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Stelara und Otezla

Dieses Thema im Forum "Biologische Therapien (Biologika und niedermolekul" wurde erstellt von nicole53347, 3. Februar 2016.

  1. nicole53347

    nicole53347 Mitglied

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    Hallo zusammen!
    Ich habe Stelara und Otezla verschrieben bekommen, weil die Nebenwirkungen von MTX und Arava zu groß geworden sind (Übelkeit, Bauchschmerzen, Reizblase).
    Kann mir jemand etwas über ein oder beide Medikamente sagen? Also über Wirksamkeit und Nebenwirkungen. Mich interessiert auch, wie lange nach der Spritze die Nebenwirkungen anhalten.
    Danke schon mal...
    Viele Grüße aus dem Rheinland
    Nicole
     
  2. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo nicole53347,

    leider kann ich dir bei deinen fragen nicht helfen, aber du könntest mal die 1. seite
    in diesem unterforum aufrufen, dort findest du threads zu stelara und otezla,
    die packungsbeilagen helfen auch weiter, sind natürlich keine persönlichen erfahrungen.

    die kombinationstherapie stelara - otezla war mir bisher unbekannt.
    die zulassungskriterien für otezla sind als monotherapie oder mit dmard
    (krankheitsmodifizierenden antirheumatischen Arzneimitteln) beschrieben.
    möglicherweise übersehe ich etwas? oder läuft das bei dir vielleicht als "off label" therapie?
    es gibt nur vergleichsstudien, meines wissens, aber keine kombinationsstudien
    otezla - biological. ich würde mich freuen, wenn du mir dazu mehr sagen könntest,
    ich bin sehr interessiert :) nun habe ich wohl mehr fragen gestellt als du :)

    lieben gruß marie
     
  3. nicole53347

    nicole53347 Mitglied

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    Kombitherapie Stelara und Otezla

    Hallo Marie!

    Ich habe bisher MTX und Arava genommen. Es wirkt nicht mehr ausreichend und die Nebenwirkungen auf Magen und Darm sind zu groß. Außerdem wurde jetzt eine ganz kleine Psoriasisstelle an der Hand und an einem Nagel festgestellt. Meine Ärztin will es daher mit Medikamenten versuchen, die bevorzugt bei Psoriasisarthritis eingesetzt werden. Warum sie gerade diese Kombi gewählt hat, weiss ich nicht. Ich hoffe nur, dass sie helfen und sich die Nebenwirkungen in Grenzen halten ;-).

    Viele Grüße
    Nicole
     
  4. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo nicole53347,

    ich danke dir für deine rückmeldung!
    es wäre nett, wenn du über den verlauf der therapie
    berichten würdest :)

    ich wünsche dir gute besserung und viel erfolg, marie
     
  5. edith4

    edith4 Neues Mitglied

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    Hi Nicole

    Kann Dir nur was über Otezla sagen. Die Tabletten 1-0-1-0 30 mg nehme ich seit Mai 14. Ich habe PSA und PSO und bei mir hat sich die PSO verabschiedet . Die morgendliche Steifigkeit um 60% verringert. Vertagen tu ich es super hatte schon einige Medis durch wegen Allergien und Unverträglichkeit.
    Lg
    Edith
     
  6. nicole53347

    nicole53347 Mitglied

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    @ Marie: Ich werde heute das Stelara spritzen und mit dem Otezla noch warten. Wenn ich das Stelara gut vertrage, fange ich mit Otezla an. Dann weiss ich wenigstens was hilft oder was evtl. Nebenwirkungen macht. Ich werde auf jeden Fall berichten.

    @ Edith: Vielen Dank für Deine Nachricht. Das macht mir Mut, weil ich vor dem Otezla am meisten Respekt habe. Laut Rheumatologin soll es meistens Übelkeit und Durchfall machen. Davon habe ich nach MTX erst mal genug.
     
  7. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Nicole,

    zu meinen Erfahrungen mit Stelara gibt es einen
    eigenen Faden. Kurz: Es dauert meist sehr lange, bis man eine erste Besserung merkt. Ich merkte sie ca. zwei Wochen nach der Aufdosierungsspritze, d.h. nach ungefähr sechs Wochen nach der ersten Spritze. Auch im weiteren Verlauf etabliert sich die Wirkung eher träge, also ganz anders, als ich es z.B. von Enbrel gewohnt war. Dieses Zeug wirkte bei mir nämlich innerhalb kürzester Zeit - leider nicht auf Dauer. :(

    Mein Rheumatologe sagt, die Wirkung von Stelara stelle sich zwar sehr langsam (für viele Patienten ZU langsam) ein, doch sei die Wirkung bei den meisten seiner Patienten mit PSA letztendlich sehr effektiv. Darauf hoffe ich natürlich noch, denn ohne Cortison geht derzeit noch gar nichts. Die nächste Spritze ist bei mir um den 25. März herum fällig.

