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Skelettzintigrafie

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von christine23, 21. April 2007.

  1. christine23

    christine23 Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,

    will mich erst mal vorstellen und hallo sagen, wie es sich gehört! :) habe hierher gefunden, weil ich (44) mich seit Wochen mit Gelenkschmerzen rumplage. Jetzt falle ich gleich mal mit der Tür ins Haus mit meiner Frage:

    Kann mir Jemand vielleicht etwas zur Strahlenbelastung einer Skelettzintigr. sagen? ich habe nächste Wo. Termin für eine Skelettzintigr.- ich habe mich mittlerweile viel durchgelesen und weiß nun, dass es nicht schmerzhaft ist, offensichtlich aber sehr zeitaufwendig und man viel trinken soll...na ja, mit all dem kann ich schon leben :D . Beunruhigen tut mich hingegen die Strahlenbelastung....Ich hatte vor einigen Jahren schon mal eine Nierenzintigr. durchführen lassen, und habe auch bereits 2x CT machen lassen (in größeren Abständen zwar...), und röntgen, na ja, da bekommt man ja im Laufe des Lebens auch seine "Dosis" ab, muss ja immer wieder mal was geröntgt werden...

    Ich weiß zwar dass akut nichts passiert , aber ich mache mir Gedanken über die evtl. Spätfolgen....?? Darüber habe ich nicht viel gefunden.

    Ich habe seit Wochen teilweise recht heftige Schmerzen in den großen Zehen, Zehengelenken, Fingergelenken, Handgelenken gehabt. (läßt jetzt allmählich nach, vor allen Dingen an den Füßen :) ...) Habe mir das erst mal eine ganze Weile angeschaut, bis ich irgendwann doch zum Hausarzt bin. Darauf hin wurde das Blut auch auf Rheumafaktor untersucht, und der ist wohl sehr hoch. War nun beim Rheumatologen, und der hat mir viele weitere diagnostische Maßnahmen verordnet, u.a. eben diese Zinti. Ich habe jetzt auch ein wenig Angst, dass man jetzt wo die Schmerzen an den Füßen etwas besser sind, man nicht sieht auf der Zinti, dass dort was war oder ist...Ist irgendwie alles so verwirrend...!

    Jetzt habe ich euch gleich mit mehreren Fragen gelöchert. Ehrlich gesagt, habe ich mich auch noch nicht so mit dem Thema Rheuma auseinandergesetzt. Der Rheumatologe sagte auch etwas von Sjögren-Syndr. (richtig geschr.?), aber zur Abklärung eben noch Untersuchungen. Keine Ahnung....mir ist klar, dass ich schon wissen möchte was ich habe. An einem Finger habe ich einen richtigen Knubbel bekommen wo das Gelenk weh getan hat. Der geht auch nicht mehr wie es aussieht.... - Klingt das für irgend Jemand bekannt, ähnliche Symptome oder so??? Bin recht ratlos.

    Viele Grüße, Christine
     
  2. christine23

    christine23 Registrierter Benutzer

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    Ich wollte auch noch fragen wie aussagekräftig eine Zinti ist, bzw. ob es evtl. eine Alternative gibt, die ohne Strahlung geht?
    Vielen Dank für Antworten!
     
  3. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo christine,

    sei erst einmal herzlich willkommen bei rheuma-online :) .

    nun zu deinen fragen:
    ich hatte bisher eine szinti. damals habe ich die gelegenheit genutzt, weil es mich auch interessiert hatte, und die radiologin nach der strahlenbelastung gefragt. sie meinte, die belastung sei auch nicht so wesentlich viel höher als bei einem röntgenbild und wenn man ordentlich viel trinkt dann sei würde der wesentliche teil auch schnell ausgeschieden. ich denke, die szintigraphie ist schon sehr aussagekräftig. man kann sich so einen guten gesamteindruck über mögliche entzündungsherde im ganzen körper verschaffen. alles andere in einem solch großen rahmen wäre noch strahlenbelastender (röntgen, ct) oder sehr teuer (mrt). alternative wäre nur ein sono, womit man aber auch nicht immer alles sehen kann.
    http://www.rheuma-online.de/a-z/k/knochenszintigraphie.html


