Soll ich wirklich MTX nehmen?

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von babs.71, 21. Juni 2011.

  1. tina71

    tina71 Registrierter Benutzer

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    Ich neige mit Sicherheit nicht dazu, Medikamente egal welcher Art ( ich zähle auch die immer wieder als harmlos eingestuften "rein pflanzlichen" Mittel dazu ) zu verherrlichen. Aber ich möchte mal berichten... in den ca. zehn Jahren, in denen ich teilweise extreme Schmerzen hatte und keine Ahnung hatte, warum, habe ich sehr vieles probiert - josie, du hast da den Nagel auf den Kopf getroffen, denn ich denke, dass es vielen anderen auch so ging / geht. Da ich selbst Heilpraktikerin bin, habe ich selbstverständlich auch Akupunktur, TCM, Entspannungsverfahren, Ernährungsumstellung in verschiedene Richtung ( vegetarisch, Trennkost, Rohkost, mediterran, fasten, usw. ) ausprobiert, zwischendurch war ich dann immer wieder beim Orthopäden zur chiropraktischen Behandlung und wurde dort auch immer wieder mit verschiedenen Medikamenten versorgt ( Diclo, Vioxx, Mydocalm, Tetrazepam, Valeron, Spritzen, Quaddeln usw. - symptomatisch ), alles brachte immer nur kurzfristig Erfolge und ich möchte betonen, dazwischen gab es immer wieder lange Intervalle, in denen ich überhaupt keine Medikamente nahm und versuchte, auf anderen Wegen schmerzfrei zu werden. Resultat war, ich wurde immer schlapper, bis ich nach der Geburt meiner Tochter 2008 und dem letzten Sommerurlaub 2010 ein richtiges Wrack war, das vor Schmerzen, Müdigkeit und Selbstzweifeln kaum noch Lebensqualität hatte. Erst da schaute der Orthopäde, der meinte ( ohne Laborbefunde ! ), ich hätte eine reaktive Arthritis, genauer hin und veranlasste weitergehende Laboruntersuchung. Es stellte sich heraus, dass ich SLE habe, mittlerweile bin ich beim internistischen Rheumatologen und HEILFROH über die Möglichkeit der medikamentösen Behandlung, da es mir damit deutlich besser geht. Ich bin weit davon entfernt, dass es mir richtig gut geht, aber es ist kein Vergleich zu vorher.
    Was ich damit verdeutlichen möchte, ist, dass es nicht schwarz-weiß, sondern auch verschiedene Grauabstufungen gibt. Es kann fatal sein, jemandem einzureden, er solle seine Medikamente absetzen und auf die "Selbstheilungskräfte" vertrauen, genauso müssen Ärzte lernen, genau hinzuschauen und zu überlegen, ob ein Medikament wirklich sinnvoll ist ( hier, wo es auch eine Borreliose vorliegt, sollte man doch erstmal in diese Richtung genauer abklären ).
    Mir geht es genau andersherum : sollte irgendwann jemand den Beweis haben ( wissenschaftlich, nicht durch ein paar Leute, die "geheilt" wurden ), dass meine rheumatische Erkrankung durch Ernährung o.ä. geheilt oder kontrolliert werden kann, bin ich sofort dabei !!!
    Der Eifer, mit dem hier mancher seine These vertritt, Rheuma sei allein durch Umstellung heilbar, gefällt mir nicht. Ist mir zu einseitig und missionarisch.

    Liebe Grüße, Tina
     
  2. Julia123

    Julia123 rheumatic pixie

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    MTX oder kein MTX?

    Sehr richtig. Ich kann mich Tina hier nur anschließen.

    LG
    Julia123
     
  3. uli

    uli Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,

    ist euch eigentlich aufgefallen, dass die Userin Babs, die hier ihrer ersten Beitrag geschrieben hat, sich nicht mehr gemeldet hat?

    Uli
     
  4. inselfan

    inselfan Registrierter Benutzer

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    ja, sie wird total verunsichert sein jetzt und dabei wollte sie Hilfe, so wie ich auch gerne, hab das hier verfolgt, denn ich steh auch vor der Entscheidung MTX oder nicht und weiterhin Cortison und Ibu. Bei mir ist auch noch alles Anfangsstadium, nur das eine Handgelenk und auf den Röntgenbildern war an den Zehen was zu erkenne, Die Blutwerte sprachen eindeutig für RA. Cortison und Ibu haben auch Nebenwirkung bei Langzeiteinnahme, was ist nun besser, ich weiß auch nicht weiter.
     
  5. biene2

    biene2 Registrierter Benutzer

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    Hallo Uli,

    ich sag es doch!
    Ich nehme an Rei ist es langweilig und er laesst der Reihe nach neue "user" auferstehen :))
    Naja, wem´s gefaellt...

    Hallo Inselfan,

    ich sage es mal so, wenn du darueber nachdenkst ob du Medikamente nehmen "moechtest", dann geht es Dir, sorry die Ausdrucksweise, nicht schlecht genug.
    Den wahren Segen dieser Medikamente, erkennt man sehr schnell wenn man vor Schmerzen nicht mehr weiss wohin.

    Solange Du Dir im Rahmen, noch mit anderen Medis helfen kannst, dann halte Abstand von MTX und co. Nur bedenke die Nebenwirkungen der anderen Medis, die Du jetzt vielleicht in recht hoher Dosis einnehmen musst. Da ist es dann vielleicht Ratsamer ein Basismedikament zu nutzen um damit weniger Schmerzmittel... nehmen zu muessen.

    Ich hatte damals keine Wahl, ich konnte im Bett nichtmal das obenliegende Bein anheben. Da habe ich mir nie die Frage gestellt, was MTX und co ist.
    Ehrlich gesagt, war meine einzige Sorge die ich hatte, das meine Gelenke nicht kaputt gehen!!
    Als Physio habe ich vor 20 Jahren all die Rheumis behandelt, die bestenfalls Gold neben dem Cortison bekamen und gesehen was diese Krankheit aus mir machen kann wenn ich sie nicht sofort in die Schranken weise mit allen mir zu verfuegung stehenden Medis.
    Damals gab es auch schon all diese wunderbaren Selbstheilungsverfahren, Naturwunder und Globulis. :( Meint hier irgendeiner wirklich, das wenn das alles so gut helfen wuerde, es zu diesem wahnsinns Forschungsaufwand gekommen waere?
    Natuerlich wollen die Firmen verdienen. Im Augenblick werden nur die Symptome behandelt... aber wartet doch mal ab, die Forschungen gehen weiter. Leucaemie bei Kindern ist heute fast immer heilbar. Warum nicht auch irgendwann unser Rheuma.
    Und ehrlich, sollte ich das noch erleben, dann bitte moeglichst mit gesunden Gelenken, denn wenn die einmal kaputt sind, dann sind sie kaputt!

    Und dafuer nehme ich die Medikamente, die mir am besten helfen und die ich bestens vertrage, MTX und Cortison.

    Viele Gruesse
    Biene2
     
  6. Briddel

    Briddel Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,

    auch ich kann mich Tina und Biene nur anschließen!!

    Kaum einer würde sich diese Medis antun, wenn es einen besseren Weg geben würde!!
    Ich jedenfalls würde sofort umsteigen, wenn es bei mir genau so gut helfen würde!!
    Aber mit alternativer Medizin, war bei mir nix zu machen, ich habe mich schon bewegt wie eine 80 jährige und hätte jedes Wettrennen gegen eine Schneke verloren, weil einfach nix mehr ging und das trotz hoch dosieren Schmerzmittel oder Corti, oder alternativen Varianten, ich ahtte auch einiges durch!!
    Man soltte die Entscheidung nicht leichtfertig treffen, denn es sind immer noch starke Medikamente, aber es gibt doch immer wieder Leute die ohne nicht lebenswert Leben können!!

    Gruß
    Britta
     
  7. anurju

    anurju anurju

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    Hallo zusammen,

    ich kann zwar bislang noch nicht mit MTX-Erfahrungswerten dienen - ich habe erst einmal MTX bekommen und musste jetzt wegen eines heftigen Infektes pausieren. Aber ich kann nur doppelt und dreifach untestützen, was biene2, Tina71 und Briddel geschrieben haben.
    Aktuell bin ich auf diverse Schmerzmittel eingestellt, die alle erhebliche Folgen für meinen Körper haben können (Opiat, Entzündungshemmer, Cortison, dazu diverse Infusionen und Injektionen) - einen Vorgeschmack solcher Konsequenzen habe ich schon durch eine Magenblutung erleben dürfen und daher: wenn man ein gewisses Schmerzniveau erreicht hat, dann ist es dem Betroffenen egal, was er bekommt - Hauptsache es wird besser.
    Leider wurde bei mir die rheumatische Erkrankung erst nach einer langen und schmerzreichen Odyssee entdeckt (wie wohl bei vielen Betroffenen). Aktuell wird mir ohne Medikamente im Sitzen schlecht vor Schmerzen, Liegen geht mit Mühe; Gehen wird (ohne Cortison) zur absoluten Qual - und zwar nicht etwa, weil ich mich anstelle, sondern weil die Muskulatur vor lauter Schmerzen dicht macht. Das soll jetzt nicht jammernd rüberkommen, aber dieser Alptraum (ausgelöst durch eine reaktive Arthirits) hat mein Leben völlig verändert und wird nun hoffentlich bald durch die Basistherapie enden bzw. erträglicher werden.

    Natürlich hat mir das auch nicht gefallen, was ich im Beipackzettel gelesen habe und zweifellos möchte ich mein Immunsystem eigentlich lieber nicht durch Medikamente beeinflussen lassen. Aber augenscheinlich sind die Prozesse in meinem Körper momentan aus der Bahn geraten und es braucht Zeit und weniger Schmerzen, um die Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren.
    Bevor das MTX im Gespräch war, habe ich diverse "alternative" Therapien erprobt - weil ja auch lange garnicht klar war, was mir fehlt und ich immer nur neue Schmerzmittel bekam (was ich nicht wollte). Das waren: Homöopathie (die etwas Erleichterung brachte, aber nicht genug...), Physiotherapie, TCM (Akupunktur+Tees), Osteopathie, Ernährungsumstellung, Liebscher-Bracht-Therapie, Schüssler-Salze. Mag sein, dass - wie Tina das so schön schreibt - noch andere Wege zum Ziel führen. Vielleicht eine andere Ernährungsumstellung... - aber mir rennt die Zeit weg, da die Schäden jetzt schon spürbar sind und da die Einschränkungen meines Lebens so massiv sind, dass ich die Geduld nicht mehr habe.

    Insofern: bitte geht den Weg, der in eurem (!) Fall sinnvoll ist. Und lasst euch nicht verrückt machen... MTX zählt zu den wirklich erprobten und weltweit bekanntesten Basismedikamenten. Dass dies kein Bonbon ist, erklärt sich von selbst. Aber anscheinend für viele Betroffene ein Segen...

    Hoffentlich hat diese Diskussion die Thead"auslöserin" wirklich nicht verschreckt...
    Schwarz und weiß wäre als Farbgestaltung wirklich langweilig - so sind die extremen Posititionen auch in dieser Diskussion kaum vereinbar - aber mir persönlich liegen und stehen Grautöne gut. Wenn es für eine Krankheitsphase sinnvoll ist, dann MTX - wenn es ohne geht, dann andere Optionen...
    Wichtig ist einfach auch der Rheumatologe, dem man vertrauen kann. Keine Frage, dass es davon zu wenige gibt bzw. dass man auf dortige Termine oft sehr lange warten muss.

    Ich wünsche die richtige Entscheidung und vor allem baldige Besserung sowie Schmerzerleichterung für alle !!!
    Liebe Grüße von Anurju :)
     
    #47 29. Juni 2011
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juni 2011
  8. inselfan

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    ich hab meine Mutter an RA dahinsiechen sehen, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Schluß lag da nur noch ein Häufchen Elend im bett, was kaum an einen Menschen erinnerte, so möchte ich nicht enden, sie hat das Pech gehabt, das man sie zu spät richtig behandelt hat, weil sie keine Diagnose hatte und sie hat Unmengen Geld für all son freiverkäufliches Zeug ausgegeben, die Schränke standen voll damit. Es fing bei ihr genau so an mit einem Handgelenk, so wie bei mir jetzt, gut zur Zeit hilft mir Prednisolen und Ibu, wenn ich nicht arbeite sogar ne 400 Ibu, sonst brauch ich 800mg, aber was macht Ibu auf Dauer mit meinen Nieren und es verhindert auch nicht die Gelenkschäden. Ich hab jetzt am 20.7. noch mal einen Termin beim Intern. Rheumatologen, mal sehen was der sagt und ob er mir zuhört, nicht so wie die anderen Ärzte bis jetzt
     
  9. pat_blue

    pat_blue Registrierter Benutzer

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    @Biene2

    Danke für deinen Eintrag! :ylflower:
    Ich war OP Schwester in einer Orthopädischen Klinik, da sah ich die cP Leutchens auch sehr oft. Als ich die Diagnose bekam, sah ich die Deformationen gleich wieder vor mir. Bei mir kommen als nächstes auch die Biologicals und mir ist auch das wichtigste, dass die Gelenke nicht kaputt gehen. Schmerzen sind das eine, damit kann man (zumindest ich bisher, hoffe es bleibt so) umgehen, etwas dagegen machen. Gegen kaputte Gelenke gibts nur noch die Prothesen. Und diese Variante möchte ich am liebsten nie, aber wenn, dann möglichst spät, nutzen müssen. Mein Rheumatologe weiss, das ich die Beipackzettel nicht lese (sonst wirds mir beim lesen schon übel) und sagt mir jeweils, was ich darf/sollte/muss/etc.
     
  10. poldi

    poldi Registrierter Benutzer

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    Hallo Rei
    Auch ich bin eine MTX Geschädigte. Spritze seid 2003, 15 mg MTX und bin dankbar, dass ich nur minimale Gelenkschäden habe. Ich bin medikamentös, sehr gut eingestellt und habe daher, ein lebenswertes Leben.
    Ich habe aber eine Frage an Dich. Warum machst Du Dir kein eigenes Forum. Warum musst Du uns hier so auf den Wecker gehen ? Wir hätten ohne Dich, ein viel ruhigeres Leben.
    Lg Poldi
     
  11. Rei

    Rei Gesperrter Benutzer

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    Hallo annalein,

    würde mich sehr freuen, wenn Du über Deine Erfahrungen berichten könntest. Die Alternativler treffen sich am 16.7 um 13.30 im FEES am U-Bahn St. Pauli.

    VG Rei
     
  12. Rei

    Rei Gesperrter Benutzer

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    Hallo icila

    Nach unserem gegenwärtigem Kenntnisstand sind rheumatische Erkrankungen ein Aufzählungsereignis: Das Immunsystem (IS) wird aktiviert durch Schäden (Entzündungen) häufig im unerreichbaren Bereich Kiefer/ Zähne und zumeist im Zentrum des IS und überraschend häufig an den Fußnägeln (2. Dimensionale System)*. Ein Schaden wird mit dem nächsten zusammen gezählt (Addition).

    Ändert sich, wie in der Mathematik der Operant und wird er zum Multiplikator, steht er zur Lösung in Klammern (Auswirkung auf Steuerung) und muss vorher aufgelöst werden. Eine Yersinieninfektion kann z.B. zum Multiplikator für einen Ausbruch werden. Es ist ein bestimmter Wert aus Addition und Multiplikation notwendig, von wo aus der Mediziner von „Auto“- Immunkrankheit spricht. Das IS sei dann „automatisiert“ aktiv, was so nicht stimmt. Für eine Auflösung solcher Klammern muss die Multiplikation aufgelöst werden und für eine Subtraktion vorbereitet wird. So verhält es sich auch mit Rheuma und werden die Vorbedingungen aufgelöst, ist ein Automatismus nicht erkennbar. Der (auslösende) Multiplikator muss beseitigt werden durch Änderung in der Steuerung (Fehlreaktionsauslöser = Multiplikator).

    Nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand wird die Aktivität durch eine Fehlreaktion auf bestimmte Proteingruppen befördert. Das bedeutet das Ernährung und die Reduktion dieser Proteingruppen (Addition) der schnellste und effektivste Hebel zur Bekämpfung von Rheuma ist (mindest 60% aller Aktivierungsaufzählungen finden im Darm statt). Da es mehr als zehntausend Möglichkeiten gibt, sind einfache Lösungen oder Speisepläne kaum benennbar. Ebenso sind Schlagworte wie „gesunde Ernährung, Vollwertkost und Bio“ nicht richtig, „regional / bio“ aber schon. Beispiel: Ich kann pfundweise Joghurt essen, aber keinen halben Becher falschen und fünf Eier, aber nicht ein halbes falsches. Alternativ- und Komplementärmediziner empfehlen gluten-, laktose-, fruktosefreie, Kohlenhydrate-reduzierte Kost. Das ist so nicht ganz richtig, weil die richtige Auswahl z.B. die Laktose und Fruktoseintoleranz beseitigt, die Meidung weitere Addition der IS-Aktivierung unterbindend.


    VG Rei

    *Schäden im 3-Dimensionalen System betrifft das nicht, sie werden i.d.R. sogar schneller bearbeitet bei aktiverem Immunsystem (IS)

    Hallo sassi, danke für pN, ich melde mich! Mein smartfon hat eine Macke und ich sitze im City am Freiburger Bahnhof! VG REi
     
  13. icila

    icila Registrierter Benutzer

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    Danke Rei für die Erklärungen. Teilweise finde ich es schwer zu folgen, aber ich glaub ich habe das Grundprinzip begriffen. Ich glaube auch teilweise an deine Theorie, enn ich hab vor 1,5 Jahren mal die Metabolic Ernährungumstellung durchgezogen. Zu dieser Zeit ging es mir rheumatisch auch richtig gut. Allerdings hab ich diese Diät nicht mehr in der Schwangerschaft durchgehalten und seit dem geht es mir viel, viel schlechter. Ich ernähre mich jetzt auch relativ gesund, aber vollkommen auf Gluten, Laktose, Fruktose & Kohlenhydrate verzichten, das schaff ich einfach nicht. Ich bin jetzt schon eher dünn (obwohl ich relativ viel esse), aber ich glaube eine so extreme Ernährung wäre nicht gut für mich... auch für meine Psyche nicht. Ich weiß allerdings auch dass die Ernährung sich positiv auf diese fiese Krankheit auswirkt, daher ess ich wenig Kohlhydrate & Zucker, viel Gemüse & Obst. Außer auf Tomaten (da bin ich mir sehr sicher, dass sie mir schaden) verzichte ich aber auf nichts komplett.
    Das mit dem Darm halte ich auch für wichtig, aber die Dinge die mein Rheumatologe empfohlen hat kann ich mir leider im Moment nicht leisten, muss das erstmal alles selbst bezahlen und das haut leider grad absolut nicht hin :(

    Im Moment fahr ich ganz gut mit MTX & Enbrel. Klar würde ich gerne davon irgendwann wieder weg kommen - aber wenn ich überlege wie lebenswert mein Leben jetzt wieder ist, dann war es für mich die richtige Entscheidung. Ich habe 3 kleine Kinder und muss für sie da sein - das konnte ich eine zeitlang gar nicht mehr, weil ich einfach nur ein vor Schmerz gezeichnetes Häufchen Elend war. Soweit möchte ich es einfach nicht mehr kommen lassen!
     
  14. Rei

    Rei Gesperrter Benutzer

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    Hallo icila

    Wenn Du drei kleine Kinder hast, solltest Du Dich verantwortlich verhalten. Die Kinder brauchen Dich nicht über Monate, sondern Jahrzehnte. Du musst fit werden und Dein Immunsystem stärken und nicht durch Medikamente schwächen.

    Sassi hat das in Ihren Blocs I/II/III sehr gut beschrieben! Die Empfehlung der Alternativ- und Komplementärmedizin ist mit „gluten-, fruktose-, laktosefrei und KH-reduziert“ keine allgemeingültige Anleitung, sondern ein Hinweis, der der Bearbeitung bedarf! Das Problem ist die Reaktion auf was?

    Am 16.7 treffen sich im Hamburger FEES die Alternativler um 13.30 Uhr. Vielleicht hast Du ja Zeit?!

