Spinalkanalstenose

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Adolina, 8. Juli 2016.

  1. Adolina

    Adolina Registrierter Benutzer

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    Hallo ihr Lieben,:)

    hat jemand von euch vielleicht eine Spinalkanalstenose?

    Ich habe seit 2 Jahren große Probleme mit dieser Einengung.
    Das Treppensteigen geht schlecht und ich laufe auch nicht wirklich gut.
    Ich habe jetzt drei Spritzen bekommen, ( CT-gesteuerte Infiltration ).
    Aber wirklich anhaltend besser ist es nicht.

    Jetzt hat mir mein Schmerzarzt einen spezialisten genannt, der Spinalkanalstenose operiert.

    Ist jemand schonmal operiert worden?

    LG Adolina :)
     
  2. Mimmi

    Mimmi Kleine Naschkatze

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    Ja, Adolina,

    mein Mann wurde 2006 in der Endoklinik in Hamburg an Spinalstenose in 3 Ebenen operiert. Das ist prima geworden. Er sollte viel gehen, was er leider nicht gemacht hat, deshalb ist er nicht ganz schmerzfrei. Jedoch nimmt er keine Schmerzmedis.
    Vorher konnte er kaum noch gehen und kroch teilweise auf allen Vieren durch die Wohnung. Hier in Schweden hätte er trotz wahnsinniger Schmerzen noch 6 Monate warten müssen. In Hamburg ging das innerhalb von 14 Tagen. Allerdings haben wir das erst selber bezahlt und später von der Krankenkasse in Schweden ersetzt bekommen. Wir wählten, dass er so behandelt wurde wie jeder Kassenpatient in DE und der Chefarzt musste auch nicht die OP machen. Nach 10 Tagen durften wir wieder nach Schweden fliegen.

    Liebe Grüsse
    Mimmi
     
  3. Clara07

    Clara07 Registrierter Benutzer

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    Hallo Adolina,

    ich habe eine Spinalkanalstenose im unteren Rücken, habe bisher eine OP vermeiden können.

    Es kommt immer darauf an, was da gerade gedrückt wird. Ist eben sehr individuell. Bei mir verläuft es in Schüben, konnte schon öfter Tage und Wochen nicht auf die Straße. Bein sackte plötzlich weg. Schlafen? Vergiss es.

    2007 wurde das diagnostiziert. Vor ein paar Wochen hatte ich tatsächlich 6 Einheiten allgemeine Krankengymnastik bekommen. Wir haben in die 6x20 Minuten alles gepackt, was irgendwie ging. Unter anderem wurde mir zwei Übungen genannt, die ich zu hause machen kann. Sie helfen, wenn ich jeden Tag nur kurz daran gehe. Irgendwie schaffen die Übungen mehr Platz :). Mir ist dabei klar, dass die Verengung ihre Ursachen hat und trotzdem weiter voran schreitet ;).

    Ich kann nur raten, vorher Physiotherapie zu probieren. Wenn sie nicht, nicht mehr ausreichend hilft, Risiken entstehen, nun dann muss es wohl eine OP sein. Es sind ja nicht allein die Schmerzen, es geht auch um die Versorgung von Beinen u.a.

    Liebe Grüße
    Clara
     
  4. Adolina

    Adolina Registrierter Benutzer

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    Hallo,:)

    danke für eure Antwort.

    Mimmi,:)
    dass dein Mann keine Schmerzmittel braucht ist super.
    War bei ihm die Einengung so stark, weil in drei Ebenen operiert wurde?

    Bei mir sind noch mehr Baustellen in der LWS, eine Skoliose, Wirbelgleiten und Arthrose.
    Mein Pysiotherapeut meinte dass ich auch wegen dem Wirbelgleiten so Schmerzen habe. Das drückt auf den Nerv.
    Ich habe schon seit 2 Jahren KG mit mehr oder weniger erfolg.

    Eigendlich bin ich auch nicht für eine vorschnelle OP. Aber irgendwann kann man das nicht mehr aushalten.
    Ich lasse mir jetzt noch die 3 Spritzen geben. Wenn es mir dann nicht besser geht, mache ich einen Termin bei dem Neurochiruren.
    Es kann nicht schaden, wenn er mir alles erklärt.

    Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.

