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Sport im Schub - bugfix Thread

Dieses Thema im Forum "Physiotherapie, Ergotherapie, Sport usw." wurde erstellt von bugfix, 7. Dezember 2015.

Status des Themas:
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  1. bugfix

    bugfix Gesperrter Benutzer

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    moin,

    ich bin auch erst seit kurzem hier und hab quasi keine ahnung von rheumatischen erkrankungen, deswegen ist das weder ein rat noch eine empfehlung oder sonstwas, lediglich eine schilderung wie ich damit umgehe:

    man hat mir PsA diagnosti-angedichtet :D akut waren großzehengrundgekenk, linker daumen :mad: im abklingen ist das linke knie außerdem zwickt mich der tennisarm seit ner halben ewigkeit (altes mistding!)

    ich hatte schon ein paar kleinere sportunfalle und ein paar größere als ich keinen sport gemacht hab (die größeren dinger haben mich quasi erst zum sport gebracht)

    aus allen beschwerden (inklusive der aktuellen) bin ich mit sport wieder heraus gekommen, das hat immer alles besser gemacht, mir wurde mal angedichtet ich könne mein linkes knie nie wieder vollständig bewegen (op versaut) ...mir wurde eines tages gesagt ich würde immer mit meinen bandscheibenvorfällen zu tun haben, schmerzen und bis zur unbeweglichkeit... obwohl die dinger nicht aufgeplatzt sondern nur derb verformt waren sollte ich operieren lassen, was ich damals glücklicher weise ablehnte

    die dicken gelenke, die ich hatte sind weitestgehend wieder weg (was sicher hauptsächlich nicht am sport liegt) aber die dinger sind wieder nahezu völlig normal belastbar und haben den vollständigen bewegungsradius (und ich merke wie es immer besser wird und die ergüsse verschwinden) genau wie in der reha mache ich gezielte bewegungsübungen bis zum schmerz und dann immer ein kleines stück weiter, außerdem die sportlichen sachen die halt gehen, radfahren mit ein wenig mehr belastung im gesunden knie, das verlager ich dann halt nach und nach, außerdem hab ich nie aufgehört mit meinem restlichen sport, ich bins dann eben sehr sehr leicht angegangen und auch nicht ganz so oft, dein körper sagt dir schon wo's lang geht, ich glaube das kann nicht schaden, wenn man nicht aufgiebt!

    fraglich ist, wie viel bist du denn gewöhnt? anfänger im sport, oder hobby, oder auf einem höheren leistungsniveau (allerdings glaube ich hättest du die frage dann nicht oder zumindest anders gestellt)

    imho kannst du so viel machen wie du dir zutraust, beim sport eben nur bis zur schmerzgrenze aber dann wiederholen, nicht beim ersten zwicken aufhören, das nennt man dann in den schmerz reintrainieren ... dein körper meldet dir schon wanns reicht, und hinterher die gelenke gut kühlen... so mach ich das...

    allerdings mag das natürlich vollkommen falsch oder kontraproduktiv sein, das wissen andere sicher besser als ich :confused:

    ich geh gleich zum training :D

    tschüssie und schönen abend noch!
     
    #1 7. Dezember 2015
    Zuletzt bearbeitet: 7. Dezember 2015
  2. bugfix

    bugfix Gesperrter Benutzer

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    moin,

    @dittmarsche-> das man durch bewegung einen schub auslöst hab ich bisher nicht gelesen, kannst du mir eine quelle nennen?

    @birnbaum-> "Am Funktionstraining der Rheuma-Liga nehme ich teil, wenn die rA nicht gerade sehr aktiv ist, aber das bezeichne ich nicht als Sport. Und trotzdem gibt es hier Übungen die mir nicht mehr gelingen."

    nun gut, wenn du den gang zu toilette aber nicht das training als sport bezeichnest, dann ist das eben für dich so, bisher hab ich bei fast jeder beschreibung der möglichen krankheitsformen einen hinweis auf krankengymnastik, ergotherapie oder physikalische therapie gefunden, jeder macht sport nur nach seinem vermögen und niemand verlangt etwas von euch, das kann jeder halten wie es ihm gerade in den kram passt,

    das beantwortet aber nicht die fragestellung im anfangsposting!
     
  3. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Vielleicht waren deine Beschwerden da gar nicht entzündungsbedingt.

