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sportinteresse (Rheuma Kampfsport)

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Katrin75, 16. September 2005.

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Thema "weicher" Kampfsport

  1. Ja, ich würde gerne Kampfsport betreiben

    10 Stimme(n)
    30,3%
  2. Ja, ich würde gerne durch Kampfsport mein Selbstgefühl aufpolieren

    7 Stimme(n)
    21,2%
  3. Ich würde gerne was für die Beweglichkeit tun

    21 Stimme(n)
    63,6%
  4. Ich würde keinen Kampfsport machen, auch wenn es mir dann psychisch besser ginge

    5 Stimme(n)
    15,2%
  5. Ich habe Angst vor so "etwas"

    1 Stimme(n)
    3,0%
  6. Ich habe keine Ahnung worums dabei eigentlich geht und kann nix dazu sagen

    1 Stimme(n)
    3,0%
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  1. Katrin75

    Katrin75 Neues Mitglied

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    Hallo Ihr lieben,
    nachdem ich meinen liebsten Sport, das Ju-Jutsu (eine sehr schöne Kampfsportart , alles aus ganz vielen verschiedenen Kampfsportarten gemischt) nun nicht mehr in der Form betreiben kann, wie ichs bisher kennenlernte und mein Mann Trainer für diesen Sport ist, machen wir uns Gedanken, inwiefern man das Training umstricken kann für "Rheumatiker"(aus allen Krankheitsbildern).
    Damit wir alle aus unseren Tiefs herauskommen können, was Selbstwertgefühl und Beweglichkeit angeht.
    Denn Kampfsport muss NICHT hart sein.

    Nun zu meiner Umfrage, damit wir einfach mal sehen, inwiefern überhaupt interesse bestünde.

    Bitte nehmz fleißig an der Umfrage teil, dann könnten wir vielleicht im Verband zum Umdenken beitragen.
    Vielen Dank und lieben Gruß
    Katrin
     
    #1 16. September 2005
    Zuletzt bearbeitet: 16. September 2005
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    hi katrin,
    einen kampfsport wie ju-jutsu würde ich nicht mitmachen. aber tai-chi ist eher geeignet, da es doch mehr fliessende weiche bewegungen hat. dazu die richtige atemtechnik und der übergang von anspannung zu entspannung. wobei die übungen ja auch ursprünglich zu einer kampftechnik gehören. könnte mir vorstellen, dass der bewegungsablauf für rheumatiker besser wäre.

    gruss kuki
     
  3. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Katrin,

    ich hatte mehrere Jahre lang recht intensiv Karate-Shotokan trainiert und war zu jener Zeit so fit wie nie zuvor. Leider ginge das heute überhaupt nicht mehr. In diesem Sinne: Wollen ja, können nein.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  4. Katrin75

    Katrin75 Neues Mitglied

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    *nochmalhochschieb*
     
  5. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo katrin,

    ich kopier dies hier nochmal rein, ist ja vielleicht
    ganz interessant für den einen oder anderen.

    lieben gruss marie



    -------------schnipp------------------------------------

    rheuma-news: Intensives Krafttraining schadet den Gelenken nicht
    Ein intensives Krafttraining führt bei Patienten mit rheumatoider Arthritis nicht zu einer Verschlechterung der Gelenkschäden - auch dann nicht, wenn es über einen langen Zeitraum durchgeführt wird.

    (10 Dec 2004, Dr. med. Gabriele Moultrie) Im Rahmen einer holländischen Studie wurde der Einfluß von intensivem Krafttraining auf die im Röntgenbild darstellbaren Gelenkschäden der Hände und Füsse bei Patienten mit rheumatoider Arthritis untersucht. Dazu wurde der Zustand der Gelenke von zwei Patientengruppen über zwei Jahre hinweg verfolgt. Die erste Gruppe erhielt die übliche krankengymnastische Betreuung, die zweite Gruppe führte ein intensives Krafttraining durch. Nach zwei Jahren zeigten sich erstaunliche Unterschiede in beiden Gruppen. Die 136 intensiv trainierenden Patienten wiesen im Vergleich zu den 145 `normal´ Behandelten signifikant geringerer Gelenkschäden im Röntgenbild der Hände und Füsse auf. Dieser Unterschied war im Bereich der Füsse besonders deutlich. Unabhängig von der vorteilhaften Situation hinsichtlich der Gelenke, hatte die Kraftsportgruppe eine geringere Krankheitsaktivität und einen geringeren Verbrauch an Kortison.

