Teetest

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von Christine Engels, 24. Juli 2001.

  1. Cooperative

    Cooperative Guest

    Check hier mal das Forum ab vor ca. 2 wochen wurde ausführlich über den Tee diskutiert kannste alles nachlesen !
     
  2. Sabine

    Sabine Guest

    Hallo Mastrix,

    danke Dir für das Teerezept. Ich werde mir den Tee beschaffen und einmal ausprobieren. Vermutlich ist es aber nicht der "Indianertee", den ich meine. Der wird nach der Herstellung kaltgestellt und dann täglich schnapsgläschenweise getrunken.

    Gewundert hat mich aber die langwierige Tee-Diskussion im Rheuma-Forum. Für mich stellt sich die Entscheidung - ob Tee ausprobieren oder nicht - sehr einfach dar. Entweder, ich habe Interesse daran, einmal etwas Neues auszuprobieren, dann: T e e t r i n k e n. Oder ich bin skeptisch bzw. desinteressiert, dann: k e i n e n T e e t r i n k e n. Wo ist das Problem? Niemand wird doch gezwungen, gegen seinen Willen etwas zu versuchen!!

    Ich erwarte keine Wunder, bin aber gespannt darauf, ob sich bei mir etwas tut. Wenn nicht, werde ich es spüren und meine Konsequenzen ziehen.

    Schönes Wochende

    Sabine
     
  3. kukana

    kukana Guest

    hallo,
    suchst du vielleicht den tee der auch hopi tee oder mormonen tee genannt wird? falls ja hätte ich zumindest eine info für dich, bzw. eine website beid er du dich informieren kannst.
    gruss kuki
     
  4. Mich würde interessieren wie es den Teetestern geht.Lasst doch mal von euch hören.
    Gruß an alle ,Christine
     
  5. Hallo ihr Teetester,meldet euch mal
    Wie gehts euch? Bitte nur ganz ehrlich,selbst wenns sich nicht so gut anhört.
     
  6. Vera

    Vera Guest

    Hallo an alle!
    Ist jemand, der sich mit Kräutern behandelt?
    Vera
     
  7. Angela Kau

    Angela Kau Guest

    Re: Behandlung mit Kräutern

    Hallo Vera,
    ich behandle meine Fibro erfolgreich mit Kräutern. Seit 1 Jahr trinke ich einen Kräutertee, der aus 49 verschiedenen Kräutern besteht, nehme ein rein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel und bade im basischen Salz. Habe keine chronischen Schmerzen mehr und anhand von Röntgenbildern kann ich beweisen, dass mein aufgelöstes Sesambein am Fuß in voller Schönheit wieder zu sehen ist. Da ich seit kurzer Zeit diese Produkte selber anbieten darf, setz dich, wenn du magst, per E-mail mit mir in Verbindung.
    MfG Angela
     
  8. Betsi

    Betsi Guest

    Re: Behandlung mit Kräutern

    Hallo Angela,

    die Kräutertees interessieren mich. Habe seit 3 Jahren rheumatoide Arthritis,v.a. in Händen und Füssen. Würd mich freuen, wenn Du mir nähere Info schicken kannst.
    Danke :)

    LG, Betsi
     
  9. Linktipp

    Linktipp Guest

    LINKTIPP !!!

    http://www.schmerzselbsthilfe.de/fragwuerdig/fehleinschaetzung.php3
     
  10. Vera

    Vera Guest

    Re: LINKTIPP !!!

    Hallo Angela!

    Die Kräutertees interissieren mich sehr. Ich koche jetzt für mich Sonnenblumenwurzel.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir nähere Informationen schicken können. Was wird das alles kosten?

    Vera
     
  11. Sia

    Sia Guest

    Hallo meine Lieben!

    Auf meinen Streifzügen durchs Internet habe ich auf einer Seite Gesundheits-Tees gefunden, unter anderem einen Rheumatee.

    http://gesundheit.icpro.de/PGG/PGGA/pgga.htm?snr=880&snr2=851&ressort=10100&rubrik=10106&line=1

    Vielleicht wollt ihr euch das einmal ansehen.

    Gruß Sylvia
     
  12. Deleyne

    Deleyne Guest

    Hi
    Ich kenne den Rheumatee von Sidroga. Erhält wie der von Dir erwähnte Weidenextrakt. Ich bin allergisch auf Salicylsäure (auch in Aspirin) und hatte starke allergische Reaktionen. Also Allergiker aufgepasst bei Teemischungen, immer Zusammensetzung lesen.
    Liebe Grüsse Deleyne
     
  13. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Gestern kam in einem Thread das Thema auf, dass man Brennnesseltee (> siehe Brennnesseltee? ) eigentlich gar nicht trinken soll, wenn man Medikamente nimmt.