    Wenn das so einfach wäre, dann bräuchten wir alle kein Cortison und keine anderen Rheumamedikamente-Basistherapie usw.

    Vermehrte akute Entzündungen im Schub und die dadurch vorhandenen Beschwerden werden durch Sport doch nicht beseitigt.
    Bei Rheumatikern gilt es auch zu beachten das die Bewegungen im Sport oder Funktionstraining gelenkschonend/gelenkentlastend ausgeführt werden. Deshalb wird unter anderem dieses Training von ausgebildeten Physiotherapeuten durchgeführt.

    Schwimmen gehört zB. zu gelenkentlastenden Sportarten.

    In eine akute Entzündung im Schub hinein zu trainieren mit richtigen sportlichen Aktivitäten finde ich kontraproduktiv.
     
    #3 8. Dezember 2015
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2015
  4. bugfix

    bugfix Gesperrter Benutzer

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    deswegen habe ich geschrieben MIT sport und nicht DURCH sport... nix für ungut, imho: was nicht weh tut schadet auch nicht... nur nicht zu ängsltlich sein, denn mit übermäßiger zurückhaltung kann man genau so viel schaden wie mit übermut, denn der tut bekanntlich selten gut ;-)
     
  5. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Also ich verstehe die Frage nicht.
    Wenn ich eine Entzündung habe, heißt das, mein Körper hat ein Problem.
    Wenn ich eine LungenENTZÜNDUNG habe, oder eine starke HalsENTZÜNDUNG mache ich gewöhnlich auch nicht Sport.
    Ich wenigstens nicht.
    Ich versuche meinem Körper zu helfen, die Entzündung zu beseitigen. Bleibe zu Hause, schone mich, esse das richtige, und nehme, wieder um meinen Körper zu helfen, Medikamente.
    Warum sollte ich mit einer Entzündung in den Gelenken Sport treiben? Dabei muß mein Körper viel tun... und hat weniger "Zeit und Kraft" für die Enzündung.
    Manchmal sagt man leichte Bewegung sei gut. Bei mir ist nicht einmal das gut. In der akuten Enzündung halte ich das Gelenk ruhig, ja, stabilisiere es z.T. auch. Mal ganz davon abgesehen, dass ich von der Schlappheit und dem Schmerz her auch gar nix tun könnte.

    Sport - und damit meine ich nicht einen ruhigen Spaziergang - ist sicher nicht angezeigt bei einem Schub. Wohl aber danach. Denn logischerweise sind starke Muskeln gut zur Entlastung der Gelenke.

    Als ehemalige Schwimmerin und als heutige Hobbyschwimmerin muß ich sagen, dass auch Schwimmen, so gelenkschonend es auch sein mag, für mich im Schub sehr schlecht ist. Wenn ich meine 50 Bahnen im Schub schwimmen soll, tun mir als erstes die Hände weh. Denn man mag es kaum glauben, diese werden beim schwimmen auch sehr beansprucht.
    In guten Zeiten dagegen ist Schwimmen durch das schon genannte "Gelenkschonende" sicher gut... solange man nicht übertreibt.

    Das ist nur MEINE Erfahrung.
    Kati
     
  6. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Bugfix,
    damit, mit oder dadurch, es spielt doch diesbezüglich keine Rolle. Es geht nicht ums ängstlich sein, sondern ums wie. Nicht jeder Sport ist geeignet, zu beachten ist gelenkentlastend. Und im akuten Entzündungsstadium, also direkt im Schub mit Sport loslegen, davon gehen die akuten Entzündungen nicht weg, werden wahrscheinlich nur schlimmer, nach meiner langjährigen Erfahrung mit meinem Rheuma. Erst die akute Entzündung drosseln und dann langsam aufbauen und beginnen mit Sport.

    @Kati, im akuten Schub kann ich auch nicht zum schwimmen.
     
    #6 8. Dezember 2015
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2015
  7. bugfix

    bugfix Gesperrter Benutzer

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    jeder nach seiner fasson, irgendwie sagt motzi garnix dazu... hm

    naja, wie auch immer, wenn sie sich in der lage fühlt sollte sie's einfach versuchen, und wenns nicht geht sollte sie weniger machen und garnichts ist fast nie die akzeptable ausrede (vor mir selbst)

    irgend ein orthopäde hat mir mal erklärt, dass die bewegung der gelenke oder das leichte stauchen der wirbelsäule beim gehen dafür sorgen, dass die gelenkflüssigkeit in wallung bleibt, überschüsse abgebaut werden können und sich diese komischen eiweiße, die eine entzündung immer begleiten nicht so gut irgendwo anlagern können, außerdem bleibt der bewegungsradius erhalten, versteifungen werden verlangsamt etc.... ist schon ne weile her und es mag auch falsch von mir wieder gegeben sein...

