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starke schmerzen, schwanger und cortison

Dieses Thema im Forum "Rheuma und Schwangerschaft" wurde erstellt von nisanyagmuru, 20. Mai 2012.

  1. nisanyagmuru

    nisanyagmuru Neues Mitglied

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    Hallo alle Betroffene,

    ich bin eine arthiritis (Füsse und Knien) betroffene 32 jährige frau ohne diagnose noch.zudem bin ich in der 22. woche schwanger. seit 3 wochen habe ich am rechten fuss ein starken schub.zehen. seitengelenk, ferse das ganze fuss.Meine rheumatischen schübe haben sich nach der schwangerschaft drastisch verschlechtert.ich kann nicht mehr laufen, leide unter starken schmerzen so das ich zum heulen komme, bin seit wochen krank geschrieben, habe ein 20 monate altes kind zu versorgen. Die Rheumatologen geben erst in 4 monaten ein Termin auch wenn du die Hölle auf Erden erleben musst. deswegen war ich in der Rheumatologischen ambulanz einer grossen uniklinik zu notaufnahme.sogar die haben gemotzt weil ich kein termin hatte,aber ist mir egal was die denken.na ja nur ultraschall konnten sie machen und deswegen keine diagnose stellen, kein Röntgen kein MRT sozusagen. dann haben sie mir cortison vorgeschlagen weil der schub so stark und so lang anhaltend ist.Die meinten aber sie verschreiben mir kein cortison weil ich schwanger bin und sie keine verantwortung übernehmen wollen. Nacher sind sie schuld wenn die Kinder kein Abitur machen, solche dummen Aussagen musste ich mir anhören.Naja dann war ich beim Frauenarzt, sie hat mir dann auf empfehlung der rheuma ambulanz cortison bzw. Prednisolon verschrieben.Ich darf nur 15 mg am Tag nehmen.Anscheinend ist es die obere grenze für schwangere Frauen.

    Heute ist der 4.Tag, aber ich habe immernoch starke schmerzen, keine verbesserung, keine linderung, garnichts. ich bin echt frustriert.wollte wieder arbeiten gehen.ist die Dosis zu gering???Braucht es mehr zeit??zum wirken, ist meine erste erfahrung mit cortison.Vielleicht habt ihr mehr erfahrung.kann ich noch auf eine Heilung bzw. zurückgehen der Entzündung hoffen?Muss ich mehr geduld haben.ich soll 15 mg nehmen bis zu einer verbesserung, dann 10 und auf 5 kommen langsam. aber keine verbesserung bis jetzt.ich nehme mein cortison morgens um 06:00 uhr immer.


    Liebe grüsse

    Nisan
     
  2. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Hallo!

    Wichtig dabei ist aber auch die körperliche Schonung.

    Wenn ich lese: Schwanger, 20 monate altes Kind und dann noch Wunsch haben zu Arbeiten? Wie soll das gehen?

    Wenn ich zu viel rumlaufe (2 std auf den beinen bin, provoziere ich auch wieder mehr Schmerzen in den Füssen, trotz einigermaßen guter Einstellung mit Rheumamedikamente.

    Was bei dir Wahrscheinlich auch noch dazu kommt sind Wassereinlagerung, durch die Schwangerschaft, die zusätzlich mit Schmerzen verursachen. Aber da hilft auch nur Beine hochlegen.

    Also körperliche Schonung langfristig gesehen.

    Gruß meerli
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo,
    Ich hab dein Thema mal verschoben in die Rubrik: Rheuma und Schwangerschaft. Soweit ich weiß wird meist in der Schwangerschaft keine Basistherapie gemacht, sondern versucht mittels Cortison zu helfen.

    Viele erzählen aber auch, dass es in der Schwangerschaft keine nennenswerten Probleme gab, da der Körper hormonmäßig anders einegstellt ist und dies hilft die Schmerzen die eine Schwangerschaft mit sich bringt wenn das Kind wächst, zu bewältigen. Und somit hilft es auch gegen den Rheuamschmerz.

