R
Rieke
Guest
Hallo Ihr Lieben,
gestern nun war ich endlich beim Neurologen. Die Untersuchungen ergaben keinen erkennbaren Grund, warum ich immer „schwindele“ und mir jede Kraft zum laufen fehlt. In vier Wochen muß ich noch zum MRT. Ist ja noch eine schöne Zeit bis dahin. Obwohl ich nicht glaube und hoffe, dass dabei etwas herauskommt.
Heute bin ich dann zu meinem Arzt, der endlich aus dem Urlaub zurück ist, gegangen. Ich will nun endlich Nägel mit Köpfen machen und wieder vernünftig leben, vor allem aber laufen und arbeiten können. Aber immer noch begleitet mich die Angst, mit der momentanen „Schwäche“ und den Schmerzen, die wohl von einer sekundären Fibro kommen, die Leistungen nicht mehr bringen zu können, die man von mir erwartet. Denn in den letzten Monaten konnte ich einfach nicht mehr eine halbe Stunde am Stück sitzen, weil mein Rücken wie Feuer brennt oder länger mit der Hand schreiben. Jedesmal fange ich dann an zu zittern, wie eine alte Frau. (Für den Computer habe ich eine Spracheingabesoftware ohne die ich schon lange aufgeschmissen wäre.) Und schon gerate ich wieder in diese „elende“ Panik.
Mein Arzt sagte mir, um wieder zu Kräften zu kommen und die Muskeln, den Körper wieder richtig aufbauen zu können, müsste ich vom Kopf her fit sein. „Rheuma“kranke geraten irgendwann einmal in die Phase der Angst, vielleicht sogar Depressionen. Wahrscheinlich ist bei mir jetzt diese Phase eingetreten und ich komm damit nicht richtig klar. Und dabei habe ich doch in den letzten 30 Jahren für meine Begriffe gut gelernt, mit Schmerzen und allem was zu uns gehört umzugehen –auch mit Depriphasen, die man mal hat-. Jedenfalls hat mir mein Arzt jetzt „TAVOR“ in einer niedrigen Dosis verschrieben. Nun habe ich den Fehler gemacht und mir den Beipackzettel durchgelesen. Die Warnhinweise und Nebenwirkungen hören sich ja verheerend an. Das geht ja bis zu Selbstmordgedanken. Also neeee! Das Mittelchen gefällt mir ja gar nicht.
Nun meine Frage an euch! Hat einer von euch das Medikament schon einmal genommen?
Und wenn, wie kommt man mit den Nebenwirkungen zurecht? Oder, meint ihr auch, dass es vielleicht besser ist, sich mal in einer Klinik (am besten – Rheumaklinik) richtig auf den Kopf stellen und wieder aufpeppeln zu lassen? Denn ich bin
langsam soweit, obwohl ich Krankenhäuser hasse.
Liebe Grüße
gestern nun war ich endlich beim Neurologen. Die Untersuchungen ergaben keinen erkennbaren Grund, warum ich immer „schwindele“ und mir jede Kraft zum laufen fehlt. In vier Wochen muß ich noch zum MRT. Ist ja noch eine schöne Zeit bis dahin. Obwohl ich nicht glaube und hoffe, dass dabei etwas herauskommt.
Heute bin ich dann zu meinem Arzt, der endlich aus dem Urlaub zurück ist, gegangen. Ich will nun endlich Nägel mit Köpfen machen und wieder vernünftig leben, vor allem aber laufen und arbeiten können. Aber immer noch begleitet mich die Angst, mit der momentanen „Schwäche“ und den Schmerzen, die wohl von einer sekundären Fibro kommen, die Leistungen nicht mehr bringen zu können, die man von mir erwartet. Denn in den letzten Monaten konnte ich einfach nicht mehr eine halbe Stunde am Stück sitzen, weil mein Rücken wie Feuer brennt oder länger mit der Hand schreiben. Jedesmal fange ich dann an zu zittern, wie eine alte Frau. (Für den Computer habe ich eine Spracheingabesoftware ohne die ich schon lange aufgeschmissen wäre.) Und schon gerate ich wieder in diese „elende“ Panik.
Mein Arzt sagte mir, um wieder zu Kräften zu kommen und die Muskeln, den Körper wieder richtig aufbauen zu können, müsste ich vom Kopf her fit sein. „Rheuma“kranke geraten irgendwann einmal in die Phase der Angst, vielleicht sogar Depressionen. Wahrscheinlich ist bei mir jetzt diese Phase eingetreten und ich komm damit nicht richtig klar. Und dabei habe ich doch in den letzten 30 Jahren für meine Begriffe gut gelernt, mit Schmerzen und allem was zu uns gehört umzugehen –auch mit Depriphasen, die man mal hat-. Jedenfalls hat mir mein Arzt jetzt „TAVOR“ in einer niedrigen Dosis verschrieben. Nun habe ich den Fehler gemacht und mir den Beipackzettel durchgelesen. Die Warnhinweise und Nebenwirkungen hören sich ja verheerend an. Das geht ja bis zu Selbstmordgedanken. Also neeee! Das Mittelchen gefällt mir ja gar nicht.
Nun meine Frage an euch! Hat einer von euch das Medikament schon einmal genommen?
Und wenn, wie kommt man mit den Nebenwirkungen zurecht? Oder, meint ihr auch, dass es vielleicht besser ist, sich mal in einer Klinik (am besten – Rheumaklinik) richtig auf den Kopf stellen und wieder aufpeppeln zu lassen? Denn ich bin
langsam soweit, obwohl ich Krankenhäuser hasse.
Liebe Grüße