    ABER ein wunderbarer diesbezgl. beitrag mag für mehr aufklärung sorgen-> https://www.tk.de/tk/muskeln-knochen-gelenke/arthritis/arthritis-bewegung/576324

    viel spaß beim strampeln, oder beim rumliegen :D

    p.s.: ei gugge ma was der focus dazu schreibt-> http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gelenkschmerzen/rheuma/rheuma/hilfe_aid_8112.html

    es finden sich noch jede menge gleichlautende beispiele wenn man mal nach "bewegung bei gelenkentzündung" googelt
     
    #7 8. Dezember 2015
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2015
  8. Birnbaum

    Birnbaum Mitglied

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    Sport im akuten Schub

    Hallo Bugfix,

    nachdem einige Betroffene Dir versichert haben, dass im akuten Schub Sport so gut wie unmöglich ist, bitte
    ich Dich doch mal zu erklären, was Du unter einem Schub so verstehst.
    Du kannst sicher sein, dass alle Geplagten sich freuen, wenn moderate Bewegung wieder möglich ist und sie wieder Dinge
    wie den ganz normalen Alltag bewältigen können-
    In diesem Sinne.
    Ulla
     
  9. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    @Bugfix
    Bewegung ist ja auch gut und in deinem Link stehen genau die gelenkentlastenden oder schonenderen Sportarten drin für Rheumatiker. Genau das schreibe ich doch auch. Also es kommt aufs wie und auch aufs wann drauf an.

    Es gibt nicht umsonst Akutkliniken für Rheuma und Rehakliniken für Rheuma. Mit einem akuten Schub ist das nichts mit Rehaklinik und deren Sport. Akut wäre dann Akutklinik....

    Thema ist ja hier akuter Schub, das bedeutet akute Entzündungen und wenn die wieder abflauen und gedrosselt sind, dann diese Sportarten aus deinem Link okay.
    Quelle siehe Beitrag Bugfix

    In deinem nachträglich eingefügten Link von Focus steht Krankengymnastik und physikalische Anwendung, das bedeutet nicht Sport.
     
    #9 8. Dezember 2015
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2015
  10. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Sie hat wahrscheinlich gefragt, weil sie die ERFAHRUNGEN anderer lesen wollte. Vor allem - vermute ich - von Leuten, die schon länger Rheuma habe, bzw. eine RA oder PSA, und mit Sport "im Schub" Erfahrung gemacht haben.

    Der Orthopäde
    1) sprach offenbar von "Gehen" nicht von Sport
    2) sprach offenbar nicht von einer akuten, stark schmerzhaften Entzüngung - als Orthopäde ist er auch eher weniger für Rheuma zuständig
    3) sprach er vor "Versteifung" die durch eine chronische=langanhaltende Enzündung hervortreten kann, nicht von einem Schub. Dass ein Rheumatiker sich "sanft" bewegen soll, ist unbestritten. Daher kann man hier immer wieder von Funktionsport, Physio und Ergo usw. lesen.

    Und diesen letzten Satz hättest Du Dir direkt sparen können. Ich finde ihn voll daneben. Ich hoffe es dankt Dir noch jemand, der durch das Rheuma ans Bett gefesselt ist.
    Ich liege nicht rum, Bugfix, weil ich auch "strampeln" könnte, sondern weil mir im Schub (d.h. während einer aktiven Vaskulitis) als einzige Bewegung der Gang zum Klo erlaubt ist. Und weil ich durch die Arthritis - zum Glück schon lange nicht mehr so schlimm - nur mit Tränen in den Augen und Diktierprogramm meinen Lebensunterhalt verdienen konnte. Und das oft im Bett liegend.
    Nicht weil es SPASS macht, sondern weil das zu meinem Leben gehört.