    Zu Otezla kann ich Dir nichts sagen, außer dass es das Alternativ-Mittel gewesen wäre, falls ich Stelara nicht vertragen sollte.

    An Nebenwirkungen merke ich unter Stelara fast nichts. Direkt nach der Spritze habe ich einen komischen Geschmack im Mund, der aber nicht lange anhält. Ab und an stellen sich auch Halsschmerzen ein. Außerdem ist meine Gürtelrose wieder reaktiviert worden. Letzteres wäre wahrscheinlich auch unter anderen Mittel passiert.

    Viele Grüße
    Angie
     
  8. schnurrie

    schnurrie Mitglied

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    Leider wurde hier nicht weiter geschrieben.

    Wie beurteilen die Stelara Anwender dieses Medikament?

    Nebenwirkungen halten sich in Grenzen? Wirkt es zügig auf die Haut? Wenn ich quer lese, dann muss man auf die Wirkung für die Gelenke etwas Geduld mitbringen.
    Aber habt Ihr überhaupt ein spürbaren Erfolg für Gelenke und Weichteile?
    Gibt es hier bereits Langzeitanwender? Also länger als 6 Monate?
     
  9. murmel62

    murmel62 Neues Mitglied

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    Stelara habe ich jetzt zwei Jahre gespritzt. Die Haut war noch ca. 8 Wochen super. Babypopo war nix dagegen. Die Gelenke und Sehnen brauchten gut ein halbes Jahr bevor sie einigermassen schmerzarm waren. Einmal hat das Kniegelenk noch schlimm reagiert und auch das Handgelenk - nach der Radiosynoviorthese hatte ich das aber gut im Griff. Leider hat nach 2 Jahren Stelara jetzt den Dienst an der Gelenkefront eingestellt. Da ich weder MTX noch Arava dazunehmen (beides vertrage ich nicht), habe ich wohl mal wieder (wie bei all den anderen Versuchen) Antikörper entwickelt. Wir planen also Neues.

    Nebenwirkungen hatte ich bei Stelara überhaupt keine. Weder erhöhte Infektanfälligkeit noch Übelkeit oder Sonstiges. Dafür auch ein dickes Daumen hoch.

    Für alle die, die jetzt bei Stelara einsteigen. Ich kann es wirklich nur empfehlen. Es waren zwei fast normale Jahre. Besonders angenehm fand ich auch, dass ich es nur alle 12 Wochen spritzen mußte. Ich habe zwar zum Ende der 12 Wochen durchaus gemerkt, dass der Spritzentermin kommt (etwas längere Morgensteifigkeit, beginnende Sehnenentzündungen) aber alles händelbar und nicht mit einem Schub zu vergleichen.
     
  10. Monsti

    Monsti das Monster

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    Ich habe Stelara vom Spätherbst 2015 bis April 2016 gespritzt. Nebenwirkungen: keine. Wirkung: gaaanz minimal nach mehreren Monaten über ca. 2 Wochen (Es gibt einen eigenen Thread dazu.). Ich wurde vor 6 Wochen wegen mangelhafter Wirkung von Stelara auf Cimzia umgestellt, das mir quasi sofort und ebenfalls ohne Nebenwirkungen durchgreifend half. Dies gilt natürlich ausschließlich für mich.

    LG
    Monsti
     
  11. schnurrie

    schnurrie Mitglied

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    Oh toll!
    Danke für Eure Erfahrungsberichte. Ich sauge im Augenblick alle Infos wie ein Schwamm auf, nachdem ich so schreckliche Erfahrungen mit Cosentyx machen musste.

    Ich bin nächste Woche ein Stelara Einsteiger.
    Haut und Gelenke sind beides gleich schlimm momentan. Wenn eine der Baustellen schon mal weg wäre, bin ich schon dankbar.

    Sehr gut gefällt mir auch Eure Erfahrungen bzgl. der Nebenwirkungen. Auch da bin ich noch ein frisch verbranntes Kind.
    Die ersten 7 Tage ohne Infekte seit 12 Wochen.