    Nun grüble ich natürlich, ob mein täglicher Brennnesseltee - der ja in erster Linie dafür sorgt, dass man schön "durchgespült" wird, mein MTX fortspült, wo es doch eigentlich wirken soll ...

    Da gerade ich Brennnesseltee öfter empfehle und fast täglich einen Mix aus Kamille, Pfefferminz und Brennnesseltee trinke, hat mich das natürlich besonders interessiert und hab mich auf die Suche im www begeben.

    Fündig wird man vielerorten, dass in der Volksmedizin bei rheumatischen Erkrankungen Brennnesseltee empfohlen wird, aber man findet auch (sehr wenig!) Hinweise (> Bad Heilbrunner Gesundheitsdatenbank ) dass die antirheumatische Wirkung nicht ausreichend belegt ist.

    Bei Wikepedia ( > Brennnessel ) steht zu lesen: Die Caffeoyl-Chinasäuren wirken schmerzlindernd, adstringierend und entzündungshemmend, was die Medizin vor allem zur Linderung von Arthroseschmerzen und Gelenkrheumatismus nutzt; außerdem werden Brennnesseln therapeutisch eingesetzt bei Erkrankungen der Atmungsorgane und Magen-Darm-Katarrh mit Kolikschmerzen.

    - Kein Wort von "Tee" allerdings ...

    Auf Naturel findet man den Hinweis: Eine der rigiden Anwendungsformen, die aus früheren Zeiten überliefert ist, aber auch heute vereinzelt noch angewendet wird, ist das Auspeitschen der Haut mit frischen Brennnesseln zur Behandlung von Scharlach oder Rheuma. und Eine Brennnesselteekur stärkt außerdem die Abwehrkräfte und schützt unseren Körper vor dem Angriff durch Erkältungskrankheiten sowie vor rheuma- tischen Beschwerden. und Bei Rheuma-, Gicht- oder Ischiasbeschwerden nehmen Sie regelmäßig ein Brennnessel-Vollbad.

    Also auspeitschen damit :cool:, das trinken als Tee und baden darin - die Brennessel ist, laut Naturel, für Rheumis gut ...

    Das Teelexikon schreibt kurz und schmerzlos: Brennesseltee gilt innerlich als blutbildendes Mittel, und soll wirksam sein bei Blasen- und Harnwegsproblemen, sowie bei Arthritis, Diabetes und Muskelrheumatismus. Durch die anregende Wirkung soll er positive Wirkung auch auf Kopfhaut und Haare haben und wird hier als Pflegmittel (Spülung) verwendet. Brennesselpräperate und -tees sollten nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden, da eine risikofreie Anwendung bisher noch nicht medizinisch bestätigt worden ist.

    Interessantes findet sich auf www.Ärztezeitung.de - dort ist allerdings lediglich von Brennnessel-Präparaten die Rede - in folgenden Beiträgen zum Beispiel:

    Phytotherapie bei Schmerz: Brennessel und Teufelskralle
    [10.07.2000] Phytotherapeutika haben eine lange Tradition zur Linderung rheumatischer Beschwerden. Ein Beispiel ist die Brennessel. Die positiven Effekte der Heilpflanze beruhen, wie man heute weiß, auf einer zytokinhemmenden Wirkung. Brennesselextrakt hemmt die Synthese von Interleukin-1 beta und Tumornekrosefaktor alpha. Diese proinflammatorischen Zytokine werden bei Patienten mit Arthrose oder rheumatoider Arthritis im Übermaß in die Synovialflüssigkeit sezerniert (...) Sie seien für die klinische Symptomatik und Progredienz der Erkrankungen von entscheidender Bedeutung, da sie die Gelenkentzündung unterhielten und dem Abbau von Knochen und Knorpel Vorschub leisteten. (...)den Einsatz von Brennesselextrakt vor allem in der Frühphase der Arthrose, wenn Patienten über Wetterfühligkeit, Anlauf- und Belastungsschmerz klagen. Möglicherweise könne hiermit das Fortschreiten der Erkrankung gebremst werden.

    Phytopharmaka - wirksam gegen Rheuma-Schmerz
    [17.07.2003] Phyto-Präparate werden in erster Linie als Zusatztherapie bei rheumatoider Arthritis verwendet. Standardisierte Präparate helfen, die NSAR-Dosis zu senken, da sie analgetisch und antiphlogistisch wirken.

