Freydis
BullyGirl
Gibt es nicht für soziale Berufe eine Berufsethik?
Ich frage dies aus gegebenem Anlaß: mir wurde von Seiten meines Bildungsträgers IAL Mönchengladbach die von der ARGE finanzierte Umschulung gekündigt, weil ich in der vorgegebenen kurzen Zeit keinen Praktikumsplatz fand. Nun werden auch andere Gründe vorgeschoben und mit in die Waagschale geworfen. Normalerweise hat der Bildungsträger dafür zu sorgen, daß alle Umschüler einen Praktikumsplatz bekommen falls die Bemühungen des Umschülers dazu nicht ausreichen.
Von Januar bis März dieses Jahres hatte ich sehr viele Fehlzeiten, weil ich einige Schwierigkeiten bei der Einstellung meiner Medikamente wegen Rheuma (Chronische Polyarthritis in Verbindung mit Fibromyalgie) hatte. Ich bekomme neben Tramal jetzt auch das muskelrelaxierende Ortodon und das trizyklische Antideprissivum Syneudon. Zunächst hatte ich auch weiter wie zuvor Cortison in Tablettenform und als Gelenkspritzen bekommen, was aber inzwischen komplett eingestellt worden ist.
Wegen meiner krankheitsbedingten Ausfälle in den vergangenen drei bis vier Monaten sollte ich ein vertrauliches Gespräch mit der Sozialarbeiterin der IAL führen. Ich sollte erklären was der Grund für meine ärztlichen Krankmeldungen wäre und ob das noch weiter so gehen würde etc. Ich hab mich mehrfach rückversichert hinsichtlich der Vertraulichkeit und hinsichtlich der Berufsethik - sowohl zum Beginn des Gesprächs als auch mittendrin mehrmals. Ich nannte der Sozialarbeiterin die Krankheit, die Medikation und die Hintergründe meines Fehlens.
Im Zuge der Kündigung taucht nun plötzlich ein sogenanntes Gesprächsprotokoll auf, von dessen Existenz ich zuvor auch nicht wußte und zu keinem Zeitpunkt darüber informiert worden war. Darin steht alles haargenau drin - meine Krankheit und meine Medikation, alles en detail. Dieses Gesprächsprotokoll kannte ich nicht, war auch nicht über ein solches informiert worden. Und nun geht das an die ARGE, bzw. an meine Berufsberaterin bei der ARGE und einem ziemlich großen Verteilerkreis der Schule, nämlich an die Schulleitung, Dozenten, Sekretärin, etc. Es steht zum Beispiel in dem Text, daß ich auch Psychopharmaka nehme und das wissen jetzt alle!
Ich werde jetzt direkt auf die Verrücktenschiene abgeschoben und das hat auch noch eine sogenannte Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin gemacht!
So etwas kann doch nicht etwa rechtens sein! Oder etwa doch?
Wenn in Deutschland Sozialarbeiter einfach so, ohne einen auch nur zuvor informiert zu haben, vertrauliche Gesprächsinhalte kolportieren dürfen, dann sollte das publik gemacht werden! Weiß jemand mehr über die diesbezügliche Rechtslage?
Ich frage dies aus gegebenem Anlaß: mir wurde von Seiten meines Bildungsträgers IAL Mönchengladbach die von der ARGE finanzierte Umschulung gekündigt, weil ich in der vorgegebenen kurzen Zeit keinen Praktikumsplatz fand. Nun werden auch andere Gründe vorgeschoben und mit in die Waagschale geworfen. Normalerweise hat der Bildungsträger dafür zu sorgen, daß alle Umschüler einen Praktikumsplatz bekommen falls die Bemühungen des Umschülers dazu nicht ausreichen.
Von Januar bis März dieses Jahres hatte ich sehr viele Fehlzeiten, weil ich einige Schwierigkeiten bei der Einstellung meiner Medikamente wegen Rheuma (Chronische Polyarthritis in Verbindung mit Fibromyalgie) hatte. Ich bekomme neben Tramal jetzt auch das muskelrelaxierende Ortodon und das trizyklische Antideprissivum Syneudon. Zunächst hatte ich auch weiter wie zuvor Cortison in Tablettenform und als Gelenkspritzen bekommen, was aber inzwischen komplett eingestellt worden ist.
Wegen meiner krankheitsbedingten Ausfälle in den vergangenen drei bis vier Monaten sollte ich ein vertrauliches Gespräch mit der Sozialarbeiterin der IAL führen. Ich sollte erklären was der Grund für meine ärztlichen Krankmeldungen wäre und ob das noch weiter so gehen würde etc. Ich hab mich mehrfach rückversichert hinsichtlich der Vertraulichkeit und hinsichtlich der Berufsethik - sowohl zum Beginn des Gesprächs als auch mittendrin mehrmals. Ich nannte der Sozialarbeiterin die Krankheit, die Medikation und die Hintergründe meines Fehlens.
Im Zuge der Kündigung taucht nun plötzlich ein sogenanntes Gesprächsprotokoll auf, von dessen Existenz ich zuvor auch nicht wußte und zu keinem Zeitpunkt darüber informiert worden war. Darin steht alles haargenau drin - meine Krankheit und meine Medikation, alles en detail. Dieses Gesprächsprotokoll kannte ich nicht, war auch nicht über ein solches informiert worden. Und nun geht das an die ARGE, bzw. an meine Berufsberaterin bei der ARGE und einem ziemlich großen Verteilerkreis der Schule, nämlich an die Schulleitung, Dozenten, Sekretärin, etc. Es steht zum Beispiel in dem Text, daß ich auch Psychopharmaka nehme und das wissen jetzt alle!
Ich werde jetzt direkt auf die Verrücktenschiene abgeschoben und das hat auch noch eine sogenannte Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin gemacht!
So etwas kann doch nicht etwa rechtens sein! Oder etwa doch?
Wenn in Deutschland Sozialarbeiter einfach so, ohne einen auch nur zuvor informiert zu haben, vertrauliche Gesprächsinhalte kolportieren dürfen, dann sollte das publik gemacht werden! Weiß jemand mehr über die diesbezügliche Rechtslage?
. Ich bin empört über eine solche Vorgehensweise!