**ina**
Mitglied
Sport und CP
Hallo,
ich bin zwar nicht neu hier, aber war schon lange nicht mehr im Chat, hauptsächlich, als es bei mir losging, aber fürs Forum habe ich mich erst heute registriert.
ich habe (C)P und bin gerade mal wieder ziemlich überfragt. Einerseits heißt es, daß Sport wichtig ist, andererseits soll ich nicht in den Schmerz gehen. Im Moment reibt sich das ziemlich.
Bisher bin ich nur geschwommen. Wenn ich allerdings 1000-2000 m durchziehe, kann ich oft nur noch aus dem Wasser hinken, gehe wie meine eigene Oma (Tschuldigung Lotti, is nich böse gemeint
). Während ich im Wasser bin fühle ich mich toll. Habe nach 3-400 Metern ein Ziehen auf den Füßen, aber aber nach ner kurzen Pause am Rand legt sich das schnell und ich kann weiterschwimmen. Inzwischen schwimme ich nur noch 500 m und versuche nicht so zu rasen.
Da aus dem Kampf zwischen alleine schwimmen gehen und Schweinehund meist der Köter als Sieger hervorgeht, dies mit meinem Wunsch, mein Kampfgewicht zu verringern nicht konform geht, walke ich seit 3 Wochen in einer Gruppe, denn feste Termine mit anderen nehme ich sehr ernst und halte sie ein (alleine hab ich das auch nur ein mal im Monat geschafft und war dann eher spazieren, als sporteln, trotz der tollen Laufschuhe (o: ).
Einen Step-Aerobic-Kurs habe ich auch vor kurzem begonnen, es aber direkt nach der ersten Stunde wieder aufgegeben, da hatte ich nämlich so ein heißes, pochendes Knie, daß ich von alleine darauf gekommen bin, daß das wohl zuviel der Belastung ist (am nächsten Tag wars wieder weg).
Und nun zu meiner Frage:
Ist Walking sinnvoll bei (C)P? Ich hab nämlich seit einer Woche wieder verstärkt Schmerzen in und Schwellungen an den Knien (da habe ich auch ne Bakercyste) und weiß nicht, ob das von der verstärkten sportlichen Betätigung kommen kann. In den Fingern habe ich allerdings auch Schmerzen.
Ein Mal die Woche eine Stunde zu walken, anderthalb Stunden Yoga und ab und zu 500 m Schwimmen und dann halt die üblichen Wege zur Uni und zurück halte ich allerdings absolut nicht für übermäßig viel Bewegung, im Gegenteil, ich finde ich hab eher ein zu enges Verhältnis zu meinem Sofa. Das kann doch nicht zuviel sein??!!??
Gibt es Sportarten, die besonders empfohlen werden oder von denen besonders abgeraten wird bei Polyarthritis?
Mit meiner (C)P ist es eh so ne Sache, ich hab sie noch nicht so lange (2 Jahre), meistens gehts mir gut, inzwischen glaub ich beobachtet zu haben, daß es sich bei Feuchtigkeit vermischt mit Kälte verschlimmert (dicke Knie und schmerzende Fingerknöchel (manchmal auch verbunden mit blauen Flecken ohne, daß ich mich gestoßen habe), Verspannungen, seit neuestem leichte Rückenschmerzen) aber nicht immer und dann wird es auch bei verstärkter körperlicher Betätigung schlimmer (aber auch nicht immer). So richtig lange und dolle (zumindest für meine Verhältnisse, so richtig schlimm hab ich es nämlich nicht, wenn ich hier so manche Beiträge lese, zumal ich manchmal auch ziemlich jämmerlich bin und Malessen gern als Argument und Ausrede für Bequemlichkeit nutze und mich gerade um Kopf und Kragen tippe.....) dauern die "Schmerz- und Schwell-Phasen" nicht an, meistens merke ich es sogar kaum. Sobald es schlimmer wird, werde ich aber schnell mutlos und traurig und vor allem unsicher, weil ich so schlecht einschätzen kann, wohin sich das alles entwickeln kann. Sobald es besser wird denke ich dann auch wieder ganz schnell ich hab die Rheumageschichte hinter mir gelassen. Das liegt an meiner Persönlichkeit, ein "dazwischen" kann ich meist mir nur schwer vorstellen (ich arbeite dran).