    LG Adolina :)
     
  5. Neli

    Neli Optimistin

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    Liebe Adolina,

    ich bin vor ca. zwei Jahren wegen einer Spinalkanalstenose
    an der Lendenwirbelsäule operiert worden.

    Neben der natürlichen Aufregung war die Operation für mich nicht so schlimm,
    weil ich ja wegen des Rheumas schon schmerzmäßig gut versorgt war.
    Ich konnte gleich am nächsten Tag im Krankenhaus alleine für mich sorgen,
    ich hatte natürlich damit gerechnet, total bettlägerig zu sein.
    Die Wunde heilte auch ziemlich gut.

    Du musst Dich nach der Operation natürlich noch lange schonen, sollst Dich
    nicht bücken und nichts heben und darfst die erste Zeit auch nur ab und zu mal sitzen,
    aber stehen und gehen sollst Du viel.

    Nach ein paar Tagen im Krankenhaus verbrachte ich dann noch ca. eine Woche zuhause
    und kam dann zu einer Anschlussheilbehandlung.
    Da war ich ziemlich erschöpft und stellte mir immer zwischen den vielen Anwendungen
    den Wecker, um immer wieder zu schlafen.

    Ich konnte auch im Garten spazieren gehen.

    Nach längerer Zeit fing die Brustwirbelsäule an, sich schmerzhaft zu verändern
    und mein Neurochirurg möchte meinen Rücken nun versteifen und verschrauben.
    Aber vor dieser OP schrecke ich natürlich in meinem Alter zurück und hoffe,
    dass ich noch lange mit Schmerzmitteln, Einreibungen usw. zurecht komme.

    Liebe Adolina, versuch die Angst zu vergessen und alles in Ruhe auf Dich zukommen
    zu lassen.

    Ich wünsche Dir viele liebe Menschen, die sich im Krankenhaus, zuhause und auch
    bei einer eventuellen Anschlussheilbehandlung um Dich kümmern.

    Viele liebe Grüße

    Neli

    [​IMG]
     
  6. Adolina

    Adolina Registrierter Benutzer

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    Liebe Neli,:)

    danke für deine Antwort.

    Ich werde mir alles in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.
    Die OP sehen ich eigendlich als letzte Alternative.

    Ich kann es mir halt auch nicht vorstellen, dass ich mit den Schmerzen und der Unbeweglichkeit so weiterleben möchte.
    Es schränkt mein Leben schon sehr ein, und ich fühle mich noch zu jung um das so zu akzeptieren.

    Ich wünsche dir, dass die Brustwirbelsäule sich nicht so schnell verschlechtert und du es noch damit aushalten kannst.

    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag und alles Gute.

    Liebe Grüße Adolina.:)
     
  7. pat_blue

    pat_blue Registrierter Benutzer

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    Was man bedenken sollte ist halt, dass die Nerven, je länger sie gequetscht werden, umso länger haben zu regenerieren.
    Ich persönlich würde da wohl auf die Anmeldung zur OP drängen, wenn die Infiltrationen nichts bringen.
     
  8. Neli

    Neli Optimistin

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    Liebe Adolina,
    ich wollte Dir noch erzählen, warum ich mich vor zwei Jahren für die OP entschlossen habe.
    Mein Mann hatte u.a. auch Spinalkanalstenose und konnte sich zu keiner Operation
    entschließen.
    Als er dann endlich damit einverstanden war, weigerten sich die Ärzte, ihn zu operieren,
    weil er inzwischen in einem so schlechten gesundheitlichen Zustand war, dass eine
    OP zu riskant war. Es waren zudem inzwischen mehrere Operationen erforderlich.
    Meinem Mann ging es inzwischen sehr schlecht und er hatte trotz Morphium sehr
    starke Schmerzen und konnte sich kaum allein bewegen.
    Er war die letzten sechs Jahre Pflegefall, hat aber immer noch gerne gelebt.

    Aus diesem Grunde habe ich mich damals zur Operation der Lendenwirbelsäule
    entschieden.

    Übrigens habe ich seitdem keine Schwierigkeiten mehr mit meinen Knien,
    die vorher meine größten Schwachstellen waren.

    Vielleicht haben ja noch andere User so eine OP hinter sich
    und können Dir etwas Mut zusprechen.

