Hallo Charlotte,
war 2006 in Bad Abbach zur Reha. Damals waren sehr viel Arthrosepatienten direkt nach ihrer orthopädischen OP, meistens aus der Klinik nebenan. Also viele mit Krücken, Rollstuhl und vorallem Patienten im Rentenalter.
Die Anwendungen, die ich bekam,waren bis auf die Ergotherapie und dem Rapsbad für meine Hände, eher was gegen Arthrose.
Die Physiotherapeuten standen unter einem enormen Druck, daß spürte man förmlich an der Betriebsatmosphäre.
Einen Rheumatologen bekam ich überhaupt nicht zu sehen, nur Allgemeinmediziner, die sich orthopädisch durch die Praxis qualifiziert haben (so erklärte es mir ein dortiger Arzt).
Die Stationsschwestern in der Rheumaabteilung waren, bis auf eine einzige, recht unfreundlich zu den Patienten, was unter den Patienten häufig thematisiert wurde.
Was absolut klasse ist, ist das Essen, die Zimmer und ein wirklich nettes Küchenpersonal.
Die Klinik samt dem Rehazentrum gehörte mal dem BRK und ist seit einigen Jahren in amerikanischen Händen (Asklepios). Zu BRK-Zeiten soll es dort sehr gut gewesen sein.
Vielleicht gibt es hier ja auch Leute, die Dir positiveres erzählen können.
LGle
Margret
P.s.Ach ja, Patientenschulung: Daß es dort eine gibt, ist am "Schwarzen Brett" auf den Statonen zwar zu lesen, aber man wird vom Stationsarzt schräg angeschaut, wenn man sich dafür interessiert. Drum sprach den Ergotherapeuten darauf an, der dann eine Einheit "Gelenkschutz" unter der Vorraussetzung anbot, daß ich genug Mitpatienten motiviere. Das gelang mir zwar, doch ist eine richtige Patientenschulung viel umfassender und erstreckt sich auf - glaube 2 x 2 Tage. So jedenfalls erklärte er es mir.