    Geh regelmässig zu deinem Frauenarzt und laß dich dort weiter beraten und wegen Cortison kontrollieren.

    Gruß Kukana
     
  4. nisanyagmuru

    nisanyagmuru Neues Mitglied

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  5. licet73

    licet73 Neues Mitglied

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    Hallo Nisan,

    ehrlich gesagt bin ich gerade etwas durcheinander. Du schreibst, dass Du noch OHNE Diagnose bist. Auf welcher Grundlage möchtest Du denn dann therapiert werden? Verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Wie kommst Du darauf, dass es Arthritis ist?

    Ich habe in meiner Schwangerschaft (habe r.A.) Cortison und Schmerzmittel bekommen. Basismedikamente erst wieder gegen Ende der Schwangerschaft. Dagegen ist nichts einzuwenden.
    Schmerzen hatte ich auch und habe fast immer gelegen, weil es bei mir einfach nicht anders ging. Rumrennen, arbeiten und sich dann beschweren, dass passt nicht. Ist doch manch "gesunder" Schwangeren zu viel, so eine Schwangerschaft. Du musst kürzer treten, sonst wird das nichts. Aber ich erzähle nur von meiner Erfahrung.

    Wenn die Schmerzen so unerträglich sind, solltest Du Dich bei einem Rheumatologen in die Praxis setzen und einfach warten bis Du dran bist. Dran nehmen MUSS er Dich - Du solltest halt viel Zeit mitbringen und Sitzfleisch haben.


    Liebe Grüße,

    licet

     
  6. Patcy

    Patcy Mitglied

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    Viele erzählen aber auch, dass es in der Schwangerschaft keine nennenswerten Probleme gab, da der Körper hormonmäßig anders einegstellt ist und dies hilft die Schmerzen die eine Schwangerschaft mit sich bringt wenn das Kind wächst, zu bewältigen. Und somit hilft es auch gegen den Rheuamschmerz.

    Das kann ich so unterschreiben, in der Zeit wo ich schwanger war (waren leider nur 10 Wochen) hatte ich so gut wie keine Schmerzen abgesehn von meiner Hand wo der Knorpel kaputt ist, ansonsten habe ich alles andere garnicht so mit bekommen.
    Seitdem ich die FG hatte könnt ich wahnsinnig werden und hab einen Schub, da kannste wieder jedes Gelenk zählen. :-(
    Da wünscht man sich echt die Schwangerschaft herbei.
     
  7. nisanyagmuru

    nisanyagmuru Neues Mitglied

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    weil im blut ständig entzündungswerte zu hoch sind.weil meine fussgelenke sich ständig entzünden ohne grund.weil die entzündete stelle rot, heiss und angeschwollen ist.starker verdacht auf arthritis oder gelenkrheuma wie auch immer. mein hausarzt hat mir geraten mich beim rheumatologen zu vorstellen. mein termin ist in einem monat, hab ihn vor 2-2,5 monaten gemacht.weil ich aber nicht aushalten konnte bin ich in die rheuma ambulanz einer uniklinik gegangen wo mich auch rheumatologen untersucht haben (6 stunden gewartet). entzündung im blut, ultraschall unausreichend für diagnose hiess es. bis zu geburt können sie keine 100 % diagnose stellen hies es.

    jetzt muss ich da durch.cortison war ein vorschlag von den rheumatologen. somit habe ich begonnen zu nehmen.seit 4 tagen 15 mg. unter aufsicht der frauenärztin.


    meine frage nochmal, sind 15 mg cortison zu wenig?braucht cortison zeit zum vollständigen wirken?

    liebe grüsse und danke für die antworten
     
  8. Claudia1965

    Claudia1965 Mitglied

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    Mal ganz losgelöst von deiner Schwangerschaft...15mg sind schon gut, wenn du vorher nie Cortison genommen hast...dann sollte es aber auch recht schnell wirken. Bei mir haben anfangs 10mg schon nach 1 (!) Tag gewirkt und meine Schmerzen waren weg...ich denke du solltest deinen Arzt anrufen, ihm deine Lage schildern und fragen ob du eventuell 20mg oder mehr nehmen darfst. Da ich leider nie schwanger war, kann ich dir da nicht raten, aber 15mg über 4 Tage und keinerlei Besserung ist schon merkwürdig.