    Viele liebe Grüße

    Neli
     
    #8 10. Juli 2016
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juli 2016
  9. Mni

    Mni Registrierter Benutzer

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    ohje, willkommen im Club !

    warum nur haben wir auch noch son Schiet????

    ich bin ziemlich verzweifelt- letzte WOche endlich Diagnose nach langer Odyssee und SChmerzen- wie es nun weitergeht, muss ich mit meinen Ärzten besprechen......

    habt Ihr auch taube Füße??

    lasst uns hier zumindest gegenseitig Mut machen!

    ich bin grundsätzlich erest mal gegen OP- aber wenn der Nerv durch den DRuck weiter geschädigt wird, muss eine OP wohl sein- ich will nicht noch taubere FÜße oder gar LÄhmungen haben..... es reicht mir schon, dass ich oft stolpere..............
     
  10. Adolina

    Adolina Registrierter Benutzer

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    Liebe Neli,:)

    das tut mir leid was deinem Mann damals passiert ist.

    Mir gehen auch solche Gedanken durch den Kopf.
    Was ist, wenn ich garnicht mehr laufen kann
    oder die Schmerzen unerträglich werden.

    Dann zwinge ich mich wieder positiv zu denken. Ich will und darf mich nicht hängen lassen.
    Das hat mein Mann und meine Kinder nicht verdient.

    Morgen gehe ich zu meiner Radiologin um die Termine für die 3 Spritzen machen zu lassen.

    Ganz liebe Grüße Adolina.:)
     
  11. Adolina

    Adolina Registrierter Benutzer

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    Hallo Mni,:)

    wie stark ist bei dir die Einengung?
    Bei mir sind es 4-5 mm.

    Meine Füße werden zeitweise taub. Es läßt sich noch aushalten.

    Hast du auch nachts Schmerzen beim liegen?

    Ja, ich finde es gut, wenn wir uns gegenseitig mutmachen.

    Ganz liebe Grüße Adolina.:)
     
  12. Neli

    Neli Optimistin

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    Hallo Adolina,

    bei mir wurde erst nach einem MRT entschieden,
    dass nur noch eine OP Erfolg bringen könnte.
    Das wurde von mehreren Ärzten bestätigt und
    ich habe ihnen voll vertraut.

    Viele liebe Grüße

    Neli
     
  13. Hai

    Hai Registrierter Benutzer

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    Hallo Adolina,

    Ich hatte mir 1990 einen Bandscheibenvorfall angelacht. Trotz häufig en Rückenschmerzen bekam ich in den nächsten 6 Jahren zwei Kinder. Dich als der Zweite Knirps mit einem Jahr laufen lernen wollte, da habe ich mich wohl mindestens ein Mal Zuviel vorgebeugt und Kleinkind und Baby geschleppt. Häufig beruhigt sich so etwas ja wieder, aber bei mir war der Vorfall nach 7 Jahren abgebrochen und mein Arzt erklärte mir dann, das das Teil auch unkontrolliert anfangen kann zu wandern und dann hätte es mir passieren können, das ich von einer Sekunde zur anderen kein Gefühl mehr im Bein gehabt hätte. Und das bei einem noch nicht ganz 3-jährigen und einem gerade 1-jährigen Zwerg. Und die Medikamente, die die Muskulatur lockern sollte vertrug ich zudem auch nicht. Prostmahlzeit. Das war eine schwierige Zeit für die ganze Familie.

    Und 2013 musste die gleiche Bandscheibe nochmal operiert werden. Nur diesmal auf der anderen Seite. Ich wusste gar nicht das das überhaupt möglich war. Länger als 2 Minuten oder so, könnte ich damals nicht mehr stehen und vielleicht gerade mal so 3 oder 4 Schritte und dann ging gar nichts mehr.

    Ich bin froh, das ich mich zu den OPs durchgerungen habe. Allerdings habe ich das Pech, das sich Narbengewebe gebildet hat, so das man ich meinen sitzenden Beruf nicht mehr ausüben kann und ganz leicht an meine Grenzen komme. Aber immer noch besser als dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein.

    So eine OP sollte man nicht leichtfertig durchführen lassen,aber wenn es gar nicht mehr besser wird, sollte man auch nicht so lange warten bis es zu spät ist. Man kann ja auch Glück haben und ist dann hinterher fast wieder wie neu;)

    Ich drücke Dir die Daumen, das es dir bald wieder besser geht.