    Die erste Lektion, die hier jeder lernt, ist mit Respekt über Menschen mit Schmerzen zu sprechen. Weil er selbst welche hat.
    Andere Menschen, und davon kenne ich einige, begegnen mir mit Respekt, weil sie Taktgefühl und Einfühlungsvermögen haben.
    Und die, die beides nicht haben, die meide ich,

    Kati

    P.S. Sehe Lagunes Beitrag erst jetzt.
     
    #10 8. Dezember 2015
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2015
  11. bugfix

    bugfix Gesperrter Benutzer

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    außerdem hat motzi entweder noch jede menge zeit in der sie ohne irgendwelche beeinträchtigungen sport machen kann oder sie hat uns an der nase herum geführt :D

    mann bin ich blöd!

    :eek:
     
  12. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Motzi wird sich wahrscheinlich mit der Jahreszahl nur vertippt haben-Schreibfehler.
     
  13. Dittmarsche

    Dittmarsche Mitglied

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    @bugfix:
    Ja: mich.

    Beide großen Schübe erhielten bei mir ihre Initialzündung durch Belastung (einmal Job-mäßig, einmal Sport). (Allerdings bedarf es sicher noch ein paar andere Umstände, die noch dazu beitragen. Jedenfalls geht es mir IMMER nach Sport, den man auch als solchen bezeichnen könnte, schlechter, nicht besser. Deswegen halte ich es mehr mit moderater Bewegung. Sehr moderat, wenn irgend möglich.
    Leider ist derzeit mein einziges Fortbewegungsmittel das Fahrrad und die - bisweilen - 100km/Woche sind schlicht: too much. Derzeit hats mich wieder komplett ausgeknockt. Mache ich zu viel, rächt es sich und ich kann dann vorläufig gar nicht mehr.
    irgendwann kennt man seine Grenzen.)



    Gruß
    D.
     
  14. bugfix

    bugfix Gesperrter Benutzer

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    liebe kati,

    ich vermute mal, dass du mich nicht so gern verstehen möchtest, aber so ist das eben manchmal,

    auch jemand der vor schmerzen ans bett gefesselt ist profitiert von der bewegung zu der er möglich ist, egal ob mit, oder ohne fremde hilfe und es ist keineswegs respektlos zu sagen, dass sport gut ist, vielleicht möchtest du nicht darüber nachdenken was sportliche herausforderung bedeutet imho hat das weniger etwas damit zu tun was man tut oder welche leistung man abliefert, sondern wie man herausforderungen annimmt.

    und genau deswegen ist "gehen" sport, oder gegebenenfalls einfach nur zu versuchen den finger krumm zu machen ist auch sport, weil man versucht sich zu bewegen und sich dieser herausforderung stellt... und auch zur ergo-, oder irgendeiner anderen physischen terapie zu gehen oder sich zu beteiligen und wenn du jemals yoga oder tai chi ausprobiert hast würdest du niemals sowas behaupten, besonders nicht wenn dir dieses training schwer fällt

    niemand hat das wort leistung verwendet oder eine messlatte angelegt, die du hier unterschwellig interpretierst und es ist mir schlichtweg ein rätsel warum du leuten mit behinderung (welcher art auch immer) aberkennst sich sportlich zu betätigen, wenn sie das selbst wollen oder so sehen. es giebt unendlich viel mehr sportler, die nur gegen sich selbst kämpfen und sich einem selbst gesteckten ziel stellen... es gibt sogar sportler die sich nicht mal bewegen müssen... denksportler oder gedächtnissportler zum beispiel.

    vielleicht hast du auch nur eine andere definition von sport als ich, wie eingangs schon geschrieben, auch der weg zum klo kann sport sein, wenn man sich der herausforderung stellt und wenn man versucht diese übung bewusst und immer ein klein wenig besser zu machen, mann muss einfach nur wollen und das beste draus machen...

    ich bitte dich höflich darüber nochmal nachzudenken und bitte die im übertragenen sinne gemeinten worte, wie z.b. "strampeln" und "rumliegen" genau so zu nehmen wie sie gemeint sind nämlich ob man sich mühe gibt oder aufhört an sich zu arbeiten, da spielt das handicap nämlich überhaupt keine rolle!

    aber wie ich bereits erwähnte berücksichtigt das ganze schon lange nicht mehr die eingangs gestellten fragen, insofern sollten wir an dieser stelle enden, zumindest meinerseits...

    respektvolle grüße! <- nicht witzig, nicht sarkastisch, einfach nur ehrlich!
     