    Bei Rheuma sind Phytopharmaka eine wertvolle Therapieoption
    [03.03.2003] Ärzte sind bei der Behandlung von Patienten mit rheumatischen Beschwerden darauf angewiesen, eine möglichst gut wirksame und verträgliche Therapie anbieten zu können. Pflanzliche Arzneimittel leisten hier einen wertvollen Beitrag.

    Die Phytotherapie hat Trümpfe gegen Schmerzen in petto
    [24.07.2002] Pflanzliche Antirheumatika sollten ein Teil des Gesamtkonzepts zur Behandlung von Schmerzpatienten sein, meint Dr. Sigrun Chrubasik vom rechtsmedizinischen Institut der Uni Freiburg, etwa bei Patienten mit Arthrose oder Muskelverspannungen.

    Bei den Phytotherapeutika gibt es einiges für Rheumatiker
    [19.07.2002] Moderne Phytopharmaka werden oft aus Pflanzenextrakten hergestellt. Die Arzneien schöpfen ihre Wirkung aus allem Guten, was sorgsam gesteuert aus der Pflanze gelöst wird. Auch für Patienten mit rheumatoider Arthritis ist einiges dabei, was den Verbrauch an synthetischen Analgetika und Antiphlogistika senken kann.

    Hat hier jemand was Aufklärendes beizutragen? Ist der tägliche Tee nun gut oder nicht?

    Nächste Woche habe ich einen Termin bei meinem naturheilkundlich stark angehauchten Hausdoc, der mir anfänglich meiner Probleme im März 2006 den täglichen Liter Brennesseltee wärmstens ans Herz legte ... Natürlich werde ich ihn fragen, ob dies auch für den MTX-Tag gilt und auf Dauer nicht gar schädlich ist ... und hier berichten.

    Schööönen Teetag!
    Rosarot
     
  14. Lilly

    Lilly offline

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    hallo rosarot,

    ich habe den vorherigen beitrag auch verfolgt. ich würde es mit dem tee so halten, wie mit der folsäure- erst ca. 48 stunden nach mtx, den tee wieder trinken, damit er die wirksamkeit von mtx nicht beeinflussen kann.
     
  15. Antje Müller

    Antje Müller Registrierter Benutzer

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    Brennesseltee

    Hallo,

    also ob durch den Brennesseltee das MTX ausgepfült wird, kann ich nicht beurteilen. Ich habe mal eine Zeitlang (über Monate) 1-2 Liter Brennesseltee pro Tag getrunken. Besser ging es mir davon allerdings nicht. Meine Info dazu ist jetzt, dass mann reinen Brenneseltee nur als Kur für ein paar Wochen trinken soll, da ansonsten zu viele Mineralstoffe mit aus dem Körper geschwemmt werden. Ich halte es seit dem so, dass ich Brennessel als Teebestandteil trinke und reinen Brennesseltee nicht so heufig.

    Viele Grüße Antje
     
  16. Rosarot

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  17. kimba7

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    Brennnessel

    Hallo Rosarot,

    seit 10 Jahren befasse ich mich mit der Heilkräuterkunde, und habe einen großen Heilkräutergarten. Ich selbst verabreiche meiner Familie, meinen Freunden und Haustieren unterstützend Kräuter. Wie gesagt unterstützend und nicht ausschließlich. So nun zum Brennnesseltee. Du trinkst zuviel von dieser wertvollen Heilpflanze. Nicht mehr als 4 Tassen tgl. über vier Wochen. Das gilt grundsätzlich für jede Pflanze, maximal 4 Wochen wegen des Gewöhnungseffekts des Körpers mehr bringt nichts, also abwechseln. Außerdem entwässert er so stark, dass auch wichtige Mineralsalze mit dem Urin ausgeschieden werden.Zum Pfefferminztee, er kühlt stark, ist also ein prima Sommergetränk. Auf die Dauer kühlt er den Körper aber zu stark aus und reizt bei empfindlichen Menschen Magen und Darm. Verwende mal Bärlapp, Löwenzahn, Schlüsselblume und Zinnkraut. Diese Kräuter entfernen hervorragend überschüssige Säure, die sich auch in den Gelenken ansiedeln. Ganz besonders möcht ich da den Löwenzahn hervorheben. Ich koche mir jedes Frühjahr Löwenzahnsirup ein, den mein ganzer Freundeskreis sehr schätzt. Er ist säurearm und somit prima für Menschen die auf Purinarme Ernährung achten müssen, geeignet. Schmeckt so lecker, dass du sogar den Honig stehen lässt. Außerdem entgiftet Löwenzahn, auch als Tee getrunken Galle und Leber. Du kannst alle Kräuter mischen oder im Wechsel nehmen. Ein ganz hervorragendes Mittel nach Hildegard ist das Wasserlinsenelixier. Kann dir Rezepte und Adressen bei Interesse durch privat email zu kommen lassen. Möchte hier keine Werbung machen.
    Achja, entsäuernd wirkt auch ganz stark die Quitte, ich esse tgl. Quittenbrot oder Gelee.
    In diesem Sinne alles Gute
    Kimba7
     