    zum sjögren-syndrom:
    hier handelt es sich um ein gelenkrheuma, wobei die schleimhäute mitbetroffen sind (sicca-symptomatik), was heisst, dass diese sehr trocken sind (augen, mund, nase, scheide etc.). http://www.rheuma-online.de/a-z/s/sjoegren-syndrom.html

    zum knubbel an deinem finger: das könnte ein rheumaknoten sein. sie treten im bereich der sehnenansätze und somit in gelenknähe auf. http://www.rheuma-online.de/a-z/r/rheumaknoten.html

    was mich interessieren würde: hat dir denn der rheumadoc schon eine mögliche behandlung vorgeschlagen?

    lieben gruß und ein sonniges restwochenende :)
    lexxus
     
  4. christine23

    christine23 Registrierter Benutzer

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    Hallo Lexxus,

    danke für die prompte Antwort!! Habe auch sogleich alle Links aufgerufen!

    Also gut, ich denke es ist wie mit allen Untersuchungen, man muss das Für und Wieder abwägen zusammen mit dem Arzt ob es Sinn macht diese oder jene Untersuchung in Anspruch zu nehmen. Aber eben das, habe ich ein wenig vermisst bei dem Rheumatologen. Er hat gar nicht groß darüber mit mir gesprochen sondern einfach, nach Ultraschall, mal drauf los Überweisungen ausgestellt, mit der Begründung er brauche einfach noch mehr Infos, er wolle sich da noch nicht festlegen. Was ich natürlich einerseits nachvollziehen kann....Nur mit genauen Erkenntnissen kann man eine gute Diagnose stellen. Blutwerte allein sagen offensichtlich nicht immer alles aus wie ich hier schon gelesen habe...er hat mir halt gesagt, dass es nicht hundertprozentig rheumatisch bedingt sein muss es ist nicht ganz rheumatypisch, so habe ich ihn zumindest verstanden.

    Nein, der Arzt /Rheumatologe hat mir noch keinerlei Behandlungsmöglichkeit vorgesschlagen. Er hat nur gesagt, dass man nach Abschluß der Untersuchungen (Zinti, Röntgen, Ausschluß der Sicca Symtopmatik Augen u. Mund) sich dann weitere Vorgehensweise überlegen muss.

    Ich habe seit vielen, vielen Jahren, immer einen leicht erhöhten Entzündungswert im Blut, obwohl ich mich immer wohl gefühlt habe. Man hat mir immer ratlos gesagt hat, das kann 1000 und eine Ursache habe. Stimmt ja auch, aber natürlich setzt sich jetzt das Puzzlebild so langsam zusammen...

    Habe auch deine Krankheitsvita gelesen. Wie geht es dir z.Zt.? Warum hattest du Krankenhausaufenthalte- entschuldige, falls ich die Gründe überlesen haben sollte. Was wurde da gemacht? LG Christine
     
  5. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo christine,

    prinzipiell finde ich es gut, wenn sich der arzt erst einmal durch diverse untersuchungen einen überblick verschaffen möchte. andererseits ist es eben auch da wichtig, den patienten darüber aufzuklären, wozu diese untersuchungen sinnvoll sind.

    ich selbst war beide male zur diagnostik im krankenhaus. da bei rheuma oftmals ja nicht nur die gelenke betroffen sind, sondern auch die weichteile (organe, bindegewebe, muskulatur) betroffen sein können, ist eine gründliche diagnostik und regelmässige kontrolle wichtig.
    für manche untersuchungen muss man sehr lange auf einen termin warten, da ist es praktisch, wenn alles während eines krankenhausaufenthaltes binnen kürzester zeit gemacht und ausgewertet werden kann, da dann auch schneller eine behandlung einsetzen kann. zudem haben die ärzte hier auch andere rücksprachemöglichkeiten, was für den patienten auch von vorteil sein kann. auch habe ich bei beiden aufenthalten jede menge therapieangebote nutzen können, z.b. physiotherapie, manuelle therapie, ergo, wassergymnastik, entspannung (autogenes training, progressive muskelentspannung), paraffinbad (für leute, die stark unter kalten händen leiden). so viele behandlungen auf einen haufen bekommt man sonst als ambulanter patient einfach nicht.
    allerdings muss ich dazu sagen, dass ich nicht weiss, welche möglichkeiten und angebote es in anderen krankenhäusern gibt, zumal ich ja nicht vollstationär sondern in einer tagesklinik war.
    im moment geht es mir recht gut, was aber nichts zu heissen hat, da ich mein basismedi anfang märz (wegen kinderwunsches) abgesetzt habe und es monate dauern kann bis die reaktion des körpers kommt.

    ich kann verstehen, dass du dir deine gedanken machst. ich habe mir das inzwischen ganz gut abgewöhnen können, denn was heute ist, ist heute, mögliche spätfolgen treten, wenn überhaupt, erst nach vielen jahren auf und in der zeit ist das medizinische wissen auch nicht stehengeblieben sondern eher noch besser geworden. allerdings habe ich mir auch von anfang an gedanken über die behandlung an sich gemacht und das erste basismedi abgelehnt, weil es mir für den anfang zu heftig erschien. allerdings hatte ich da auch schon zu ro gefunden und viele hilfreiche informationen bekommen, die es mir ermöglichten, zu entscheiden auf was ich mich einlassen kann. wenn dein arzt mit der diagnostik nicht weiterkommen sollte (weil z.b. das szinti nicht aussagekräftig ist), wäre es vielleicht hilfreich es mal mit einem cortisonstoss zu probieren. anhand dessen kann man, je nach wirkung, auch gewisse schlüsse ziehen. gerade vom corti lassen sich viele leute sehr erschrecken, dabei ist es ein sehr wirksamer entzündungshemmer, der wie alle anderen medis natürlich auch seine nebenwirkungen hat. letzten endes überwiegen da aber die vorteile.

    lieben gruß und einen sonnigen sonntag
    lexxus
     
  6. christine23

    christine23 Registrierter Benutzer

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    Lieben Dank!

    Hallo Lexxus,

    ich will mich noch mal bedanken für deine Antwort. Deine Einstellung hat mir Mut gemacht, und meine Bedenken teilweise auch zerstreut. Du hast Recht, man soll sich nicht mit (unnötigen) Sorgen belasten, und du hast Recht, der ständige Gedanke was morgen ist, zermürbt eher als dass es konstruktiv wäre...Ist halt auch so eine Eigenart von mir, muss ich auch gestehen, das ständige abwiegen ob etwas nun gut ist oder nicht....

    Ich wünsche dir jedenfalls alles, alles Gute (auch hinsichtlich deines Kinderwunsches), und dass die Reaktion deines Körpers auf das Absetzen des Medikamentes hoffentlich sehr, sehr lange auf sich warten läßt. Ich hoffe ich lese dich bald wieder einmal im Forum! Nochmals Danke und sonnige Grüße aus dem Süden! Alles Gute!
    Christine
     
  7. Malupia

    Malupia Neues Mitglied

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    Hallo Christin und Herzlich Willkommen hier
    Ich war letzte Woche beim Zinti (leider komplet Ergebnisslos). Die Ärztin meinte zu mir das die Strahlung nicht höher währe als bei einem Röntgenbild. Wobei ich dazu sagen muss das ich recht klein und dünn bin, ich vermute mal das bei mehr Masse auch die Dosirung höhre ist. Aber insgesamt scheint das Ganze nicht gefährlich zu sein.
    Merken tust du davon nicht, nur den Pix von der Spritze ;) . Das was mich am meisten genervt hat war das Stilliegen bei der eigentlichen Untersuchung. Aber das wirst du auch überleben.
    Ich wünsch dir alles Gute.
    lg
    Janna
     
  8. christine23

    christine23 Registrierter Benutzer

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    Hallo Malupia,

    das ist mein Problem, ich bin nicht zierlich.....:o ..also,denke ich mal, dass ich wohl auch eine größere Dosis bekommen werde als du....Danke für deine Antwort!
    LG Christine