Vielleicht sollten wir die Abstandregel generell abschaffen, damit wir uns alle wieder umärmeln können.;)
     
  11. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Hallo Piri,

    und hast du die alte Dame, die seit einem halben Jahr nicht mehr vor der Tür war getroffen und mit Umarmung begrüsst?
    Ganz ehrlich, in dem Fall hätte ich es getan und sie umarmt, meinetwegen mit Maske und kurz, aber umarmt. Wo sollte sie sich angesteckt haben, wenn sie solange keine Kontakte hatte.

    Ich habe bei der Beerdigung letzte Wochen von meinem Papa auch ein paar Leute umarmt, oder sie mich, nicht alle, aber ein paar ganz nahe Verwandten, wir haben uns doch umarmt, vorallem meine Mama und meine drei Geschwister und deren Kinder und wiederum deren Kinder, soweit schon vorhanden.
    Und in der Gastwirtschaft nach der Beerdigung hatten wir alle keine Masken auf und wir waren viele, (Maske musst man nur beim Ein und Austritt aus der Gastwirtschaft aufsetzen, oder wenn man aus unserem gebuchten Raum rausging, zB. auf Toilette) und dann kam man sich schon mal näher, vorallem diejenigen, welche man schon länger nicht gesehen hat, man hat sich begrüsst, mal zu dem oder dann wieder zum anderen gesetzt. Bis jetzt hat noch keiner Coronasymptome, die Trauerfeier war am 17. Juli.

    Es ist ja eher unwahrscheinlich das diese alte Dame nun eine Infektion überträgt, wenn sie seit einem halben Jahr nicht mehr draußen war, die arme Frau. Piri, hoffe ihr hattet ein gemütliches Frühstückstreffen und Wiedersehen.
     
    #2891 22. Juli 2020
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2020
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  12. PiRi

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    Ja Lagune, mir blieb garnichts anderes übrig (lach). Obwohl sie nur (gefühlte) 1,40 m groß ist und ich fast 30 cm länger, fiel sie mir um den Hals.... dann kam die nächste. Sie wurde vor ca 4 Wochen Witwe und auch wir hatten uns zum letzten Mal im Januar bei ihrem Mann im Krankenhaus gesehen. Da war er wegen einen Rückengeschichte, ges torben ist er jetzt an Lungenkrebs. Sie war auch zum ersten Mal raus und auch sie fiel mir und auch der Kleinen um den Hals. Nun ja, wir werden sehen.
    Hätte mich bei beiden aber auch nicht wehren wollen.
    Nein, so ganz gemütlich war es nicht, für mich eher anstrengend. Die 90jährige redete wie ein Wasserfall und immer dasselbe. Klar, wenn 5 Monate lang die Ansprache nur am Tel. besteht oder der Sohn nur ganz kurz die Einkäufe abgibt. Die andere kam garnicht zu Wort und ich glaube, sie hätte auch reden wollen. Nun ja, nächstes Mal.
     
  13. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Ich finde Handgeben nicht idiotisch. Der Großteil meiner mich langjährig betreuenden Ärzte, Rheumatologe, Kardiologe, Hausarzt, Nephrologe zB. gaben mir vor der Coronazeit zur Begrüßung immer die Hand. Mein langjähriger Rheumatologe hat mich letztes Jahr im September sogar in den Arm genommen und gedrückt, er war einfach so froh, dass ich nach meiner Hirnblutung im Sommer 2019 noch lebte und wieder da war, wenn auch auf zwei sehr "wackligen Beinen" und das hat mir so gut getan.

    Den letzten Termin machten wir auch ohne Handgeben und den vorletzten im März 2020 nur übers Telefon. Ich hoffe es kommen wieder andere Zeiten, auf Dauer tut mir das was da grad ist nicht gut.
     
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  14. PiRi

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    Ende Juni hörte mein langjähriger (ca 33 Jahre) Hausarzt auf. Zum Abschied gab es ein Päckchen und eine Karte für ihn und einmal in den Arm nehmen für mich. Musste einfach sein. Allerdings mit Maske.
     
  15. Sinela

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    Ich schon, weil man damit Viren und Bakterien weiter gibt. Man muss nicht immer gleich Körperkontakt haben, wenn man jemanden begrüßt. Wenn ich jemanden treffe und er sagt freundlich "hallo" zu mir, reicht mir das.
     
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  16. PiRi

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    Du, das habe ich mein Leben lang so gehandhabt. War nie die Handgebetyp, erst recht nicht der Bussi-Bussi-Mensch.
    Nur das jetzt mit den beiden Damen und davor mein Hausarzt sprengte plötzlich alles.....
     
