Hallo Ihr ganzen Suchtkranken!
Da ich ja auch schon lange infiziert bin, habe ich gestern abend mal unverbindlich bei der BfA wegen Anerkennung der Sucht nachgefragt. Uwe antwortete, daß "Rheumathoide Onlineritis" eher kein Grung für eine Em-Rente ist. Er meinte aber, man könne darüber verhandeln, ob es vielleicht als Rheamaßnahme anerkannt wird.
Denn wenn wir alle plötzlich stundenlang am Computer schreiben können, dann könnten wir dies ja auch in einem Büro für Geld machen, allerdings dann nicht bei r-o.
So ein Spielverderber! Und was machen wir dann mit unserer Sucht? Uns etwa nur in der knapp bemessenen Freizeit hier rumtreiben?
Vielleicht fungiert ja Doc L. als Gutachter und bestätigt uns, daß r-o nur als lebenslange Dauertherapie erfolgversprechend ist!
Bei der Krankenkasse heute erlebte ich gleich den nächsten Fehlschlag. Die erklärten mir doch glatt, daß sie keinerlei Suchtverhalten unterstützen dürfen. Also nichts mit Internetkosten oder Zweit-PC über die KK. Raucher zahlen ihre Zigaretten ja auch selber
Also unsere Sucht mit Rauchen zu vergleichen ist ja wohl die Höhe! Wir tun etwas für unsere Gesundheit und werden danach süchtig und der Raucher schädigt sich mit seiner Sucht!
Aber die KK war bereit, Maßnahmen zu unterstützen, die mich von meiner Sucht befreien, besonders das Nsar wäre eine sehr kostengünstige Maßnahme, Lwar nur nach vorheriger Genehmigung!
Jetzt habe ich mich gefragt, ob der User- Workshop in Tirol auch als Therapie-Maßnahme zählt und die KK für mich die Kosten und den Krankentransport übernimmt, dann könnte ich nämlich auch kommen, aber die weite Strecke schaffe ich sonst nicht. Aber dafür wäre ich nicht vor dem Computer, sondern mindestens 3(!) Tage in der realen Welt.
Ob die Zeit noch reicht, um von Doc L. ein Attest zu bekommen, daß der Workshop zur Behandlung meiner Sucht unbedingt erforderlich ist?
Wenn Ihr von Euren KK positive Bescheide bekommt, was die Kostenübernahme von Internetgebühren, Laptops und Zweit-PC
angeht, meldet Euch, ich wechsle dann sofort.
Bis dann
Sonja