    Davon abgesehen, du solltest den Rat einiger hier beherzigen und dich schonen, anderenfalls werden dir auch 40mg nix nutzen ;-)
    Alles Gute wünsch ich dir...
     
  9. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    ??

    Wie stark sind dein Schmerzen denn zur Zeit?
    In der schwangerschaft ist es heute wie früher schon,
    sowenig Medikament wie nötig.
    Heute kann man schon einiges machen.
    Biba
    Gitta
     
  10. Mariana

    Mariana Neues Mitglied

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    Hallo Nisan, du musst unbedingt die Aerzte dringen dich zu untersuchen.

     
  11. RheumiKS

    RheumiKS Neues Mitglied

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    Hallo Nasrin,
    ich hatte in der Schwangerschaft durchgehend Cortison, allerdings nur 5-6 mg und ich nehme das auch schon einige Zeit. Ich würde dir auch empfehlen mit nem Arzt zu sprechen, denn häufig wird ja bei einem Schub, wenn man nicht Schwanger ist, ein Cortisonstoß gemacht. Heißt, erst hoch angesetzt und dann runter dosiert. Das würde ich allerdings nie ohne Arzt machen und erst recht nicht in der Schwangerschaft. Ich wünsche dir viel Glück und möglichst wenige Schmerzen für den Weg zur Geburt!
     
  12. Cailean

    Cailean Neues Mitglied

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    @nisran die obergrenze sind eigentlich 20mg, wobei auch mehr geht, wenn es sein muss. dann dosiert man langsam wieder runter. 10mg kann man unbedenklich einnehmen, man muss halt auf schangerschaftsdiabetes aufpassen.

    normal kann dir auch einer deiner ärzte einen termin machen, dann geht das eigentlich recht flott.

    also ein basismedikament geht in der schwangerschaft. da gehen sogar einige. das wissen aber die wenigsten ärzte.

    meine diagnose wurde in der schwangerschaft gestellt, aber anhand der blutwerte. ich musste aber nicht geröngt werden für die diagnose. ich kann verstehen, dass die ärzte die verantwortung nicht auf sich nehmen wollen, ohne diagnose ein basismedikament zu verschreiben.

    dein(e) gyn kann dich auch zu einer pränatalsprechstunde schicken, die kennen sich mit medikation auch ganz gut aus.
     
  13. jakob123

    jakob123 Neues Mitglied

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    Cortison in der Schwangerschaft

    Eigentlich dürfte Cortison relativ bald wirken. Wenn due über mehrere Tage eingenommen hast, könnte es ajedoch sein das die Schwangerschaft die Wirkung beeinträchtigt. Grundsätzlich ist Cortison eine Lösung, die man nur in Anspruch nehmen sollte, wenn es wirklich nichts anderes gibt und gerade für Embryos, bzw. Kinder im bauch ist es sicherlich nicht sehr zuträglich. Auf folder Seite gibts einige Infos zum Thema: Wie werde ich schwanger auch in Verbindung mit Medikamenten. Das Kind kann in der Schwangerschaft durch Medikamente geschädigt werden. Jedoch solltest du nicht deine eigene Gesundheit aufs Spiel setzen.
     
  14. dieNicole

    dieNicole Neues Mitglied

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    36 Woche Kaiserschnitt oder Cortison??????

