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so viele medikamente ........

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von sunny-side, 19. August 2003.

  1. sunny-side

    sunny-side Neues Mitglied

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    bin wieder da. leider nach einem erneuten besuch bei meinem rheuma doc doch ziemlich niedergeschlagen. aber von anfang an: vor dem urlaub bei meinem letzten besuch wurde festgelegt, daß ich 2 wo 15mg, dann 2 wo 10 mg, dann 2 wo 5 mg prednisolon nehmen soll.
    die ersten 10 tage tat ich das brav. da wir im urlaub waren, sehr viel sonne, sehr heiß, ging es mir so gut - keine beschwerden - das ich das prednisolon einfach gar nicht mehr nahm.
    nach ca. 2 wochen finden meine zehgelenke wieder an zu " mucken " daraufhin habe ich dann also predi nach o.g. plan weitergenommen und soweit ging es mir gut. das alles habe ich meinem doc auch " gebeichtet ". nun soll ich aber doch eine dauertherapie über vorerst mind. 2 jahre beginnen ! allein der gedanke an dieses ewige tabletten schlucken läßt mich schon würgen. ich soll jetzt einnehmen : morgens 10 mg prednisolon + 1 tablette ibo profen + 1 tabl. salazopyrine 500 , abends 1 tabl. salazopyrine
    das erscheint mir ganz schön viel ! ` in 4 wochen soll ich sogar jeweils 2 tabl. salaz. morgens u. abends nehmen. was meint ihr ? so viele tabletten ? soooo schlecht geht es mir dann doch nicht. meine finger u. zehgelenke sind befallen, selten die schulter.
    freue mich über eure antwort !
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo sunny-side,

    wenn Du 10 Tage lang Prednisolon genommen hast, warst Du ja immer noch auf einer Dosis von 15 mg. Du bist - sorry - völlig verrückt, eine solche Dosis von heut auf morgen einfach abzusetzen. Der Therapieplan Deines Docs war völlig okay: Cortison muss langsam aus- bzw. heruntergeschlichen werden.

    Natürlich geht es Dir unter Cortison recht flott besser. Schließlich handelt es sich ja um den effektivsten und am schnellsten wirksamen Entzündungshemmer, den es gibt.

    Die Medis, die Du von nun an nehmen sollst, sind keineswegs besonders viele. Mit Rheuma muss man sich an die Tablettenschluckerei leider, leider gewöhnen.

    Viel Glück bei Deiner Therapie, bleib bitte brav am Ball! Liebe Grüße aus Tirol von
    Monsti
     
  3. VerenaHH

    VerenaHH KrankeSchwester

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    Hallo Sunny;

    ich kann Deine Bedenken sehr gut verstehen. Mir ging es vor ein paar Wochen nicht anders.

    Wenn Du Dir aber klar machst, dass diese Schmerzen auf Dauer Schäden für Deine Gelenke bedeuten und diese Schäden nicht wieder zu beheben sein werden, fällt es Dir vielleicht leichter.
    Ich habe meine Päckchen auch erst mal zwei Tage angesehen bevor ich mit der Einnahme begonnen habe.
    Aber inzwischen weiß ich wie gut mir das alles hilft. Es geht mir besser als die letzten 17 Jahre. Auch in Bereichen die ich gar nicht auf das Rheuma geschoben hatte.
    Meine Konzentrationsfähigkeit ist besser. Ich schlafe besser. Ich bin lange nicht mehr so schlapp und kaputt...... etc.

    Ich kann Dir nur raten, Dein Arzt weiß genau warum er Dir das alles aufgeschrieben hat, also nimm es. Du nimmst es ja nicht wegen der Schmerzen direkt, sondern um Dauerschäden in den Gelenken zu verhindern.

    Ansonsten solltest Du das Prednisolon nicht einfach aufhören oder absetzen, man muss das langsam ausschleichen. Das ist wichtig !! Wenn auch lästig.

    Gute Besserung und Du wirst es spüren wie es hilft.
     
  4. Marla

    Marla Neues Mitglied

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    Medis

    Hallo Sunny!

    Vor der Rheuma-Zeit habe ich lange überlegt vor jeder Kopfschmerztablette o.ä. Der Gedanke an viele Tabletten war somit auch für mich erschreckend.
    Mittlerweile mach ich mir keine Gedanken mehr. Meine ganze Hoffnung steckt in den Medis, ich seh es als Chance, mit Rheuma einigermaßen normal zu leben.
    Ich nehme früh z.Zt. 7,5 mg Predni, 1x Diclac und 1x in der Woche 15 mg Mtx. Dafür gibts bei anderen Schmerzen (z.B. typisches Frauen-Bauch-Aua) keine Schmerzmittel mehr, da beiß ich mich durch, auch wenn es nur für die Psyche ist.

    Und auf gar keinen Fall darst Du Cortison allein auf einmal absetzen. Mein Doc hat mir z.B. erlaubt zwischen 7,5 und 10 mg selbst zu jonglieren, aber mit gaaanz viiiel Vorsicht.

    Viele Grüße Marla
     
  5. gisela

    gisela kleine Käsemaus

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    Hallo sunny-side,
    ich bin eigentlich etwas sprachlos. Einfach das Cortison abzusetzten ist schon etwas gefährlich. Dass das Cortison etwas trügerisch sein kann ist schon klar. Man hat keine Schmerzen mehr, die Entzündungen sind weg und man fühlt sich toll. Aber Du hast ja selbst gemerkt, das die Schmerzen sehr schnell wieder kommen. Du solltest Dich schon an den Therapieplan Deines Arztes halten.....

    Was aber am wichtigsten ist, jetzt mit einer Basis-Therapie zu beginnen, nur so kannnst Du verhindern, das Deine Gelenke kaputt gehen. Also ist erstmal ein mehr an Tabletten angesagt. Aber das kann auch, wenn das Basismedi gut wirkt wieder weniger werden. Ich brauche z.B. im Moment, da das MTX sehr gut wirkt, überhaupt kein Schmerzmitel (Ibuprofen) mehr. Außerdem bin ich auf 5mg Cortison (Erhaltungsdosis). Also Du siehst es kann auch wieder weniger werden.

    Aber, das ist auch klar, ohne Tabletten geht es einfach nicht. Wir haben uns leider alle daran gewöhnen müssen.

    Liebe Grüße
    gisela
     
  6. KU

    KU Guest

    Sorry, liebe Monsti, Einspruch! Man muß sich keinesfalls leider, leider dran gewöhnen. Man muß auch nicht immer alles glauben, was die Weißkittel einem weismachen wollen.

    Mir ist völlig klar, dass Du nun wieder im Dreieck springen wirst - doch es gibt eben auch andere Beispiele. Zum Beispiel mich. Ich lebe seit vielen Jahren mit täglichen 75 mg Diclofenac retard und nehme erst seit drei Wochen Prednisolon, anfangs 15 mg, bereits wieder ausschleichend. Auch mir wollen die Ärzte seit Jahren die Hammer-Medis unterjubeln. Ich habe schon zu viele Rheumis getroffen, die brav ihre Basismedis schlucken und denen es unterm Strich exakt genau so schlecht, wenn nicht schlechter geht wie mir.

    Meine Entscheidung: Ich habe nicht mehr den utopischen Anspruch, dass nichts wehtut. Dass ich vermutlich mein Leben lang irgendwo Schmerzen haben werde, habe ich akzeptiert. Dass möglicherweise das eine oder andere Gelenk versteift, ist auch OK. Wichtiger ist mir meine klare Birne und dass sonst alles weiter funktioniert.

    Und dafür kann man eine ganze Menge auch ohne bzw. mit ganz wenig Medis tun, z.B. durch vernünftige Lebensweise.

    Gruß,
    KU
     
  7. KU

    KU Guest

    groteske Fehleinschätzung. Erzähl hier nicht solchen Blödsinn.
     
  8. Matthias

    Matthias Neues Mitglied

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    Tja KU,

    und dann kenn ich noch den Mittet dreissig, der auch gesagt hat: Nie Basismedis, lieber behalt ich meine Leber. Der hat inzwischen zwei neue Hüftgelenke. Was die OP wohl an Medibelastung bedeutet hat ???
     
  9. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @KU

    Hallo KU,

    ich stimme Dir zu, wenn Du Du bemängelst, daß Ärzte "schon wissen, was sie verschreiben". Nun, WISSEN werden sie es schon, nur ob das immer die für den Patienten BESTE Lösung ist, ist angesichts der "leeren" Kassen manchmal fraglich.

    ich habe mal einige Fragen an Dich:
    Wieso solltest Du mit Medikamenten keine "klare Birne" haben?
    Und könntest Du mir mal schildern, was Du unter "vernünftiger Lebensweise" verstehst? "Vernünftig" ist ja immer relativ und Auslegungssache, aber meines Erachtens reicht eine "vernünftige Lebensweise" nicht/nicht immer, um eine rheumatische Erkrankung zu behandeln. Eine Kombination aus verschiedenen Therapiemöglichkeiten ist aber sicher sinnvoll und erfolgversprechend.

