an alle user, die sich auskennen.
bitte um rat.
witwe über 60 jahre, fibro, bezieht seit einigen monaten witwenrente nach ihrem mann, der war wg unfall frührentner und in seinen letzten lebensjahren schwer ca erkrankt.
die witwe erhält an rente soviel wie die miete der wohnung kostet, in der sie seit bald 40 jahren wohnt. die miete ist nicht überhöht und die wohung - früher 5 gemeinsame kinder - könnte evt. um einen raum zu gross sein. die jüngste tochter, gerade mit ausbildung fertig, woht derzeit noch mit in der wohnung. die tochter möchte unbedingt in ihrem handwerk den meister machen. sie zahlt der mutter natürl. miete und beteiligt sich an lebenshaltungskosten. besser gesagt, sie zahlt sie komplett. (folglich kann sie sich für den meisterkurs nix sparen). die anderen töchter können derzeit die mutter nur mit mini beträgen unterstützen...
folglich wurde antrag von der witwe zur leistung zum lebensunterhalt gestellt. dieser wurde jetzt abgelehnt. die frau ist verzweifelt. in ihrem erlernten job wird sie nicht mehr gebraucht, der gehört durch verbesserung der technik der vergangenheit an. andere jobs findet sie aufgrund ihres alters, der krankheit und mangels fähigkeiten nicht mehr.
man schlug ihr vor, sich an das job center zu wenden und an die RV. sie habe nicht nachgewiesen, dass sie erwerbsunfähig sei bzw. erkrankt und in frührente. in frührente will sie nicht gehen, sie befürchtet abzug von 20 % von ihrer eigenen rente, die ab 65 ca. 210 € betragen würde.
das job center will ihr schulungskurse für langzeitarbeitslose vermitteln. nun hats ie angst, dass die fahrtkosten zu den kursen sie selber noch zahlen müsse. ausserdem sagt sie sich, ich werde mit 63/64 und fibro keine arbeitsstelle mehr finden, körperlichen belastungen ist sie nicht mehr gewachsen. die 10 jahre lange pflege ihres mannes hat ihr viel kraft geraubt, der rücken schmerzt permanent.
urlaub oder kur kennt sie nicht. immer nur arbeit.
ich habe ihr geraten, einen rehaantrag zu stellen, sich arbeitslos zu melden und ALG zu beantragen.
sie hat bislang auf 450 € basis einen mini job, arbeitet im monat ca 20 stunden zu 8,50 € pro stunde. das fällt ihr schon schwer genug.
was würdet ihr raten?
p.s. ich habe sie leise weinend im wartezimmer beim rheuma doc angetroffen, sie war völlig am ende, wusste nicht mehr weiter; ich hörte nur zu und versprach, mich mal schlau zu machen.
aber klar doch, zu einer tasse latte habe ich sie eingeladen, sie war so unglaublich tapfer...
lg
bitte um rat.
witwe über 60 jahre, fibro, bezieht seit einigen monaten witwenrente nach ihrem mann, der war wg unfall frührentner und in seinen letzten lebensjahren schwer ca erkrankt.
die witwe erhält an rente soviel wie die miete der wohnung kostet, in der sie seit bald 40 jahren wohnt. die miete ist nicht überhöht und die wohung - früher 5 gemeinsame kinder - könnte evt. um einen raum zu gross sein. die jüngste tochter, gerade mit ausbildung fertig, woht derzeit noch mit in der wohnung. die tochter möchte unbedingt in ihrem handwerk den meister machen. sie zahlt der mutter natürl. miete und beteiligt sich an lebenshaltungskosten. besser gesagt, sie zahlt sie komplett. (folglich kann sie sich für den meisterkurs nix sparen). die anderen töchter können derzeit die mutter nur mit mini beträgen unterstützen...
folglich wurde antrag von der witwe zur leistung zum lebensunterhalt gestellt. dieser wurde jetzt abgelehnt. die frau ist verzweifelt. in ihrem erlernten job wird sie nicht mehr gebraucht, der gehört durch verbesserung der technik der vergangenheit an. andere jobs findet sie aufgrund ihres alters, der krankheit und mangels fähigkeiten nicht mehr.
man schlug ihr vor, sich an das job center zu wenden und an die RV. sie habe nicht nachgewiesen, dass sie erwerbsunfähig sei bzw. erkrankt und in frührente. in frührente will sie nicht gehen, sie befürchtet abzug von 20 % von ihrer eigenen rente, die ab 65 ca. 210 € betragen würde.
das job center will ihr schulungskurse für langzeitarbeitslose vermitteln. nun hats ie angst, dass die fahrtkosten zu den kursen sie selber noch zahlen müsse. ausserdem sagt sie sich, ich werde mit 63/64 und fibro keine arbeitsstelle mehr finden, körperlichen belastungen ist sie nicht mehr gewachsen. die 10 jahre lange pflege ihres mannes hat ihr viel kraft geraubt, der rücken schmerzt permanent.
urlaub oder kur kennt sie nicht. immer nur arbeit.
ich habe ihr geraten, einen rehaantrag zu stellen, sich arbeitslos zu melden und ALG zu beantragen.
sie hat bislang auf 450 € basis einen mini job, arbeitet im monat ca 20 stunden zu 8,50 € pro stunde. das fällt ihr schon schwer genug.
was würdet ihr raten?
p.s. ich habe sie leise weinend im wartezimmer beim rheuma doc angetroffen, sie war völlig am ende, wusste nicht mehr weiter; ich hörte nur zu und versprach, mich mal schlau zu machen.
aber klar doch, zu einer tasse latte habe ich sie eingeladen, sie war so unglaublich tapfer...
lg