    Hallo,

    ich bin in der 36 ssw und habe bisher keine Medis genommen, nun ist es aber soweit, ich kann nicht mehr laufen, trotz schonung bin ich fast alleine nicht mehr überlebensfähig. Also mit zähne knirschen seit 3 Tagen 5 mg prednisolon in absprache mit meiner FA, leider kaum Besserung, nun werde ich wohl erhöhen müssen. Meine FA hat mir gesagt, dass wir den Kleinen auch in einer Woche holen könnten, dann würde ich irgendwie durchhalten und nichts nehmen, aber die Chancen auf eine normale Geburt ohne KS stehen bei mir ganz gut. Nun bin ich natürlich total verunsichert, soll ich lieber die Dosis erhöhen ggf. auf 15mg oder das Baby holen lassen? Das Baby ist laut Ultraschall total normal fertig entwickelt und ich hab auch die ganze Zeit nichts eingenommen. Ich weiss die Entscheidung kann mir keiner nehmen, aber eure Meinung ist mir einfach wichtig.

    Gerade die Erfahrungen von Müttern interessiert mich, was ich bisher hier gelesen hab war ja recht positiv.

    Ich bedanke mich schon mal für eure Hilfe und Meinungen.
     
  15. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Hi Nicole,
    ich habe beides hinter mir.
    Kaiserschnitt und eine Einleitung.
    Mit meinem heutigen Wissen,würde ich mich
    für einen Kaiserschnitt entscheiden.
    Damals dachte ich,das eine normale Geburt für das Kind
    besser sind.Heute,denke ich auch da anders.
    Nur,das denken ist aus meiner eigenen Erfahrung entstanden.
    Alles Liebe
    Gitta
     
  16. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Moin, dieNicole
    ich hab mal einige Jahre beim Gyn. gearbeitet.
    Da wurde bei vorzeitiger Wehentätigkeit Urbason= Cortison
    gegeben, damit die Baby- Lunge schneller ausreift.
    Dies Procedere wird sicher auch heute noch angewendet.
    Viell. dämpft das Deine Corti- Angst ein bisschen.

    Grundsätzlich würde ich diese Fragen meinem Gyn. stellen
    und viell. noch in einem Rheuma- Zentrum Rücksprache halten.

    Du hast es bald geschafft.......... Countdown läuft!

    LG Juliane.
     
  17. Flopi

    Flopi Neues Mitglied

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    Hallo dieNicole!

    Wo genau sind denn deine Beschwerden? In den Füßen, Knieen oder Becken?

    Ich persönlich würde alles tun (soweit dies fürs Baby nicht gefährlich ist) um auf normalem Wege zu gebären.

    Wenn deine Schmerzen jetzt erst aufgetreten sind, sollten sie mit Glück auch gut wieder in den Griff zu kriegen sein und es sind "nur noch" 4 Wochen. Ich versuche dir mal gut zuzureden und möchte behaupten, dass du das schaffst.

    Cortison ist an sich in der Schwangerschaft erlaubt. Sogar theoretisch ohne Beschränkung. Du solltest morgen (Montag) auf jeden Fall bei Embryotox (http://embryotox.de/prednisolon.html) anrufen. Ich habe letzte Woche selber mit denen telefoniert.
    Hier mal ein Ausschnitt zu Prednisolon:

    Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft: Bei einer selten erforderlichen, höher dosierten Behandlung über viele Wochen sollte das fetale Wachstum regelmäßig sonographisch überwacht werden. Dauert die Therapie bis zur Geburt, muss eine Nebenniereninsuffizienz des Neugeborenen bedacht und gegebenenfalls behandelt werden.