  18. Rosarot

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    Hallo Kimba,

    lieben Dank für deinen interessanten Beitrag! Wie ich in meinem Post vom 24. August geschrieben habe, hält der Doc bis zu einer Tasse Brennnesseltee pro Tag für unbedenklich. Bzw. meinte er, dass das positive überwiegt. Wegen der Salzausscheidung hat er mir Schüssler Nr. 8 empfohlen.

    Ich habs mir jetzt so gedacht, dass ich mir morgens einen Liter Tee koche, bestehend aus je einem Beutel Kamillentee, Pfefferminztee und Brennnesseltee. Den trink ich dann so über den Tag verteilt - vorwiegend in der ersten Tageshälfte. Was meinst du dazu?

    Ich muss zugeben, dass ich gerne "nur" auf Beuteltee von guter Qualität zurückgreife und nicht so ein Prozedere darum mache und ins Teegeschäft laufe ... Aber, ich lasse mich gerne beraten, wie ichs besser machen kann. Nur mit Kräuter sammeln und selbst trocknen wirds sicher nix. Bekomme ich denn die von dir empfohlenden Tees auch im Beutel oder lose? Welche Einkaufsquelle/Marke empfiehlst du?

    Löwenzahnsirup - das interessiert mich sehr - und vermutlich nicht nur mich. Kannst du da mal dein Rezept hier posten?

    Wasserlinsenelixier? :rolleyes: Hört sich witzig an!

    Poste doch bitte einmal ein paar deiner Meinung nach interessante Links zum Thema "Kräuterhexerei" ... :D