  15. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Sport im eigentlichen Sinne ist das ja nicht. Motzi fragte nach Sport im Schub. Gehen ist für mich kein Sport, Ergotherapie und Krankengymnastig sind Behandlungen und Therapien, aber doch nicht Sport.

    Krankengymnastik und Anwendungen können ja auch ganz individuell sinnvoll sein und gehören allgemein zum Gesamt-Behandlungsplan. Ich habe meine Krankengymnastik und manuelle Therapien aber noch nie als Sport empfunden.

    Ich kann mir nicht vorstellen das Motzis Frage sich auf diese besonderen Arten bezog.

    Außer strampeln und rumliegen gibt es noch mehr. Ich muss leider sehr viele Bewegungen machen, die mir eher schaden. Das liegt daran das ich im Leben noch mehr zu tun habe, außer Sport oder rumliegen.
     
    #15 8. Dezember 2015
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2015
  16. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Hallo Bugfix,

    Sport ist nicht den Finger bewegen.
    Sport ist auch nicht aufs Klo gehen.
    Sport ist auch nicht wie man eine Herausforderung annimmt.

    Sport ist laut Duden:
    Die Sprache ist zwar kein Sport, wird aber nach gewissen Regeln verwendet. Denn nur so dient sie zur Kommunikation. Wenn wir jedes Wort nach unserem Geschmack uminterpretieren, ist Kommunikation nicht mehr möglich.
    Nachdem wir hier in Deutsch schreiben, ist eine Umdeutung, wie Du sie hier vollziehst, Dein subjektives tun.
    Du kannst es gerne tun. Nur kannst Du niemanden Deine persönliche Uminterpretation aufzwingen.
    Die üblichen Regeln der Sprache und die Wortbedeutungen bleiben - auch wenn Du sie nicht annimst - genau die der Mehrheit.

    Daher bleibe ich bei dem, was ich schon schrieb: Bewegung ja, SPORT im Schub, nein.

    Dieser Absatz ist hoch interessant.
    Du unterstellst mir etwas. Ohne dazu einen Hinweis zu finden, denn ich habe nirgends von Leistung oder Messlatte gesprochen.
    Das hast Du frei erfunden. Und dann - und verzeih, das ist schon fast komisch - stellt Du es als Rätsel hin, was Du selbst erfunden hast,
    und erklärst, dass ich Behinderten etwas "aberkenne".
    Tja, in realen Leben, wäre das schon fast eine Strafanzeige wert... Du behauptest öffentlich etwas über mich, was ich nicht nur nie geschrieben habe, sondern du tust es auch noch um mich negativ darzustellen, nämlich als jemand der "Leuten mit Behinderung aberkennt, sich sportlich zu betätigen".

    Deine Worte waren nicht als im übertragenen Sinne gemeint, gekennzeichnet. Daher kann ich sie nur so nehmen, wie sie gemeint sind. Nämlich als "strampeln" und "rumliegen".

    Deine Frechheit ist ziemlich grenzenlos. Du meinst also ich solle nochmal nachdenken, ob sich jemand - oder gar ich -
    wir uns Mühe geben oder aufgehört haben an uns zu arbeiten?!?
    Ist Dir Grössenwahn oder ähnliches diagnostiziert worden? Meinst Du Du bist Gott oder das Gewissen eines anderen?

    Kati
     
  17. Motzi

    Motzi Neues Mitglied

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    Sport im akuten Schub?

