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Skoliose Osteochondrose Intervertebralgelenksarthrosen

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von girasoleskoliose, 31. Dezember 2007.

  1. girasoleskoliose

    girasoleskoliose Neues Mitglied

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    31. Dezember 2007
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    Liebe Teilnehmer dieses Forums!

    Ich schreibe hier, in der Hoffnung, jemand, der ähnlich betroffen ist, sich aber besser auskennt, antwortet mir.

    Ich bin 25 jahre jung, habe ein 2-jähriges Kind und bin seit dem Ende meines Studiums 2007 nun selbständig. (Büroarbeit).

    Ich betreibe so gut wie keinen Sport.

    Ich habe seit ca. dem Beginn meines Studiums, 2001, immer sehr arge Verspannungen im Nacken, in den Schultern.
    2005 hatte ich meine - sehr gut verlaufene - Geburt mit einer PDA.
    Nach der PDA hatte ich neu hinzugekommene ganz arge Rückenschmerzen.
    Diese sind jetzt eigentlich ganz weg.

    Nach Röntgen- Aufnahmen bei einem sehr guten Radiologen habe ich folgenden Befund erhalten:
    LWS: geringgradige, rechtskonvexe Skoliose bei regelrechter Lordose;
    Einengung der Intervertebralräume am thorakolumbalen Übergang mit Zeichen der Osteochondrose in korrespondierender Höhe.
    Geringe Intervertebralgelenksathrosen beidseits lumbosakral.

    HSW: diskrete Einengung der Intervertebralräume in Höhe des zvervikothorakalen Überganges mit Zeichen der inzipienten Osteochondrose und geringen Intervertebralgelenksathrosen beidseits.

    Meine Schmerzen sind enorm. Arge Verspannungen und "Knacksen" überall, also im Hals, Rücken, sind für mich normal.
    Alle heilige Zeit ist es aber so arg, dass selbst ich die Schmerzen nicht mehr aushalte und dann Schmerzspritzen/ Schmerztabletten/ muskelentspannende Medikamente nehme.
    (So gerade aktuell).

    MEINE FRAGEN SIND:
    Was kann ich tun, um meinen Zustand zu verbessern?
    Kriege ich etwas von dem, was ich "habe", noch weg?
    Was bedeutet eine Einengung der INtervertebralräume?
    Was sind Intervertebralgelenksarthrosen?

    Ich bin noch so jung und habe so extreme Schmerzen, ich habe eine so große Angst, dass ich mit 40/50 mit meinen Problem so am ***** bin, dass ich mich mich nicht mehr bewegen kann.

    Auffallend ist auch noch:
    zwischenzeitlich hatte ich extreme Fußschmerzen, beim Gehen, aber auch im LIegen, Sitzen etc.

    und: oft habe ich Herz-Schmerzen.

    ICH WÜRDE so sehr um Ihre ANtworten bin. Ich bin an jeder Zeile interessiert.

    Vielen Dank
     
  2. Birgit R

    Birgit R Neues Mitglied

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    Hallo,

    als ich Deinen Beitrag las, dachte ich, Du schreibst von mir. Osteochondrose habe ich auch, Skoliose ebenfalls. Auch die Verspannungen und Schmerzen mit Knacksen kenne ich.

    Die Fußschmerzen kenne ich ebenfalls. Sind die hinten in der Hacke und ziehen in den ganzen Fuß? Dann kann es ein Fersensporn sein, der äußerst unangenehm ist, egal, ob man liegt, sitzt oder sonstiges. Am meisten schmerzt es aber, wenn man morgens aufsteht, oder eine längere Zeit gesessen hat.

    Zu Deinen anderen Fragen kann ich Dir nichts sagen, bin auch Rheumaneuling.

    "Herzschmerzen" kenne ich auch, ich habe Gelenk- und Wirbelsäulenrheuma, und manchmal hab ich Probleme mit der Brustwirbelsäule, so das ich denke, mein Herz sticht.

    Warst Du schon einmal bei einem Rheumatologen?
     
  3. Gerhard 1848

    Gerhard 1848 der Gerd

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    Hallo

    Herzlich Willkommen bei RO
    spezielle Fragen sollte dir ein Arzt beantworten
    Habe auch Osteochondrose (Veränderung des Bandscheibenknorpels)
    Skoliose Seitenverbiegung der Wirbelsäule, unter Rheuma A-Z Startseite
    kannst du es nachlesen , Wassergymnastik würde ich dir empfehlen kann dir dein Arzt verschreiben .
    Ps. gehe selber einmal die Woche (Rheumaliga) Wassergymnastik

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  4. Lilly

    Lilly offline

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    hallo,

    und herzlich willkommen im forum. :)

    durch krankengymnastik, stabilisation der wirbelsäule durch muskelaufbau.