Nun denn, so viel wollte ich gar nicht schreiben, vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich.
Viele Grüße
ina (o:
Hallo,
ich bin zwar nicht neu hier, aber war schon lange nicht mehr im Chat, hauptsächlich, als es bei mir losging, aber fürs Forum habe ich mich erst heute registriert.
ich habe (C)P und bin gerade mal wieder ziemlich überfragt. Einerseits heißt es, daß Sport wichtig ist, andererseits soll ich nicht in den Schmerz gehen. Im Moment reibt sich das ziemlich.
Bisher bin ich nur geschwommen. Wenn ich allerdings 1000-2000 m durchziehe, kann ich oft nur noch aus dem Wasser hinken, gehe wie meine eigene Oma (Tschuldigung Lotti, is nich böse gemeint
Da aus dem Kampf zwischen alleine schwimmen gehen und Schweinehund meist der Köter als Sieger hervorgeht, dies mit meinem Wunsch, mein Kampfgewicht zu verringern nicht konform geht, walke ich seit 3 Wochen in einer Gruppe, denn feste Termine mit anderen nehme ich sehr ernst und halte sie ein (alleine hab ich das auch nur ein mal im Monat geschafft und war dann eher spazieren, als sporteln, trotz der tollen Laufschuhe (o: ).
Einen Step-Aerobic-Kurs habe ich auch vor kurzem begonnen, es aber direkt nach der ersten Stunde wieder aufgegeben, da hatte ich nämlich so ein heißes, pochendes Knie, daß ich von alleine darauf gekommen bin, daß das wohl zuviel der Belastung ist (am nächsten Tag wars wieder weg).
Und nun zu meiner Frage:
Ist Walking sinnvoll bei (C)P? Ich hab nämlich seit einer Woche wieder verstärkt Schmerzen in und Schwellungen an den Knien (da habe ich auch ne Bakercyste) und weiß nicht, ob das von der verstärkten sportlichen Betätigung kommen kann. In den Fingern habe ich allerdings auch Schmerzen.
Ein Mal die Woche eine Stunde zu walken, anderthalb Stunden Yoga und ab und zu 500 m Schwimmen und dann halt die üblichen Wege zur Uni und zurück halte ich allerdings absolut nicht für übermäßig viel Bewegung, im Gegenteil, ich finde ich hab eher ein zu enges Verhältnis zu meinem Sofa. Das kann doch nicht zuviel sein??!!??
Gibt es Sportarten, die besonders empfohlen werden oder von denen besonders abgeraten wird bei Polyarthritis?
Mit meiner (C)P ist es eh so ne Sache, ich hab sie noch nicht so lange (2 Jahre), meistens gehts mir gut, inzwischen glaub ich beobachtet zu haben, daß es sich bei Feuchtigkeit vermischt mit Kälte verschlimmert (dicke Knie und schmerzende Fingerknöchel (manchmal auch verbunden mit blauen Flecken ohne, daß ich mich gestoßen habe), Verspannungen, seit neuestem leichte Rückenschmerzen) aber nicht immer und dann wird es auch bei verstärkter körperlicher Betätigung schlimmer (aber auch nicht immer). So richtig lange und dolle (zumindest für meine Verhältnisse, so richtig schlimm hab ich es nämlich nicht, wenn ich hier so manche Beiträge lese, zumal ich manchmal auch ziemlich jämmerlich bin und Malessen gern als Argument und Ausrede für Bequemlichkeit nutze und mich gerade um Kopf und Kragen tippe.....) dauern die "Schmerz- und Schwell-Phasen" nicht an, meistens merke ich es sogar kaum. Sobald es schlimmer wird, werde ich aber schnell mutlos und traurig und vor allem unsicher, weil ich so schlecht einschätzen kann, wohin sich das alles entwickeln kann. Sobald es besser wird denke ich dann auch wieder ganz schnell ich hab die Rheumageschichte hinter mir gelassen. Das liegt an meiner Persönlichkeit, ein "dazwischen" kann ich meist mir nur schwer vorstellen (ich arbeite dran).
Nun denn, so viel wollte ich gar nicht schreiben, vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich.
Viele Grüße
ina (o:
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