Staatsexamensarbeit über Kinderrheuma

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SteffiH

Guest
Hallo!
Mein Name ist Steffi. Ich bin 23 Jahre alt und studiere u.a. Biologie auf Lehramt Sek 1. Im Rahmen meiner Staatsexamensarbeit beschäftige ich mit dem Thema "Juvenile idiopathische / chronische Arthritis". Jetzt bin ich auf der suche nach geeigneter Literatur usw. ICh hoffe ihr könnt mir da weiter helfen.
 
Examensarbeit

Das kommt drauf an was Du genau wissen möchtest.
Empfehlenswerte Broschüren, zu beziehen über die Rheumaliga:
Mein Kind hat Rheuma, was kann ich tun
bzw.
Das rheumakranke Kind in der Schule

Ich hätte noch diverse sehr spezielle Infos. Ferner gibt es eine Mailingliste
für Eltern rheumakranker Kinder. Sofern Du mehrere Eltern befragen möchtest,
kannst Du Dich dort anmelden - Infos dazu gebe ich Dir ebenfalls gerne.

Auf meinen Internetseiten
http://people.freenet.de/sbuck
findest Du unter der Rubrik Rheuma ebenfalls viele interessante Infos rund
um das Thema.

Du kannst mich auch gerne privat anmailen oder anrufen - Nummer siehe Homepage.

Liebe Grüsse Nixe
 
Hi Nixe,

also ich muss eine 60 - 100 seitige Examensarbeit über dieses Thema schreiben. Es soll halt einen Überblick über die verch. Verlausformen enthalten, Therapiemöglichkeiten möchte ich ganz gerne ansprechen, sowie die Prognose. Außerdem hab ich mir überlegt, da ich ja auf Lehramt studiere, auch einen Teil über den "besonderen" Umgang mit Rheumakindern in der Schule scheiben bzw. was Lehrer beachten sollten bzw. müssen.

Lg Steffi
 
Schule und Rheumakinder

Hallo Steffi,
meine Tochter hat JICA. Ich finde es gut, dass du die Situation in der Schule besonders ansprechen möchtest und wünsche dir viel Erfolg bei deiner Arbeit.

Die Kinder sind alleingelassen, es gibt wenig Hilfe und auch kaum Verständnis. Es liegt aber nicht nur an den Lehrkräften, denn die meisten Kinder möchten nicht darüber reden. Da fängt das Hauptproblem aber schon an.

Wer nicht redet kann auch nicht verstanden werden!

Die Kinder haben Angst aus der Klassengemeinschaft rauszufallen.
Meine Tochter hat die Diagnose seit ca. 2 Jahren und die meisten ihrer MitschülerInnen wissen noch immer nicht warum sie NIE turnt.
Durch einfache Hilfsmittel, wie Terrabänder, Balancescheibe oder Fahrrad, könnten manche Rheumakinder auch am Turnunterricht teilnehmen und ihre Muskulatur stärken.
Wir haben es nur der Schulleitung, dem Klassenvorstand und der Turnlehrerin in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, alle anderen Lehrer wissen es nicht.

Durch die Einnahme der starken Medis ist die Konzentrationsfähigkeit ziemlich beeinträchtigt. Mein Tochter kann oft nicht einschlafen oder durchschlafen und Übelkeit gehört auch dazu. Dann verzichtet sie meistens aufs Essen.

Wenn du so ein Kind im Unterricht sitzen hast, und nicht weisst was los ist, dann gibt es sicher einige Probleme.

Ein zweiter Satz von Schulbüchern wäre eine grosse Entlastung. Die Schultaschen sind für die gesunden Kids schon zu schwer.

LG Theresia
 
Sydney schrieb:
Hallo Steffi,
meine Tochter hat JICA. Ich finde es gut, dass du die Situation in der Schule besonders ansprechen möchtest und wünsche dir viel Erfolg bei deiner Arbeit.

Die Kinder sind alleingelassen, es gibt wenig Hilfe und auch kaum Verständnis. Es liegt aber nicht nur an den Lehrkräften, denn die meisten Kinder möchten nicht darüber reden. Da fängt das Hauptproblem aber schon an.

Wer nicht redet kann auch nicht verstanden werden!

Die Kinder haben Angst aus der Klassengemeinschaft rauszufallen.
Meine Tochter hat die Diagnose seit ca. 2 Jahren und die meisten ihrer MitschülerInnen wissen noch immer nicht warum sie NIE turnt.
Durch einfache Hilfsmittel, wie Terrabänder, Balancescheibe oder Fahrrad, könnten manche Rheumakinder auch am Turnunterricht teilnehmen und ihre Muskulatur stärken.
Wir haben es nur der Schulleitung, dem Klassenvorstand und der Turnlehrerin
Hallo Theresia.
Danke. Ich denke, dass in der heutigen Zeit, wo Rheuma nicht nur "alte" Leute betrifft, etwas dafür getan werden muss, damit sich die Situation für betroffene Kinder verbessert. Diese Kinder sind schließlich schon genug benachteiligt. Ich war selbst überrascht als ich mit Bekannten über das Thema meiner Staatsexamensarbeit gesprochen habe und die mir dann erzählten, dass sie auch betroffen wären.
Es ist zwar utopisch zu denken, dass ich mit meiner Examensarbeit über das Thema irgend etwas verbessern kann, aber allein für mich ist wichtig und auch interessant über Möglichkeiten zur Erleichterung der Schulsituation informiert zu sein.
Ich könnte mir später mal vorstellen, wenn der Fall mal eintreten sollte, dass ein "Rheumakind" in meiner Klasse sitzen sollte, dass ich das Thema u.a. im Biologie-Unterricht thematisieren würde (nach Absprache mit der/dem Betroffenen und Eltern natürlich). Damit alle sich etwas darunter vorstellen können und auch verstehen, warum dieses Kind bei einigen Sachen nicht mit machen kann (z.B. Sport). Denn durch die Tatsache, dass es gar nicht am Sport teilnimmt und keiner weiß warum wird es noch eher ausgeschlossen. Die Mitschüler sehen ja nur, dass dieses Kind nicht mitmachen muss und nicht, dass es nicht darf.
Kannst mir ja mal schreiben, was du von der Vorgehensweise halten würdest.
LG Steffi
 
Literatur

Hi Steffi, wie detailliert etc soll die Literautr denn sein? Ich könnte dir da eineige gute Bücher und wissenschaftliche Publikationen empfehlen. Wenn Dich das interessiert, schreib mir einfach ne PN.
Gruss, Paris
 
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