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  17. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Klar kann man auch nur Hallo sagen, aber in gewissen Situationen gilt für mich anderes. Und vor der Coronazeit war es selbstverständlich das meine Ärzte(die meisten) mir zur Begrüssung die Handgeben, warum auch nicht?
    Und wenn du so Angst hast vor Bakterien und Co, dann dürftest du gar nicht mehr rausgehen und auch keine Blumenerde berühren und so weiter.....Dann musst du dich in ein sterilles Glashaus setzen. Mir ist klar das bei diesem Coronavirus Vorsicht gilt, aber warum sollte man sich vor dieser Zeit nicht umarmen und Hände geben und überhaupt nie Hände geben??

    Mein Mann war Mitte April 2020 zu einer Operation im Klinikum, verschobene OP wegen Corona, war schon zwei Wochen vorher geplant und fällig.

    Hätte ich ihn dann bei seiner Heimkehr als Aussätzigen behandeln solllen? Man durfte ihn nicht besuchen, was schlimm genug war und abartig. Als er mit dem Transport, er ist schwerstbehindert/Pflegebetürftig, heimkam, gab ich ihm ein Bussi und hab ihn umarmt und mich daheim wie immer um ihn gekümmert.

    Nachtrag: Er wurde übrigends viel zu früh entlassen, quasi "rausgeworfen" Dank Corona- Covid19, aus dem Klinikum, vor Corona wäre er länger stationär gewesen.
    Ich hatte dann den Stress daheim, weil er Nachblutungen hatte etc...War alles andere als schön...war eher ein Horrortrip für uns!
     
    #2897 22. Juli 2020
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2020
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  18. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Mein Männe hielt sich nach der stationären Behandlung von mir fern, denn im Fall des Falles hätte er mein Leben gefährdet. Unumgängliche kritische Situationen gibts im Leben genug. Aber aus Leichtsinn das Risiko eingehen, eine Leid und Tod bringinde Krankheit zu verbreiten, finde ich total daneben, wo doch jeder weiss, wie wichtig Abstand ist. Wer sich selbst gefährdet, darf dies gern tun . Aber anderen durch Hände und Bussi usw unter Umständen in Pandemiezeiten Leid und Tod zu bringen, kann man nicht mit freiwilliger Arbeit in der Gartenerde vergleichen. Und ich bin froh keine Knutscher und Drücker in der jetzigen Zeit um mich herum zu haben.
     
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  19. allina

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    Das war im Mai:

    "Wien – An der Medizinischen Universität Wien ist eine Lungentransplantation bei einer an COVID-19-Erkrankten geglückt. Nach Angaben der Universität handele es sich um die erste COVID-19-Lungentransplantation überhaupt in Europa.

    Der Eingriff sei dringend notwendig gewesen, die 45 Jahre alte Patientin wäre sonst voraussichtlich aufgrund eines schweren Lungenversagens gestorben. „Aus unserer Sicht geht es ihr jetzt hervorragend, wir haben kein gravierendes Problem bisher“, sagte Klinikleiter Walter Klepetko nach dem Eingriff.

    Die Transplantation erfolgte bereits vor einer Woche. Die Patientin war nach Informationen der Medizinischen Universität ohne Vorerkrankungen und vor der Infektion mit SARS-CoV-2 bei bester Gesundheit gewesen.

    Bald nach der Erkrankung habe sich der Zustand der Frau aber so sehr verschlechtert, dass sie beatmet werden musste. „Die Lage war aussichtslos. Die Lunge war wie ein Klotz, da war nichts mehr über“, erklärte Klepetko. © dpa/aerzteblatt.de"

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113150/COVID-19-Wiener-Aerzten-gelingt-erste-Lungentransplantation-in-Europa

    Die Lunge soll so verhärtet gewesen sein, dass sogar ihre Entfernung sehr schwierig gewesen sein soll. Allein die Vorbereitungen und Voruntersuchungen vor der Transplantation sollen noch umfangreicher gewesen sein, als im Regelfall.

    Man hat sie z.B. nochmals umfassender auf mögliche bisher bei ihr unentdeckte Vorerkrankungen untersucht, um nichts zu übersehen. Und tatsächlich war keine Vorerkrankungen zu haben, in diesem Fall eine Grundvoraussetzung für die Transplantation.

    Hut ab vor dieser ärztlichen Kunst!
     
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  20. Resi Ratlos

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    allina,

    das ist ein Einzelfall, der glücklich verlaufen ist - und kann auch kaum etwas Anderes sein.
    Ein Einzelfall wird es deshalb bleiben, weil man zu einer Lungentransplantation auch die halbwegs gesunde Lunge eines Verstorbenen braucht; diese Organe liegen leider nicht irgendwo auf Halde, sondern müssen "frisch" transplantiert werden.
    Will sagen: um einen solchen Eingriff überhaupt vornehmen zu können, muss zeitgleich ein anderer - in der Regel gesunder und junger! - Mensch mehr oder weniger ungeplant zu Tode kommen.

    Spannend finde ich es trotzdem, dass das in einer solch hochakuten Situation geklappt und die ebenfalls noch junge Frau offenbar überlebt hat.
     
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