    Cimzia ist nicht für die PSA zugelassen, oder?

    Murmel, was steht für dich auf dem Plan?
     
  12. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo schnurrie,

    ich habe PSA und bekomme Cimzia. Also scheint es zugelassen zu sein.

    LG Monsti
     
  13. kussod

    kussod Neues Mitglied

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    Hallo Schnurrie,

    ich habe PSA mit nur sehr geringer Hautbeteiligung. Stelara habe ich mit erster Spritze Anfang Februar, dann Anfang März und Anfang Juni erhalten. Ich erhalte es als Kombinationstherapie mit MTX.

    Nebenwirkungen: keine

    Wirkung auf die Haut: nicht feststellbar
    Wirkung auf die Gelenke: bislang so gut wie gar nicht

    Ich bin weit entfernt vom absetzen von Cortison oder NSARs. Nächste Woche habe ich den nächsten Termin beim Doc. Ich denke, für mich war es dann mit Stelara....

    Viele Grüße

    Kai
     
  14. schnurrie

    schnurrie Mitglied

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    Ah...dann hatte ich das falsch auf dem Schirm. Mein letzter Stand war, dass Cimzia "nur" für die RA zugelassen sei.
    Das beruhigt zusätzlich, falls Stelara nicht klappen sollte.

    Kai, dass tut mir leid! Ich drücke die Daumen, dass die Ärzteschaft nicht am Stelara fest hält und Du ein neues Medikament mit endlich guter Wirkung bekommst.
     
  15. Elke

    Elke wünscht allen

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    Hallo

    Ich spritze heute die zweit Stelara und muss sagen bis hetzt bin ich begeistert!

    2 Wochen nach der ersten spritze verringerte sich die morgensteifigkeit von 90 min schon auf ca 50 min, jetzt bei ca 15 min, meine Gelenke und Sehnen sind auf der schmerzskala von 7 auf ca 4 gesunken

    Nebenwirkungen bei mir: juckreiz am ganzen Körper, und Schlaflosigkeit, beides ist für mich gut aushaltbAr

    Cimzia hatte ich bis April 2014 mit super guter Wirkung, doch dann erlitt ich in einem 26 Wöchigen Krankenhaus Aufenthalt eine lebensbedrohliche beidseitige aspirations Pneumonie und eine lebensbedrohliche Port sepsis, worauf ich lt Rheumatologe kein Cimzia mehr nehmen durfte.

    Im April diesen Jahres erlitt ich im Krankenhaus eine lebensbedrohliche Uro-Sepsis. Danach kam uxh in die Rheumaklinik und dort wurde mir vom Professor erklärt das ich generell keine TNF Alpha Medikamente mehr nehmen darf und so kam ich zu Stelara als ersten Versuch.
    Meine Rheumatologin und ich sind jetzt sehr froh und hoffen dass lange gut wirkt !

    Allen alles Gute und viel Erfolg mit euren Medis !!!
     
  16. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Bekanntes Mitglied

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    Ist es auch ;)
     
  17. murmel62

    murmel62 Neues Mitglied

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    Schnurrie, bei mir wird es dann mit Sekukinemab weiter gehen, denn MTX, Arava, Enbrel, Humira, Cimzia, Simponie, Remicade, Orencia und Stelara habe ich ja nun durch.:rolleyes:
     
  18. Seepferdchen

    Seepferdchen Neues Mitglied

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    Hallo :)

