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St. Martin am 11.11.

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Melisandra, 9. November 2004.

  1. Melisandra

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  2. Melisandra

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    Martin, Martin,
    Martin war ein frommer Mann,
    Zündet viele Lichter an,
    Daß er droben sehen kann,
    Was er unten hat getan.
     
  3. Melisandra

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    Dieses Lied habe ich vor etwa 15 Jahren zum ersten Mal gehört, als mein Sohn noch zum Kindergarten ging.


    Ein armer Mann, ein armer Mann

    Ein armer Mann, ein armer Mann,
    der klopft an viele Türen an.
    Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.

    Im ist so kalt. Er friert so sehr.
    Wo kriegt er etwas Warmes her?
    Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.

    Der Hunger tut dem Mann so weh
    und müde stapft er durch den Schnee.
    Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.

    Da kommt daher ein Reitersmann,
    der hält sogleich sein Pferd an.
    Er sieht den Mann im Schnee und fragt: "Was tut dir weh?"

    Er teilt den Mantel und das Brot
    und hilft dem Mann in seiner Not.
    Er hilft so gut er kann, Sankt Martin heißt der Mann.

    Zum Martinstag steckt jedermann
    leuchtende Laternen an.
    Vergiß den anderen nicht, drum brennt das kleine Licht.

    (Text Rolf Krenzer,
    Melodie Peter Janssens
    Aus: Kommt alle und seid froh, 1982
    Alle Rechte: Peter Janssens Musik Verlag 48291 Telgte)
     
  4. Melisandra

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    Im Kölner Raum singt man folgendermaßen:

    dä hellge Zenter Mätes

    Dä hellge Zenter Mätes, dat wer ne jode Mann
    däjev dä Kinder Kärzer un stoch se selver an
    Butz, butz widder butz, dat wer ne jode Mann

    Dä hellge Zenter Mätes, dä kütt och hück zo uns.
    Drom gommer met dä Fackele, et freut sich kleen und groß
    Butz, butz widder butz, dat wer ne jode Mann
     

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  5. Melisandra

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    Das wohl bekannteste Lied ist:

    St. Martin

    St. Martin, St. Martin, St. Martin ritt durch Schnee und Wind,
    sein Roß, das trug ihn fort geschwind.
    St. Martin ritt mit leichtem Mut,
    sein Mantel deckt ihn warm und gut.

    Im Schnee, da saß ein armer Mann,
    hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an:
    "Oh helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bitt're Frost mein Tod!"

    St. Martin, St. Martin, St. Martin zieht die Zügel an,
    sein Roß steht still beim braven Mann.
    St. Martin mit dem Schwerte teilt
    den warmen Mantel unverweilt.

    St. Martin, St. Martin, St. Martin gibt den halben still,
    der Bettler rasch ihm danken will.
    St. Martin aber ritt in Eil
    hinweg mit seinem Mantelteil.



    Zu dem Lied kenne ich noch eine weitere Strophe: Sankt Martin legt sich still zur Ruh,
    da tritt im Traum der Herr hinzu.
    Der spricht: "Hab Dank, du Reitersmann,
    für das, was du an mir getan.
     

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