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Symptom oder nicht Symptom?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Maja3, 4. Januar 2011.

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  1. Maja3

    Maja3 Registrierter Benutzer

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    Habe weiter im Netz nach Informationen zu meinem ANA-Laborergebnis gesucht und eine gute Seite (bzw. Pdf) gefunden, die für Kollagenose-Anfänger hilfreich ist.
    Hier ist mal der Link:

    http://www.bioscientia.de/dataFile/.../Bio_Bericht_66.pdf

    Da ist ´ne hübsche Statistik zu positiven ANA-Befunden ohne Autoimmunerkrankung dabei. Wenn ich das richtig verstanden habe, sind das bei einem ANA-Wert von 160 gerade mal 5% und die sind wohl idR über 60 Jahre alt.

    Ich (44 Jahre) bin echt sauer auf meinen Hausarzt, der mir gesagt hat 160 heißt gar nichts.:mad:

    Nun zu meiner eigentlichen Frage:
    In dem PDF ist auch eine Liste mit typischen Symptomen, u.a. Teleangiektasien.
    Sind das einfach Besenreiser im Gesicht? Und bekommt die nicht jeder mit zunehmendem Alter irgendwann?
    Ich habe im letzten Jahr welche auf meinem Nasenrücken entdeckt und es für ein rein kosmetisches Problem gehalten. :eek:

    Ebenso das mir ein wenig mehr Haare ausgehen als früher :sniff: (beginnende Alopezie?)

    Ein weiteres Symptom sollen Schluckbeschwerden sein.
    Muss es dabei beim Schlucken wehtun?

    Ich verschluck mich ab und zu an meiner Spucke, was dann einen tierischen Hustenanfall auslöst.
    Außerdem habe ich beim Trinken manchmal das Gefühl, ich hätte einen kleinen Ball verschluckt, der kurz vor´m Magen steckengeblieben ist.
    Tut aber überhaupt nicht weh (und ist vermutlich nur verschluckte Luft). Deshalb würde ich die Bezeichnung Beschwerde i.S.v. darunter leiden dafür eigentlich gar nicht verwenden.

    Ich würde gern wissen, wie schlimm diese Symptome sein müssen, um echte Symptome für eine Kollagenose zu sein.

    So wie sich das bei mir zeigt, würde ich nie auf die Idee kommen, das gegenüber einem Arzt zu erwähnen.

    Werde wohl langsam echt hysterisch und fühle mich von meinem Hausarzt ziemlich im Stich gelassen.

    Gruß
    Maja3
     
  2. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Der Hausarzt ist ja auch nicht dafür zuständig. Und glaub mir, die Rheumatologen tun sich auch schwer. Deine Frage zu den Symtomen ist ja auch nicht so einfach zu beantworten. Es gibt eben sehr viele. Zum einen kann man die als Kollagenosepatient nicht alle haben und zum andern treten viele gleiche Symtome bei den verschiedenen Kollagenosen auf und nicht nur bei einer speziellen Form. Es ist oft wie ein Puzzle, das zusammen gefasst auf die Art der Erkrankung hinweisen kann. Deshalb ist es auch wichtig, alle Symtome zu nennen, auch wenn man denkt es hat nichts damit zu tun. Ein sehr guter Rheumatologe kann mit dem was du hier beschreibst schon was anfangen. Ich kenne sie jedenfalls im Zusammenhang mit einer Kollagenose, obwohl sicher solche Symtome auch mal bei Gesunden auftreten können. Aber da du nun mal erhöhte ANA und diffuse Beschwerden hast, mußt du weiter am Ball bleiben.
     
  3. Maja3

    Maja3 Registrierter Benutzer

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    Hallo Witty!

    Der Hausarzt ist für die Symptome nicht zuständig???

    Mein Hausarzt hat mich mit den Worten verabschiedet, ohne weitere Symptome bei mir brauche man erst mal nichts weiter zu unternehmen.

    Also würde ich doch mit anderen Symptomen erst mal wieder zu ihm gehen (müssen).

    Ich habe mich im nachhinein tierisch über ihn geärgert, weil er mich
    1. nicht gleich nach anderen Symptomen gefragt hat oder
    2. auch nur gesagt hat, auf was ich besonders achten sollte. :mad::mad::mad:

    Bisher habe ich es meist vermieden bei Beschwerden zum Arzt zu gehen.
    Bin seit Jahren ein großer Anhänger der These:"Was von allein kommt, geht auch wieder von allein!":o

    Deshalb habe ich jetzt wohl auch die Schwierigkeit, meine "Beschwerden" einschätzen zu können.