    Schööönen TeeTag!
    Rosarot
     
  19. kimba7

    kimba7 Registrierter Benutzer

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    Brennnessel

    Hallo Rosarot,

    gerne gebe ich hier das Rezept für Löwenzahnsirup weiter. Sammeln der Blüten das ganze Jahr möglich, blüt öfters im Jahr. Wobei die ersten im Jahr am gehaltvollsten sind. Nur die Blütenköpfe möglichst vormittags bei Sonnenschein sobald der Morgentau abgetrocknet ist. Es geht natürlich jede andere Tageszeit auch, nur nicht bei Regen. Pflücke dir 2 Doppelhände voll Blütenköpfe in einen Topf. Gebe 1 Liter Wasser drauf und koche das ganze auf. Sofort wenn es zu kochen beginnt von der Herdplatte nehmen und abgedeckt über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag gießt du die nun braune Flüssigkeit durch ein Sieb in einen nicht zu kleinen Topf um. Drücke die Blüten kräftig von Hand aus. Nun kommt 1 Kilo Rohrzucker (braun) und 1/2 Zitrone mit Schale (unbehandelt) fein geschnitten hinzu. Die Zitrone wird nachher mitgegessen, schmeckt fein kandiert. Rühre um und setze das ganze bei Stufe 1 Elektroherd auf. Es soll nie kochen daher Stufe 1 von Anfang an. Das ganze ohne Deckel, denn so verdampft die Flüssigkeit und dickt ein. Du musst nicht wie bei Marmelade den Herd bewachen, nur ab und zu mal umrühren. Nach ca. 2 Stunden entnehme mal 1 TL voll und gib ihn auf einen kalten Teller um zu testen ob er schon dickflüssig ist, sonst noch etwas weiter köcheln. Wenn er fertig ist, dann ist er dickflüssig wie Honig und hat die farbe von dunklem Bernstein. In Gläser abfüllen. Er ist 1 Jahr haltbar. Auch gut zum süßen von Tee geeignet. Guten Appetit !
    Nun zu deiner Teefrage. Du bekommst die Heilkräuter alle in der Apotheke zu kaufen, da ist auch der optimale Gehalt an Wirkstoffen gewährleistet. In Aufgussbeuteln bekommst du aber nur die wenigsten Sorten. Soviel Prozedur ist das doch aber gar nicht. Ich verwende eine Teekanne aus Glas die einen Kunststofffiltereinsatz hat. Da kannst du auch gleich mehrere Sorten einfüllen. Bloß kein Metall wie diese Teeeier. Kräuter mögen kein Metall und möchten auch nicht eingepresst sein. Sie sollen sich lose schwimmend entfalten können. Man rechnet einen TL voll auf 1/4 ltr. Wasser. Probiers doch mal. Zu deiner Teemischung, sie ist in Ordnung aber nicht als Dauergebrauch. Wenn du tgl.von der selben Sorte trinkst dann bitte max. 4 Wochen. Es bringt deinem Körper dann auch nichts mehr. Die P.Minze nimmst du wahrscheinlich zum aromatisieren, da versuch doch mal Zitronenmelisse oder Zitronengras. Wenn Minze dann nimm mal die Nanaminze, sie ist milder und bekömmlicher. Sie bekommt man eher in Bioläden. Nutze ruhig mal die Kraft der anderen Kräuter die ich dir schon genannt habe. Sie sind alle bei Rheuma hervorragend, da sie deinen Körper sanft entsäuern was sehr wichtig ist bei dieser Krankheit. Achte beim Zinnkraut ( Schachtelhalm ) ,dass es im Kaltansatz hergestellt wird. 1 TL ZK in 1/4 ltr. kaltes Wasser geben. Über Nacht stehen lassen, abseihen und auf Trinktemperatur erwärmen. Die Wasserlinse ist eine Pflanze, die an Bachläufen wächst. Eine Klinik am Bodensee verwendet sie sehr erfolgreich bei Rheumapatienten. Die entsprechende Bezugsquelle für das Elexier kann ich dir über die privat Email zukommenlassen. Du weißt, wegen Werbung da bin ich vorsichtig. Nun zuletzt eine Geschichte meines Mannes in Bezug auf die " Brennnesselauspeitschung". Er hatte mit 16 Jahren Muskelrheuma im linken Arm. 1 Jahr lang half keine ärztliche Verordnung. Dann empfahl ihm seine Großmutter mit Brennnesseln den Arm einzureiben. Nach 4 Wochen war er bis zum heutigen Tag schmerzfrei. Seine Lieblingspflanze ist deshalb die Brennnessel. Das Einreiben sieht aber so aus, dass man eine Pflanze pflückt und dann leicht wie mit einer Feder über die schmerzende Stelle fährt. Keinesfalls so, als würdest du mit Stroh einen Haflinger trocken reiben, das wäre barbarisch.
    So nun wünsche ich dir viel Freude und Erfolg beim ausprobieren. Weitere Fragen beantworte ich jederzeit gern. Gebe auch auf Wunsch Buchtipps.

    Ein recht schönes Wochenende und liebe Grüße
    Kimba7
     
  20. Rosarot

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    Hallo Kimba,

    dankeschön für deine Mühe, dein Wissen hier aufzuschreiben.

    Den Löwenzahn-Sirup werde ich auf jeden Fall mal bereiten - ich bin sicher, der schmeckt dem Männe bestens, zu seinen Sportmüslis ... :D und in meinem Tee, sicher ein Genuss. Ich denke aber, bis zum Frühjahr muss ich warten, bis neue starke "Löwenzähner" das Licht der Welt erblicken ... :)

    Habe mir heute schon mal im Bioladen verschiedene Tees gekauft - unter anderem ein "Frauentee" - eine Kräuter- und Gewürzmischung (Ingwer, Zimt, Orangenschalen, Fenchel, Kamille, Gerstenmals, Löwenzahn, Pfeffer, Wacholder, Orangenaroma, Süßholuz, Kardamom, Nelken, Angelikawurzel. Sehr lecker! Lose hab ich noch Salbeitee (wegen meiner erhitzten Wallungen) und grünen Hafertee in der Apotheke gekauft - Löwenzahntee gabs nur im Beutel.

    Noch mal lieben Dank für deine "grünen" Tipps. Mit diesem Sortiment hab ich schön Abwechslung und meine "Gims" freut sich über die verschiedenen Geschmacksrichtungen ... denn da ich im Moment abnehmen will, ist so ein kulinarisch aufregendes Teelein doch genau das richtige ... ;)

    [​IMG]

    Schöööönes Wochenende
    Rosarot
     
    #60 26. August 2006
    Zuletzt bearbeitet: 26. August 2006
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