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Ratlose
Guest
Hallo an alle Mitlesenden,
ich hatte letzes Jahr eine Venenentzüdung, damals scheinbar ausgelöst von einem Stoß ans Schienbein. Jetzt, ziemlich ein Jahr danach, habe ich wieder eine Venenentzündung, ohne ein solches auslösendes Ereignis. Ich muss dazu sagen, dass ich ausnahmslos immer diese hübschen Kompressionsstrümpfe trage seit der Venenentzündung im letzten Jahr. Ich bin schlank, treibe viel Sport und ein Venenfunktionstest ergab, dass meine Venen "besser nicht sein könnten" (O-Ton Phlebologe). Die Venen sind gesund, die Klappen funktionieren bestens. Verkalkungen in Arterien habe ich nicht.
Zu diesen Beschwerden kommt, dass ich an einer Raynaud-Symptomatik leide (seit ca. 3 Jahren) und auch hin und wieder Schwellungen im Bereich der Gelenke habe (Finger, Zehen, Ellbogen, mal mehr, mal weniger schlimm). Meine Blutwerte der letzten Jahre sind im Normbereich, außer die Leukozyten, die waren immer zu hoch. Auch ein Leberwert hat manches Mal nicht gepasst und die BGS war "noch" im Normalbereich.
Ein Besuch beim Rheumatologen im April 2004 ergab, dass ich Kälteagglutinine im Blut habe, ein Rheumafaktor wurde nicht gefunden. Diagnostiziert wurde außerdem ein Erythema nodosum an den Beinen ... dieses stellte sich allerdings dann als springende Venenentzündung raus, bzw. der Phlebologe meinte jetzt jedoch das sei kein E.n. sondern eine Thrombophlebitis, eine saltans oder migrans ... und der Hammer kommt jetzt: der Phlebo meinte, es könne gut sein, dass ich was ausbrüte, springende Venenentzüundungen seien oftmals ein Frühwarnsymptom für eine Tumorerkrankung oder auch eine rheumatische Erkrankung. Ich könne nix tun außer abwarten und engmaschigere Vorsorgeuntersuchungen durchlaufen als empfohlen. Mit dieser "Empfehlung" will ich mich aber nicht zufrieden geben. Auf mein Drängen hin bekam ich eine Überweisung an ein biochemisches Labor, dort wurde untersucht auf Thromophilie, Vaskulitis, Faktor-V Leiden und was weiß ich noch alles. Gefunden wurde bisher nichts, am Montag hab ich nochmal einen Termin bei dem Phlebo.
Ich fühle mich nicht ernst genommen, von meinem Hausarzt nicht und vom Phlebo auch nicht. Ich war auch schon mal beim Heilpraktiker, der erzählte mir was von einer Thrombangitiis obliterans, eine Allergie gegen Nikotin quasi. Die betrifft in der Hauptsache aber Männer, sagt der Heilpraktiker, ab 40. Ich bin weiblich, 36 Jahre alt und rauche (höre gerade auf damit, weil mir der A... auf Grundeis geht).
Wer von Euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht, bzw. kann mir einen Rat geben, was ich tun soll? Soll ich zu nem Rheumatologen oder zu nem Internisten? Auf jeden Fall kann ich doch nicht rumsitzen und abwarten ob sich in meinem Körper ein Tumor bildet oder sich eine rheumatische Erkrankung manifestiert?!
Vielen Dank für Eure Antworten. lG Ratlose
ich hatte letzes Jahr eine Venenentzüdung, damals scheinbar ausgelöst von einem Stoß ans Schienbein. Jetzt, ziemlich ein Jahr danach, habe ich wieder eine Venenentzündung, ohne ein solches auslösendes Ereignis. Ich muss dazu sagen, dass ich ausnahmslos immer diese hübschen Kompressionsstrümpfe trage seit der Venenentzündung im letzten Jahr. Ich bin schlank, treibe viel Sport und ein Venenfunktionstest ergab, dass meine Venen "besser nicht sein könnten" (O-Ton Phlebologe). Die Venen sind gesund, die Klappen funktionieren bestens. Verkalkungen in Arterien habe ich nicht.
Zu diesen Beschwerden kommt, dass ich an einer Raynaud-Symptomatik leide (seit ca. 3 Jahren) und auch hin und wieder Schwellungen im Bereich der Gelenke habe (Finger, Zehen, Ellbogen, mal mehr, mal weniger schlimm). Meine Blutwerte der letzten Jahre sind im Normbereich, außer die Leukozyten, die waren immer zu hoch. Auch ein Leberwert hat manches Mal nicht gepasst und die BGS war "noch" im Normalbereich.
Ein Besuch beim Rheumatologen im April 2004 ergab, dass ich Kälteagglutinine im Blut habe, ein Rheumafaktor wurde nicht gefunden. Diagnostiziert wurde außerdem ein Erythema nodosum an den Beinen ... dieses stellte sich allerdings dann als springende Venenentzündung raus, bzw. der Phlebologe meinte jetzt jedoch das sei kein E.n. sondern eine Thrombophlebitis, eine saltans oder migrans ... und der Hammer kommt jetzt: der Phlebo meinte, es könne gut sein, dass ich was ausbrüte, springende Venenentzüundungen seien oftmals ein Frühwarnsymptom für eine Tumorerkrankung oder auch eine rheumatische Erkrankung. Ich könne nix tun außer abwarten und engmaschigere Vorsorgeuntersuchungen durchlaufen als empfohlen. Mit dieser "Empfehlung" will ich mich aber nicht zufrieden geben. Auf mein Drängen hin bekam ich eine Überweisung an ein biochemisches Labor, dort wurde untersucht auf Thromophilie, Vaskulitis, Faktor-V Leiden und was weiß ich noch alles. Gefunden wurde bisher nichts, am Montag hab ich nochmal einen Termin bei dem Phlebo.
Ich fühle mich nicht ernst genommen, von meinem Hausarzt nicht und vom Phlebo auch nicht. Ich war auch schon mal beim Heilpraktiker, der erzählte mir was von einer Thrombangitiis obliterans, eine Allergie gegen Nikotin quasi. Die betrifft in der Hauptsache aber Männer, sagt der Heilpraktiker, ab 40. Ich bin weiblich, 36 Jahre alt und rauche (höre gerade auf damit, weil mir der A... auf Grundeis geht).
Wer von Euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht, bzw. kann mir einen Rat geben, was ich tun soll? Soll ich zu nem Rheumatologen oder zu nem Internisten? Auf jeden Fall kann ich doch nicht rumsitzen und abwarten ob sich in meinem Körper ein Tumor bildet oder sich eine rheumatische Erkrankung manifestiert?!
Vielen Dank für Eure Antworten. lG Ratlose