Stationär in psychosomatischer Klinik

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von malchatun, 3. April 2019.

  1. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Weil du nicht mehr hingehen möchtest und jetzt einen neuen Psychiater suchst.
     
  2. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Vielen herzlichen Dank für deine vielen Tipps!!

    Ich denke, Panikattacken sind das bei mir nicht. Es ist nur eine unangemessen starke Aufregung/Angst, die dann sofort auf den Darm schlägt, der sich schmerzhaft zusammenkrampft. Manchmal denke ich, das ist wie Geburtswehen, manchmal mit Übelkeit und leichtem Brechreiz aufgrund des starken Schmerzes. Wenn der Darm etwas von sich gegeben hat, lässt der Schmerz sofort wieder nach, aber das Ganze wiederholt sich bis zu 6 mal. Ich kann dann oft nur gekrümmt zum Bad laufen, so heftig setzt das ein. Und wehe, ich bin unterwegs, da gerate ich richtig in Not. Ich hatte das als junge Frau schon, aber mit den Jahren hat sich das verstärkt. Und das auch bei eigentlich freudiger Aufregung oder ganz ohne Anlass.
    Wenn das Ganze vorbei ist, bin ich sowas von müde und erschöpft für den Rest des Tages.

    An Bachblüten-Notfalltropfen habe ich auch schon gedacht. Wirken die tatsächlich auch in der akuten Situation?
     
  3. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Dem würde ich das natürlich auch mitteilen.
     
  4. Savi

    Savi Registrierter Benutzer

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    Malchatun, die Bachblüten Rescue Tropfen helfen bei mir im Akutfall sehr gut. Gerade bei Anspannung, nervöser Unruhe und Überforderung.
    Muss dabei nicht alles auf einmal sein. Gerade was Darm, Nerven und Gelassenheit betrifft.
    Während eines Schubes reagiere ich viel stärker.
    Deswegen nehme ich mir dort auch mehr Auszeiten.
    LG
    Savi
     
  5. Savi

    Savi Registrierter Benutzer

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    Was du ausgelassen hast, ist dass es bei manchen Praxen mit der selben Fachrichtung nicht so läuft.
    Und dass ist sehr wohl für mich auffällig. Ebenso das ich bei manchen trotz Termin sehr lange Wartezeiten habe und bei anderen nicht, obwohl da im Endeffekt mehr los ist. Das sind Erfahrungswerte. Und das hat sich erst im Lauf der Zeit stark verändert.
    Gerade bei den Fachärzten.
    LG
    Savi
     
  6. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Registrierter Benutzer

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    sorry, dann habe ich das missverstanden. Ich hatte es so verstanden, dass es dir nun schon um einen zeitnahen Aufenthalt ging, auch wenn du eigentlich auf Grund der Rentengeschichte lieber später wollen würdest, aber doch zeitnah Bedarf hast, aber eben noch auf die Einweisung warten müsstest... Daher kam mein Einwand. Wenn du eigentlich zur Zeit noch gar nicht möchtest, dann kann ich natürlich verstehen, dass du dich da noch nicht weiter gekümmert hast.

    Meine Erfahrung zur Umgebung, ja ne schöne Umgebung ist toll, aber eigentlich ist viel wichtiger, dass das Konzept der Klinik passt und die Angebote etc.
    Und die Punkte bezüglich derer du bedenken hast, dass wären ja auch ggf. Ziele für einen Aufenthalt an denen man arbeiten könnte.

    Alles Gute weiterhin
     
  7. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Also ihr nehmt die, wenn ihr merkt, jetzt geht es los mit der Angst und Aufregung? Oder könnte ich die auch prophylaktisch nehmen, wenn ich weiß, ich habe übermorgen einen Termin, das könnte wieder heftig werden, und ich verspüre beim Gedanken daran schon ein Kneifen im Bauch?
    Muss ich wahrscheinlich probieren. Eine Freundin schwört auch auf sie. Ich werde sie mir heute in der Apotheke holen.
    Danke!!
     
  8. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Richtig, Savi. Es sind DEINE Erfahrungswerte; Andere haben vielleicht davon abweichende.....
    Ich mag nicht so gerne, wenn pauschalisiert wird - und ich habe wiederholt die Erfahrung gemacht, dass der direkte Kontakt von Arzt zu Praxis kleine bis mittelgroße Wunder bewirken kann - und das auch für Kassenpatienten! ;)
     
  9. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Ja, das stimmt, da hast du auch recht. Und dankeschön!
    Es ist auch müsig, mit Dingen zu hadern, die man eh nicht ändern kann.
    Den langen Urlaub in schöner Natur kann ich ja danach machen. :)

    Gekümmert habe ich mich insofern schon, dass ich mir schon 3 Kliniken heraus gesucht habe. Und sobald ich mich einigermaßen stark genug fühle, rufe ich sie an, um meine ersten Fragen zu stellen. Das kann ja auch schon morgen oder nächste Woche sein oder erst, wenn ich die Einweisung in der Hand habe. Es ist merkwürdigerweise nie verhersehbar, wie ich mich am nächsten Tag fühle...
     
  10. Savi

    Savi Registrierter Benutzer

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    Wenn der Bauch kneift ist es schon akut. Zumindest bei mir. Die Anspannung ist dann schon da und verstärkt sich dann.
    Wenn ich bestimmte Termine hab, kommen die Tropfen auch schon ein paar Tage vorher zum Einsatz, damit kommt es gleich gar nicht bis zum äußersten.
    Nur einfach jeden Morgen nehmen, weil was kommen könnte, bringt mir gar nichts. Mir muss es da schon nahe gehen.
     
  11. Catwoman55

    Catwoman55 Bekanntes Mitglied

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    Hallo Malchatun,
    Panik, Angst hat viele Gesichter, es muss nicht immer mit Herzrasen und Todesangst einhergehen.
    Ich merke bei mir auch „nur“ Fluchtreaktion, extrem starke Unruhe, zielloses Umhertigern oder ziellose, sinnlose Handlungen und ein extrem starkes Angstgefühl. Darum sagte ich, dass jeder individuell reagiert.
    Mir helfen die Tropfen sowohl in der Akutsituation als auch wenn ich spüre, dass sich was anbahnt, das die anderen Skills obsolet werden lässt.
    Wie gesagt, ich hatte überhaupt nicht daran geglaubt und war äußerst skeptisch.
     
  12. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Also... ich war nach der Physio heute nachmittag gleich noch in der Apotheke und habe mir die Tropfen gekauft. Ohne Alkohol. Und weil ich so ne Sehnsucht nach innerer Ruhe habe, hab ich mir gleich im Auto 4 Tropfen auf die Zunge gegeben. Nach einer Stunde wurde ich dermaßen müde, dass ich mich nur noch ins Bett legen konnte. Mir hat es buchstäblich die Lichter zugezogen! Ich habe auch bemerkt, dass ich ruhiger wurde, es ging schon etwas in Richtung LMA-Stimmung, aber leider nur fast.
    Nach 1 Stunde mit geschlossenen Augen und schöner Musik im Ohr bin ich wieder aufgestanden und konnte mich sogar noch aufraffen, meine Runde zu laufen, inzwischen bei herrlichem sonnigen Wetter. War schon noch sehr müde und bin es immer noch, aber deutlich besser gestimmt. Etwas Aufregung ist immer noch da, aber damit könnte ich vorerst leben.

    Also wenn das nicht mein hübscher junger Physiotherapeut bewirkt hat, dann müssen es die Tropfen gewesen sein. Ich hoffe es sehr!

    Ich werde weiter probieren, spätestens übermorgen vorm Zahnarzt können sie sich wieder beweisen.

    Vielen Dank jedenfalls für den Tipp!
     
    Sinela, Ducky und Taz Devil gefällt das.
  13. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Registrierter Benutzer

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    Rescue-Tropfen sind super.
    Helfen hier auch der Katze (und die weiß ja tatsächlich nicht was sie da bekommt, so im hinblick auf placebo und co ;))
     
  14. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Heute morgen bin ich wieder mit dieser blöden inneren Aufregung aufgewacht. Hab gleich noch im Bett die Tropfen genommen, es hat sich nichts getan. Vor einer Stunde nochmals, nichts. Der Zustand hält an. Schade...
    Aber bei den Tropfen soll es ja nicht so sein, dass vile auch viel hilft. Also wird es sinnlos sein, heute noch mehr zu schlucken, oder?
     
  15. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Registrierter Benutzer

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    Es wäre wohl wichtiger zu schauen, warum du innerlich aufgeregt bist und wie du die Anspannung runtergegelen kannst. PMR wurde ja z.B. schon genannt. Mir hilft da eher stricken oder Malbücher für erwachsene oder manchmal auch einfach Bewegen. Das ist einfach individuell und muss man rausfinden.
     
  16. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Oder Musik, mir hilft oft singen.
     
  17. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Registrierter Benutzer

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    Ja, dass hilft mir auch.
    Grundsätzlich sollten Medikamente ja dann für den Notfall sein, sprich wenn man seine Liste mit den Dingen die helfen könnten abgearbeitet ist und sich so gar nichts getan hat. Zumindest ist das hier die Devise für Tavor und auch die Devise des Psychiaters. Für ihn ist auch ein Antidepressiva nur eine Art Krücke und die Psychotherapie das wichtigste Element. (Natürlich gibt es auch Formen von Psychischen Erkrankungen wo es ganz ohne Medikamente gar nicht geht, dass bezieht sich jetzt auf mich persönlich)
     
  18. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Singen habe ich probiert, auch Lachyoga im Auto auf der Fahrt zum Arzt. Blockflöte spielen hilft mir auch, aber das ist alles wahnsinnig anstrengend zu tun, zusätzlich zu dieser Aufregung und gerade morgens, wenn ich wie jetzt gleichzeitig totmüde und schlapp bin. Da fehlt mir die Puste und die Kraft.

    Ich denke, langfristig werden tatsächlich nur Entspannungstechniken helfen. Ich habe schon paarmal angefangen mit Autogenem Training und Meditieren. Nur meine Trägheit hat mich nicht durchhalten lassen. Da muss man wirklich dranbleiben.

    Ich werde nachher, sobald meine Müdigkeit etwas nachgalessen hat, in den Wald fahren und eine Runde laufen (spazieren).

    Tendenziell wird das mit der inneren Aufregung gegen Nachmittag und Abend besser.
     
  19. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Oftmals machen diese Medikamente eine Therapie ja auch erst mal möglich. Noch letztes Jahr war ich vor jeder Fahrt zur Psychotherapeutin dermaßen in Angst und Aufregung aufgelöst, mein Darm hat schmerzhaft gekrampft, das war kein Spaß. Selbst die 5 Minuten vom Parkhaus zur Praxis waren mitunter eine Qual, wenn ich das Gefühl hatte, ich muss jetzt dringendst aufs Klo, und wehe, die Frau hat nicht sofort geöffnet nach dem Klingeln. Das war so qualvoll manchmal, dass ich die Gespräche dann abgebrochen habe, weil ich fand, dass es mir durch diese ganze Aufregung noch schlechter ging. Aber auch, weil Gespräche allein da eh nichts ausrichten können.

    Dieses Jahr war ich dann doch noch einmal bei ihr, als es mir ganz schlimm ging. Seltsamerweise war ich da kaum aufgeregt und hatte gar keine Darmkrämpfe. Ich verstehe es selbst nicht. Das ist sowas von unberechenbar und unkontrollierbar.
     
  20. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Kannst Du imaginieren? Innere Unruhe ist für mich auch eine Form von Energie, nur nicht so genutzt, wie gewünscht. Ich schicke sie in den Körper, was oft klappt.
     
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