    Wenn ich es am Telefon richtig verstanden habe, dann sollte nur das Wachstum bei LANGER Einnahme einer höheren Dosis genauer kontrolliert werden. Bei dir, denke ich, gibt es da schon keine großen Probleme mehr, da du ja nun schon am Ende der Schwangerschaft angelangt bist, auch wenn dein Baby jetzt nur noch wachsen soll. Aber es sind keine etlichen Wochen mehr. Und solltest du tatsächlich noch bis zur Geburt eine hohe Dosis benötigen und diese nicht reduzieren können, muss bei deinem Baby (dies musst du dann unbedingt bei der Geburt bzw. vorher ansprechen) eine eventuelle Niereninsuffizienz ausgeschlossen werden. Dies wäre eine mögliche Auswirkung durch das Cortison auf das Baby. Dass heißt soweit ich weiß, dass die Nebenniere bei deinem Baby zunächst selber kein oder nicht ausreichend Cortison produziert, da es durch deine Cortisoneinnahme ausreichen erhalten hat. Dies wäre auch bei dir der Fall, wenn du in hoher Dosis Cortison einnimmst, musst du dieses durch langsames Ausschleichen absetzen. So wird dein Körper selber wieder anfangen Cortison zu produzieren. Das gleiche gilt eben bei deinem Baby, sollte es diese Niereninsuffizienz haben. Es wird soweit ich weiß keinen bleibenden Schaden davontragen.

    Rufe bitte wirklich bei Embryotox an, die erklären es dir noch einmal vernünftig.

    UND zu Gittas Beitrag möchte ich noch sagen, dass (und das soll kein Angriff sein, es ist meine eigene Meinung) eine normale Geburt für ein Baby IMMER dann besser ist, wenn es dadurch keinem ersichtlichen Risiko ausgesetzt ist. Ich habe gerade erst einen Beitrag dazu gesehen. Kann und möchte ich alles nicht wiedergeben. Sicherlich geht es auch Kaiserschnittbabys gut und man kann nicht immer sehen ob sie darunter gelitten haben oder in ihrem späteren Leben "Folgen" (nicht stark Belastbar zu sein z. B.) davon tragen. Ich für mich kann nur sagen:
    Sowie es möglich ist, bekomme ich auch mein zweites Kind (welches erst in Planung ist) auf normalem Wege. Ich denke dabei nicht an mich, sondern ich möchte das Beste (nicht was Gutes) für mein Kind.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und alles alles Gute für die nächsten 4 Wochen und die bevorstehende Geburt. Du wirst für dich die richtige Entscheidung treffen! Und wenn es wirklich nicht geht, ist ein Kaiserschnitt immer möglich.

    LG
    Flopi (mit einem kerngesunden Sohn, der jetzt 2 Jahre und 2 1/2 Monate alt ist und während fast der ganzen Schwangerschaft 5 mg Cortison ausgesetzt war)
     
  18. tante boppa

    tante boppa Neues Mitglied

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    Hallo Nisan,

    ich bin in der 25. SSW (mit Zwillingen) und habe eine chronische reaktive Arthritis. Vor der Schwangerschaft war ich erfolgreich mit MTX eingestellt, das ja aber während der Schwangerschaft ein absolutes NoGo ist. Die erste Zeit war alles prima. Leider hatte ich dann doch in der 14. Woche einen ordentlichen Schub. Seither nehme ich 5mg Prednisolon täglich. Die Schmerzen gingen glücklicherweise schnell weg. Mein FA hat mir ein Beschäftigungsverbot vorgeschlagen (wegen Rheuma, wegen Zwillingen und wegen Alter). Zur Zeit arbeite ich noch 4 Stunden täglich, demnächst gehe ich dann auf 0 Stunden. Die Krankenkasse bezahlt dann die Gehaltsdifferenz bzw. das volle Gehalt. Es hat keinen Zweck, sich zu quälen, zumal du noch ein Kleinkind zu versorgen hast, unser Großer ist schon 8 Jahre alt und entsprechend selbständig.
    Du müsstest dringend zum Rheumatologen. Ich habe damals kurzfristig einen Termin durch eine Überweisung zur Früharthritis-Sprechstunde bekommen, auf diese Weise bekamman innerhalb von 3 Wochen einen Termin. Gibt es so etwas nicht mehr?
    Das Basismedikament Sulfasalazin kann glaube ich in der Schwangerschaft gegeben werden, allerdings braucht es dazu eine Diagnose. Bei mir hat das aber nicht gut gewirkt.

    Alles Gute

    tante boppa