    Viele Grüße
    Maja3
     
  4. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Vllt. hab ich mich auch falsch ausgedrückt. Besser wäre gewesen. Der Hausarzt kennt die Symtome nicht. Nichts gegen Hausärzte, aber der internistische Rheumatologe wäre auf jedem Fall besser. Naja, auch die tun sich schwer, sind aber Fachärzte. Meine Tochter hatte auch solche Symtome, die du beschreibst (noch etliche dazu) Bei ihr war es der Hautarzt der die Symtome kannte. Das war ein Zufall od. auch ein Glücksfall. Der hatte kurz zuvor an einem Ärztetreffen teilgenommen. Symphosium od. wie sich das nennt. Da hatte der Redner, irgendein Professor wie auch immer einen Vortrag üb. die Kollagenosen gehalten. Nun hatte der plötzlich einen solchen Fall vor sich sitzen. Der konnte das kaum glauben und hat als erstes die ANA getestet. Hatte noch nie ein Arzt in all den Jahren getan. Sie waren bei 160. Das und die Symtome haben gereicht um sie sofort in eine Uniklinik zu überweisen. Es kommt nicht immer darauf an, welches Fach der Arzt hat, sondern welche Kenntnisse er hat. Im Zweifelsfall sollte es jedoch Rheumatologe sein.

    Nachtrag. Du warst noch nie bei einem Rheumatologen? Es geht ja nicht nur um die Symtome, sondern auch um weitere Blutuntersuchungen. Das Muster der ANA kann dem Rheumatologen weiterhelfen. Auch muß nach den ENA und anderen spezifischen Rheumawerten und Antikörpern gesucht werden. Das ist eine ganze Serologie und dürfte auch nicht im Budget des HA enthalten sein. Also auf zum Rheumatologen.
     
    #4 6. Januar 2011
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2011
  5. Maja3

    Maja3 Registrierter Benutzer

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    Bei meinem Laborbefund war schon ein Fluoreszensmuster mit angegeben, nämlich GESPRENKELT.

    Das sah bestimmt hübsch aus.:)

    Glaube, ich werde nächste Woche noch mal mit dem Hausarzt über eine Überweisung sprechen (wenn ich meinen inneren Schweinehund überwinden kann:o).

    Eigentlich fand ich bisher das Hausarztmodell von der Theorie her gut. Keine schwierigen Selbstdiagnose-Versuche mehr mit anschließendem Rätselraten, welcher Facharzt wohl dafür zuständig ist.

    Aber jetzt sehe ich, es steht und fällt mit den Kenntnissen und Fähigkeiten des Hausarztes. Wenn der zufällig einen Vortrag gehört oder einen Fachartikel gelesen hat, hat der Patient Glück und bekommt eine angemessene medizinische Betreuung.

    Macht eigentlich irgendwer (Behörde/Krankenversicherung oder so) `ne Qualitätskontrolle bei Hausärzten?
     
  6. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Ich hab keine Ahnung ob nen Tüv, so alle 2 Jahre für Ärzte gibt. Soviel ich weiß gibt es aber verpflichtende Weiterbildungen.
    Stell dir vor, es kommt jemand mit Verdacht auf Blinddarmentzündung und der HA sagt. Erst wiederkommen wenn noch mehr Symtome aufkreuzen. Er weiß doch in welche Richtung es gehen könnte und sollte weiter überweisen zum Facharzt. Weiterführende Untersuchungen kann er ja eh nicht machen. Dafür gibt es die Fachärzte und in deinem Fall die Rheumatologen.Möglicherweise macht er aber gar keine Schwierigkeiten und kann verstehen, dass du das abgeklärt haben möchtest.
     
  7. chickenpox

    chickenpox Neues Mitglied

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    in the middle of nowhere....
    irgendwie klappt der link bei mir nicht...kannst du vielleicht nochmal neu verlinken?
    danke!
    lg chickenpox
     
  8. Jeanie

    Jeanie Neues Mitglied

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    Hallöle!

    Hallo Maja! Mir fällt bei deinen Schluckbeschwerden sofort die Schilddrüse ein!! Auch der Haarausfall könnte daher kommen! Hat dein Hausarzt sich darum schon mal gekümmert??
     
  9. Colana

    Colana Musikus

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