    Viele Grüsse
    Sabinerin
     
  10. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo KU,

    echt, so langsam reicht es mir. Anscheinend hältst Du die meisten Leute hier für ziemlich blöd oder zumindest etwas wirr im Kopf. Solche Sprüche wie "Erzähl hier nicht solchen Blödsinn" spare Dir künftig bitte. Sowas empfinde nicht nur ich als recht überheblich.

    Keine Sorge übrigens , meine Birne funktioniert prächtig - und das ganz besonders wieder, seitdem ich endlich eine effektive Therapie erhalte, bei der es eben nicht primär darum geht, Schmerzen zu lindern. Glaub mir bitte, fast alle Rheumis haben sich mit der Zeit an mehr oder weniger heftige Dauerschmerzen gewöhnt.

    Möglicherweise ist bei Dir ja alles gaaaanz anders und Du kommst ganz ohne Hammermedis aus. Das freut mich für Dich. Habe es auch 10 Jahre lang versucht, mit dem Ergebnis, dass eines Tages überhaupt nichts mehr ging - und das über Monate.

    Mit der Bitte um einen etwas verbindlicheren Ton Deinerseits!
    Grüße von Monsti
     
  11. Neli

    Neli Optimistin

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    Hallo

    Hallo Monsti,

    es lohnt doch nicht, sich über sowas aufzuregen, warte doch erst mal ab,
    was Magenta dazu zu sagen hat.

    Und außerdem hatten wir das Thema schon einmal, wir werden KU halt nicht
    davon überzeugen können, daß wir Tablettenschlucker nicht alle wirr im Kopf sind.

    Ich schicke Dir mal zur Entspannung ein schönes Photo aus Deinem Garten.
     

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  12. VerenaHH

    VerenaHH KrankeSchwester

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    Hallöchen;

    auch ich schliesse mich voll und ganz Monsti an.
    Ein Arzt der Basismedikamente verschreibt tut das zum Glück seltenst aus Dummheit.

    Die meisten von uns wissen sehr genau wie es ihnen mit oder ohne Medis geht.

    Ansonsten hat weder Cortison noch was von den Basismedis irgend etwas mit dem Kopf zu tun. Im Gegenteil: jemand der ständig unter Schmerzen leidet und unter Bewegungseinschränkungen ist dünnhäutiger, sensibler, reagiert oft über..............etc.

    Wie man ja hier seht schön sehen / lesen kann.

    Viele von uns sind sehr dankbar, endlich einen kompetenten Arzt gefunden zu haben und eine vernünftige Therapie zu erhalten. Wer das nicht will braucht ja erst gar nicht zum Arzt zu gehen und kann sich alleine mit seiner Erkrankung auseinander setzen.


    Gruß
     
  13. Ellen

    Ellen Neues Mitglied

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    viele medis

    hallo sunny-side,

    also ich persönlich finde nicht, dass du zuuu viele medis nimmst. es gibt weitaus hoch dosiertere bzw. vielseitigere kombis. das ist jetzt alles relativ, aber ich spreche jetzt auch nur von meiner meinung.

    ich hatte bis vor kurzem folgende medikation: 1x15mg mtx wöchentl, 10mg cortison tgl, 4xpleon ra (sulfasalzin), 1xresochin + evtl. ibuprofen/diclofenac/voltaren etc. je nach bedarf.
    dann nehme ich noch ein vitamin d/calzium preparat zur osteoporose vorbeugung (da cortison seit 8 jahren). falls du das cortison länger nehmen solltest, kannst du deinen arzt danach ja mal fragen, obs für dich notwendig ist.

    das war zwar ziemlich viel medi, aber mir ging es gut.
    okay, es war erst mal ziemlich beängstigend, vor allem wenn man die beipackzettel gelesen hat.....
    aber cortison ist ja nur vorübergehend (dieses solltest du übrigens sehr ernst nehmen, man kann da nicht einfach mit aufhören, sondern muss es "ausschleichen") und ibuprofen musst du ja auch nicht dauerhaft nehmen, ich denke mal solange, bis dein basismedi wirkt.

    so, dann kopf hoch und gute besserung.

    viele grüße
    ellen
     
  14. Marla

    Marla Neues Mitglied

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    Hallo Ku!

    Leider ist es nicht so einfach wie Du denkst, zumindest bei den meisten hier im Forum. Ich galube nicht, dass sich irgendjemand hier nur aus reiner Spaß an der Freude jeden Tag viele bunte Smarties reinwirft.
    Wir alle miteinander könnten gern ohne der Chemie leben, auch würde wohl auch jeder das ein oder andere "Murren" seiner Knochen in Kauf nehmen. Rheumis sind bekanntlich keine "jammernden Waschlappen".
    Auch ich habe es Monatelang ohne Medis versucht, aber es ging nicht mehr. Jetzt nehme ich Mtx, Cortison und Diclac. Fühle ich mich sowohl physisch, aber vor allem auch psychisch viel besser. Und glaub mir, ich hab bestimmt keine "Matschbirne". Ansonsten würde ich nicht meinen Job weiterhin erfolgreich bewältigen, bis jetzt kam noch nie Beschwerden, als dass ich irgendwelche wirren Entscheidungen getroffen hätte, also scheint noch alles klar zu sein.
    Und nur mit einer vernünftigen Lebensweise ist es eben nicht getan. Wieder Beispiel ich: Ich bin mein Leben lang begeisterter Sportler gewesen und hab dementsprechend gesund gelebt, trotzdem hat es mich "erwischt" und trotzdem komme ich nun nicht ohne Medis aus.

    Ach monsti! Nicht Aufregen, Jeder weiß für sich selbst, was am besten ist....

    Viele Grüße

    Marla
     
  15. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    seufz

    wenn ich da auch noch mal was zu sagen darf.
    Ich bin ja noch ein Neuling in Sachen Rheuma.
    Bekomme jetzt seit 8 Wochen Basistherapie.
    Als ich am Anfang die vielen Medis gesehen habe, dachte ich auch das ich das alles nicht noch Jahre schlucken will. Ich bekomme zur Zeit
    10 mg Prednisolon (7.5 am Morgen, 2.5 am Abend)
    2 x 2 Sulfasalazin Heyl und dann noch Diclophlogont und bei Bedarf Novalminsulfon Tropfen. Mittlerweile zusätzlich auch noch einen Magenschutz. Und ich hab immer gejammert, das es soviel ist.

    Und dann hab ich einen Tag meine Medis morgens vergessen und bin nach Berlin zum Kunden gefahren. Und leider war mein Schub noch so aktiv, das es keine 12 h Stunden gedauert hat, bis meine Knochen es mir heimgezahlt haben, das ich das Cortison vergessen habe. Und ganz doll leider konnte ich die Medis erst am nächsten Morgen nachnehmen. Ich hab fast ne Woche was davon gehabt und echt überlegt mit dem Cortison nochmal hochzugehen, weil ich die Entzündungen nicht mehr in den Griff bekam.

    Was ich daraus gelernt habe? Wie gut es mir eigentlich mit den Medis geht. Wieviel sich das alles schon verbessert hat, obwohl das Basismedi noch nicht wirkt und nur das Cortison seinen Teil tut. Und das ich verdammt froh bin, jemanden gefunden zu haben, der mir was verschreibt, weil er mir helfen will und nicht um das Gesundheitssystem zu belasten.


    Lieben Gruß KayC
     
    #15 20. August 2003
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2003
  16. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    achso

    ich bin übrigens seit einigen Wochen wesentlich konzentrierter und längst nicht mehr so angeschlagen und müde wie die letzten Jahre zuvor....
     
  17. KU

    KU Guest

    hi Monsti,

    wenn schon Forumsmoderation, dann bitte richtig. Hat die "unten" auch nen Verweis gekriegt? Nein? Also dann ... :D

    Oder sollte ich vielleicht doch lieber auch ganz viel MTX usw. schlucken, um diese selektive Sichtweise nachvollziehen zu können?