    Ich spritze seit zwei Jahren und 5 Monaten Stelara wegen SAPHO.
    Seit Oktober 2015 nehme ich zusätzlich Otezla 1-0-1-0
    und 10 mg MTX/Woche.
    Ich war anfangs vom Stelara begeistert. wir reduzierten die MTX
    Dosis langsam. Zusätzlich bekam ich Arava, aber da bekam ich kritische
    Nebenwirkungen zB Bluthochdruckkrisen, die zumindest davon begünstigt
    wurden. Deswegen setzte die RÄ Otezla an. Sie hoffte auch, damit den
    Wirkungsverlust des Stelara gegen Ende der 12 Wochen abzufangen. Ich
    hatte bis dato null Hautsymptome. Dann musste ich diesen Februar eine
    Otezlapause machen. Ich hatte das angeregt, weil ich die Wirkung vom
    Otezla so langsam bezweifelte. Und da ging's los: lustige rote Pusteln, knotig,
    tief in der Haut - widerlich. Dann am Ende des Zyklus von Stelara ein
    fulminanter Schub. Ich hab dann mit Kortison dagegen gesteuert, Otezla
    wieder angesetzt, mit nicht wirklich überzeugender Wirkung.
    Ich hatte jetzt zum Ende des Stelarazyklus wieder einen Schub. Deutliche
    Schmerzen in beiden IS Fugen, Achillessehnen dick, rot und entzündet,
    (wenige) rote Pusteln im Gesicht, Schmerzen im kompletten vorderen
    Thorax (sternoclavicular, sternocostal), müde, schlapp ohne Ende.
    Jetzt warte ich auf den Termin bei der RÄ.
    Ich bin ziemlich am Ende, wenn ich ehrlich bin. Die Schmerztherapeuten
    halten mich mit zunehmendem Aufwand in Gang.
    Nun ist meine Gesamtsituation immer noch ziemlich - freundlich formuliert -
    fordernd. Der Tod meines Mannes hat sich grad zum 2. Mal gejährt, eine
    meiner engsten Freundinnen ist gestorben, nicht unerwartet, aber dann
    doch viel früher, als wir alle gedacht hatten, wieder konnte ich mich
    nicht verabschieden von einem Menschen, den ich liebe. Die blöden
    Finanzen sind nach wie vor schwierig bis knappst, mein Job wird immer
    schwieriger, weil meine Arbeitgeberin / Freundin zusehendst Druck aufbaut,
    mit der glasklaren Erwartung, es müsse doch "nun irgendwann mal wieder
    gut" sein. Nein. Wird es nicht. Nie wieder. Aber ich lächle und nicke,
    und dann heule ich auf der Rückfahrt. Das alles trägt nicht dazu bei,
    dass mein Krankheitsverlauf stabiler wird. Ich bin ratlos.
    Aber wie immer werde ich es abwarten und dann etwas Neues probieren.

    Sorry, das klingt jetzt nicht so ermutigend.

    LG
    seepferdchen
     
  19. schnurrie

    schnurrie Mitglied

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    Seepferdchen, dass tut mir wirklich leid. Wenn etwas schief läuft, dann meistens auch richtig schief. Ich drücke Dich mal!!


    Der Ausbruch der Psoriasis kam bei mir auch beim Infektbedingten Aussetzen vom Cosentyx. Ich hätte dies vorher nicht für Möglich gehalten.

    Gleich habe ich Termin bei der Rheumatologin und wir fangen endlich mit Stelara an. Die Intervalle von 12 Wochen finde ich auch echt lange und bin gespannt wie ich damit klar komme. Bei einem 4 wöchigen Modus ( Simponi) hatte ich ja schon Probleme gehabt. Aber Stelara ist ja darauf ausgelegt.

    Dem Seepferdchen wünsche ich viel Kraft und das bald auch für Dich wieder die Sonne in Deinem Herzen scheint!!!
     
  20. Seepferdchen

    Seepferdchen Neues Mitglied

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    Danke:)
    Ich bin grad ziemlich heulig. Wie gesagt, das ist grad alles nicht so einfach. Aber irgendwie geht's ja immer weiter. Und ich hab zum Glück ja ein sehr schönes Leben mit meinen Tieren, das hält mich aufrecht. Manchmal muss ich mich daran erinnern, wieviel ich noch habe. Und manchmal ist einfach Rumheulen dran. Die wirklich guten Freunde haben Geduld mit mir, und andere sind vielleicht nicht so gute Freunde, auch wenn sie es gut meinen. Der Anspruch, dass es doch nun vielleicht mal Zeit wäre, zur Normalität zurückzukehren, mich zusammenzureißen, das ist gut gemeint. Aber dem kann ich nicht gerecht werden. Das versuche ich zu erklären. Aber ich werde es nicht rechtfertigen. Und das Verständnis für den Unterschied macht, glaube ich, vielleicht die wirklich gute Freundschaft aus.

    Ich drück Dir alle Daumen, dass Stelara für Dich den Unterschied macht. Ich finde diesen 12 Wochen Rhythmus sehr angenehm. Und dass bei mir die Wirkung zum Ende des Zyklus abnimmt, ist laut Aussage meiner RÄ eher nicht die Regel. Ihre PSA Patienten sind überwiegend super zufrieden, sagte sie mir beim letzten Termin.

    Alles Gute! :top: