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Symptombeschreibung mit Bitte um Hilfe...

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von moon, 18. April 2004.

  1. moon

    moon Guest

    Hallo,

    dies ist mein erster Eintrage hier. Bis vor ein paar Wochen habe ich mich nicht mit Rheuma beschäftigt, aber meine derzeitigen Beschwerden haben mich auf das Thema gebracht. Vielleicht kann mir jemand von Euch helfen...

    Seit ca. 3 Wochen habe ich nachts und auch tagsüber leichte stechende Schmerzen in den Fingergelenken, v.a. in den Endgelenken (Fingerspitzen), aber auch etwas in den anderen. Die Hand fühlt sich zeitweise irgendwie müde und schwer an. Morgens habe ich auch meist ein leichtes Steifegefühl in den Fingern, das allerdings nach einmaligem Durchschütteln sofort verschwindet. Die Schmerzen sind insgesamt eigentlich erträglich.
    Zusätzlich hatte ich in den letzten 3 Wochen ca. 4 mal das Phänomen, daß mir nachts eine Hand eingeschlafen ist.

    Zu meiner Person: Ich bin 32 Jahre alt und Informatiker, daher natürlich viel an der Tastatur tätig. Hatte aber eigentlich bisher nicht das Gefühl, dabei meine Hände zu überlasten. In meiner Familie gibt es keine Rheumaerkrankungen.

    Nun zu meinen Fragen: Hat/Hatte jemand von Euch ähnliche Symptome und kann mir sagen, was das sein kann - insbesondere in Verbindung mit den eingeschlafenen Händen? Wie groß erscheint Euch die Gefahr einer Arthritis (da habe ich ehrlich gesagt Angst davor)?
    Ich habe diese Woche zunächst einen Termin beim Hausarzt, zu welchem Facharzt ich gehen sollte, ist mir gar nicht so klar.

    Für Hinweise und Kommentare bin ich sehr dankbar!
    Danke im Voraus und viele Grüße,

    Moon
     
  2. Burwil

    Burwil Neues Mitglied

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    212..
    Hallo Moon.


    Hast Du schon einmal darauf geachtet, welche Finger Deiner Hand einschlafen ?

    Sind es Daumen, Zeigefinder und/oder Mittelfinger, könnte es ein Karpaltunnelsyndrom sein. Ursache ist hier glaube ich ein eingeklemmter Nerv und somit vom Neurologen zu prüfen.

    Sind es Ringfinger und/oder der kleine Finger, ist die Ursache eher bei der Halswirbelsäule und somit beim Orthopäden zu prüfen.

    Es hat hier in der Vergangenheit schon mehrmals Threads zu diesem Thema gegeben, mit der Suchfunktion kannst Du sie Dir raussuchen, wenn Du magst.


    Viel Erfolg beim Suchen,

    Burwil
     
  3. nenufar

    nenufar immer am dazulernen...

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    willkommen moon

    ...schwierig, dir eine exakte antwort zu geben. ehrlich gesagt: ich tue mich schwer, dich mit irgendwelchen vermutungen zu überschwemmen. geh bitte zum arzt - bei rheumatischen erkrankungen sieht man an den blutwerten, ob etwas nicht in ordnung ist. klarheit kann dir wirklich nur eine ärztliche untersuchung geben. dein hausarzt wird sicher wissen, wohin er dich gegebenenfalls überweisen muß. wenn er dich aber aber hängenläßt, was ich nicht hoffe, kannst du dir auf jeden fall hier viele tipps holen.
    da du informatiker bist und an der tastatur die hände sicher viel einseitig belastest, könnte es auch etwas ganz anderes als rheuma sein... ich möcht einfach nichts hineingeheimnissen, was im nachhinein vielleicht gar nicht hinkommt und dir nur schwere gedanken und sorge bereitet.
    nur eins will ich zu deiner beruhigung sagen, hab nicht zuviel angst davor, daß es etwas rheumatisches sein könnte. wenn wirklich, stehst du ganz am anfang und da läßt sich sehr viel mit einer guten medikamentösen therapie helfen und sogar eindämmen. mach dich nicht verrückt - warte ab, was der arzt sagt und wenn du dann noch fragen und sorgen loswerden willst, sind hier ganz viele menschen sicher gerne für dich da - meinereiner eingeschlossen !
    ich hoffe, du bist jetzt nicht zu enttäuscht, weil ich mich an keine ferndiagnose wage. ich wünsch dir, daß du bald weißt, was los ist und hilfe bekommst von deinem arzt. ich würde mich freuen, wenn du bei gelegenheit mal schreibst, was er herausgefunden hat.

    sei nochmals herzlich willkommen und laß dich grüßen
    von nenufar
    (übrigens-ich hab seit über 30 jahren chron. polyarthrithis)
     
  4. moon

    moon Guest

    Vielen Dank für die bisherigen Antworten.

    @Burwil: Es war immer so, daß die Hand komplett eingeschlafen ist, einzelne Finger waren nicht zu unterscheiden.

    @Nenufar: Danke für die aufmunternden Worte. Ich weiß, eine Ferndiagnose ist schwierig. Naja, man hofft natürlich insgeheim, daß auf einen harmlosen Grund für die Beschwerden stößt. Ich war bisher glücklicherweise immer sehr gesund, daher habe ich mich mit chronischen Krankheiten (bis auf meinen Heuschnupfen) nie beschäftigt. Ist schon irgendwie nervig - vorhin habe ich telefoniert, und nach 15 Minuten wurde meine rechte Hand richtig schwer und fing an zu schmerzen. Diesmal waren es nicht spezifisch die Gelenke.

    Viele Grüße,
    Moon
     
  5. nenufar

    nenufar immer am dazulernen...

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    ich glaub dir, das das nervt...

    hm... wenn die hand einfach so einschläft, wäre es vielleicht auch eine möglichkeit, du läßt mal einen physiotherapeuten deinen rücken durchchecken. manchmal bewirken eingeklemmte nerven solche seltsamen erscheinungen, wie einschlafen, kribbeln und schwere in bestimmten gliedmaßen. burwil hat ja auch schon angedeutet, daß es mit der wirbelsäule zu tun haben könnte. der tipp dazu mal hier in den threads zu schnüffeln, ist gar nicht von der hand zu weisen. es gitb etliche erfahrungsberichte, die dir vielleicht weiterhelfen können.
    warst du denn zwischenzeitlich mal bei einem arzt ? warte nicht zu lange damit, sonst schleifst du dich mit deinen beschwerden zu lange rum und verschleppst womöglich was.

    laß dir nicht zu sehr die nerven rauben und laß wieder von dir hören.

    herzliche grüße nenufar
     
  6. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    herzlich willkommen

    moon auch von mir.

    also es gibt sicherlich vieles was dafür spricht, das du es beim arzt abklären läßt.sicherlich kann es das karpaltunnelsyndrom sein (mir schlafen zeitweilig auch die hände ein, aber ich hab es nicht-telefoniere übrigens auch mit headset daheim-schau mal unter hilfsmittel-headset-gibt es schon mehrere beiträge zu), zudem fällt mir auch noch eine spezielle erkrankung ein die mit der pici-arbeit+maus zu tun hat.hat einen bestimmten namen. hat mir mein schmerzdoc auch mal von berichtet, aber fällt mir leider nicht ein.

    dann kann es rheuma sein, oder aber nur eine überanstrengung usw.usw.! du siehst, unser ideenreichtum ist unübertrefflich.

    also ich kann nur sagen: ab zum arzt. genau die symptome aufschreiben (vorher mal genau beobachten, ist sehr wichtig).

    und eins noch: rheuma (auch das entz.) ist nicht immer nur am blut erkennbar. denn oftmals gibt es auch seronegative rheumatische erkrankungen die nur eine lokale entzündungsaktivität haben.

    in diesem sinne eine gute zeit und *daumendrück*-aua-;) für die anstehenden untersuchungen.

    liebi
     
  7. moon

    moon Guest

    mittlerweile beim Arzt gewesen...

    Hallo,

    vielen Dank allen für die Antworten! Dieses Forum ist wirklich klasse und Ihr seid eine große Hilfe. :)
    Gestern war ich beim Allgemeinmediziner. Eine konkrete Diagnose gab es natürlich nicht, hatte ich aber auch nicht erwartet. Nächste Woche habe ich einen Termin zur Blutabnahme für die Bestimmung der Rheumafaktoren. Der Arzt meinte noch, es könnte eventuell mit einer Verspannung im Nacken zusammenhängen, das erscheint mir jedoch wenig wahrscheinlich.
    Meine Symptome haben sich mittlerweile etwas gewandelt. Nachts hatte ich die letzten 2 Nächte keine Schmerzen mehr, auch keine wesentliche Morgensteife. Die Hände sind mir nicht mehr eingeschlafen und tun auch weniger weh, dafür hatte ich heute auf der Arbeit zeitweilig Schmerzen in beiden Schultergelenken, die im Moment allerdings nur noch schwach zu spüren sind. Mittlerweile weiß ich nicht mehr, ob man nicht nur durch die Fixierung auf das Thema und die Selbstbeobachtung schon Gelenkschmerzen bekommt ;).

    Ein paar Fragen hätte ich noch: Muß ich beim Blutbild darauf achten, daß bestimmte Werte ermittelt werden, oder ist das im wesentlichen standardisiert?
    Falls keine Auffälligkeiten im Blutbild sind: Welcher Arzt wäre die nächste Anlaufstelle? Wie diagnostiziert man eigentlich den Arthritis-Typus, der keine Änderung der Blutwerte verursacht?

    Danke für Eure Hilfe!
    Viele Grüße,
    Moon
     
  8. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    blutwerte

    hallo moon,

    nun denn.der anfang ist gemacht.normalo weiß doc welche blutwerte benötigt werden.BSG (blutsenkung),CRP(c-reaktives Protein/was auf eine entzündung im körper hinweist), RF(rheumafaktor) und noch einige mehr. aber das werden dir sicherlich die "seropositiven" betroffenen schreiben können.
    drück dir die daumen.
    ist im blut nichts nachzuweisen (laß dir auf alle fälle die blutwerte in kopie geben; oftmals sagen die ärzte ist alles soweit o.k., dabei sind manchmal werte erhöht-wenn auch nur leicht) und dein arzt sagt dir, du hast kein rheuma dann würde ich (eigentlich auch mit erhöhten werten und nicht nur ohne) zu einem guten diagnostiker/internistischem rheumatologen gehen.

    bin gespannt, was bei dir herauskommen wird.

    daumendrück
    liebi:D
     
  9. VerenaHH

    VerenaHH KrankeSchwester

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    Hallöchen;


    also es gibt jede Menge Rheuma das nicht im Blut nachweisbar ist. Da ist man dann auf einen guten und erfahrenen Doc angewiesen, der das weiß und wenn alle Befunde normal sind einen Cortisontest macht. Wenn dann auf das Cortison die Beschwerden verschwinden, ist es trotz normaler Werte anzunehmen dass eine Art Rheuma vorliegt. So einen Arzt findest Du am besten hier im Forum durch gezielte Nachfrage. Da hast Du dann auch schon mal Erfahrungsberichte.:D Die Arztlisten im Internet sind so ne Sache, man weiß nicht genau wer welchen Arzt aus welchem Grund dort nennt und kann auch niemanden dazu fragen.

    Ein Carpaltunnelsyndrom kann nur der Neurologe diagnostizieren, eine Op wird ohne neurologischen Befund normalerweise nicht gemacht. Ich habe das gerade hinter mir und meine Finger sind wieder lebendig. :)
    Eine Problem mit der Halswirbelsäule kann auch am besten ein Neurologe feststellen oder ein Neurochirurg. Ich kann vom Orthopäden nur abraten. ;)

    Bei Carpaltunnelsyndrom kann man auch erst mal eine Schiene für die Nacht versuchen, manchen hilft das ausreichend. Nur kurz zur Erklärung was das Syndrom eigentlich ist:
    Im Bereich der Innenhand, zwischen Fingergrundgelenken und Handgelenk etwa, liegt eine Sehnenplatte über sämltlichen Nerven und Blutgefässen. Diese verdickt sich manchmal und engt dadurch den betreffenden Nerv ein. Das genau kann der Neurologe messen. Bei der Operation wird lediglich die Sehnenplatte etwas geöffnet und der Nerv hat wieder ausreichend Platz. Die Op wird heutzutage meist in Lokalanästhesie gemacht und ist schnell wieder vergessen. Die Schiene soll über Nacht das Handgelenk in einer Haltung halten, bei der möglichst wenig Druck in dem betroffenen Bereich auftritt....

    Falls Du noch was wissen möchtest, kannst mir gerne ne PN schicken.

    Gruss und Gute Besserung
     
  10. moon

    moon Guest

    Hallo

    Hallo noch einmal,

    gestern war ich also beim Arzt und habe 3 Röhrchen Blut dagelassen. Die Ergebnisse werden für kommenden Montag erwartet.
    Die Gelenkschmerzen haben sich in letzter Zeit bei mir abgeschwächt. Nachts und morgens bin ich annähernd schmerzfrei, lediglich im Tagesverlauf spüre ich zeitweise wieder Schmerzen aus den Händen und teilweise Schulter.
    Dafür hatte ich in den letzten Nächten regelmäßig das Phänomen, daß mir gegen Morgen eine oder beide Hände einschliefen, und das, obwohl ich testweise mit einem Kragen geschlafen habe, der günstig auf die Schlafposition wirken soll. Diesmal habe ich darauf geachtet: Es waren der kleine und der Ringfinger, was ja nach einem früheren Posting auf die Wirbelsäule zurückzuführen sein soll.
    Meine Mutter hatte vor ein paar Jahren ein Meningeom (gutartiger Hirntumor), da mache ich mir jetzt zwangsläufig so meine Gedanken. Vielleicht ist doch der Neurologe der Arzt, den ich zunächst aufsuchen sollte (je nach Blutbild natürlich).
    Naja, ich weiß, ich das Ganze können nur Ärzte wirklich klären. Dennoch freue ich mich über alle Kommentare und Hinweise - vielleicht fällt Euch ja dazu noch etwas ein...

    Viele Grüße,
    Moon
     
  11. cpeter

    cpeter Guest

    Hallo,

    gibt es bei Dir in der Familie Fälle von Schuppenflechte?

    "Typisch für die Psoriasis-Arthritis ist eine Beteiligung der Fingerendgelenke und der Zehenendgelenke. Der Befall der Endgelenke ist ein charakteristisches Unterscheidungsmerkmal zur rheumatoiden Arthritis, bei der diese Gelenke charakteristischerweise nicht betroffen sind."

    Hast Du es schon mal mit Kühlen der Hände versucht?

    Hast Du Schwellungen / Rötungen?

    Bei Deiner Beschreibung würde ich zunächst eher auf eine Überlastung der Sehnen tippen.

    Viele Grüsse und gute Besserung

    Peter
     
  12. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo moon,

    ohne dir jetzt angst machen zu wollen: meine beschwerden fingen auch so an. dann wurden auf anordnung meiner orthopädin mehrere blutbilder gemacht, die sämtlichst negativ waren.auch die entzündungswerte waren im normbereich die orthopädin war die einzige, die nie den verdacht auf rheuma aufgegeben hat im gegesatz zu einigen anderen ärzten. so fing das bei mir letztes jahr im juni an. die cp hab ich jetzt ziemlich sicher, da der cortitest positiv verlaufen ist. allerdings bin auch ich nur dazu gekommen, weil ich irgentwann rheuma-online fand und man mir hier riet schleunigst zum rheumadoc zu gehen. wenn ich mich an meinen hausdoc und andere docs gehalten hätte wüsste heute noch keiner was ich genau hab. erst seit einem monat ist auch im blut was gefunden worden, was bei mir auf eine autoimmunerkrankung hinweisst. wahrscheinlich hätte man diesen bereich im blut schon viel früher abquecken können aber kein arzt hatte das für nötig gehalten.

    ich bin jetzt ein dreivierteljahr von arzt zu arzt gerannt und das kann ganz schön nerven und ich drück dir ganz doll die daumen, daß dir das nicht so passiert und du schnelle linderung erfährst.

    lass dich also nicht entmutigen wenn das blutbild negativ ist. man muss keine rheumafaktoren haben und auch keine auffälligen entzündungswerte.

    allerdings würde auch ich ansonsten sagen: karpaltummelsyndrom abquecken lassen und die halswirbelsäule auch. letztere kann schmerzen verursachen die bis in die schultern und finger ausstrahlen.

    wünsch dir auf alle fälle viel glück und keine angst, solange du keine diagnose hast machst du dich damit nur verrückt

    liebe grüsse von
    lexxus
     
  13. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi moon,

    Deine Beschreibung der Beschwerden könnte wortwörtlich von einem guten Freund von mir stammen, und bei ihm wurde Arthrose diagnostiziert. Zusätzlich hat er aber auch noch Probleme mit der Halswirbelsäule, die sich bei ihm ebenfalls durch Taubheitsgefühle in den letzten beiden Fingern bemerkbar macht. Mittlerweile hat er schon mächtig verknotete Fingerendgelenke (er ist jetzt Mitte 60 und hat es seit knapp 20 Jahren).

    Bin gespannt, was bei Dir die Ergebnisse der Blutuntersuchung sagen.

    Übrigens habe ich selbst "cP-artige Psoriasisarthritis mit WS-Beteiligung". Meine Blutwerte sind meistens bilderbuchmäßig. Ausschlaggebend für die Diagnosestellung waren bei mir das Vorhandensein von Schuppenflechte und die sofortige Wirkung einer Cortison-Stoßtherapie.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  14. nenufar

    nenufar immer am dazulernen...

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    hallo moon,

    da ich mich momentan gerade mal wieder mit mir selber herumschlage, d.h. mit meinen knochen - deshalb auch das posting um die zeit :rolleyes: - will ich einfach mal horchen, wie es dir geht ?
    wann bekommst du denn die ergebnisse der blutuntersuchung ? vielleicht bist du dann ja einen schritt weiter.
    ich hoffe, es geht dir einigermaßen und du kannst den frühling genießen.
    bei uns haben sie heut nacht sintflutartige regenfälle angesagt:confused: , hoffentlich schwemmt es mir meine blumen ncht weg...
    naja, warten wir es ab.
    sei gegrüßt, bis bald mal wieder
    nenufar
     
  15. moon

    moon Guest

    Hallo,

    danke für Eure Beiträge! Mir geht es derzeit eigentlich recht gut. Ich habe kaum Sympthome, bis auf die nervenden einschlafenden Finger und einen leichten Schmerz in der rechten Hand, aber eigentlich nur bei Belastung bzw. wenn ich gezielt auf die Fingeranfangsgelenke drücke. Wenn ich nicht drüber nachdenke, merke ich eigentlich gar nichts.
    @cpeter: Schuppenflecht hat in meiner Familie niemand - soweit ich weiß. Schwellungen und Rötungen sind bei mir nicht festzustellen.
    @Monsti: Das mit den verknoteten Fingergelenken bei Deinem Freund hört sich übel an - kann man das denn gar nicht behandeln?
    @nenufar: Das Blutergebnis kommt voraussichtlich morgen. Ich hoffe, Dir und Deinen Blumen geht es gut!
    Naja, dann warte ich das Blutergebnis mal ab. Meine HWS muß ich dann wohl auf jeden Fall abchecken lassen...

    Viele Grüße und Euch allen gute Besserung,
    Moon
     
  16. moon

    moon Guest

    Blutbildergebnisse ...

    Hallo,

    gestern habe ich das Blutbild bekommen, und alle (über 30) Ergebnisse sind (Zitat des Arztes) "sehr erfreulich". Das ist eine gute Sache, aber jetzt weiß ich nicht so genau, wie ich weiter vorgehen soll. Der Arzt meinte, ich solle wegen der einschlafenden Hände zu einem Neurologen gehen. Es käme aber auch ein Orthopäde in Betracht ... oder doch ein Rheumatologe? Eigentlich habe ich fast keine Gelenkschmerzen mehr, aber immer noch so gut wie jede Nacht einschlafende Finger.
    Was würdet Ihr machen? Vielleicht kann mir auch jemand einen guten Neurologen im Raum Bonn empfehlen?

    Vielen Dank im voraus und viele Grüße,
    Moon
     
  17. VerenaHH

    VerenaHH KrankeSchwester

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    also an Deiner Stelle ginge ich die nächste grosse Klinik in die Neurologie. Bekommst sicher auch einen Überweisungsschein von Deinem Doc.
    Falls die nichts finden sollten, kannst Du gleich innerhalb des Hauses den Rheumatologen besuchen.
    Will Dich nicht verunsichern, aber "gute Blutwerte" heissen in Bezug auf Rheuma leider rein gar nichts. Ich habe seit Jahren "Bilderbuchwerte" und dennoch zweierlei Rheuma.
    In einer grossen Klinik muss man vielleicht mal etwas länger warten, aber man ist nicht auf die Meinung eines einzelnen Arztes angewiesen und wenn der nicht weiter weiß, hat er Oberärzte und Chefs die er weiterfragen kann (manchmal auch muss :) )
    Ich denke gerade bei etwas unklaren Dingen ist das durchaus sinnvoll. Eine eingeleitete Therapie kann dann ja immer noch ein Niedergelassener weiter führen.


    Gruss