     
  18. leben

    leben Neues Mitglied

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    Cortison

    Es ist wirklich sehr, sehr gefährlich wenn mann Cortison einfach absetzt. Es sollte unbedingt unter Aerztlicher Kontrolle geschehen. Je nachdem wie hoch die Dosierung ist, muss man sogar hospitalisert sein dazu. ( Aus eigener Erfahrung) Ich bin eigentlich ein absoluter Medikamenten Gegner und Ku hat in einem Punkt schon recht, man kann den Weisskitteln wirklich nicht immer glauben. Aber wie gesagt Cortison absetzen darf man trotzdem nicht. Weiter, ist es individuell der eine lebt mit seinem Leiden fast ohne Medis (weil er Angst hat vor Medis wie ich- vielleicht )und der andere möchte halt unbedingt eine bessere Lebensqualität und nimmt die - Schäden - die daraus resultieren in Kauf. Ich persönlich bin der Meinung, dass sollte jeder für sich entscheiden, und Nutzen und Schaden für sich abwägen. Ich denke Medis sind ein heikler Punkt den man nicht generalisieren kann, jeder sollte desshalb entscheiden was er möchte, unter Beachtung der Selbstverantwortung. Die unterschiedlichen Meinungen zeigen es doch ganz klar. Oder etwa nicht ?

    Liebe Grüsse
    Chris:) :) :) :)
     
  19. JörgW

    JörgW Neues Mitglied

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    Medikamente

    Hallo an alle!

    Ich muß schon sagen, daß ich mich a, Anfang der Diskusion amüsiert habe aber zum schluß recht arg geärgert habe über die ganzen Sprüche, in dem man sich gegenseitig Sachen an den Kopf wirft die nicht gerade nett sind.
    Ich hatte gedacht das dieses hier ein Erfahrungsaustausch ist, wenn der eine die Erfahrung gemacht hat mit Medis besser zu recht zu kommen ist das doch OK, wenn der andere Ohne Medis auskommt ist das ja vielleicht ja noch viel besser.
    Eins sollten wir hier doch wirklich vermeiden, sich hier gegenseitig an zu greifen.

    Von meiner Person her gesehen bin ich froh die Medis die ich nehme einnehmen zu können (dürfen). Ich habe Lupus und wären diese Medis nicht gewesen, hätte ich Euch diesen schönen Brief nicht mehr schreiben können. Ich hätte niemals diese Krankeheit so "gut" überstanden ohne Medis.
    Natürlich bin ich froh über jedes Medikament welches ich absetzen darf "kann" , um es mal in Zahlen zu nennen : Eine Zeit lang habe ich tägl. 27 Tabeletten genommen, bin dann langsam auf 8 tägl. gekommen und im Moment bin ich wieder auf 12 tägl..

    Nun auf die eigentlich Frage zu kommen, ob es viel Tabeletten sind die zu schlucken wären, es ist alles relativ wenn man meine 27 Tabeletten sieht und so wie ich (ich glaube 4) gelesen habe ist es nicht so viel. Manche nehmen Tabeletten aus Spaß an der Freude, aber ich denke die meisten hier im Forum nehmen Tabeletten weil sie somit ein einigermaßen schmerzfreies und angenehmes Leben genießen möchten. Die einen nehmen etwas mehr die anderen etwas weniger Schmerzen in kauf, dieses ist und bleibt zum Glück jedem Menschen selber überlassen.
    Ob man seine " Gesundheit" gefährdet oder nicht hat meines erachtens nichts damit zu tun ob man von den Medis wirr im Kopf geworden ist, welches so ist meine Meinung äußerst selten bei uns Rheumis, da die meisten mehr auf Entzündungen an den Gelnken wirken als an Entzündumgen im Kopf.

    Also versucht ein bisschen netter hier im Forum mit einander zu sein!

    Gruß Jörg
     
  20. paulchen

    paulchen Neues Mitglied

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    so jörg bin voll deiner meinung mit deinem ganzen posting.

    was ich mir schon sprüche anhören hab müssen wegen der medis .....
    so z.b. hat eine bekannte mal auf einer reise die zufällig meine medis gesehen hat gesagt:
    -wusste gar nicht dass du tablettensüchtig bist-
    so was ärgert mich halt irgendwie weil ich nehm das zeuch ja nicht aus jux und tollerei und dann noch den ganzen quark erklären sollen weil es sollen ja keine gerüchte auftauchen wenn möglich..

    um nur von mir zu reden : ich bin wahrlich froh und glücklich dass es das zeuch gibt weil diese schmerzen ertragen - nein danke darauf kann ich ganz gern verzichten
    und muss sagen : das corti hat mir den kopf wieder frei gemacht für die welt weil eine zeitlang waren die gedanken nur : wie soll ich das aushalten ? wie wirds weitergehen ?
    wie werd ich in ein paar jahren aussehen ? werd ich meinen beruf noch machen können ?
    werden die schmerzen noch schlimmer ?

    aber zum glück hab ich diese überlegungen dank corti nicht mehr

    und das bisschen nebenwirkungen nehm ich ganz ganz gern in kauf.....