    Ich muss in der nächsten Zeit wohl wieder zum Arzt. Ich habe mein armes Kreuz wohl mal wieder Zuviel zugemutet.

    Liebe Grüsse von Hai
     
  14. Mni

    Mni Registrierter Benutzer

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    Liebe Adolina.

    Mein Arzt meint, dass aktuell nicht die Stenosen das Problem darstellen, sondern die Zyste, die auf die Nerven drückt- ich soll die möglichst schnell punktieren lassen…..

    nachts gehts bei mir zur Zeit- ich hatte auch schon höllische Nächte- bei mir sinds aber 2 Stenosen nicht direkt im Wirbelkanal, sondern da wo die Nerven austreten.....
     
  15. Adolina

    Adolina Registrierter Benutzer

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    Hallo ihr Lieben,:)

    ich weiß, der Tread ist alt, aber es gibt was Neues bei mir.

    Am Donnerstag war ich beim Neurochirurgen. Ich habe eine hochgratige Spinalkanalstenose in der LWS 4-5. Dazu kommt noch dass die Bandscheiben dort kaputt sind und ich noch Gleitwirbel an dieser Stelle habe.:(
    Ich soll in 6-12 Wochen operiert werden. Es soll eine versteifung und stabilisierung gemacht werden.
    Ich habe so wahnsinnige Angst davor.
    Kann mir jemand schreiben wie die OP war und vielleicht etwas die Angst nehmen?

    Das wäre für mich jetzt in 3 Jahren die 3. OP. 2018 Knie-Tep, 2019 Hüft-OP.
    Es steht mir auch noch eine Fuß-OP bevor.

    Euch allen noch einen schönen Abend.

    LG Adolina :1syellow1:
     
  16. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Adolina,

    Ich kann dazu nichts sagen, wünsche dir aber ganz viel Glück für die op und keine Komplikationen.
     
  17. Adolina

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    Hallo Duky,
    danke für deine Antwort.
    LG Adolina
     
  18. Bridget78

    Bridget78 Mitglied

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    Hallo Adolina,
    bei mir wurde diese OP am 26.02.2020 durchgeführt! Ich habe eine massive Arthrose der Wirbelsäule, mehrere BSV, Morbus Bechterew und an mehreren Stellen Spinalkanalstenosen und Foramenstenosen. Bei mir wurden L4/L5 versteift, zwischen L2/L3 wurde ein sogenannter „Spacer“ eingesetzt und die Stenosen wurden erweitert. Ich würde sie OP immer wieder machen lassen, trotzt ein paar „kleineren Komplikationen“ danach. Bei mir konnte zB kein Schmerzkatheter gelegt werden vor der OP, hat einfach nicht geklappt, sollte dann am Ende der OP in Narkose den Schmerzkatheter gelegt bekommen Unter Röntgenkontrolle, leider ist das auch fehlgeschlagen da dort dann festgestellt wurde das meine BWS durch den Bechterew komplett selbst versteift ist. Da ich auf fast alle Schmerzmittel allergisch bin, lag ich nach der OP 24h auf der Intensivstation und habe erstmal keine Schmerzmittel bekommen können. Das war absolut heftig, da ich sehr starke Schmerzen hatte... Am Morgen nach der OP habe ich dann einen venösen Schmerzkatheter bekommen. Durch die ganzen Rheumamedikamente hatte ich dann noch Wundheilungsstörungen, die aber auch alle in den Griff bekommen wurden. Nun ist die OP 3 Monate her und ich schaffe es wieder 10 Kilometer am Stück spazieren zu gehen. Vor der OP habe ich gerade Mal 100 Meter geschafft...
     
    Ducky gefällt das.
  19. Adolina

    Adolina Registrierter Benutzer

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    Hallo Bridget,:)

    vielen Dank für deine Antwort. Du hast mir sehr viel Mut gemacht.

    Letzte Woche war ich nochmal beim Neurochirurgen, zur Befundbesprechung.
    Bei mir ist auch der L/4/L/5 betroffen. Dort sind die Bandschieben komplett kaputt und sollen entfernt werden. Es ist alles so eng, dass man noch nicht weiß ob ein sogenannter Platzhalter reinpasst.
    Es soll versteift werden und die Stenose soll erweitert werden.
    Probleme gibt es, weil ich noch Wirbelgleiten habe und der Nerv schon beeinträchtigt ist.