    VG
     
  15. Andi1966

    Andi1966 Registrierter Benutzer

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    Vielleicht solltest Du Dich mal etwas verantwortungsvoller benehmen und einfach akzeptieren das es bei vielen einfach ohne Basismedikament nicht geht.............Aber das ist wohl für Deinen Horizont etwas zu viel.Sorry aber wenn ich sowas lese dann kommt mir die Galle hoch.............:mad:
    Keiner nimmt diese Medikamente aus Langeweile und im gegensatz zu vielen in meinem Bekanntenkreis die mit Basismedikamenten schon sehr lange leben bist du uns hier immer noch einen Beweis für Deine Theorie schuldig..................Ich lebe jedenfalls noch und das sehr gut :p
    Aber ausser heisse Luft kommt von Dir eh nichts..........................
     
    #55 12. Juli 2011
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2011
  16. Juliane

    Juliane Registrierter Benutzer

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    Ich seh das auch so:

    Du hast drei kleine Kinder und möchtest ihnen so lange es möglich ist
    so fröhlich, schmerz- und beschwerdearm und Gelenke erhaltend
    erhalten bleiben:

    und solltest auf die Empfehlung Deines Arztes hören und
    dies "Deibelskram" nehmen!


    Niemand macht das ohne Not und nur um der Pharmaindustrie satte
    Gewinne zu bescheren.

    Dir eine Basistherapie ausreden zu wollen mit selbstgestrickten
    Thesen halte ich für fahrlässig!

    (Es sei denn, derjenige stellt sich Dir für die nächsten Jahre 24Std. am Tag
    zur Verfügung und ist Dein "Mädchen für alles" was Du wegen der zerstörten Gelenke und Schmerzen nicht mehr kannst.
    Dazu gehört natürlich auch Dein finanzielles Auskommen und Deine Lebensqualität.)

    Also laß Dich nicht verunsichern und halte Dich an die R-Oler mit echten eigenen Erfahrungen.

    Du wirst sehen:
    bald geht es Dir besser- und damit auch Deiner Familie.
    LG von Juliane.
     
    #56 12. Juli 2011
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2011
  17. Uschi(drei)

    Uschi(drei) Registrierter Benutzer

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    Habt ihr eigentlich schon bemerkt, daß sich Babs nicht mehr gemeldet hat??

    Das war bisher ihr einziger Beitrag.

    Uschi(drei)
     
    #57 12. Juli 2011
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2011
  18. Juliane

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    Hallo Uschi,

    hast Recht!
    Und es ist der erste und einzige Beitrag von babs!

    Da wird sich doch wohl nicht jemand unter neuem Namen angemeldet
    haben um was bestimmtes zu erreichen?

    Man sollte viell. doch viel mehr aufpassen
    und nicht gleich Verständnis, Mitgefühl und
    Hilfe angedeihen lassen.

    Wieder was gelernt.
    Aber viell. liest babs ja noch mit und meldet sich
    wieder.
    Schönen Abend wünscht Juliane.
     
  19. Andi1966

    Andi1966 Registrierter Benutzer

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    Hallo
    Zumindest war sie eine Woche später noch on................:confused:
     
  20. icila

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    Naja, aber wenn sie diese Diskussion doch noch verfolgt hat, dann sie auf jeden Fall gesehen, dass diese Frage auf sehr unterschiedliche Ansichten stößt.

    Auch wenn es Babs Beitrag war, hier noch kurz von mir. Ich werde die Basismedikation nicht aufgeben, weil es mir eiunfach schon lange nicht mehr so gut ging wie jetzt. Dennoch versuche ich langsam davon wegzukommen. Ich bin auch der Alternativmedizin nicht abgeneigt, ernähre mich auch weitgehend gesund, glaube auch an die Wirkung von Akkupunktur, Vitaminen & Nahrungsumstellung.... aber so krass wie Rei beschrieben hat, kann ich mir das für mein Leben nicht vorstellen - dafür esse ich auch zu gerne.

    @Rei: Danke für deine Einladung zum Treffen, aber das ist viel zu weit, grad mit 3 kleinen Kindern.
     
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