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störung der erytrozytenverteilungsbreite

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Ducky, 12. Oktober 2010.

  1. Ducky

    Ducky Guest

    kann eine langzeit anämie(über mehrere jahre nen hb zwischen 6 und 8 jetzt ist hb mit 13 knapp im normbereich),
    eine erytrozytenverteilungsbreitenstörung ( 16,5%...normbereich steht bei wiki -14,5%) über mehr als ein anderthalb jahre machen????


    weiß eigentlich ne frage an die herren oder damen in weiß...interssiert mich aber gerade , wo cih das aktuelle labor aus der klinik bekommen habe. die chance einen arzt danach zu sprechen war nicht gegeben

    können ein erhöhter crp, erhöhte leukozyten oder erhöhte leberwerte ( GOT und GPT die erys beeinflussen? habe darüer leider im netzt nix finden können

    vielleicht weiß ja jemand hier was, würde mich über ne antwort freuen...

    dankööööööööööö:a_smil08:
     
  2. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    störung der eryttrozytenverteilungsbreite

    hallo ducky

    RDW (Erythrozytenverteilungsbreite) misst die Verteilung oder die
    Schwankungen in der Größe der jungen roten Blutkörperchen.
    Menschen mit einer stabilen Gesundheit haben eher geringe Schwankungen in den Zellgrößen. Eine instabile oder schlechte gesundheitliche Verfassung allgemein zeigt größere Abweichungen in den Zellgrößen.

    also GOT/GPT AST (=GOT), ALT (=GPT) - Übersicht

    sind werte für die leber (enzyme) die keine auswirkung auf die eros haben.
    eine störung dieser werte tritt z.bsp. auf bei anorexie.

    Abkürzungen
    Aspartat-Aminotransferase, oft auch "ASAT" abgekürzt GOT:
    Glutamat-Oxalacetat-Transaminase ALT

    Alanin-Aminotransferase, oft auch "ALAT" abgekürzt GPT:
    Glutamat-Pyruvat-Transaminase

    Man versucht, durch den Vergleich zwischen AST und ALT zusätzliche Informationen zu gewinnen, was - mit Einschränkungen - auch möglich ist.
    Dazu wird die AST durch die ALT dividiert. Das Ergebnis ist der AST/ALT-Quotient, auch De-Ritis-Quotient genannt


    Erythrozyten- Verteilungsbreite, RDWerhöht: hämolytische Anämie, Eisenmangelanämie, Vitamin B12 bzw. Folsäure-Mangel

    Die roten Blutkörperchen sind scheibenförmige Zellen, die den Sauerstofftrans*port im Blut bewerkstelligen. Sie werden im Knochenmark gebildet, leben etwa 120 Tage und werden dann in der Leber abgebaut. Zu hohe Werte deuten auf chronisch verstärkte Blutbildung im Knochenmark. Zu niedrige Werte weisen auf Blutarmut durch verstärkten Abbau, geringere Bildung oder durch zu kurze Lebensdauer hin. Ein Mangel an Eisen und Folsäure oder einseitige vegetarische Ernährung können sich ebenfalls in niedrigen Werten widerspiegeln. Die Folge zu niedriger Werte ist schlechtere Sauerstoff-Versorgung.

    CRP [C-reaktives Protein] Normalwert: < 10 mg/l

    Dieses Eiweiß gehört zu den Akute-Phase-Proteinen, die bei akuten Entzündungen in der Leber gebildet werden. Die Aufgabe dieser Eiweiße ist es, die Entzündung zu lokalisieren und dem Immunsystem zu helfen, die Ausbreitung einer Infektion zu verhindern. Seine Werte steigen daher bei akuten Entzündungen im Körper an.

    hb wert
    Hämoglobin übernimmt die Aufgabe, den eingeatmeten Sauerstoff von der Lunge in den gesamten Körper zu transportieren und auf dem Rückweg Kohlendioxid (CO2) zurück zur Lunge zu bringen, wo dieses abgeatmet wird. Im Normalfall korreliert die Zahl der Erythrozyten mit dem Hämoglobinwert. Gemeinsam mit dem Hämatokrit und der Anzahl der roten Blutkörperchen ist der Hämoglobinwert von großer Bedeutung für die Diagnostik der verschiedenen Formen von Anämie (Blutarmut) oder anderer Erkrankungen des Blutsystems.

    bitte aufpassen es gibt zwei messbereiche!
    die dazu führen dass man denkt, hier ist was zu hoch.
    wertebereich


    • Hb-Wert (Hämoglobin-Wert) 13,0-17,0 g/dl (Gramm pro Deziliter)
    • HB-Wert Frauen 7,5-10,2 mmol/l (12-16,4 g/dl)
    veränderte werte
    erhöht: Polyglobulie, Polyzythämie, starker Nikotinmißbrauch, längere Aufenthalt in Höhenlagen.
    erniedrigt: Anämie


    Erythrozyten - Hämatokrit - Hämoglobin

    Diese drei Werte hängen eng miteinander zusammen. Durch ihre Konstellation zueinander kann ich wichtige Hinweise auf Erkrankungen erhalten.

    Erythrozyten nennt man die roten Blutkörperchen. Sie haben eine rote Farbe, weil sie das Hämoglobin, den roten Blutfarbstoff, in sich tragen. Das Hämoglobin transportiert den Sauerstoff im Blut. Die Anzahl der Erythrozyten wird daher vom Körper in Situationen erhöht, in denen wenig Sauerstoff in der Lunge zur Verfügung steht, wie zum Beispiel bei chronischen Lungenerkrankungen. Auch bei der missbräuchlichen Nutzung von Anabolika oder beim Doping mit Erythropoetin (EPO) werden vermehrt Erythrozyten gebildet.

    ich hoffe es hilft dir etwas weiter!
    ein zusammenhangf besteht also offensichtlich nicht.

    lg sauri,:a_smil08:der leibe dino