    Ich kann auch nicht mehr gut laufen. Die Schmerzen sind Tag und Nacht da.

    Mir wurde auch wegen meinem "Alter" o_O zur OP geraten. Sie soll 4 Stunden dauern.

    Meine OP soll am 8. Juli sein.

    Wurdest du in Bremen operiert?
    Wo warst du dann in Reha?

    Liebe Grüße von Adolina.:1syellow1:
     
  20. Maine Coonchen

    Maine Coonchen Registrierter Benutzer

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    Hallo Adolina,
    mehrere Faktoren haben dazu geführt, dass meine Wirbelsäule auf gut deutsch Schrott ich, im warsten Sinne des Wortes.
    Ich wurde mit knapp 30 nach mehreren normalen Wirbelsäulen OP's u.a. schwere Bandscheibenvorfälle mit Lähmungserscheinungen, Spinalkanalstenosen, Gleitwirbel dann "so jung" das erste mal versteift. Und habe es nicht bereut!!!!
    Ich wurde beidseitig versteift, d.h. sowohl OP von hinten Sprich Rücken als auch von vorne durch den Bauch. Ich habe 3 Cages bekommen, welche damals mit Knochenspähne aus dem Becken aufgefühlt worden sind. Es war zwar keine ganz so einfache OP wie im Vergleich zu den vorherigen, aber es hat sich gelohnt. Ich habe eine solche Lebensqualität zurück bekommen, dass wahr einfach unglaublich! Mit 40 erfolgte eine weitere Erhöhung auch wieder beidseitig und hat mir wieder 13 Jahre Lebensqualität geschenkt.
    Nur jetzt habe ich die im November geplante riesen OP abgesagt, weil ich im Kopf nicht bereit bin. Zumal es jetzt wirklich heftig wird, da ich ja so viel Altmetall in der WBS habe was erst mal alles raus muss, zudem geht es bis zum Ende der BWS und vorher soll die Statik in der ersten OP korigiert werden und erst dann kann der Rest gemacht werden.
    Ich wollte dir damit keine Angst machen, sondern Mut!!! Es ist kein Spaziergang, aber es hat sich bisher immer gelohnt. Natürlich ist es nach der OP keine neue Wirbelsäule, aber bei mir war das Ergebnis bisher immer gut. Angefangen von den Schmerzen, bis hin zur Gehfähigkeit und Beweglichkeit und das wichtigste für mich war unglaubliche Lebensqualität zurück gewonnen!!!
    Eine Versteifung bzw. Neuversteifung über 2 oder 3 Etagen würde ich sofort wieder machen, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass es wirklich etwas gebracht hatte. Wichtig dabei finde ich, dass man sich bei einer großen OP an der WBS, dazu gehört die Versteifung, eine 2. unabhängige Meinung einholt. So habe ich es gemacht damals, Termin in einer anderen darauf spezialisierten Klinik gemacht. Nur die MRT und Röntgenbilder mitgenommen, meine Beschwerden geschildert und mehr nicht dazu gesagt, sollen ja eine unabhängige Diagnose stellen. Sie kamen zum gleichen Ergebnis und ich bin in die Klinik gegangen, wo ich das meiste Vertrauen habe. Was ich auch über die Jahre mitbekommen habe ist, dass ist die Sache das man die OP auch wirklich will und offen daran geht. Meine Bettnachbarin bei der ersten OP war vom Kopf nicht frei und hat es nicht so als Chance gesehen. Sie hat von Anfang an Probleme gehabt, ob aus dem Bett nach OP kommen oder laufen, immer war der Spruch es hat doch eh nichts gebracht. So habe ich einige kennen gelernt. Was ich damit sagen will, man muss positiv an die Sache ran gehen, dass hilft. Leider muss ich mich noch weiter motivieren, damit ich in ein Paar Monaten meine riesen OP mache, damit auch diese ein Erfolg ist. Es gibt auch ein Versteifungsforum im Netz, dort werden die Unterschiede der OP Varianten gut beschrieben. Nur hab ich dort den Eindruck, dass weniger die einen guten Erfolg damit hatten vertreten sind. Aber das ist ja bei mir auch so gewesen, OP war gut und somit angeharkt und es gab kaum Internet zu der Zeit,wo man sich auszutauschen konnte.

    Drücke Dir ganz doll die Daumen, dass deine OP ein voller Erfolg wird!
     
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