    Hallo Bugfix, hatte sehr viel zu tun und komme erst jetzt wieder dazu ins "Forumgespräch" einzusteigen. Allerdings dachte ich, dass derartig lange Gespräche eher in den chatroom gehören. (So hatte ich es zumindest verstanden als ich mich bei ro angemeldet habe. Bei mir wurde die rheumatoide Arthritis im Oktober dieses Jahres erst diagnostiziert, nachdem ich aber bereits seit Jahren Beschwerden hatte. Da habe ich mich im Jahr natürlich "schreibfehlertechnisch" vertippt, was nicht unbedingt einen für mich etwas zynisch klingenden Kommentar Deinerseits zur Folge haben müßte (vielen Dank für Deine "in Schutznahme" Lagune). Wie Kati dankenswerterweise anmerkt, habe ich in meiner Unerfahrenheit mit der RA natürlich Interesse von anderen Betroffenen und ihren Erfahrungen zu hören. Für mich bedeutet Sport in erster Linie regelmäßiges Schwimmen und Gymnastik mit Dehnübungen, was ich in den vergangenen Jahren regelmäßig gemacht habe. Seit meiner Anfrage hier hatten sich meine Beschwerden so verschlechtert, dass ich die Erfahrung machen mußte, dass zu viel Aktionen doch eher schädlich sind. Hatte plötzlich abends gerötete Hand- und Fingergelenke und starke Schmerzen, so dass wirklich nur noch Ruhe und Eisbeutel angesagt waren. So habe ich gezwungenermaßen kapiert, was akuter Schub wirklich bedeutet und man dann an Sport nicht gerade denkt. Ich danke allen, die sich hier geäußert haben für ihre Anregungen und Erfahrungen. Besonderen Dank an Lagune und Kati! Bei Dir Bugfix habe ich allerdings auch im Zusammenhang mit anderen threads den Eindruck, dass Du uns Betroffene nicht so richtig Ernst nehmen magst. Warum sonst verstrickst Du alle in ziemlich lange Dialoge und nimmst die vielen guten Ratschläge und Hilfen gar nicht richtig an. Stattdessen gibst Du immerfort Deine eigenen Meinungen dazu ab. Ich werde den Eindruck nicht los, dass Du eigentlich gar keinen Rat haben möchtest, sondern lieber eine Art "Streitgespräch" führen möchtest. Entschuldige bitte meine Ausführungen dazu falls ich Dich völlig falsch verstanden habe. Bei mir kommt es aber so an. noch einen schönen Abend Motzi
     
  18. Uschi(drei)

    Uschi(drei) Bekanntes Mitglied

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    Hallo Motzi!

    Danke für Deinen Beitrag -- dem ist nichts hinzufügen!!

    Schönen Abend noch

    Uschi
     
  19. kukana

    kukana Moderatorin

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    Wenn ich das Eingangsposting richtig verstehe, dann geht es um die Frage "Sport im Schub".

    In einem Schub aktiv Sport zu betreiben kann nach hinten losgehen. Bewegung ist angebracht, aber in Maßen, nie in den Schmerz oder die Entzündung hinein üben.

    Daher wäre es gut, Erfahrungen dieser im Schub befindlichen Leute zu hören.

    Persönlich kann ich nur sagen: ich mache Rehasport und das ist meist sehr anstrengend. Tut mir irgendein Gelenk weh, ist es sogar entzündet, dann werde ich den Teufel tun und es belasten. Auch unser Trainer sagt jedes Mal: mach was du kannst, wenn etwas nicht geht dann lass es aus.

    Kukana


    *beginnende Animositäten unter den User sind bereits zur Kenntnis genommen, man kann gerne unterschiedlicher Auffassung sein, sollte sich aber letztendlich auf das Eingangsposting zurück besinnen!
     
  20. bugfix

    bugfix Gesperrter Benutzer

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    @motzi

    sorry aber ich hatte angenommen der "biggrin" smiley würde verdeutlichen dass das mit einem dicken grinsen zu nehmen ist ... das es ein scherz ist

    wenn du "uns betroffene" sagst vermute ich dass du mich ausschließt, ist das deiner meinung nach so?

    ich dachte du hättest danach gefragt, ich habe ganz genau auf deine frage geantwortet und wie ich damit umgehe, allerdings betrachte ich mich nicht als experte in sachen rheuma, das habe ich aber auch so erklärt, erhrlich gesagt fühle ich mich zutiefst missverstanden, das was du als "streitgespräch" interpretierst ist imho eine disskussion über verschiedene standpunkte (aber auch das gehört nicht hier her)

    hey, das ist ein forum hier, entschuldigen brauchst du dich sicher nicht und ich finde kukana kann das was ich nicht kann: die sache auf den punkt bringen, sie nennt es (ob absichtlich oder nicht) "rehasport" und ich hoffe sie sieht es auch so und im wesentlichen habe ich mit vielen worten versucht darszustellen was hier in einem satz steht:

    denn letztlich entscheidet jeder selber wie weit er gehen möchte... noch einen tipp: frag einfach mal deinen rheumatologen

    und jetzt noch eins zum schluß: ich mache seit über 35 jahren sport (wenn es mir möglich ist) und ich fühle mich sehr wohl damit.
     
    #20 8. Dezember 2015
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2015
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