    leider nein, aber man kann das vorschreiten verzögern.

    das bedeutet, dass im wirbelloch der raum, durch den die nerven hindurchlaufen, eingeengt ist, und es zu ausfallserscheinungen von nerven kommen kann (taubheitsgefühle, kribbeln, brennen, schwäche bis hin zu lähmungen).

    das sind arthrosen (das endstadium von krankhaften veänderungen im knochen) der kleinen wirbelgelenke. arthrosen gehen mit knochenanbauten einher (osteophyten, spondylophyten)- das ist ein reparaturvorgang des köpers, um die gelenke zu stablilisieren. leider werden bei diesem vorgang auch die wirbellöcher, durch die die nerven ziehen, eingeengt.

    bei dir sind diese verengungen noch gering, erst am anfang.

    zuerst sollte bei dir die ursache dieser arthrose gefunden werden. mit 25 jahren bist du noch viel zu jung für so einen befund.

    diese ursache könnte durchaus eine entzündl. rheumatische erkrankung sein.
    es wird auch oft berichtet, dass nach einer geburt ein neuerlicher schub auftreten kann.

    gibt es in deiner famile verwandte 1. grades mit rheumatischen erkrankungen oder einer hauterkrankung, die sich psoriasis nennt?

    hattest du in der vergangenheit öfter entzündungen, wie z.b. blasenentzündungen, entzündungen in den augen, durchfälle, sehnenscheidenentzündungen usw.

    schmerzen in ruhe würden auch zu diesem krankheitsbild passen. die herzschmerzen gehören unbedingt abgeklärt!

    ich würde dir empfehlen, dir einen termin bei einem internistischen rheumatologen zu vereinbaren. die wartezeiten sind hier sehr lange.

    ich wünsche dir alles gute und berichte doch, wie es bei dir weitergeht! :)
     
  5. Gerhard 1848

    Gerhard 1848 der Gerd

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    Hallo

    Hallo Lili
    Sicherlich wird eine Gymnastik den Knochenabbau nicht auf halten, aber die Muskeln die die den Bewegungsapparat stützen sind wichtig
    sonst könnten wir nicht Gehen,bei Rheumatischen erkrankungen ist Bewegung immer gut lange Ruhefasen bekommen uns nicht Gut
    Ps. gehe jetzt natürlich von meinem Persönlichem Empfinden aus
    Denke ein MRT. wäre angebracht Arthrose Spinale enge mit 25 Jahren
    sehr früh Gute Besserung
     
  6. girasoleskoliose

    girasoleskoliose Neues Mitglied

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    Hier bin ich wieder - bite um Hilfe

    Liebes Forum, liebe Teilnehmer.

    Erschreckenderweise ist es ein Jahr her, das ich meinen Beitrag geschrieben habe.

    Seitdem habe ich mich nicht mehr um "mich" in diesem Sinne gekümmert - einfach, weil ich nicht wahrhaben will, dass irgendetwas mit mir - außer den Schermzen - nicht stimmt.

    Verändert hat sich bis jetzt nichts wirklich negativer, aber halt der negative Zustand ist genauso wie vorher.

    Ich danke Ihnen für Ihre Antworten, v.a. Gerhard.

    Zu Ihren Fragen:
    Ja, ich hatte oft Blasenentzündungen - bis zu meiner Geburt.
    "Oft" ist eigentlich noch untertrieben.
    Ansonsten hatte ich keine Entzündungen.

    Kann mir bitte jemand sagen, was ist denn der End- Zustand von meinen Diagnosen? Bis zu welchem ultimativem Stadium kann sich "das" weiterentwickeln?

    Ich habe übrigens gestern einen Plattfuß diagnostiziert bekommen. :-(

    Ich lebe auf dem Land - ich weiß überhaupt nicht, wohin ich mich wenden kann, ich will einen Arzt, der MIR wirklich hilft.
    Erst gestern war ich neue Röntgenbilder machen - Ergebnis: Stärkung meines "Apparates", also 6x Physiotherapie.
    Wg. Osteochndrose hätte man mir gar nichts gesagt, wäre ich nicht damit gekommen, Antwort nur, ja stimmt, aber das ist jetzt nicht aktuell, vorher Apparat- Stärkung, dann irgendwann können wir darauf achten.

    Ich bin überaus dankbar über jeden Beitrag ...
     
  7. girasoleskoliose

    girasoleskoliose Neues Mitglied

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    Ich vergaß:

    in der Familie gibt es keine derartigen Fälle.
    Meine Oma hat wohl auch Skoliose.

    Und: ich habe/ hatte oft auch Entzündungen der Haut im Gesicht (rote Flecken, teilweise Verbrennungen 1. Grades - einfach so aufgetreten).