    Die Autoren dieser Studie kommen auf Grund ihrer Ergebnisse zu dem Fazit, dass intensives Kraftsporttraining bei Patienten mit rheumatoider Arthritis entgegen früherer Befürchtungen einen schützenden Effekt auf die Gelenke aus zu üben scheint. Das Fortschreiten radiologischer Gelenkschäden im Bereich der Hände und Füsse läßt sich durch Kraftsport besser bremsen als durch die übliche Krankengymnastik.

    Literatur: de Jong Z, Munneke M, Zwinderman AH, Kroon HM, Ronday KH, Lems WF, Dijkmans BA, Breedveld FC, Vliet Vlieland TP, Hazes JM, Huizinga TW. Department of Rheumatology, Leiden University Medical Centre, Leiden, The NetherlandsLong term high intensity exercise and damage of small joints in rheumatoid arthritis. Ann Rheum Dis. 2004 Nov;63(11):1399-405.

    -----------------------------------------------schnapp----------------
     
  6. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @Katrin

    Hallöchen Katrin,

    es gibt viele schonende Sportarten, aber natürlich muß der Patient erst einmal in der Lage sein, sich bewegen zu können ;)

    Ich habe vor einigen Jahren Krafttraining im Fitness-Studio gemacht und meine Krankengymnastin war angetan, von der Zunahme und Stabilität der Muskeln, insbesondere im vorher schwachen Rückenbereich.

    Nach 1,5 Jahren ging es mir körperlich so schlecht, daß ich mich kaum noch bewegen konnte.

    Dank Enbrel (später in Kombination mit Arava) ging es mir besser, sodaß ich dann vorsichtig mit Ausdauertraining begonnen habe.
    Radfahren (mit Hilfsmotor), Ergometertraining, Nordic Walking, leichte Dehnübungen...all das hilft mir, den Körper wieder fit zu machen.

    Wie bei jedem Sport gilt: "Man muß den inneren Schweinehund überwinden, aufstehen und loslegen".

    Derzeit kommt für mich ein Training in einem Studio bzw. externen Räumen nicht in Frage. Ich bin dann an feste Zeiten gebunden und das liegt mir momentan nicht.
    Mit meinen Sportarten kann ich individuell trainieren, wann ich will, wo ich will und soviel ich will.
    Nachteil: ich habe niemanden, der mich motiviert ;)

    Viele Grüße
    Sabinerin
     
  7. tigge1979

    tigge1979 Guest

    hallo katrin,

    generell finde ich als laie, dass der richtige kampfsport sehr schweisstreibend aussieht und mit enorm viel power verbunden ist. wenn man die bewegungsabläufe sieht, dann kann man richtig gut erkennen, wieviel kraft in den einzelnen bewegungen steckt.

    und genau das ist zumindest bei mir das problem.

    als fibro-geplagte bin ich leider ziemlich muskelschwach. von daher ist eine sportart, die wirklich kraft erfordert, nicht für mich geeignet.

    aber die weichen sportarten, wie es hier schon angesprochen wurde, mit weichen, fließenden bewegungen, das würde mich schon enorm reizen.

    wenn ihr so etwas anbieten würdet, das wäre mit sicherheit ein grosser erfolg. zumindest hier in kiel wird den sportstudios bei anbietung dieser kurse die tür eingerannt.

    ich schicke euch herzliche grüße und wünsche euch viel erfolg



    manuela
     
  8. Katrin75

    Katrin75 Neues Mitglied

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    Ich danke Euch schonmal für die tollen Statements.

    Ich denke, dass wir da echt was tolles hinbekommen werden, was auch nicht so sehr kraftvoll sein wird, und mehr den Bu-Gedanken vertritt.

    Danke bis hierher, vielleicht kommen ja noch weitere Antworten/Meinungen :)

    lieben Gruß
    Katrin
     
  9. Emu

    Emu Neues Mitglied

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    Hallo Katrin,
    ich mache Sport auch, um mich zu 'entstressen' - einmal habe ich auch Tae Bo ausprobiert - war furchtbar.
    Wenn ich Streß habe, neige ich nicht zum Kämpfen, eher zum Weglaufen - Stepaerobic oder Joggen (jetzt nicht mehr) ist da für mich viel besser.
    Liebe Grüße
    Emu